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Thema: ⫸ Verlustängste - Wie damit umgehen?

14.12.2017
  1. #1
    Zuckerschnecke
    Gast

    Standard ⫸ Verlustängste - Wie damit umgehen?

    Hallo!

    Emily hat gerade enorme Verlustängste.
    Das ganze begann nun im Oktober. Da wurde Emily wohl richtig klar dass die große Veränderung kurz bevorsteht.
    Da fing es dann an dass sie nicht mehr in den Kiga wollte und lieber bei mir bleiben wollte. Es war dann schon jeden Morgen ein Drama wenn es in den Kiga ging. Dann wollte sie nie da bleiben und hat sich an mich geklammert.
    Ich bin dann standhaft geblieben und hab sie trotzdem da gelassen.
    Die Erzieherinen haben mir dann auch versichert dass sie sich wirklich immer gleich beruhigt hat wenn ich ausser Sichtweite war.

    Als sich dann Aurélie auf den Weg gemacht hat, hat sie ein riesen Aufstand gemacht und wollte mich nicht gehen lassen. Logischerweise ging es ja nicht anders und meine Schwester hat mir danach erzählt dass sie sich wirklich ganz schnell beruhigt hat als ich weg war und dann den ganzen Tag über ganz normal war.

    Das große Drama gabs dann jeden Abend im Krankenhaus wenn sie mit dem Papa wieder heim musste.
    Sie hat dann jedes mal so geweint und meist musste mein Mann sie raus tragen, weil sie nicht mit gehen wollte, sich ans Bett geklammert hat, usw.
    Sie war mit nichts zu beruhigen.
    Natürlich haben wir sie vorher so gut wie möglich versucht vorzubereiten. Haben ihr alles erklärt und ich hab drauf geachtet dass Emily in den letzten Monaten ganz viel mit dem Papa unternommen hat, bzw. der Papa sie immer öfter mal ins Bett gebracht hat, ihr vorgelesen hat, usw. da Emily ja sehr auf mich fixiert war/ist.

    Nun dachte/hoffte ich dass das alles wieder besser wird wenn ich wieder zu Hause bin. Wird es aber leider nicht.
    Sie probt jeden Morgen den Aufstand wenn es in den Kiga geht. Unabhängig davon ob mein Mann sie alleine bringt, oder ich mit komme.
    Sie fängt nun schon zu Hause an zu bocken. "Nein, ich steh nicht auf", "Nein ich zieh mich nicht an", "Ich geh nicht ins Bad", "Ich geh nicht in den Kiga", "Ich ess heute nicht mit im Kiga" usw, usf.

    Ich bin jeden Morgen klatschnass geschwitzt und fertig bis sie im Kiga ist. Meist geht es nur unter Drohungen. Dabei halt ich da eigentlich nichts von und will das auch nicht, aber ich weiss mir nicht mehr zu helfen.
    Ich habs versucht mit Versprechungen, auch wenn das auch nicht Sinn der Sache sein kann, ich weiss. Aber auch das hilft nicht.

    Ist Emily erst mal im Kiga ist alles Problemlos. Dort verhält sie sich wie immer, isst gut zu mittag und fühlt sich offensichtlich wohl. Die Erzieherinen wissen wie es Emily gerade geht und versuchen da auch sehr auf sie ein zu gehen.

    Aber ich weiss mir langsam nicht mehr zu helfen. Ich verstehe Emily total und bin auch nicht genervt davon, aber hilflos und ratlos.
    Sie ist eben ein echtes Mamakind und kannte es nun fast 5 Jahre nicht anders als dass sie meine ungeteilte Aufmerksamkeit hatte und sie nie ohne mich war.
    Sie ist eben auch ein sehr sensibles Kind und jede Veränderung fällt ihr wahnsinnig schwer.

    Aber was kann ich noch tun um es Emily leichter zu machen?
    Wie kann ich ihr noch zeigen dass ich für sie da bin? (Ich verbringe so viel zeit wie möglich mit ihr und drück öfter mal die Kleine meinem Mann in den Arm damit ich mit Emily raus kann, ihr vorlesen kann, sie ins Bett bringen kann, usw.)
    Wie kann ich Emily dazu bringen wieder ohne Drama in den Kiga zu gehen, OHNE dass ich sie "zwingen" muss?

    Ich bin mit meinem Latein am Ende, weiss mir keinen Rat mehr und Emily tut mir unendlich leid, weil ihr das alles so furchtbar schwer fällt. :-(

    Hat jemand von Euch vielleicht einen Rat?

    Liebe Grüße, Jessi


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  2. #2
    Unterhaltungskünstler
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    Standard ⫸ AW: Verlustängste - Wie damit umgehen?

    auch hier nochmal: herzlichen glückwunsch zum zweiten mäuschen!

    diese situation ist natürlich alles andere als einfach!

    kannst du kurz beschreiben, wie ein wochentag bei euch aussieht?
    vielleicht kann man da ansetzen.

    geht sie den ganzen tag in den kiga? könnte sie dann jetzt vorrübergehend halbtags gehen und du erlaubst ihr beim abholen, dass sie ihren freundinnen die kleine schwester präsentieren darf?
    unsere nr2 hat ja anfangs viel geweint, ich habe öfter mal betont, wie gut e. es denn hätte, dass wenigstens er halbtags kein babygeschrei "ertragen" muss. die ersten tage fand er es mit seinen 4jahren auch noch toll, den kiwa vom kiga nach hause zu schieben.
    ein paar wochen ist er nur halbtags im kiga gewesen, bis es ihm mit baby zuhause zu langweilig wurde am nachmittag.

  3. #3
    Moderator
    Beste Kocherin der Welt Avatar von Jill
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    Standard ⫸ AW: Verlustängste - Wie damit umgehen?

    Ich denke auch, das einfachste ist, soweit wie möglich drauf einzugehen (vielleicht nicht komplett zu Hause lassen, aber zumindest früher abholen als sonst usw). Sie wird ziemlich schnell merken, dass sie zu Hause nur wenig verpasst. Meine Schwester hing auch vier Wochen lang an Mamas Rockzipfel, als die kleinste Schwester geboren wurde. Der Spuk war genauso schnell vorbei, wie er begonnen hatte. Hat meine Mama in letzter Zeit immer mal wieder erzählt, dass sie da auch ziemlich ratlos war, aber irgendwann war's einfach wieder gut.

  4. #4
    Unterhaltungskünstler Avatar von Maike
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    Standard ⫸ AW: Verlustängste - Wie damit umgehen?

    jaja ich kenn das ja

    ich würde mit ihr sofern möglich viel zusammen machen. wenn das baby schläft hast du ja zeit um mit ihr gemeinsam in ruhe zu spielen. lass den haushalt haushalt sein und kümmer dich um die große.
    von unserer therapeutin kam der tipp anstatt: du bist doch schon ein großes mädchen lieber du bist MEIN großes mädchen etc zu sagen. je nachdem was man sagt. nochmal genauer drauf eingehen und sich auszeiten mit ihr suchen. sie auch viel helfen lassen.

    sie muss ja auch erstmal drauf klar kommen das sie nicht mehr alleine die hauptrolle spielt.
    sofern es dir möglich ist würde ich sie evtl auch eher aus dem kiga holen wobei sie das dann auch weitergehend einfordern könnte und es hinterher wieder schwieriger sein könnte sie länger dort zu lassen?!da musst du dich evtl ran tasten?!

    ansonsten muss ich nochmal fragen ob du generell beim homöopathen bist?! gibt auch mittel gegen eifersucht wenn es zu doll wird.

    ich denke auch das sie es sofort mitbekommt wenn du wieder so "genervt" bist weil du eh weisst das es gleich stress gibt nach dem aufstehen. sei gelassen und sag bestimmt das sie nun in den kiga geht. drohen bringt gar nichts. eher das gegenteil!!!aber das weisst du ja selbst.

  5. #5
    Zuckerschnecke
    Gast

    Standard ⫸ AW: Verlustängste - Wie damit umgehen?

    Danke schon mal für Eure Meinungen!

    Mein erster Gedanke wäre auch gewesen sie früher von der Kita zu holen. Da gibt es aber gleich mehrere Probleme.
    Es war ein hartes Stück Arbeit dass sie zum Mittag in der Kita ist. Sie hat eindeutig Defizite. Ist aber eine andere Baustelle. Da wissen wir nicht genau was sie hat und haben im neuen Jahr einen Termin in einem SPZ zur Diagnosestellung.
    Für sie ist die Struktur sehr wichtig. Sie nun da raus zu nehmen würde sie nur noch mehr verwirren. Das haben wir vergangene Woche gesehen. Da durfte sie am Donnerstag zu Hause bleiben und mich und Aurélie mit dem Papa aus dem KH abholen. Und am Freitag hat mein Mann sie dann vor dem Mittagessen abgeholt. Damit kam sie nicht klar und alles war wieder durcheinander. Außerdem "braucht" sie unbedingt das Mittagessen im Kiga. Seit sie dort isst hat sie endlich ein annähernd normales Essverhalten. Auch zu Hause, so dass ich da wieder nur Rückschritte erwarten würde wenn sie nun eine Zeitlang eher vom Kiga heim ginge.
    Ist eine schwierige Sache.

    Wie gesagt, ich versuche so viel wie möglich mit ihr zu machen, sage ihr auch immer dass sie mein großes Mädchen ist, lasse sie viel helfen, versuche sie überall mit einzubeziehen und es ihr eben so leicht wie möglich zu machen.

    Genervt bin ich eigentlich nicht. Wahrscheinlich eher angespannt.
    Ich weiss eben nicht was ich tun soll wenn sie dann vor mir sitzt, die Arme verschränkt und "nein, ich geh nicht" sagt.
    Wie reagiert man da am Besten? Ich kann sie ja nicht einfach lassen!?

    @Schoko: Wir stehen um 7 Ihr auf, gehen dann ins Bad, frühstücken und richten das 2. Frühstück für die Kita, gehen dann kurz vor 8 Uhr aus dem Haus und zur Kita. Dort isst Emily dann zu Mittag und um 14 Uhr hole ich sie dann wieder ab.
    Zu Hause spielen wir dann meist was, oder lesen, oder gehen raus, usw.
    Um 19 Uhr gibt es Abendbrot, um 19:30 Uhr mach ich Emily Bettfertig: Baden/waschen, Zähne putzen, Schlafanzug anziehen, vorlesen und kuscheln.
    Daran hat sich nun auch nichts geändert. Auch mein Mann hat sich strikt an den Ablauf gehalten, weil Emily das sehr braucht und sonst nicht so recht mit klar käme.

  6. #6
    Unterhaltungskünstler
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    Standard ⫸ AW: Verlustängste - Wie damit umgehen?

    14uhr finde ich nicht sonderlich lang und wenn du sagst, dass sie ihre festen strukturen braucht, würde ich da auch nichts ändern.

    wenn sie mit änderungen nicht sehr gut klar kommt, wird es wohl eine weile dauern, bis sie sich an die neue situation zuhause gewöhnt haben wird. da hilft nur geduld.
    vielleicht hilft es, wenn ihr nicht so viel diskutiert wieso, weshalb sie in die kita muss. ihr dreht euch ja im kreis.
    nr2 und nr3 haben bei mir auch ab und zu diese phasen wo sie morgens jammern u nicht in den kiga wollen.
    es ist nun mal nicht anders machbar. also erkläre ich nochmal, wieso es wichtig ist, dass sie hingehen. diskussionen würden mir morgens die zeit rauben. es gibt auch nichts diskutieren, denn das endergebnis steht sowieso fest.

  7. #7
    Forumsüchtig Avatar von BIBA
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    Standard ⫸ AW: Verlustängste - Wie damit umgehen?

    ich unterschreib voll und ganz bei Nicki!

  8. #8
    Unterhaltungskünstler Avatar von Linea
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    Standard ⫸ AW: Verlustängste - Wie damit umgehen?

    Hallo Du Arme,


    die "Enttrohnung des Erstgeborenen" ist je älter das Kind bei der Geburt des Geschwisterchens um so schwieriger und langwieriger. Natürlich sind da auch alle Kinder unterschiedlich, aber auf der anderen Seite merkt sie jetzt erst so richtig, dass sie ihre heißgeliebte Mami mit einem weiteren Kind teilen muss.

    Das ist wie eine Krise für die kleine Maus. Ihre ganze Welt verändert sich von heute auf morgen komplett. Es wird deswegen sicherlich noch ein paar Wochen oder sogar Monate dauern, bis sie sich nach knapp 5 Jahren mit dieser Situation arrangieren wird.

    Nimm es Dir nicht zu sehr zu Herzen, sie muss es halt alles erstmal lernen und dann wird es sicherlich irgendwann besser. Du brauchst wohl einfach Geduld. Wenn es geht verbringen ab und zu etwas Zeit ganz alleine mit ihr. Ne Stunde zusammen schwimmen, einkaufen etc.

    LG
    Linea

  9. #9
    Zuckerschnecke
    Gast

    Standard ⫸ AW: Verlustängste - Wie damit umgehen?

    Ich danke Euch allen!

    Heute morgen ging es erstaunlich gut und Emily hat sogar gefordert dass Aurélie mit in den Kiga soll. Ich hab ihr dann gesagt dass das nur funktioniert wenn sie nicht trödelt und mein Kind hat sich mit feuereifer fertig gemacht und war ganz glücklich.
    Was war ich erstaunt und froh. Das war mal wieder so richtig entspannt!

    Geduld werde ich wohl brauchen und momentan bin ich froh dass ich alles in allem eigentlich immer sehr ruhig bin und nicht schnell schreie oder schnauze. Ich denke das kommt uns beiden in der Situation sehr zu Gute!

    Mir tut sie halt einfach leid, weil ich mir vorstellen kann dass ihre ganze Welt nun Kopf steht.
    Ich selber bin ein Mensch der sich nur schwer an neue Situationen gewöhnt und brauch dazu immer ne gewisse Zeit. Aber ich bin schliesslich erwachsen und kann damit umgehen. Emily muss das erst lernen, bzw. sich dran gewöhnen.

    Ich werd nun jetzt eben sehr drauf achten dass ich ihr soviel Zeit und Aufmerksamkeit wie möglich schenke und hoffe dass ich es ihr dadurch ein bischen leichter machen kann.

    Liebe Grüße, Jessi

  10. #10
    Experte Avatar von Sille
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    Standard ⫸ AW: Verlustängste - Wie damit umgehen?

    Alles ganz normal! Eure 2. Tochter ist ja noch nicht mal 2 Wochen bei Euch! Du bist ja auch nicht wieder sehr lang da.

    Emily braucht einfach eine Zeit sich daran zu gewöhnen. Und wenn sie eh so sensibel ist, dann wird es immer wieder Situationen geben, wo es schwieriger wird.

    Hab Geduld und macht nichts anders.

    Ich hab gegenüber Felix immer ganz viel betont, was er schon alles kann und auch öfter mal gesagt wie sehr ich mich freue, dass er mein großer Schatz ist usw.

    Gib ihr einfach Zeit. Und 4 Wochen sieht die Welt ganz anders aus und Emily hat sich sicher auch besser an die kleine Schwester gewöhnt.

    Alles Gute

    Sille

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