Anzeigen



Herzlich willkommen auf Couchwives.de


Das Forum für alle Angelegenheiten der Frau von heute.


  •  » Sie haben einen Heiratsantrag bekommen und wissen nicht wohin mit ihrer Freude?
  •  » Sie haben Fragen zur Inneneinrichtung?
  •  » Sie möchten sich mit anderen Bräuten unterhalten?
  •  » Sie brauchen Tipps für Ihr neues Hobby?
  •  » Sie möchten wissen wie die anderen Mütter mit den gleichen Problem umgehen?

...dann sind Sie bei uns genau richtig!


Wir werden versuchen Ihnen bei Ihren Fragen und Problemen zu helfen.

Ja! Ich möchte mich jetzt registrieren!


Seite 1 von 26 1 2 3 4 5 11 ... LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 10 von 253

Thema: ⫸ "So sag ich's meinem Kind": Diskussion zum Buch

11.12.2017
  1. #1
    Moderator
    Beste Kocherin der Welt Avatar von Jill
    Alter
    36
    Beiträge
    18.259
    Feedback Punkte
    4 (100%)

    Standard ⫸ "So sag ich's meinem Kind": Diskussion zum Buch

    Hallo liebe Mamas,

    ich habe mir auf eine Empfehlung von Amelie hin dieses Buch hier schenken lassen:

    http://www.amazon.de/So-sag-ichs-mei...6742723&sr=8-3

    Jetzt habe ich Kapitel 1 durch und schon ein derartiges Aha-Erlebnis hinter mir, dass ich das gerne mit euch teilen würde. Ich fände es auch spannend, Erfahrungen anderer dazu zu lesen.

    Es geht in dem Kapitel darum, dass man sich einen großen Teil der Auseinandersetzungen mit seinem Kind eigentlich sparen kann, wenn man mal aufhört, ständig die Gefühle des Kindes in Abrede zu stellen. Beispiele aus dem Alltag:

    "Sandra ist blöd, mit der spiel ich nicht mehr!"
    "Ach komm, die ist doch nett, das ist doch deine Freundin."

    "Der Brokkoli schmeckt doof."
    "Ach Quatsch, der ist doch total lecker!"

    Die meisten von euch wissen wahrscheinlich auch aus eigener Erfahrung, dass solche Gespräche an der Stelle ja nicht zu Ende sind, sondern meistens dann recht schnell eskalieren können.

    Vorgeschlagen wird im Buch, die Gefühle des Kindes wirklich "anzunehmen", auch wenn es negative Gefühle sind. Dafür kann schon ein einfaches (interessiert klingendes) "Hmm" reichen, man kann aber auch die Aussage nochmal so wiedergeben, wie man die Sicht des Kindes einschätzt.

    Beispiele:

    "Sandra ist blöd, mit der spiel ich nicht mehr!"
    "Man, du bist aber richtig sauer auf sie..."

    "Der Brokkoli schmeckt doof."
    "Die Nudeln findest du wahrscheinlich viel leckerer!?"

    Solche Aussagen ermutigen die Kinder eher, nochmal genauer auf den Punkt zu bringen, was sie eigentlich sagen wollen. In dem Buch finden sich dann natürlich viele Praxisbeispiele und Erfahrungsberichte, die auch zeigen, dass den Kindern oftmals selbst die besten Lösungen einfallen, wenn sie nicht permanent damit beschäftigt sind, ihre Gefühle gegen unsere "Widerworte" zu verteidigen und deutlich zu machen. Deshalb wird auch betont, dass man sich mit bequemen "Sofortlösungen" und guten Ratschlägen am laufenden Band zurückhalten sollte.

    Die ganzen Beispiele fand ich sehr erhellend und so logisch das alles klingt, wenn man sich mal selbst beobachtet, fällt einem ziemlich schnell auf, dass man da oft wirklich komplett in dem "falschen" Fahrwasser schwimmt.

    Ich hatte gestern schon zwei oder drei Situationen mit Janna, in denen ich echt überrascht war, welchen Unterschied mein Verhalten machte.

    Wenn es wen interessiert, kann ich gerne noch ein wenig mehr erzählen (oder ihr fragt)?!
    Ich für meinen Teil brauche derzeit einfach ein wenig neuen Input, weil es hier die ewig gleichen, nervenaufreibenden Trauerspiele gibt.. Vielleicht geht es ja jemandem ähnlich.


    • Mrs. Ad

      adds
      Couchwives.de
      hat keinen Einfluss
      auf Anzeigen
      die angezeigt werden durch
      Google Adsense

         Anzeige:
       

  2. #2
    ich
    ich ist offline
    Unterhaltungskünstler Avatar von ich
    Ort
    hier ;-)
    Alter
    41
    Beiträge
    10.849
    Feedback Punkte
    8 (100%)

    Standard ⫸ AW: "So sag ich's meinem Kind": Diskussion zum Buch

    Jill, das klingt in der Tat sehr interessant. Auch wir haben oft hier Situationen, die, ich sag mal, esaklieren. Gerade fällt mir kein konkretes beispiel ein. Aber es ist schon so 1x am Tag der Fall *schäm*

    Von dieser "postiveren" Antwortmöglichkeit, damit sich das Kind ernst genommen fühlt habe ich schon paar Mal gelesen und auch angewandt. Leider nie auf DAuer. Was auch mein Problem ist. Wie schaffe ich es auf Dauer zu verwenden, denn dann wären wir alle wohl entspannter!

    EDIT: das Thema hatte ich gerade heute morgen mit meinem Mann und meinte, ich werde mal einen Ratgeber kaufen, weil es uns derzeit sehr belastet, oder besser gesagt mich. Das von Dir genannte Buch habe ich grad mal bestellt.

  3. #3
    Moderator
    Beste Kocherin der Welt Avatar von Jill
    Alter
    36
    Beiträge
    18.259
    Feedback Punkte
    4 (100%)

    Standard ⫸ AW: "So sag ich's meinem Kind": Diskussion zum Buch

    Genau auch darum geht's in dem Buch. Es wird vorgeschlagen, erstmal nur ein Kapitel pro Woche zu lesen und die "Strategie" immer wieder bewusst anzuwenden und zu prüfen. Dann gibt es auch verschiedene "Aufgaben" und Platz für Notizen, so dass man eigene Erfahrungen festhalten kann. Eben alles Strategien, das Gelesene im Kopf zu verankern und ins tägliche Leben zu integrieren.
    Ich hab auch aus genau dem von dir genannten Grund den Thread hier gestartet. Damit man eher "dranbleibt", Wenn man sich hier immer wieder austauscht und dran erinnert wird.

  4. #4
    Unterhaltungskünstler
    Beiträge
    8.895
    Feedback Punkte
    2 (100%)

    Standard ⫸ AW: "So sag ich's meinem Kind": Diskussion zum Buch

    Gerade das Beispiel mit dem Brokkoli kennt doch sicher auch jeder von uns aus eigener Erfahrung.

    Wenn ich z.B. früher bei meinen Eltern zu Besuch war, gab es ganz oft Schweinebraten, weil es für sie ein tolles Essen ist, das sie gerne machen, wenn Besuch kommt.
    Ich aber HASSE Schweinebraten, und weder wurde meine grundsätzliche Ablehnung ernst genommen (was die Abneigung gegen Schweinebraten mit Sicherheit nicht verringert ), noch wurde akzeptiert, dass etwas, was sie lecker finden jemand anderem einfach nicht schmeckt.

    Ich hab dann immer nur Gemüse und Beilagen gegessen, und musste mir jedes Mal aufs Neue anhören, dass ich doch wenigstens mal probieren sollte "Vielleicht merkst Du ja doch noch, dass das wirklich gut ist!"
    Mittlerweile gehe ich eben nicht mehr zu Essenszeiten da hin, komme also erst nach dem Mittagessen an und haue vor dem Abendessen wieder ab - dafür darf ich mir jetzt anhören, ich hätte ja nie Zeit für sie .

    Ich finde es einfach sowohl Kindern als auch Erwachsenen gegenüber wichtig, Abneigungen und Vorlieben ernst zu nehmen und nicht den eigenen Geschmack, die eigenen Ansichten und Einstellungen als allgemeingültig anzusehen.
    Das erleichtert allen das Miteinander.

  5. #5
    Moderator
    Beste Kocherin der Welt Avatar von Jill
    Alter
    36
    Beiträge
    18.259
    Feedback Punkte
    4 (100%)

    Standard ⫸ AW: "So sag ich's meinem Kind": Diskussion zum Buch

    Ganz genau Petra. Und es klingt soooo logisch. Aber ich muss wirklich zugeben, ich hab mich in sooo vielen von den Beispielen wiedererkannt...
    Das ist für mich auch der hauptsächliche Sinn von solchen Ratgeberbüchern: Anregung, die Dinge immer wieder neu zu durchdenken..

  6. #6
    ForenGuru Avatar von linchen
    Ort
    Berlin
    Alter
    36
    Beiträge
    16.757
    Feedback Punkte
    10 (100%)

    Standard ⫸ AW: "So sag ich's meinem Kind": Diskussion zum Buch

    ich finde das klingt total toll und super interessant
    ich hatte mir damals mal "Ein Löffelchen voll Zucker " bestellt und gelesen und da auch viel wertvolles mitgenommen

    Früher dachte ich immer " wenn ich was sage dann muss das auch ohne schnick schnack klappen"
    dann hab ich bemerkt das das nicht funktioniert bei kindern

    Zum Beispiel wenn Jonathan abends nicht ins Bad wollte. Ich hab dann manchmal ne Decke auf den Boden gelegt und hab mit ihm fliegender Teppich gespielt und ihn ins Bad gezogen. Das hat super funktioniert

    Die kleinen Sachen die den Alltag leichter machen

    Ich würd gerne mehr Alltagssituationsgeschichten von Dir hören.
    Das mit den gefühlen wahrnehmen hab ich auch seit einiger Zeit probiert umzusetzen.
    Wenn Jonathan stinkig ist dann sag ich auch oft zu ihm das ich ihn gut verstehe und das mich das auch verärgern würde aber...
    das klappt neuerdings sehr gut und seit ein paar Tagen ist hier "waffenstillstand"

  7. #7
    Vielschreiber Avatar von Andrea
    Beiträge
    3.918
    Feedback Punkte
    3 (100%)

    Standard ⫸ AW: "So sag ich's meinem Kind": Diskussion zum Buch

    danke, Jill für deinen Einblick. Gern darfst du von deinen persönlichen Aha-Erlebnissen erzählen, würde mich echt mal interessieren, wo das dir konkret aufgefallen ist.
    Ich will mir nämlich auch noch ein paar passende Bücher zum Thema besorgen,kann mich aber noch nicht so ganz entscheiden.

  8. #8
    Moderator
    Beste Kocherin der Welt Avatar von Jill
    Alter
    36
    Beiträge
    18.259
    Feedback Punkte
    4 (100%)

    Standard ⫸ AW: "So sag ich's meinem Kind": Diskussion zum Buch

    Zitat Zitat von linchen Beitrag anzeigen
    Früher dachte ich immer " wenn ich was sage dann muss das auch ohne schnick schnack klappen"
    dann hab ich bemerkt das das nicht funktioniert bei kindern
    Genauso habe ich auch mal gedacht (und so denkt wahrscheinlich fast jeder vorher).
    Aber im Prinzip ist es ja goldrichtig, dass es eben NICHT funktioniert bei Kindern. Wir haben ja GsD die Zeiten hinter uns, wo man eine Generation heranziehen wollte, die nicht viel fragt, sondern einfach funktioniert... Klar hätte man das bei den Kindern oftmals gerne so bequem, aber wenn sie groß werden, sollen sie dann bitte doch eigenständige, kritisch hinterfragende Perönlichkeiten werden... Ist ja irgendwo klar, dass das nicht zusammengeht.

  9. #9
    Moderator
    Beste Kocherin der Welt Avatar von Jill
    Alter
    36
    Beiträge
    18.259
    Feedback Punkte
    4 (100%)

    Standard ⫸ AW: "So sag ich's meinem Kind": Diskussion zum Buch

    Ok, Beispiel gestern: Wir gehen am Kindergarten vorbei (der heute wieder startet), Gespräch über den anstehenden Kiga-Start.

    Janna: "Ich will nicht, dass der K. auch wieder kommt. Der ist voll blöd!"

    Bis gestern wäre das Gespräch dann so weitergegangen: Ich: "Janna, mir geht das auf den Keks, alle möglichen Kinder sind bei dir immer "Voll blöd", das ist doch der letzte Quatsch, das ist ein lieber Kerl der K." Dann wäre Janna biestig geworden, hätte den gesamten Kindergarten verteufelt und mich obendrein, usw usw...

    Ablauf gestern:

    Ich: "Hm, hast ein bisschen Angst vor dem K.?!"

    Janna: "Ja. Der hat mich einmal voll von der Rutsche runtergeschubst, obwohl ich noch gar nicht bereit war zum Rutschen."

    EDIT: Erster Impuls war auch hier wieder, die Sache kleinzureden: "Naja, das hat er bestimmt nicht mit Absicht gemacht" oder "Da musste er sich sicher auch bei dir entschuldigen, oder?"
    Hab ich aber runtergeschluckt und statt dessen nur gesagt:

    "Oh man, das hat bestimmt weh getan, oder?"

    Janna: "Ja, da bin ich voll hängen geblieben mit dem Bein."

    Themawechsel ihrerseits, Sache erledigt...

    Da dachte ich dann schon: Man, so einfach gehts also tatsächlich auch...

  10. #10
    Unterhaltungskünstler Avatar von Danie
    Ort
    Altenburg
    Alter
    34
    Beiträge
    9.301
    Feedback Punkte
    7 (100%)

    Standard ⫸ AW: "So sag ich's meinem Kind": Diskussion zum Buch

    Klingt wirklich interessant. Einiges mache ich schon so, wie du es schreibst, aber halt auch nicht immer - es kommt halt ja auch auf die persönliche Tagesverfassung an . Ich habs mir jetzt auch mal bestellt. Am liebsten würde ich es auch den Omas mal zum Lesen geben, es nervt mich nämlich tierisch, wenn es immer geht: "Ach komm, ist doch gar nix passiert!" wenn Theresa sich mal wehgetan hat. (Ich puste dann meistens das Aua sooo doll weg, dass sie auch fast selber mit wegfliegt und dann gehts auch wieder...)

    Liebe Grüße,
    Danie

Seite 1 von 26 1 2 3 4 5 11 ... LetzteLetzte

Ähnliche Themen

  1. Antworten: 18
  2. Suche: Buch zum Thema "trocken werden"
    Von Besita im Forum Baby-/Kindertalk
    Antworten: 13
  3. Hat jemand das Buch "Ohje, ich wachse" ?
    Von Tatjana im Forum Baby-/Kindertalk
    Antworten: 2

Stichworte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •  
Powered by vBulletin® Version 4.2.2 (Deutsch)
Copyright ©2017 Adduco Digital e.K. und vBulletin Solutions, Inc. Alle Rechte vorbehalten.
LinkBacks Enabled by vBSEO © 2010, Crawlability, Inc.
aufmerksamkeitsmacher

Werbung auschalten?
dann registrieren
und mitmachen


Anzeige