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Thema: ⫸ Und plötzlich Mama...!?!

14.12.2017
  1. #11
    aufsteigendes Mitglied Avatar von susette
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    Standard ⫸ AW: Und plötzlich Mama...!?!

    Hallilhallo,

    das ist wirklich ein guter Thread und eine gute Frage. Die sich auch nicht-oder-irgendwann-Mammas bestimmt häufig stellen. Danke für Eure Erfahrungen und Berichte:-).

    Eine Frage hätte ich vielleicht noch ergänzend, hoffe es stört nicht? Wie ist das Verhältnis zu Euren Männern und somit den Vätern geworden? Sind sie mit der Dreisamkeit genauso glücklich oder vermisst ihr als Paar die Zweisamkeit?

    Diese Frage stelle ich mir generell und gerade akut, da mein Cousin mit seiner Freundin und ihrer einjährigen Tochter Trennungsgedanken hegen, weil sie sich als Mutter so extrem verändert hat (sagt er). Er meinte, wenn er seinem besten Freund, der Vater wird, etwas raten sollte, dann wäre es "stell Dich auf das Schlimmste ein". Traurig, aber halt gerade aktuell und natürlich denke ich da viel drüber nach. Ich finde übrigens, daß seine Freundin ein coole Mama ist, aber man steckt nicht drin.

    Lieben Gruss
    von
    Susanne


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  2. #12
    ForenGuru Avatar von Melli78
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    Standard ⫸ AW: Und plötzlich Mama...!?!

    @Angie-Deine Worte haben mich gerade zu Tränen gerührt...liegt vielleicht an meinem hormonell bedingten Zustand, aber das hat mich echt gerade total ins Herz getroffen...*schluchz*

    LG Melli

  3. #13
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    Standard ⫸ AW: Und plötzlich Mama...!?!

    @ susette: Wenn ich allen Freunden und Bekannten Glauben schenken kann, habe ich mich nicht verändert. Ich rede nicht dauernd nur über mein Kind, ich habe auch mein Leben nicht großartig umgstellt. Wir nehmen Ilenia mit zu Freunden auf Feiern etc., und wenn das nicht geht, bleibt sie bei den Omas. Und reisen tun wir genauso viel. Nein, wir haben uns nicht verändert, wir haben sie nur in unser Leben integriert.

    Somit hat sich auch unsere Partnerschaft nicht verändert. Mein Mann hängt mit der gleichen Liebe an der Kleinen, und das verbindet nur noch mehr. Wir denken über Erziehung etc. ähnlich locker und toben gemeinsam mit Ilenia herum. Und ansonsten ist es zwischen uns wie immer.

  4. #14
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    Standard ⫸ AW: Und plötzlich Mama...!?!

    Hi

    @Cosima

    das was du beschreibst kennen wohl doch mehr Mütter als man so annimmt. Die meisten fühlen sich deshalb schlecht, aber eigentlich muss man das nicht, manchmal brauch das Gefühl einfach seine Zeit.

    Bei mir war es so als mein Baby nach 20 Stunden Wehen mit schlussendlichem KS dann gesehen habe und es mir gleich wieder weggenommen wurde fühlte ich mich total seltsam. Ca. eine Stunde später wurde ich dann zu meinem Mann mit meiner Tochter in den Kreissaal zurück gebracht und dann bekam ich sie in den Arm und ab wurde das Gefühl der unbändigen Liebe zu ihr ständig größer und ab da gab ich sie nicht mehr her.

    Ansonsten könnte ich sehr gut auf eine nächste Schwangerschaft verzichten, aber ein zweites Kind hätte ich halt schon gerne.

    @susette
    Verändert haben wir uns wohl beide und ich find das auch völlig normal, wichtig ist wohl das man sich zusammen verändert bzw. die Veränderung nicht negativ ist ;-) Und klar verändert sich auch ein Stück weit die Beziehung, aus einem Paar wird eine Familie. Das ist eine Veränderung, warum ist es dann so schlimm wenn sich die Personen die es betrifft auch verändern?
    Vielleicht hat sich der Mann das halt alles ganz anders vorgestellt oder nur sie hat sich verändert und er tut noch so als wäre es noch wie vor der Geburt? Das Problem muss ja nicht unbedingt an der veränderten Mama liegen.

  5. #15
    Senior Mitglied Avatar von Molly25
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    Standard ⫸ AW: Und plötzlich Mama...!?!

    Ich kenne dieses Gefühl auch. Als meine Große damals 5 Wochen zu früh kam, haben sie mir gleich nach der Geburt weggenommen und auf die Kinderstation gebracht. Wegen meinem sehr schwachen Kreislauf konnte ich erst am nächsten Tag zu ih. Ich kam in das Zimmer und mußte an den Bettchen erstmal nach ihrem Namen suchen, um mein Baby überhaupt zu erkennen. Dann hat es nochmal einen Tag gedauert bis ich sie das erste Mal auf den Arm nehmen durfte. Das ganze hat bei uns Beiden wohl schon Spuren hinterlassen, denn irgendwie komme ich an meine Gro0e nicht so ran wie an die Kleine. DIeses Gefühl des nun Mama-sein hatte ich lange nicht. Bei der Kleinen war das dann völlig anders.

  6. #16
    aufsteigendes Mitglied Avatar von melian
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    Standard ⫸ AW: Und plötzlich Mama...!?!

    Angie, ich kann mich in deinen Worten wieder finden.

    Bei mir war es auch so, dass ich im Kreißsaal, mit dem nackten, noch verschmierten Baby auf dem Bauch das Gefühl hatte, noch nie in meinem Leben etwas so unglaubliches geschenkt bekommen zu haben. Plötzlich war da MEIN KIND!!! Es war irreal, es war unglaublich ("Ist die Schwangerschaft jetzt wirklich vorbei?" und "Ist das tatsächlich endlich unser Baby?" - das ging mir durch den Kopf und tut es heute manchmal noch), aber vor allem war ich völlig überwältigt von diesem Gefühl, dass da plötzlich Liebe und Leben an sich Gestalt angenommen hatten. Aus dem Gefühl der Liebe zu meinem Mann war dieses Wesen geworden - und ich habe völlig fassungslos gemerkt, dass all die Liebe, die ich vorher kannte, überhaupt nicht mit der Hingabe an das eigene Kind zu vergleichen war. Ich habe Eric in diesem Moment für immer in mein Leben aufgenommen. Ohne ihn geht es nicht mehr.


    Manchmal habe ich das Gefühl, überzulaufen vor lauter Glück. Wenn ich ihn ansehe, er mich anlacht oder glücklich und zufrieden schläft, dann habe ich schon oft geheult. Einfach so. Weil ich so dankbar bin, dieses Gefühl erleben zu dürfen. Und weil er einfach soooo unglaublich toll ist!!!

    Und mir geht es mit diesen Gefühlen ähnlich wie dir - ich hatte sie nicht erwartet. Ich habe früher immer gesagt, Kinder gerne, aber nur, wenn ich sie schnell in die Krippe geben kann um weiter zu arbeiten. Ich dachte, Kinder ja, aber ich werde eigentlich nie eine "Mama" sein, sondern eine "Marketingleiterin mit Kind". Jetzt bricht mir der Gedanke das Herz, Eric in fremde Hände zu geben. Und ich finde mich toll als Mama, mir gefällt der Gedanke, diesem kleinen Wurm Dinge mitzugeben, die Welt zu erklären, ihm zu helfen, sein Leben zu entdecken. Der Job ist Lichtjahre weit entfernt...

    Und unsere Paarbeziehung ist ebenfalls intensiver geworden. In jeder Beziehung. Ich ärgere mich mehr über bestimmte Verhaltensweisen bei meinem Mann als früher, denn jetzt betreffen sie nicht nur uns Erwachsene. Andererseits bin ich kaum noch lange sauer - denn dieser Mann hat doch Anteil daran, dass wir das wunderbarste Kind der Welt haben! Wir sind noch nicht wieder soweit, dass wir komplett zurück in unserer Paarbeziehung sind - wir wagen gerade die ersten Schritte, waren einmal alleine unterwegs, genießen langsam wieder die Abende zu zweit, wenn der Kleine schläft. Aber alles was wir tun, fühlt sich intensiver an. Das Kind verbindet uns unglaublich.

    Manchmal stolpere ich aber über Dinge, die mir zeigen, dass ich mich im Grunde nicht wirklich verändert habe. Dann kommt das kleine Kind in mir zum Vorschein (und das tut es zurzeit häufig - ich muss es ja vor niemandem verstecken, wie im Job oft nötig) und ich denke, "Und so jemand wie ich soll tatsächlich ein Kind groß ziehen..?" - erwachsen ist was anderes. Aber vielleicht ist es gar nicht so verkehrt, un-erwachsen zu bleiben, wenn man Kinder hat...

    Spannende Frage. Und interessant, die eigenen Gedanken dazu mal aufzuschreiben.

    lg, melian

  7. #17
    aufsteigendes Mitglied Avatar von melian
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    Standard ⫸ AW: Und plötzlich Mama...!?!

    Zitat Zitat von Murmelchen Beitrag anzeigen
    Er war da, und fertig.
    Und so ist es jetzt noch. Gestern dachte ich, es fühlt sich an, als wäre Linus nie woanders gewesen, als hier bei mir!
    Murmelchen, das hast du schön geschrieben. GENAU SO fühle ich mich auch oft. Als hätte dieses Kind schon immer dazu gehört und wäre halt nur jetzt erst physisch dabei.

  8. #18
    aufsteigendes Mitglied Avatar von Nikita
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    Standard ⫸ AW: Und plötzlich Mama...!?!

    Schoener,thread und auch mir spricht Angie von der Seele. Ich haette nie gedacht das mein so viel Liebe empfinden kann. Als ich schwanger wurde, konnte ich es erst gar nicht glauben, denn sooo schnell hatte ich nicht damit gerechnet. Ich war ueberrascht und total verwirrt und habe erst ein mal ein paar Traenchen vergossen, aber nicht nur aus Freude sondern auch vor Schreck das ich nun Mama werden sollte. Auch ich habe immer gesagt das ich gerne einmal Kinder moechte, aber ein intensiver Kinderwunsch war bei mir nie vorhanden. Die Schwangerschaft habe ich als schoen empfunden, konnte aber noch keine richtige Beziehung oder Liebe zu dem kleinen Wesen in meinem Bauch herstellen, es war einfach alles noch so unwirklich. Die Geburt war ein tolles Erlebnis auch durch meinen Mann an meiner Seite. Als ich dann meinen Sohn auf den Bauch gelegt bekam, konnte ich es kaum glauben, das ist mein Kind, das die ganze Zeit in meinem Bauch war!?
    In den ersten Tagen musste ich ihn immer wieder anschauen und empfand so viel Liebe, so das auch ich immer wieder weinte vor Glueck. Ich haette nie gedacht das es so toll ist Mama zu sein, und das es einfach ein unglaubliches Glueck ist, dies erleben zu duerfen. Ich war von Anfang an sehr selbstsicher, ging wie selbstverstaendlich mit dem kleinen Wesen um, und tat alles auf meine Weise, diese Intuition ist einfach da, ohne das ich vorher Erfahrung mit Babys hatte.
    Selbst jetzt ist es manchmal noch unglaublich und ich schaue meinen Schatz mit Unglauben an, es ist einfach wunderschoen.
    LG

  9. #19
    aufsteigendes Mitglied Avatar von susette
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    Standard ⫸ AW: Und plötzlich Mama...!?!

    Zitat Zitat von Gänseblümchen Beitrag anzeigen
    ...Das Problem muss ja nicht unbedingt an der veränderten Mama liegen.
    Wie gesagt, ich sehe das Problem auch eher bei ihm, er kann sich nicht auf die neue Situation einstellen. Er ist auch glücklich mit dem Kind, meint aber halt, seine "alte" Freundin gibt es nicht mehr. So etwas ähnliches hat mir ein Exfreund (der bereits Kinder hatte) auch mal gesagt. So in etwa "ich würde mit Dir kein Kind wollen, weil ich erlebt habe, wie sehr eine Frau sich dabei verändert". Seitdem denke ich manchmal, stimmt das oder nehmen wir Frauen die Veränderung vielleicht nicht so wahr?

    LG
    Susanne

  10. #20
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    Standard ⫸ AW: Und plötzlich Mama...!?!

    Liebe Cosima,

    das ist ein sehr interessantes Thema.
    Meine Schwangerschaft endete leider 8 Wochen zu früh mit einem Kaiserschnitt und der Trennung von Samuel und mir, da er sofort auf die Neugeborenenintensiv gebracht wurde. Ich durfte ihn allerdings (weil er schrie und alleine atmete) ganz kurz sehen. Ich konnte ihn riechen, fühlen, wie warm er war und ihm noch schnell einen Kuss geben - dann war er weg. Ab diesem Zeitpunkt hatte ich eine wahnsinnige Angst um meinen kleinen Sohn, denn er war nicht mehr bei mir und ich konnte ihm nicht mehr helfen.
    Als ich ihn das erst Mal im Inkubator sah, war ich unsicher aber überwältigt von meinen Gefühlen für diesen kleinen Menschen.
    Als er dann nach sieben Wochen endlich nach Hause durfte, war ich noch nicht einmal besonders aufgeregt. Es war ganz harmonisch und fühlte sich an, als wären wir die ganze Zeit zusammen gewesen. Obwohl sich das jetzt recht problemlos anhört, fehlen mir die ersten Wochen, die ersten Tage und besonders die ersten Stunden sehr. Wenn ich darüber nachdenke, bin ich unheimlich traurig, da diese Zeit nie mehr wieder kommt. Am Anfang stand ich ewig an seinem Bett und habe (wie viele) ihm beim Schlafen zugesehen. Noch heute macht es mich unheimlich glücklich, ihn so friedlich zu sehen.

    Meine intensivste (mir fällt kein besseres Wort ein) Erfahrung als Mutter bisher, war Samuels Lungen-OP im August. Ich werde niemals das Gefühl vergessen, als wir ihn der OP-Schwester übergeben haben: Ich hätte sterben können und war wie gelähmt. Niemals hatte ich bisher in meinem Leben eine solche Angst. Als ich ihn nach der OP auf der Intensivstation wieder sah, wurde ich überrollt von meiner Liebe zu Samuel. Ich habe ihn ewig angesehen und war die glücklichste Mama auf der Welt. Als er uns am gleichen Abend sein erstes Lächeln nach der OP schenkte, dachte ich, dass mich nie mehr etwas so glücklich machen würde.

    Trotz (oder vielleicht auch wegen) unseres nicht alltäglichen Starts, ist unsere Beziehung sehr eng und intensiv. Wenn ich meinen Sohn sehe, geht für mich die Sonne auf. Samuel ist für uns das wertvollste Geschenk der Welt.

    Liebe Grüße,
    bloomy

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