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Thema: ⫸ Waldkindergarten

12.12.2017
  1. #11
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    Standard ⫸ AW: Waldkindergarten

    @Penelope: Danke! Das werde ich mir gleich mal anschauen.


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  2. #12
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    Standard ⫸ AW: Waldkindergarten

    Zitat Zitat von anneli Beitrag anzeigen
    Wobei, malen, basteln, vorlesen usw. gibt es dort auch.
    Ich kenne "unseren" Waldkindergarten bisher nur vom Tag der offenen Tür. Da wird schon gebastelt, aber mehr mit Stöcken und Steinen und Kastanien. Und im Bauwagen gibts auch eine große Bücherkiste - aber ich bin nicht sicher, ob die nicht vor allem an Tagen mit schlechtem Wetter zum Einsatz kommt. Jedenfalls ist die Einrichtung im Bauwagen sehr rudimentär und nicht darauf ausgelegt, täglich zum Malen benutzt zu werden, denke ich.

    Ich denke, es kommt sehr aufs Kind an. Kinder, die gerne auch stundenlang für sich mit Lego bauen oder so, sind dort wahrscheinlich nicht so gut aufgehoben. Ich habe mal mit meiner Mutter drüber gesprochen, und sie meinte, für mich wäre das damals bestimmt nicht das ideale gewesen. Wir waren zwar immer sehr viel draußen, aber ich habe auch die Puppenecke usw. im Kindergarten sehr geliebt. Und mein Vater, der täglich mehrere Stunden bei JEDEM Wetter im Garten verbringt, fand das Konzept, bei Wind und Wetter täglich draußen zu sein, "etwas verkrampft". Wie du siehst, sind wir da noch sehr unsicher, aber wir haben ja auch noch 2 Jahre Zeit.

  3. #13
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    Standard ⫸ AW: Waldkindergarten

    Ich denke, es kommt sehr aufs Kind an
    Ja, auf jeden Fall. So wie ich das auch auf den ersten Blick aus der Studie, die Penelope genannt hat, rauslese, würden genau die Fähigkeiten gefördert, in denen Linus ohnehin seine Stärken hat. Der Waldkindergarten würde ihm sicherlich entsprechen. Aber genau da, wo er eben nicht so stark ist (Malen, Basteln, Feinmotorik), da würde es auch keine zusätzliche Förderung geben. Bleibt die Frage: was ist in diesem Alter sinnvoll? Muss ich schon darauf achten, dass mein Kind in manchen Bereichen nicht ins Hintertreffen gerät? Oder darf ich es als ganz normal hinnehmen, dass es Stärken und Schwächen hat und es eher seinen Neigungen entsprechend behandeln. Eigentlich tendiere ich zu letzterem (nichts Schlimmeres als übergeförderte Kinder) - und ich könnte ja versuchen, solche Dinge in den Zeiten auszugleichen, in denen Linus eben hier zu Hause ist. Aber bleibt da ab 16.30 Uhr und am Wochenende noch genug Zeit?

  4. #14
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    Standard ⫸ AW: Waldkindergarten

    Hi,

    Ilenia ist im Waldkindergarten, und wir sind absolut glücklich mit dieser Entscheidung.

    Grundsätzlich muss das Kind dafür geeignet sein. Ilenia war immer schon ein Wildfang, die immer raus in die Natur und sich austoben wollte und dabei Dreck und Mühen nicht scheute.

    Deshalb war ich von Anfang an von dem Konzept sehr begeistert. Allerdings hatte ich die gleichen Bedenken wie du, die aber bei den zahlreichen Informationsabenden zerstreut wurden. Das Waldkindergartenkonzept besteht ja nun schon seit vielen Jahren, und man konnte umfangreiche Studien dazu führen.

    Zunächst bewies sich Folgendes:

    - Waldkinder sind ruhiger und ausgeglicher, selbst Hyperaktivität konnte dadurch gemildert werden.
    - Waldkinder haben komischerweise gar keine Schwierigkeiten, sich später an das Stillsitzen in der Schule zu gewöhnen, im Gegenteil. In den Studien bewiesen sie mehr Konzentrationsfähigkeit und Ausgeglichenheit.
    - Waldkinder müssen sich noch mehr an soziale Regeln halten, bilden automatisch eine stärkere Gruppenzugehörigkeit etc.
    - Waldkinder sind meist motorisch, körperlich und gesundheitlich fitter.

    Nachteile:

    - Gerade in den Anfängen wude eben Mankos festgestellt in der Vorschularbeit, die Kinder konnten nicht so gut basteln, schneiden und malen wie ihre Altersgenossen. Aber das Problem hat man mittlerweile erkannt und versucht eben, auch dies im Waldkindergarten auszugleichen.

    Ich denke, es ist wichtig, sich die entsprechende Gruppe mal genauer anzuschauen, sich zu informieren, wie der Tagesablauf ist, worauf Wert gelegt wird etc.

    Bei uns ist es so:

    Es ist genauer gesagt kein Waldkindergarten, sondern eine Waldgruppe des normalen Kindergartens. Dadurch sind die Kinder nicht zwangsweise den ganzen Tag draußen. Unsere Kinder sind ab 8:30 Uhr bis 12:00 Uhr im Wald. Eine Betreuungsmöglichkeit würde generell von 7:30 Uhr bis 16:30 bestehen, in diesem Fall würden die Kinder die restliche Zeit im Regelkindergarten sein. D.h. das Kind könnte morgens bereits um 7:30 Uhr im Kindergarten sein, würde dann kurz vor halb 9 mit einem kleinen Shuttle-Bus in den Wald gebracht werden, mit diesem wieder um 12:00 Uhr zurückfahren und im Kindergarten dann Mittagessen oder gegebenenfalls eben auch den Nachmittag verbringen. Das finde ich eine gute Lösung. Es gibt aber auch Waldkindergärten mit Ganztagsangebot, und das scheint auch reibungslos zu funktionieren.

    Unsere Kinder sind während ihrer Waldzeit permanent draußen. In den Bauwagen gehen sie eigentlich nur, wenn das Wetter ganz übel wird, oder zurzeit bei der Kälte dann zum Frühstücken. (Im Sommer picknicken sie draußen.)

    Gebastelt wird eben auch, aber mit Naturmaterialien, wie Ellen schon schrieb. Die Kinder haben kleine Werkzeuge und sogar Schnitzmesser und werkeln damit im Wald herum. Malen oder kleine Bastelarbeiten finden dann an Tischen und Stühlen im oder vor dem Bauwagen statt.

    Da es bei uns eine Waldgruppe des Regelkindergartens ist, haben wir den Vorteil, dass die Kinder in andere Aktionen des normalen Kindergartens integriert werden, d.h. bei Ausflügen oder großen Veranstaltungen sind sie dabei, ebenso werden sie im Vorschuljahr in die normale Vorschularbeit mit einbezogen.

    Wie gesagt, ich bin begeistert. Ich finde es toll, dass Ilenia den ganzen Vormittag draußen im Wald ist. Sie kommt mittags heim und sieht aus wie das blühende Leben. Sie hat jetzt schon eine wesentlich bessere Kondition bekommen, ist viel ruhiger und ausgeglichener geworden, isst viel besser und schläft seitdem auch gut. Frische Luft und Bewegung sind meiner Meinung nach immer noch Wundermittel. Sie lernt so viel von der Natur, Pflanzen und Tieren. Und ich finde es großartig, dass sie vormittags ganz ohne Spielsachen auskommen muss und kann. Die Kinder entwickeln im Wald so viel Energie, Kreativität und Fantasie.

    Und es ist eine ganz exklusive kleine Gruppe (gerade mal 15 Kinder bei 2 Betreuerinnen).

    Bisher haben wir diesen Schritt nicht bereut, ehrlich.

  5. #15
    Unterhaltungskünstler Avatar von Maike
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    Standard ⫸ AW: Waldkindergarten

    wow angie das konzept hört sich echt super an!!!
    hier gibt es auch einen waldkindergarten (oder walddorf?? keine ahnung kenn den unterschied nicht) aber immer nur halbtags. sehr schade.

  6. #16
    Vielschreiber Avatar von Juule
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    Standard ⫸ AW: Waldkindergarten

    Angie, das hört sich echt toll an. Da weint mein Mutterherz ja schon bisschen in dieser 20 Millionen Stadt....

  7. #17
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    Standard ⫸ AW: Waldkindergarten

    Zitat Zitat von Maike Beitrag anzeigen
    wow angie das konzept hört sich echt super an!!!
    hier gibt es auch einen waldkindergarten (oder walddorf?? keine ahnung kenn den unterschied nicht) aber immer nur halbtags. sehr schade.
    Es wäre schon wichtig zu wissen, ob es ein Waldkindergarten oder ein Waldorfkindergarten ist. Waldorf hat nämlich nichts mit dem Wald zu tun, sondern bedeutet, dass eben der Kindergarten (wie die Waldorfschulen) nach diesem bestimmten pädagogischen Konzept ausgerichtet sind. Dabei ist "Waldorf" nur ein Name.

  8. #18
    Unterhaltungskünstler Avatar von Maike
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    Standard ⫸ AW: Waldkindergarten

    achso alles klaro. dann ist es ein waldkindergarten!!!

  9. #19
    milkamaus83
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    Standard ⫸ AW: Waldkindergarten

    also ich hab zwar noch keine kinder, aber ich finde das konzept toll. eine frühere kollegin von mir hat nach dem abi ein FSJ in einem solchen Waldkindergarten gemacht und ich fand das einfach nur genial. Hatte davon vorher nie was gehört.

    ich glaube, für Kinder ist das echt ne tolle sache. Denn frische Luft ist immer das allerbeste! und ich finde auch einfach den umgang mit der natur sehr toll. manch ein Großstadtkind weiß bis zur Pubertät nicht, was eine kastanie ist...

  10. #20
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    Standard ⫸ AW: Waldkindergarten

    Angie, vielen Dank für Deinen Bericht. Das hört sich wirklich super an. Du hast mich überzeugt, dass es wirklich eine tolle Sache für Linus wäre! Ich habe mir darauf hin auch nochmal ganz genau die Homepage des Waldkindergartens angeschaut, und sie bieten tatsächlich vor allem in der Vorschularbeit genau solche Aktivitäten an, die Fähigkeiten wie bspw. Feinmotorik fördern sollen. Und sogar eine Englisch-Stunde haben die Vorschulkinder einmal pro Woche. Jetzt bin ich mal sehr gespannt, wie sich unsere Chancen auf einen Platz entwickeln. Und es bleibt eben die Frage, wie wir das mit der Fahrerei organisieren werden. Ich gehe ja ab Juli wieder arbeiten und Mattis wird spätestens im September in die Krippe gehen. Da brauchen wir schon einen sehr genau abgestimmten Plan, wer wann welches Kind wo abholen kann.

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