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Thema: ⫸ Stillfrust

17.12.2017
  1. #21
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    Standard ⫸ AW: Stillfrust

    Danke für eure lieben Worte, eure Anteilnahme und euer Verständnis. Ich weiss das sehr zu schätzen.

    bloomy: Eure Situation und das Gedankengut - wenn wir zuhause sind dann... - kann ich sehr gut verstehen. Als wir in der Klinik solch ein Stress hatten weil Anna zunehmen musste, jedoch das Schlafen dem Trinken vorzog und dann im geweckten Zustand gerade mal schlecht als recht aus der Flasche trank schwor ich mir...

    ... wir werden durch die Flaschenfütterung versuchen hier schnellstmöglichst raus zu kommen. Erst einmal zuhause nehmen wir uns Zeit und werden das Stillen meistern. Dann wird alles anders.

    Da Anna aber durch diese Zwangsernährung auch gelernt hat, dass Flasche gleich viel Essen bedeutet verlangt sie mittlerweile selbständig pro Flaschenmahlzeit 120ml.
    Im Krankenhaus schafften wir meist nur 40 und die vorgegebenen 60ml waren oft zu hoch gesteckt.
    An der Flasche sind 120ml kein Problem. Aber an der Brust schaffen wir das nicht. Nicht wegen der Milchmenge, vielmehr wegen der Technik und allem drum herum. Unter 100ml wird Anna aber nicht satt.

    Judith: Ja wenn das Kind so schreit und man selbst nichts richtig tun kann... eine furchtbare Situation. Schön das es bei euch so glaufen ist und nun klappt. Hoffe auch, dass es bei uns noch besser wird. Diese Hoffnung lässt mich momentan noch weiter stillen. Auch wenn ich nach jedem strapatiösen Anlegen entmutigt und traurig bin.

    Tilly: Genau diese Vorteile sehe ich auch. Mich nervt das ganze klimmbimm um die Flasch und der Aufwand welcher das verursacht. Alleine was man alles braucht wenn man nur mal kurz vor die Türe möchte. Da wäre es so einfach nur die Brust auszupacken und alles ist warm und da. Aber für Anna tue ich das gerne.

    Nach jetzt mal wieder 2,5 Stunden stillen mal links, mal rechts ist Anna jetzt eingeschlafen. Ich glaube kaum das sie satt einschlief sondern einfach nur erschöpft war. Aber sie hat das toll gemacht.

    LG
    Stefanie


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  2. #22
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    Beste Kocherin der Welt Avatar von Jill
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    Standard ⫸ AW: Stillfrust

    Ich find das wirklich total rührend, wie du/ihr euch da durchbeißt.

  3. #23
    Unterhaltungskünstler Avatar von Linea
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    Standard ⫸ AW: Stillfrust

    Liebe Stefanie,

    es tut mir echt so leid, dass es mit dem Stillen nicht so recht klappen will. Natürlich ist es auch wirklich völlig in Ordnung auf die Flasche umzusteigen und wenn Du dann auch noch weiterhin abpumpen möchtest, finde ich das sehr bewundernswert. Denn das Abpumpen ist ja wirklich sehr aufwändig und dauert ewig. Vor allem nachts ist es natürlich anstrengend.

    Trotzdem möchte ich noch mal versuchen, Dir ein wenig Mut zu machen, es vielleicht doch noch weiter zu probieren. Evt. könnte es Dir helfen, ein paar Details über unsere "Stillgeschichte" zu erfahren. Anton hatte von Anfang an große Problem, den Mund weit genung zu öffnen. Natürlich war es nicht leicht, ihm dies abzugewöhnen. Dadurch hatte ich 3 Monate lang bei jedem Anlegen und tlw. auch beim Stillen selbst krasse Schmerzen. Hinzu kamen auch noch zwei Brustentzündungen und diverse Milchstaus. Deshalb musste ich auch oft abpumpen. Welch ein Gebrüll gab es damals, weil er einen Riesenhunger hatte.

    Wie oft habe ich damals gedacht: ich lasse es, ich gebe auf. Aber meine Hebamme hat mich immer wieder motiviert. Ein Mal hat sie gesagt: "Du wirst sehen Ulla, eines Tages werdet auch Ihr eine wunderbare Stillbeziehung haben". Tja und sie hat wirklich so Recht gehabt.

    Was hat geholfen? Wir haben jedes Mal vor dem Stillen und auch zwischendurch spezielle Mundöffnungs- und Mundschließungsübungen gemacht. Mit Hilfe der Hebamme, einer Logopädin (die Zunge war immer zu weit oben im Gaumen) und dem Besuch bei einem Osteopathen (es gab durch die Geburt heftige Blockierungen im Kiefer) haben wir es dann langsam in den Griff bekommen.

    Kennst Du solche Übungen Stefanie? Ich war sehr überrascht, dass sie so gut geholfen haben. Immer direkt vor dem Stillen habe ich diese Übungen gemacht. Dadurch hat Anton den Mund viel weiter aufgemacht als ohne diese Übungen. Wenn ich es mal vergessen hatte, musste ich das Anlegen 10x wiederholen (mindestens!).

    Wenn Du magst, kann ich Dir diese Übungen zukommen lassen. Am Besten per Post, weil man die Zeichnungen dazu braucht. Schreib mir einfach ne PN.

    Dir viel Kraft und Energie! Alles Liebe
    Ulla

    P.S. Du machst das wirklich alles wunderbar!

  4. #24
    Senior Mitglied
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    Standard ⫸ AW: Stillfrust

    Ach Stefanie, mach dir doch nicht so einen Kopf darüber... deshalb muss man doch nicht gefrustet sein. Dass du gerne stillen wolltest weiß ich, aber erzwingen kann man halt nichts.

    Ich habe etwa 3 Monate abgepumpt. Dann war Grundimmunisierung gegeben. Zoe war anfangs ja viel zu schwach zum Stillen, musste eine bestimmte Menge trinken, war dann an die Flasche gewöhnt, etc. Und mit den starken Koliken ließ sich das mit dem Stillen eh nur ganz schwierig händeln.

    Das Stillen verlief da wie bei dir. Und wozu sollte ich sie quälen? Bloß weil stillen gerade in ist?
    Ich weiß, dass jetzt wieder alle hier Sturm laufen gegen mich, aber ich kann dir echt nur raten, dich zu entspannen und locker mit dem Thema umzugehen.
    Das ist gerade die schönste Zeit deines Lebens und die solltest du genießen statt dich und Anna unter Druck zu setzen.

    Bei uns war es dann irgendwann so, dass wir mal gestillt haben, mal die Flasche gegeben haben. Ich habe das ganz von Zoe abhängig gemacht. Irgendwann war sie eben einfach kräftig genug fürs Stillen.
    Für meinen Mann war die Flaschensache übrigens ganz toll. Er hat ganz viele Mahlzeiten übernommen und eine sehr innige Beziehung zu Zoe entwickelt.

    LG,
    Josiejane

  5. #25
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    Standard ⫸ AW: Stillfrust

    ich finde es sehr beeindruckend, dass du schon so lange durchhälst.
    wenn es nicht anders geht, dann ist es eben so.

  6. #26
    wird zum Schmetterling Avatar von Lianon
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    Standard ⫸ AW: Stillfrust

    Stefanie, lass dich erstmal drücken!

    Ich weiß, wie du dich fühlst und was du durchmachst und ich finde es toll, dass du bis jetzt nicht aufgegeben hast.

    Meine Tochter Mia wird morgen 7 Wochen alt und sie musste die erste Lebenswoche in der Kinderklinik verbringen. Dort war für mich kein Bett frei und ich musste abends immer nach Hause fahren. Dadurch und auch, weil die Kleine sehr leicht und nach der Geburt ziemlich schlapp war, hat sie auch zuerst die Flasche kennengelernt anstatt die Brust. Bis letzten Montag lief es so, dass ich sie erst an jeder Seite 20 Minuten trinken lassen habe, dann gab es abgepumpte MuMi aus der Flasche und danach habe ich wieder abgepumpt. Wenn mein Mann zuhause war, haben wir dafür 1 Stunde gebraucht, war ich alleine, war ich 1 1/2 bis 2 Stunden beschäftigt. Ich hatte am Ende einer Mahlzeit schon wieder Angst vor der nächsten und bei jedem Mucks, den das Kind von sich gegeben hat, hab ich gedacht, bitte schlaf noch ein bißchen, es ist doch noch nichts drin in der Brust! Ich habe jeden Tag geweint, war frustriert und traurig und einfach fertig, vor allem, weil ich immer meine Freundin vor Augen hatte, die ihr Kind ausschließlich stillt und keine Probleme damit hat. Mehr als einmal wollte ich alles einfach hinschmeißen und dem Kind nur noch die "heißgeliebte" Flasche geben, aber weil sie noch eine OP vor sich hat, hat mich mein schlechtes Gewissen immer wieder davon abgehalten.

    Am Montag habe ich beschlossen, die Kleine langsam abzustillen. Sie sollte bei jeder Mahlzeit weiter an der Brust trinken und wenn sie nicht satt wird, Prenahrung bekommen. Aber das Abpumpen wollte ich lassen und wenn die Milch dadurch weniger würde, dann wäre das halt so. Dadurch hab ich mich total entspannt und ich habe das Gefühl, die Milch fließt jetzt besser (oder die Kleine hat mehr Kraft zum Saugen). Nachts kommen wir eigentlich immer ohne Flasche aus, manchmal trinkt sie sogar nur eine Seite leer und ich darf die andere dann abpumpen. Ich pumpe nun nur noch ab, wenn ich meine, ich platze sonst oder das Gefühl habe, Mia hat nicht gut getrunken und ich sollte den Milchfluss doch etwas anregen. Damit geht´s uns beiden viel besser, sie trinkt nun durchgehend und lässt nicht immer zwischendurch los, um zu schreien.

    Du hast bis jetzt so toll durchgehalten, versuch es doch noch ein bißchen, wenn du kannst. Vielleicht macht es doch noch irgendwann "Klick" bei Anna und sie weiß, wie sie saugen muss. Wenn es nicht geht, würde ich auch sagen, still sie ab. Ein bißchen Muttermilch ist immer noch besser als gar keine und dass Mutter und Kind entspannt sind, ist meiner Meinung nach wichtiger, als auf Biegen und Brechen am Stillen festzuhalten.

    LG
    Lianon

  7. #27
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    Standard ⫸ AW: Stillfrust

    Lianon, das ist ja wunderbar, ich freue mich riesig für Dich!

    LG
    Ulla

  8. #28
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    Standard ⫸ AW: Stillfrust

    Ich bin auch superglücklich, zufrieden und augeglichen und hätte nie gedacht, dass es doch noch gut laufen könnte. Mia trinkt zwar nach fast jeder Mahlzeit noch eine Flasche Pre, aber das sind mal 50 ml, mal 70 ml und selten mal 100 ml. Sie braucht ja nun schon deutlich mehr, also kriegt sie aus der Brust auch was raus. Gerade hat sie sogar mal ein paar Züge ohne Stillhütchen gemacht, aber sie hatte zuwenig Warzenhof im Mund, daher hab ich sie "abgedockt", damit ich nicht wieder wund werde, jetzt, wo meine Brustwarzen endlich verheilt sind...

  9. #29
    Cosima
    Gast

    Standard ⫸ AW: Stillfrust

    Du machst das toll Stefanie Ganz gleich, wie Euer Weg weiter gehen mag!

    Liebe Grüße von Cosima

  10. #30
    Experte Avatar von Sille
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    Standard ⫸ AW: Stillfrust

    Ich habe noch einen anderen Hinweis für Euch.

    Wir hatten auch ganz arge Schwierigkeiten beim stillen. Es lag daran, dass Felix ein viel zu kurzes Zungenbändchen hatte. dadurch konnte er nicht richtig saugen und wurde auch nicht satt. Aus der Flasche ging es. Anlegen war bei uns auch mit schreien und Theater verbunden.

    Guck Deiner Maus doch mal unter die Zunge. Nach einem Minieingriff hatte sich das Problem innerhalb von 1 Woche erledigt.

    Egal was es ist ,
    auch von mir Respekt für Dein durchhalten.

    Sille

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