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Thema: ⫸ Was ist die "Aufgabe" einer Taufpatin?

16.12.2017
  1. #1
    aufsteigender Junior
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    Hallo Ihr Lieben,

    für Einige von Euch klingt diese Frage sicherlich komisch, aber da ich noch nie auf einer Taufe war, weiß ich da wirklich nix drüber.

    Am Wochenende war ja die Taufe im dänischen Königshaus, aber ich denke, die war schon anders als eine \"normale\", oder?

    Da ich ja dieses Jahr Taufpatin werde, wollte ich mich vorher schon erkundigen

    - was mache ich direkt zur Taufe?
    - was für \"Pflichten\" (die ich sehr gern mache), kommen da auf mich zu.

    Für Eure Tips und Ratschläge danke ich Euch schon jetzt.

    Ganz liebe Grüße, mausi


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  2. #2
    Fee
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    Also ich bin der Meinung, dass man als Taufpatin für das Kind die Patenschaft über nimmt und für es Sorgt im Falle dass den Eltern wass passieren sollte...
    Darüberhinaus soll man es in seiner christlichen Entwicklung unterstützen und prägen und ihm auch den Glauben vorleben..... (im konventionelle Sinne - ob das so viele tun weiß ich nicht!)

    LG Fee

  3. #3
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    Hi,

    also christlich gesehen ist die Aufgabe des Paten, an der christlichen Erziehung des Kindes mitzuwirken. Deswegen ist es für uns z. Bsp. auch sehr wichtig, dass der Pate auch den richtigen Hintergrund hat und aktiver Christ ist.

    Viele Leute lassen ein Kind aber Taufen, weil es eben dazu gehört, ohne, dass ihnen der christliche Hintergrund etwas bedeutet. Die werden dann weniger auf die christliche Erziehung Wert legen.

    Darüber hinaus sollte der Pate immer an der Erziehung des Kindes mitwirken, indem er ihm die richtigen Werte vermittelt, für das Kind da ist, versucht, ihm Vertrauter und Zuhörer und vieleicht auch Vermittler zu den Eltern zu sein.

    Früher und eigentlich war es auch so, dass die Paten sich mit der Patenschaft verpflichtet haben, beim eventuellen Tod der Eltern das Kind bei sich auf zu ziehen und sich darum zu sorgen.

    Auch wenn das altmodisch erscheint, finde ich das wichtig, und ich persönlich würde nur die Patenschaft für ein Kind übernehmen, bei dem ich sicher sein würde, dass ich im schlimmsten Fall diese Rolle auch übernehmen wollte.

    Aber so etwas ist individuell verschieden. Frag die Eltern doch einfach, was SIE von dir als Patin erwarten und wie sie sich das vorstellen.

    LG

    Angie

  4. #4
    Unterhaltungskünstler
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    Ach so, zu deiner Rolle während der Taufe:

    Ich kann das nur aus katholischer Sicht sagen - dürfte bei den Evangelen ähnlich sein: Das variiert, der Taufgottesdienst ist nie gleich. Auf jeden Fall steht der Pate mit den Eltern am Taufbecken, meist muss der Pate auch das Kind während des Taufvorgangs halten, ihm auch nach Anleitung des Pfarrers ein Kreuz auf die Stirn machen. Der Pate bekommt auch oft die Kerze zum halten. Manchmal ist vorgesehen, dass der Pate auch was vorliest.

    Aber wie gesagt, das ist mal so, mal so. Kommt darauf an, wie der Gottesdienst gestaltet wird.

  5. #5
    pinguin
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    Hallo,

    ich kann dir nur sagen, wie das bei meinem Patenkind ist, denn das ist in jeder Familie betsimmt unterschiedlich.

    Bei der Taufe haben diebeiden Paten mit am Taufbecken gestanden, die andere Patin hat die Taufkerze entzündet und ich habe eine Lesung gehalten, die mit dem Taufspruch zusammen hing.
    Man bekommt als Erinnerung den Patenbrief, so eine Art Urkunde, in der alle Daten und der Taufspruch drinsteht.

    Mein Patenkind wird jetzt 4 im März und im Moment ist es so, dass ich sie alle 14 Tage nachmittags vom Kindergarten abhole und wir dann was tolles zusammen machen, spielen, lesen, Kuchen backen etc. Das ist dann Iris-Tag! Ich freu mich da immer rieisg drauf und lasse es mir auch durch nichts nehmen.

    Ansonsten ist es so, dass die ELtern natürlich auch gute Freunde von uns sind, der Papa war mein Trauzeuge und so sehen wir uns antürlich auch oft und unternehmen was gemeinsam.

    Mal abwarten was sich noch so entwickelt....

    LG
    Iris

  6. #6
    aufsteigender Junior
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    Danke für Eure Antworten, ich wußte, da werden sie geholfen

    @Angie
    Eigentlich wollte meine Freundin keine Taufe, da auch sie nicht getauft ist, aber ihrem Mann ist das wohl sehr wichtig.

    Darüber hinaus sollte der Pate immer an der Erziehung des Kindes mitwirken, indem er ihm die richtigen Werte vermittelt, für das Kind da ist, versucht, ihm Vertrauter und Zuhörer und vieleicht auch Vermittler zu den Eltern zu sein.

    Früher und eigentlich war es auch so, dass die Paten sich mit der Patenschaft verpflichtet haben, beim eventuellen Tod der Eltern das Kind bei sich auf zu ziehen und sich darum zu sorgen.

    Auch wenn das altmodisch erscheint, finde ich das wichtig, und ich persönlich würde nur die Patenschaft für ein Kind übernehmen, bei dem ich sicher sein würde, dass ich im schlimmsten Fall diese Rolle auch übernehmen wollte.
    Genauso sieht meine Freundin das auch. Sie meintek, ich wäre die Einzige, der sie das zutrauen würde, ohne Bedenken. Da hab ich mich schon sehr gefreut!

  7. #7
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    Ich selber bin noch kein Taufpate (erst wenn meine Schwester (Julchen )mal Kinder bekommt )


    Aber ich habe ja 3 Kinder und die sind alle katholisch getauft.

    Der Sinn von einem Taufpaten aus dem netz gefunden :

    Der Taufpate begleitet den Täufling bei der Taufe und ist Zeuge der Sakramentsspendung. Sein Name wird im Kirchenbuch vermerkt. Der Begriff „Pate“ kommt vom lateinischen patrinus, „Mit-Vater“ (genau wiedergegeben mit dem altdeutschen Wort „Gevatter“).


    In der katholischen Kirche ist es üblich, einem Täufling eine Person zur Seite zu stellen, die ihn auf dem Weg zur Taufe begleiten und für seine rechte Vorbereitung gegenüber der Gemeinde bürgen soll. Aus dieser Aufgabe entwickelte sich im Laufe der Kirchengeschichte das Patenamt. Ein Pate übernimmt bei der Kindstaufe die Mitverantwortung, dass das Kind den Glauben, auf den es getauft worden ist, erfahren und selbst leben kann. Bei Taufe soll entweder ein Pate oder zwei Paten verschiedenen Geschlechts zugegen sein.

    Die Taufpaten haben die Aufgabe, die menschliche und religiöse Entwicklung des Täuflings zu begleiten und die Eltern zu unterstützen. In früheren Zeiten hatten die Taufpaten im Falle des frühen Todes der Eltern eine Fürsorgepflicht für das Kind. Dies wird auch heute noch manchmal gewünscht, aber das Patenamt an sich berechtigt nicht zur Übernahme der Vormundschaft; ggf. muss hier durch ein Testament vorgesorgt werden.


    Bei uns war das so :

    Die Taufpaten von meinen Kindern :
    Ann-Kathrin: meine Schwester und meine EX-Schwägerin
    Maximilian: meine Schwester , mein Ex-Schwager, und meine 2te Ex-Schwägerin,

    Fabian: meine Schwester, meinen Onkel, meine 3te Ex-Schwägerin.

    An der Taufe selber hat ein Taufpate das Kind über das Taufbecken gehalten , einer die Kerze angezündet .


    Wichtig war für mich das ich bei der Auswahl der Taufpaten das ich mich auf sie verlassen kann und sie immer für unsere Kinder da sind, sich auch um sie kümmern wenn mal was ist .
    Das ein innes Verhältnis besteht und sie sich auch ein bißchen in die Erziehung oder bei Problemen mit einbringen ( hoffe ihr versteht was ich meine ) Und falls uns was passieren soll das ich weiß das sie in guten Händen sind .

    Leider wurde ich sehr entäuscht von einigen Taufpaten .

    Es ist eigentlich nur noch meine Schwester die sich richtig um die Kinder kümmert nachfragt wie es ihnen geht usw. Mit ihr können sie über alles reden und wenn sie mal zu Besuch aus der Schweiz kommt dann nimmt sie sich auch intensiv zeit was mit den Kindern zu machen.
    Sie fragt was die Kinder brauchen und ist immer mit rat und tat an meiner seite. Genauso stelle ich mir einen richtigen Taufpaten vor.

    So läuft es bei uns seit längerer zeit mit den anderen Taufpaten ab :

    Ann-Kathrin: Sie ruft kaum an und besucht sie mal wenn die kinder mal bei ihrem Vater sind (was ja nicht oft nicht ).

    Maxi: Der Taufpate hat sich schon knapp 5 Jahren nicht mehr gemeldet.
    Die Taufpatin kümmert sich nicht mehr um ihn seit 7 Jahren .
    Noch nichtmal zur Kommuion ( am 3.04.2005) von ihm sind die beiden gekommen das finde ich schon sehr traurig.

    Fabian: Mein Onkel der ruft öfters mal an und macht an geburtstagen und Weihnachten geschenken.
    Vorbei kommt er höchstens 1 mal im Jahr . Meine 3te Ex-Schwägerin ruft ab und an mal an mehr nicht .

    Wenn ich das alles vorher gewußt hätte dann hätte ich einiges anders gemacht .


    LG
    Butzemaus

  8. #8
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    also ich bin ja auch taufpatin, in absprache legen die eltern aber nicht so den wert auf christliche erzeihung (ich bin es nämlich nicht).

    bei der taufe war meine \"rolle\": kreuz auf die stirn deuten, kerze halten, fürbitten.

    ich sehe es auch so, an der vermittlung von grundwerten/erziehung mitwirken, vertrauensperson für das kind sein und ggfs. vermitteln und im ernstfall, falss den eltern was passiert, für das kind zu sorgen (was aber im falle meines patenkindes dann eher die schwester der mutter übernehmen wird).

    ich bin stolz drauf :-)

  9. #9
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    Hallo Butzemaus,

    und vielen Dank für Deine Antwort.
    Es tut mir sehr leid, daß du von den Taufpaten so enttäuscht wurdest.
    Auch ich hatte Angst, etwas falsch zu machen und ich denke es war gut, daß ich mit meiner Freundin schon im Vorfeld gesprochen habe.
    Ich weiß auch nicht, ob das eine katholische Taufe ist. Was ist denn bei einer evangelischen anders?

    Ganz liebe Grüße, mausi

  10. #10
    Erfahrener Vielschreiber Avatar von Butzemaus
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    Evangelische Kirche

    Nach evangelischer Auffassung übernimmt der Pate bei der Taufe die Rolle des Täuflings gleichsam als Stellvertreter. Traditionell trägt er das Kind zur Taufe, um es dort als wiedergeborenen Menschen „aus der Taufe zu heben“. Er legt an des Täuflings statt das Bekenntnis ab und vollzieht die Entsagung vom Bösen.

    Soviel ich weiß ist es bei der Tauffeier gleich ob kath oder ev.

    LG
    Butzemaus

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