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Thema: ⫸ Trotzphase - 25.1. Frühpupertierend ?

17.12.2017
  1. #41
    Erfahrener Vielschreiber Avatar von Gerbera
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    Standard ⫸ AW: Trotzphase, wie geht Ihr damit um und was ist "Normal "?

    @Sonnenschnuckel: Nur so aus Interesse, wie handhabst Du das mit Sachen die für das Kind gefährlich sind? z. B. eine heiße Herdplatte oder so? Lässt Du sie da auch gewähren und holst währenddessen schon ein Kühlakku? Ist wirklich eine ernstgemeinte Frage weil ich mir das auch nicht vorstellen kann dass das Ignorieren oder Gewährenlassen immer klappt und das spannend finde die Erfahrungen von anderen zu lesen.


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  2. #42
    Koryphäe Avatar von Milena
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    Standard ⫸ AW: Trotzphase, wie geht Ihr damit um und was ist "Normal "?

    Also trotzig und bockig wenn man es so nennen mag ist jedes Kind und nicht nur Kinder sondern auch wir Erwachsene. Da gehört zum leben dazu!
    Wichtig ist, dass man lernt wie wir als Eltern aber auch das Kind selber damit umgeht. Wenn Knutschi bockig wird dann hat er 2 Minuten wo er wirklich in ruhe gelassen werden will und danach kann ich ihn sofort trösten. Hat er wohl von mir denn wenn ich wütend bin will ich auch kurz allein sein dennoch sollten nicht alle Dinge ohne Ansagen und Maßregelungen bleiben. Ich versuche Knutschi schon klar zu machen, dass er bestimmte Dinge nicht darf und dazu gehört auch irgendwelche Dinge ins Klo zu schmeißen auch das laufen und springen auf der Couch darf er nicht oder wenn er einen Keks isst dann hat er sich damit hinzusetzen und nicht in der Gegend rumzulaufen um alles voll zu krümmeln.
    Mir gehts da nichts ums krümmeln sondern darum, dass man sein Essen im sitzen zu sich nimmt. Klar muss man da hinterher sein und immer wieder daran erinnern aber mittlerweile klappt es super. Sobald er einen Keks hat geht er auf seine Puzzlematte und bleibt da sitzen bis alles verputzt ist. Zum Schluss macht er dann sogar den Mund auf um Mama zu zeigen "da alles alle ich kann wieder spielen".
    Ich denke ohne Regeln und klare Ansagen kann ein hamonisches Leben nicht stattfinden. Wir Erwachsene haben doch auch Regeln und Dinge die einfach nicht gehen.

  3. #43
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    Beste Kocherin der Welt Avatar von Jill
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    Standard ⫸ AW: Trotzphase, wie geht Ihr damit um und was ist "Normal "?

    Zitat Zitat von Manuela Beitrag anzeigen
    Wir Erwachsene haben doch auch Regeln und Dinge die einfach nicht gehen.
    Ja, aber "Im Stehen essen" fällt da nicht unbedingt drunter, wenn ich mal an die gesammelten Mc D's, Döner-, Pizza- und Eisbuden dieser Welt denke .

  4. #44
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    Beste Kocherin der Welt Avatar von Jill
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    Standard ⫸ AW: Trotzphase, wie geht Ihr damit um und was ist "Normal "?

    Zitat Zitat von Gerbera Beitrag anzeigen
    @Sonnenschnuckel: Nur so aus Interesse, wie handhabst Du das mit Sachen die für das Kind gefährlich sind? z. B. eine heiße Herdplatte oder so? Lässt Du sie da auch gewähren und holst währenddessen schon ein Kühlakku? Ist wirklich eine ernstgemeinte Frage weil ich mir das auch nicht vorstellen kann dass das Ignorieren oder Gewährenlassen immer klappt und das spannend finde die Erfahrungen von anderen zu lesen.
    Ich antworte mal für mich - als jemand, der sich da irgendwo in der Mitte zwischen Andrea und Amelie versteht .
    Ich überlege meistens, wenn mir etwas vom ersten Eindruck her nicht passt (z.B. Kind räumt Schublade aus): Ist es gerechtfertigt (und lohnt sich der Aufwand), das nun zu verbieten, oder bin ich nur z.B. zu faul, das nachher wieder aufzuräumen? Im zweiten Fall gibt es kein Verbot. Ich versuche, mit sehr wenigen NEINs hinzukommen. Ich hab da immer Gonzales im Kopf, der so sinngemäß sagt: Geben Sie ihrem Kind nicht das Gefühl, dass Sie ständig seine Pläne durchkreuzen wollen. (Andrea: Thema aufräumen, das mache ich dann auch mit Janna zusammen, bevor die nächste Sache ausgepackt werden darf. Wenn sie streikt, mache ichs auch alleine, aber warten muss sie trotzdem.)

    Natürlich gibt es bei uns auch absolute No Gos. Z.B. an den Herdknöpfen drehen. oder Hände im Klo baden. Das kämpfe ich dann notfalls auch aus, wenn es grade nicht möglich ist, sie einfach aus der Situation rauszunehmen (z.B. Badtür von außen zu). Bei uns läuft das so, dass ich Janna einmal sage "Das wird nicht gemacht!". Wenn sie es dann wieder tut (was 100%ig passiert), schnappe ich das Kind und trage es in einen sehr entfernten Winkel der Wohnung. Nach dem Motto "Gehe nicht über Los, ziehe nicht 400 Mark ein" . Sie muss dann eben jedesmal wieder bis zur Küche zurückdackeln, nur um einmal kurz am Herd zu spielen. Nach spätestens 10 mal wird ihr das dann zu doof und sie macht was Anderes.

  5. #45
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    Beste Kocherin der Welt Avatar von Jill
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    Standard ⫸ AW: Trotzphase, wie geht Ihr damit um und was ist "Normal "?

    Achso, und zu den "gefährlichen" Sachen noch (na toll, mein dritter Post in Folge, sorry!):
    An die richtig gefährlichen Dinge darf ein Kleinkind einfach nicht rankommen. Ich würde mein Kind nicht mit einer heißen Herdplatte oder Bügeleisen o.ä. aus den Augen lassen (also zumindest theoretisch, passieren kann sowas natürlich durch irgendeinen blöden Zufall).
    Bei Sachen, wo ich mir spontan denke, woooah, das könnte gefährlich werden (z.B. Kletteraktionen u.ä.) versuche ich aber schon, mich weitgehend zurückzuhalten. Ich sage dann "Janna, aufpassen!" und halte mich eben sprungbereit. Aber ich habe die Erfahrung, dass zumindest mein Kind da eine echt gesunde Selbsteinschätzung hat.

  6. #46
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    Standard ⫸ AW: Trotzphase, wie geht Ihr damit um und was ist "Normal "?

    Ich reihe mich auch mit der Meinung ein, dass das einfach normal ist.

    Die Kinder bekommen zunehmend ihren eigenen Kopf, ihren eigenen Willen und müssen einfach ausprobieren, wie weit sie damit kommen.

    Ilenia bekam auch ihren ersten Wutanfall mit 9 Monaten. Irgendwas ging nicht nach ihrem Kopf, und sie brüllte wie am Spieß, ließ sich fallen, bog den Rücken durch. Ich war damas echt besorgt, ob das normal sei. Ich hatte ja schon von Trotzphasen ab 2 gehört, aber mit 9 Monaten hatte ich nicht damit gerechnet. Aber es scheint normal zu sein, wie ich von anderen Müttern gehört habe.

    Seitdem kommt das bei Ilenia phasenweise wieder. Wochenlang ist sie zuckersüß und lieb. Sieht ein, was man ihr sagt, folgt mir brav, bockt nicht. UNd dann gibt es wieder Phasen - so wie leider im Moment - da könnte man schier wahnsinnig werden.

    Ilenia wird Gott sei Dank (bisher) nicht "gewaltätig". Aber sie heult laut bis kreischend los, wenn etwas nicht so ist, wie sie das will. Im Moment habe ich hier ständig Geplärre. Oder sie kreischt mich an: "LASS MICH IN RUHE!!!!!" Wirft Sachen durch die Gegend, knallt Türen.

    Mir hilft da eigentlich nur Aussitzen. Geduld bewahren. Manchmal stehe ich wirklich da und denke "21, 22, 23..." um nicht selbst auszuflippen. Ich sage ihr dann ruhig, sie soll das lassen und erkläre ihr, wieso das nicht geht. Brüllt sie weiter, funktionieren diverse Taktiken:

    1. Ich lenke sie ab. Manchmal klappt es mit Ablenkung. Oft auch mit Humor. Wenn sie beispielsweise einen Wutanfall hat, und ich kitzele sie, dann muss sie selbst lachen, und der Wut-Moment ist vorüber.

    2. Hilft das nicht, dann lasse ich sie halt mal ausbrüllen, versuche immer wieder, ruhig auf ihr "Problem" einzugehen.

    3. Bei der totalen Eskalation hilft nur noch räumliche Trennung. Dann sag ich ihr, dass ich keine Lust auf ihr Theater habe und gehe in ein anderes Zimmer. Das hilft uns beiden. Dann laufe ich nicht Gefahr, auszuflippen, und sie selbst hört dann auch eher auf.

    Ich glaube, es ist auf jeden Fall wichtig, konsequent bei seinen Entscheidungen zu bleiben. Wenn das Kind nämlich mal Erfolg hat, wird es die Schrei-Mthode vermehrt anwenden. Ich sehe das, wenn Ilenia bei den Großeltern ist. Weil sie da immer ihren Kopf durchgesetzt bekommt, ist sie richtig eklig und brüllt wegen ALLEM los.

    Beispiel gerade gestern: Ich wollte mich mit meiner Mutter im Einkaufszentrum treffen und ihr dort die Kinder überlassen, weil ich mit einer Freundin verabredet war. Vorher war ich noch im Supermarkt. Ilenia wollte dort dann die Nektarinen, die ich in den Wagen legte, sofort essen. Ich hab ihr gesagt, dass wir erst zahlen müssen. (Obst wird erst an der Kasse gewogen.) Sie hat kurz gequengelt, und ich habe ihr nochmal in Ruhe gesagt sie könne später eine Nektarine haben, wenn ich gezahlt hätte. Dann war es auch gut. Sie hat das akzeptiert und den ganzen Einkauf über immer wieder betont: "Gell, Mama, erst zahlen!"

    Nachdem ich die Kinder meiner Mutter übergeben hatte, ist diese nochmal mit ihnen einkaufen gegangen. Später erzählte sie mir, sie habe einen riesen Aufstand wegen irgendwelchen Obsts gehabt. Ilenia habe es sofort essen wollen und total gebrüllt und geheult, so dass meine Mutter mit dem Obst an die Kasse gerannt ist, es bezahlt hat, sich das hat quittieren lassen und ihre Einkauf dann fortsetzte, nachdem Ilenia ihren Willen bekommen hatte. Meine Mutter meinte: "Ich hab ihr gesagt, dass wir erst zahlen müssen, aber es war nichts zu machen. Sie hat getobt wie eine Irre."

    Das zeigt, dass die Kinder sehr genau wissen, wo es sich lohnt, einen Aufstand zu proben, und dass es sich als Eltern lohnt, konsequent durchzuhalten.

    Ich denke wirklich, sowas ist normal. Bei jedem Kind äußert sich das anders. UNd es gibt auch Kinder, die keine Wutanfälle haben. Aber ich denke auch, das liegt dann nichtdaran, dass diese Mütter irgendwas besser gemacht haben oder dass diese Kinder "normaler" sind.

    Ilenia ist eine Terrorbiene. Emilio ist ganz anders. Der hatte bisher noch nie einen Wuanfall ist ein total ruhiges und liebes Baby.

    Es ist eine reine Temperamentsfrage.

    Ich sehe es positiv: Diese Kinder sind willenstark und werden sich später im Leben durchsetzen und behaupten.

  7. #47
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    Standard ⫸ AW: Trotzphase, wie geht Ihr damit um und was ist "Normal "?

    Ach so, was ich noch sagen wollte:

    Ich versuche mich auch immer, mich in Ilenias kleinen Kopf hienein zu denken. Manchmal gibt es eben Dinge, da merke ich dann selbst, dass sie das einfach nicht verstehen KANN. Sie ist erst 2 1/2, und wenn man die Situationen dann aus Kindersicht betrachtet, kann man fast schon verstehen, wieso das Kind so wütend ist. Sie ist noch zu klein, um zu verstehn, wieso sie dieses oder jenes nicht darf. Wenn man dann einfach auch mal 5 gerade sein lässt und, wie Judith es beschreibt, sie dann einfach auch mal die Schublade leerräumen lässt, erspart man sich und dem Kind unnötiges Theater.

  8. #48
    Koryphäe Avatar von Milena
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    Standard ⫸ AW: Trotzphase, wie geht Ihr damit um und was ist "Normal "?

    Zitat Zitat von Judith Beitrag anzeigen
    Ja, aber "Im Stehen essen" fällt da nicht unbedingt drunter, wenn ich mal an die gesammelten Mc D's, Döner-, Pizza- und Eisbuden dieser Welt denke .
    Na ich red ja auch vom Essen und nicht mal ebend an der Pommesbude irgendwas reinschieben.

  9. #49
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    Standard ⫸ AW: Trotzphase, wie geht Ihr damit um und was ist "Normal "?

    Ich weiß schon was du meinst und ich handhabe das mit Janna bei "richtigen Mahlzeiten" auch so. Meine Tante ist ihrer Tochter jahrelang mit jedem Löffel beim Spielen hinterhergerannt, das würde mir ja einfallen... . Nen Keks oder so gibts bei uns allerdings auch schonmal zwischendurch auf die Hand. Nur bei Sachen mit Verschluckgefahr oder beim Trinken wird Zwangs-Zwischenstopp gemacht.

  10. #50
    Koryphäe Avatar von Milena
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    Standard ⫸ AW: Trotzphase, wie geht Ihr damit um und was ist "Normal "?

    Zitat Zitat von Judith Beitrag anzeigen
    Meine Tante ist ihrer Tochter jahrelang mit jedem Löffel beim Spielen hinterhergerannt, das würde mir ja einfallen... .
    dito, aber jeder wie er mag.

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