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Thema: ⫸ Und plötzlich Mama...!?!

12.12.2017
  1. #21
    Wuermelchen1976
    Gast

    Standard ⫸ AW: Und plötzlich Mama...!?!

    Hallo Cosima,

    interessantes Thema, bei dem du viele von uns zum Nachdenken angeregt hast.
    Auch mich.

    Mir erging es wie vielen von euch.
    Matti kam in der 39.SSw zur Welt. Eigentlich haben wir mit ihm noch nicht wirklich gerechnet. Nach 14 Stunden als mir dieses kleine feuchte, glitschige Menschlein auf den Bauch gelegt wurde, war ich irgendwie völlig emotionslos. Ich konnte nicht wie bei vielen Geburten immer gezeigt, lachen und mich wie blöd freuen. Von Tränen war überhaupt keine Spur.
    Auf dem Zimmer war ich völlig alleine. Ich hatte noch keine Bettnachbarin, Sven war kurz zu Hause und Matti lag im Wärmebettchen im Hebammenzimmer. Und ich wußte nicht wirklich was mit mir anzufangen.
    Ich rief Gott und die Welt an, weil ich jemanden zum Reden brauchte.

    Die erste Nacht war ich ohne Kind, da wir die Nacht davor nichts geschlafen hatten.
    Am Morgen brachte man mir meinen Sohn und ich legte ihn zu mir. Erst dann konnte ich ihn in aller Ruhe anschauen, mich ihm nähern. Sozusagen eine Mutter-Kind-Beziehung versuchen aufzubauen.
    Aber es wollte nicht so wirklich klappen. OK, er ist jetzt da und gehört zu uns. Wir sorgen nun für ihn!

    Es hat ganz lange gedauert bis ich wirklich sagen kann, jawoll, ich liebe dieses Kind, ich bin seine Mutter.
    Es ist sogar heute noch ab und an so, dass ich Matti beim Spielen beobachte und mir sagen muß: Das ist deiner!

    In der SChwangerschaft habe ich auch nie mit Matti gesprochen, dass fand ich albern, weil er mich eh nicht hörte, bzw. nicht verstand was ich sagte. Meine Stimme hat er eh gehört, wenn ich mit Sven oder sonstwem sprach.


    Ich denke (und hoffe) diesesmal geht alles schneller mit diesem Muttergefühl. Denn man kommt sich schon komisch vor, wenn man von anderen Müttern hört, wie sehr sie doch in ihr Kind vernarrt sind. Und bei einem selbst bleibt das Gefühl lange aus.
    Mittlerweile ist es da und ich kann mir mein Leben ohne unseren Sohn überhaupt nicht mehr vorstellen.

    Lg Dany


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  2. #22
    ich
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    Standard ⫸ AW: Und plötzlich Mama...!?!

    Zitat Zitat von Wuermelchen1976 Beitrag anzeigen
    Es ist sogar heute noch ab und an so, dass ich Matti beim Spielen beobachte und mir sagen muß: Das ist deiner!
    Okay, ich guck jetzt nicht Matti an, sondern Greta, aber so geht es mir auch. und in solchen momenten bin ich dann unsagbar glücklich.
    Ich habe auch lange gezögert schwanger zu werden und zum zeitpunkt als ich schwanger wurde hatte ich noch immer große zweifel, ob das was ich tue auch richtig ist. Ob ich bereit bin für ein/mein kleines wesen. Pack ich das? kann ich ein kind überhaupt ganz doll lieben. ich liebe doch schon meinen Mann sooo sehr. Wieviel Liebe habe ich denn?
    Aber alles völlig unbegründet, denn es gibt wirklich grenzenlose Liebe für das eigene Kind.
    (auch ich muss sagen das die schwangerschaft ein übel war, welches eben dazu gehört....ich war ehrlich gesagt auch nicht gern schwanger...auch wenn ich die tritte dann doch irgendwann vermisst habe)

    @Beziehung zw. mir und meinem mann
    klar ist die anders geworden, aber ich liebe ihn genauso, wie vorher, wenn nicht sogar ummeiniges mehr, weil er mir so eine wunderbare tochter beschert hat!
    Mein Mann liebt mich auch sehr (ich galueb auch weil er jetzt eine tolle tochter hat) und dazu seine Kleine.
    er weiß allerdings, wenn ich mich entschiden müsste (blöde vorstellung...ich weiß), dann immer für mein Kind. Klingt echt blöd und ich hoffe nie an solchen punkt zu kommen.
    Klar, können wir nicht mehr in den tag hinein leben, spontan ins kino gehen (wir haben halt kein babysitternetzwerk) oder uns stundenlang an den see hauen, aber wir organisieren uns viel besser.wir nutzen zeit optimal und wir geniessen unser dreisamkeit total. wir erfreuen uns an unserer tochter und ich denke, gerade die anfangszeit ist noch recht "anders"! wenn die kinder größer werden, verstehen sie mehr und freuen sich sicher auch richtig auf oma und opa. dann kommt auch mal wieder für uns das Gammmel-Fernseh-im bett liegen-Wochenende (ohne Kind).

    bis dahin, geniessen wir es eben so wie es ist.

  3. #23
    Moderator
    Alles wird gut... Avatar von claudi181
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    Standard ⫸ AW: Und plötzlich Mama...!?!

    Huhu,

    Nun, ich bin ja schon sehr frueh Mama geworden. Kenny war ein Wunschkind und ich wuerde es jederzeit wieder so machen.
    Ich hatte eigentlich nie diese ganz grosse Angst davor Mutter zu werden. Klar, Zweifel, Sorgen, Fragen kamen und kommen auch heute noch immer wieder mal auf.

    Waehrend der SS mit Kenny war es absolut unwirklich fuer mich, dass das mein Kind, unser Kind sein soll. Ja, ich habe die Tritte gespuert und genossen. Der Bauch wurde dicker und dicker und ab und zu, naja, oft musste ich mir sagen "Du bekommst wirklich ein Kind!" Dennoch war es die ganzen 9 Monate unwirklich. Die volle Wirklichkeit kam dann bei der Geburt...*g*...Danach war es immer noch ein ganz komisches Gefuehl. Ken und ich mussten uns immer wieder sagen, wie unvorstellbar es ist, dass wir zu dritt wieder nach Hause gehen und dieser kleine Mensch bei uns bleibt.
    Ganz komisch und ich finde, es ist auch schwer zu erklaeren. Im KH blieb ich ein paar wenige Tage und es hat auch ungefaehr diese 3 Tage gedauert bis es dann endgueltig bei mir ankam "Du bist Mama!"
    Die ersten Schritte in die Wohnung waren dennoch andere. Man hat sie als Paar verlassen und betrat sie zum ersten Mal als Familie, in ein komplett anderes Leben...so hatte ich den Eindruck. Ein unbeschreibliches Gefuehl.

    So, jetzt haben wir ja 2 Kinder *g*. Waehrend ich die 1. SS geniessen konnte, war die 2. SS eine Tortur. Es gab Phasen, in denen ich mir sagte, dass ich doch echt bekloppt sei. Das ich ja schon ein Kind haette, warum ich mir das denn schon wieder antun muesse...soetwas koennen nur Verrueckte tun...und dann noch die Geburt...Ja, diese Tage gab es.
    Aber auch mit der Erfahrung, die ich schon als Schwangere und Mama hatte und habe, war auch diese SS eher unwirklich. Immer wieder stand ich vor dem Spiegel, habe meinen Bauch betrachtet und musste mir auch hier sagen, dass wir doch tatsaechlich ein 2. Kind bekommen. Wahnsinn!
    Es gab Naechte, in denen ich traeumte ich sei eigentlich gar nicht schwanger und dachte in diesen Traeumen, dass ich es (schwanger sein) wohl getraeumt haette. Nix da, morgens aufgewacht. Riesen Plautze war da! *g* und dann gab es Traeume, in denen ich Angst hatte, dass ich tatsaechlich nicht schwanger sei. Nachts aufgewacht, Riesen Plautze war zum Glueck da!
    Und so kann man ungefaehr meine Gedanken beschreiben. "Meine Guete, ein 2. Kind!" oder eben "Wahnsinn, endlich ein 2. Kind!"
    Die Geburt war ein Traum, einfach herrlich und trotzdem gab es diesen Moment, in dem man es gar nicht fassen konnte, dass es wirklich dein Kind sein soll.
    So lag ich dann 2 Tage im KH und fragte mich auch in diesen Tagen, ob das alles so stimmt. 2 Kinder? Nee, kann gar nicht sein. Unwirklich...als dann Kenny das erste Mal zu Besuch kam und Amy sah....herrlich! Er hat sich Hals ueber Kopf in sie verliebt und hat natuerlich gleich erstmal gefragt, ob ich sie mit nach Hause bringen werde.
    Natuerlich! Hier waren die ersten Schritte mit 2. Kind nicht so wie die ersten Schritte mit dem 1. Kind.
    Beim 2. Kind war es wirklich nicht so ueberwaeltigend. Ich war froh wieder zu Hause zu sein, aber mehr war da eigentlich nicht. Die Tage waren zwar ruhiger, aber der Alltag stellte sich schon am ersten Tag ein. Waehrend ich mich bei Kenny nur auf Kenny konzentrieren konnte, gab es da ja jetzt 2 Kinder. Ich hab also gleich lernen muessen, dass ich entweder nur einem Kind Aufmerksamkeit schenken kann oder beiden gleichzeitig. Das war auch meine groesste Sorge, wie meistere ich den Umgang mit 2 Kinder? Auf der einen Seite der grosse, der sich zwar auch alleine beschaeftigen kann, der selbstaendiger ist, der mich aber dennoch braucht und dann die kleine, die mich ja noch viel mehr braucht. Ken hatte zum Glueck die ersten 4 Wochen nach der Geburt Urlaub und somit war ich nicht gleich mit der neuen Situation alleine.

    Jetzt mit 2 Kindern ueberlege ich ab und zu, ob ich beiden Kindern gleich viel Aufmerksamkeit und Zuneigung gebe und gegeben habe. Ist manchmal ganz schoen anstrengend, finde ich und gerade bei Kenny tut es mir dann immer wieder leid, wenn ich ihn vertroesten muss, weil Amy zum Beispiel extrem quengelig ist und nur getragen werden moechte und er kann nicht so mit mir herumtoben und machen und tun, wie er es gerne haette.
    Die Zeit kann man sicherlich fuer ihn wieder spaeter am Tag aufbringen oder sich einen Tag nur fuer ihn nehmen, aber fuer ihn ist es halt zu dem Zeitpunkt wichtig, an dem es dann gerade nicht geht. Bricht mir das Herz und ihm auch....das sind dann so die Momente, in denen man sich nicht sagen muss, dass man Mama ist, sondern man ist es.

    Und dann gibt es Naechte, in denen man ins Kinderzimmer schleicht, den Legosteinen auf dem Boden ausweicht und einfach nur die Zwerge anguckt und hofft, dass man alles richtig gemacht hat.

    Mittlerweile ist es bei mir auch angekommen...Ich bin Mama! Ich liebe meine Kinder! Ich finde es klasse, wie sie sich entwickeln, aber ich wuenschte man koennte die Zeit hin und wieder anhalten, damit jede Sekunde ausgiebig geniessen kann. In schlechten Momenten kann man es ja wieder vorspulen *g*
    Ich fand die Vorstellung eine Mutter zu sein schon immer toll, ich hab es mir nie einfach vorgestellt. Aber ich liebe es einfach und wir koennen uns sogar vorstellen irgendwann ein 3. zu bekommen, aber das hat nun wirklich noch Zeit!

    Unsere Beziehung...
    Wir haben schon sehr frueh unser erstes Kind bekommen. Im Vergleich zu anderen Paaren, haben wir auch relativ wenig unternommen. Dennoch war der Zeitpunkt fuer uns richtig und wir haben es nie bereut.
    Man ist zwar dann nicht mehr nur Frau und Mann, sondern auch noch Mama und Papa. Es ist anstrengend. Es fehlt die Spontanitaet, man ist nicht mehr flexibel. Moechte man als Paar etwas unternehmen, wird erst ueberlegt, wie und was mit den Kindern geschieht. Geht man als Familie weg, dann kann man davon ausgehen, dass irgendeiner immer bei den Kindern ist, immer irgendeiner ein Kind hat....also, das Paar von damals gibt es in dieser Form nicht mehr.
    Es gibt aber das Paar, das Kinder hat. Das sich die Zeit fuer sich nimmt. Das schaut, dass es auch mal wieder nur Paar sein kann und auch darf.
    Wenn man die wenige Zeit, die man hat, dann ausgiebig nutzt und auch an sich arbeitet, dann klappt das hervorragend.
    Es ist schwer und auch wir mussten erst wieder einen Weg finden, wieder Claudi und Ken zu sein und nicht nur Mama und Papa.
    Wir nehmen uns die Zeit fuereinander. Gehen gemeinsam weg wenn die Kinder bei Oma und Opa sind.
    Auch reden wir nicht staendig ueber unsere Kinder. Ich finde es gibt nichts schlimmeres, wenn man die verbliebene Paarzeit, die man endlich mal fuer sich hat, damit fuellt ueber Kinder und allem was damit zu tun hat, zu reden.
    Desweiteren achte ich auch sehr darauf, dass ich nicht taeglich wie eine typische Mutter aussehe. D. h. ich mache mich immer noch schick fuer mich und auch meinen Mann. Schlabberlook ist mal okay, aber staendig....Nein, der Typ war ich noch nie. Aber ich glaube selbst mir wuerde die Lust vergehen, wenn ich tagtaeglich nach Hause kaeme und mein Mann mich mit unrasiertem Gesicht, ungewaschenen Haaren und angespuckten Klamotten begruessen wuerde.
    Ich bin zwar Mama, aber ich bin auch noch Ehefrau, Freundin und Geliebte...und ich finde, das darf man auch bei der ganzen Freude auf das Kind nicht vergessen.

    Gruss,
    claudi

  4. #24
    Senior Mitglied
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    Standard ⫸ AW: Und plötzlich Mama...!?!

    Hallo,

    bei mir kam die Geburt auch überraschend und ich noch nicht wirklich darauf vorbereitet. 2 1/2 Wochen vor dem Termin sind wir (ohne Tasche) zur Kontrolle in die Klinik da es mir den ganzen Tag nicht gut ging und sie haben mich dort behalten und dann in der Nacht Paul per Kaiserschnitt auf die Welt geholt. Man hat ihn mir 2mal kurz gezeigt, dann habe ich ihn erst 6 Stunden später wiedergesehen. Die ersten beiden Tage war er auch nicht bei mir im Zimmer, da er an der Überwachung lag.

    Ich konnte es gar nicht glauben, dass er da war. Stillen klappte anfang auch gar nicht und ich wollte einfach nur heim. Als wir dann zu Hause waren lief es super und ich war sehr stolz und verliebt in den kleinen Mann.

    Wenn ich heute die ersten Bilder von ihm anschaue, wo er die Erstuntersuchung hatte und dann bei meinem Mann auf dem Bauch lag, könnte ich heulen, denn diese Zeit fehlt mir total. Deshalb hab ich auch große Angst davor, dass es bei einem zweiten Kind wieder ein KS werden könnte.

    LG tiffi

  5. #25
    klingham76
    Gast

    Standard ⫸ AW: Und plötzlich Mama...!?!

    Hallo Cosima,
    mir ist es ähnlich ergangen.
    Ich hatte und habe richtig zwiespältige Gefühle.

    Ganz seltsam: Einerseits war sie mir gar nicht fremd. Als ich sie das erste Mal gesehen habe, hatte ich das Gefühl, ich hätte sie vorher schon gesehen, und mir war es ganz selbstverständlich, dass sie aussah wie sie aussah.
    Andererseits hatte ich durch den Kaiserschnitt nicht gesehen, wie sie aus meinem Bauch kam, was mir ein Gefühl der Unwirklichkeit gab.
    Das große Glück wollte aber auch bei mir zunächst nicht aufkommen. Auch, weil die ersten Tage nach der Geburt durch die Stillprobleme und meine körperlichen Probleme (Ich konnte erst 3 Tage nach der Geburt wieder aufstehen und in dieser Zeit mein Kind praktisch nicht versorgen) nicht gerade einfach waren.

    In die Mutterrolle selbst musste ich mich nicht einfinden. Das ging mir irgendwie ganz leicht von der Hand. Allerdings hatte und habe ich manchmal Probleme damit, dass die Umwelt mich jetzt anders wahrnimmt. Vom Gefühl her bin ich immer noch ich, das Muttersein ist nur ein neuer Teil (wenn auch fast der wichtigste Teil! ) von mir. Von der Umwelt werde ich allerdings oft nur noch als Mutter wahrgenommen, so als hätte ich mit dem Muttersein meine alte Persöhnlichkeit hinter mir gelassen.

    Bezüglich Paarbeziehung nach Geburt:
    Eigentlich sollten sich beide Partner durch das Kind verändern. Ich kenne allerdings auch einige Beispiele, wo nur die Frau sich auf das Kind einstellt, während der Mann einfach sein altes Leben weiterführt. Das führt dann zu Spannungen und leider meist auch zur Trennung.
    Unsere Beziehung ist heute besser denn je (In jeder Hinsicht!). Allerdings haben wir monatelang geredet, geredet, geredet (und oft gestritten ), um nicht den Kontakt zum anderen zu verlieren.

    LG
    Michaela

  6. #26
    Cosima
    Gast

    Standard ⫸ AW: Und plötzlich Mama...!?!

    Wow, habt ihr aber viel geschrieben!!!! Danke

    Mein Kopf ist rappelvoll mit Gedanken, die ich Euch mitteilen will und ich habe gerade Angst, alles zu vergessen... *schnellmacht*

    @ Angie: Ganz ehrlich?!? Bei Dir habe ich mich ein wenig gefragt, wie das wohl so werden wird mit Dir als Mutter (während Deiner Schwangerschaft). Hatte immer das Gefühl, Du hasst Deinen Bauch und alles was damit zusammenhängt. Das Dich Deine Mutterliebe zu Ilenia dann quasi erschlagen hat, finde ich wunderbar!!!
    So ähnlich, nur abgemildert, kenne ich das von mir... Klar wollte ich Kinder, aber wann ?) Noch im Juni 2005 habe ich hier mit Sabsy und ein paar anderen über das "pro und contra von schreienden Teppichratten" diskutiert. Ich habe mich immer gefragt, wie ich ein Babyjahr daheim verbringen soll!?! *gähn* Glücklicher Weise habe ich mich während der Schwangerschaft für ca. 1,5 Jahre entschieden. Und beim 2. wird diese Zeit noch länger sein, denn ich liebe die Zeit mit Annika. Noch kommt es mir sehr unwirklich vor, ab Oktober wieder einige Stunden arbeiten zu gehen...

    @ Bloomy: Deine "OP-Erfahrung" muß man nicht unbedingt erlebt haben, um zu ahnen, dass sowas einer Mutter das Herz bricht. Da reichen schon geringere Übel aus. (zB. als ich Angst hatte, dass Annika auch Noro bekommt, was dann ja auch so war - 11 Tage KH und ein knapp 7kg Baby, welches kurz vor seinem 1. Geb. stand!) In solchen Momenten ist der Rest der Welt einfach nicht mehr da, sondern nur die Liebe und die Sorge um den kleinen Engel!!!

    Paar sein: Ich denke schon, dass man sich verändert. Es ist turbulenter geworden bei uns! Wir toben zu dritt übers Sofa, schmeissen Kissen usw. und dementsprechend sieht es danach aus! Egal, ich wohne eben nicht in einem Musterhaus!
    Patschehändchenabdrücke an der Scheibe stören genauso wenig, wie Brotkrümel unterm Tisch. Das wird schonmal weggewischt, aber nicht, wenn gerade mal Gelegenheit für Zweisamkeit ist Denn die gibts nun wohl dosiert und eben nicht mehr in rauhen Mengen wie früher: den ganzen Vormittag im Bett verbringen...reden...kuscheln...Kissenschlacht machen...***...kraulen...träumen ADIEU...

    Kind erziehen: Was? ?) Das kann ich doch gar nicht!?! ?) Ich meine, es gibt Werte, die ich meiner Annika vermitteln möchte. Grundsätze, nach denen sie leben sollte. Aber erziehen?!? Das klingt, wie dran ziehen. So wie Angie an Ilenias Fuß! Ich bin doch selber noch etwas Kind geblieben. Sicher kennt ihr das Lied "Ich wollte nie erwachsen sein" von Maffay. So geht es mir auch - ganz ehrlich. Ich will gar nicht hundertpro erwachsen sein...! Ich ziehe nur an meiner Annika, wenn ich mit ihr herumbalge! Und das liebt sie!!! Es kann gar nicht wild genug sein. Das ist einfach wunderschön!!!

    LG von Cosima *die sicherlich doch 1000 Gedanken vergessen hat, zu notieren*

  7. #27
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    Standard ⫸ AW: Und plötzlich Mama...!?!

    Zitat Zitat von Cosima Beitrag anzeigen
    @ Angie: Ganz ehrlich?!? Bei Dir habe ich mich ein wenig gefragt, wie das wohl so werden wird mit Dir als Mutter (während Deiner Schwangerschaft). Hatte immer das Gefühl, Du hasst Deinen Bauch und alles was damit zusammenhängt.
    Interessant, dass ich diesen Eindruck hinterlassen habe. Absolut nicht! Ich fand es schön, schwanger zu sein, und ich habe auch Bauchbilder gemacht und eine Collage draus gebastelt, ich habe einen Gippsbauch angefertigt und stolz meine Kugel vor mir hergeschoben. Ich bin nicht so übervorsichtig und habe mir nicht so viel Sorgen wie andere gemacht. Aber nicht, weil es mir egal war, was mit dem Kleinen passiert, sondern weil ich einfach ein absoluter Optimist bin.

    Ich hab mich für mich gefreut, ich bin einfach nicht der Typ, der dann der Welt draußen alle Bauchbilder präsentieren muss.

    Ich wollte noch loswerden: Manche Mütter sind vorsichtiger, ängstlicher, lesen Elternratgeber und halten sich auch dran. Und manche Mütter sind eben wie ich, die geben ihrem Kind kreuz und quer zu essen und ziehen sie am Fuß. Aber das heißt nicht, wir würden sie weniger lieben. Wir haben nur eine andere Einstellung zu den Dingen. Ich liebe mein Kind von ganzem Herzen. Und ich würde nie etwas tun, von dem ich glaube, es würde ihm schaden. Aber das ist der Punkt: Darüber, WAS einem Kind schadet oder nicht, darüber sind wir uns alle nicht einig. Und jede macht es so, wie sie glaubt, dass es am besten ist. Ich halte mich übrigens für eine tolle Mutti.

  8. #28
    Cosima
    Gast

    Standard ⫸ AW: Und plötzlich Mama...!?!

    Hallo Angie,

    das ist nochmal ein schönes Resümee...

    Ich denke, dass ich bei Annika auch nicht so übervorsichtig bin... wenn sie halt Erde kosten will, muß sie es tun... *schüttel* ...und auch ein Regenwurm zwischen den Fingern, macht sie nicht krank...
    Ich bin nicht zu vorsichtig im Umgang mit Annika - so ist sie auch ziemlich furchtlos, was die allermeisten Dinge angeht - allerdings ohne unvorsichtig zu sein. Sie weiß das Dinge gefährlich sein können: etwas Heisses oder etwas Hohes. Sie weiß, dass sie im Umgang mit der Treppe vorsichtig sein muß und das man sich an frischen Sonntagsbrötchen aus dem Ofen die Fingerchen verbrennen kann...

    Schön, dass Du das Schwangersein doch genossen hast!!!

    LG Cosima

  9. #29
    aufsteigendes Mitglied Avatar von SpeedyGonzales
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    Standard ⫸ AW: Und plötzlich Mama...!?!

    Hihi, Angie, ich lese zwar auch Eltern-Zeitung, aber ich denke oft: Wasn Scheiß!
    Vor allem habe ich sogar zwei derselben Redaktion über das erste Babyjahr und habe festgestellt, dass sie sich quasi selbst widersprechen...

    Als ich gelesen habe, dass Du Deine Maus am Beinchen gezogen hast, musste ich lachen. Letzte Woche hab ich das auch getan, als Linus in seinem Spielbettchen zu weit weg lag, als dass ich ihn mit meinem derzeit etwas lädierten Rücken bequem hätte hochnehmen können.
    Zuerst hat Linus ganz dumm gekuckt, und dann hat er gelacht - also hats ihm sicher nichts geschadet.

    Zu unserer Beziehung: Was ich ja nicht für möglich gehalten hätte (siehe Jammer-Thread) ist passiert. Mein Mann ist wie "ein umgekehrter Sack", wie man bei uns sagt. Zwar besteht er auf seine täglichen Rad-Höllentouren, aber er packt wirklich mit an, er spielt mit Linus, und wir sind auch im Bett "ein Paar" - es ist unglaublich!
    Heute Früh hat er sogar das Fläschchen gemacht, damit ich weiterschlafen kann, und ist dann mit dem Rad weg, so dass er zum Frühstück wieder da war.
    Es ist plötzlich (nach einigen Tests und vielen Diskussionen zwar) alles so unkompliziert. Egal, wo wir hingehen, Linus ist dabei. Keine Frage mehr: OH, schreit er wohl, was nehmen wir mit, verkraftet er das....alles ist so, als wäre Linus schon immer bei uns gewesen und immer dabei gewesen.
    Sogar die Schreistunde (ok, sind ja immer nur grob 15-20 Minuten), wenn sie noch vorkommt, ist für meinen Mann kein Problem mehr.
    Wir haben uns drauf geeinigt, dass wir Linus dann im Arm halten und geduldig zuhören und ihn trösten, wenn er schreit.

    Also, so gesehen könnt ich jetzt doch noch ein drittes Baby bekommen - aber ich schließe mich den Mädels an, die sagen: Auf die Schwangerschaft kann ich verzichten!
    Allerdings weniger wegen der Beschwerden, und ich find auch die Klamotten nicht sooo schlecht, sondern wegen der Angst, die ich ständig schon um Linus hatte -das war furchtbar!

    LG vom
    Murmelchen

  10. #30
    Unterhaltungskünstler Avatar von Mella-h
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    Standard ⫸ AW: Und plötzlich Mama...!?!

    Wow *schnief* - war echt alles schön zu lesen. Danke das ihr alle so offen berichtet habt.

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