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Thema: ⫸ Rede von Astrid Lindgren (Gewalt gegen Kinder etc.)

15.12.2017
  1. #11
    Eli
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    Ich will ans Meer, mehr will ich nicht Avatar von Eli
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    Standard ⫸ AW: Rede von Astrid Lindgren (Gewalt gegen Kinder etc.)

    Ich selbst finde es nicht akzeptabel, käme mir aber komisch vor wegen eines Klapses das JA zu informieren. Den Nachbarn würde ich nur darauf ansprechen wenn man guten Kontakt hat.


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  2. #12
    Experte Avatar von utah
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    Standard ⫸ AW: Rede von Astrid Lindgren (Gewalt gegen Kinder etc.)

    @andrea: Ich würde bei einem klaps auch nichts machen, es heißt ja nicht, wer mal einen Klaps verteilt, holt morgen eine Rute raus. Wie du schon schriebst, wurde vielen von uns früher früher mal eine Ohrfeige oder ein klaps verpasst. Und deshalb waren unsere Eltern trotzdem nicht in einer Spirale der Gewalt gelandet. Da gibt es enorme Abstufungen.
    Und wenn Du zweifelst, überlege Dir, was es für folgen hat. Wahrscheinlich würde es nur die Beziehung zwischen Dir und den Nachbarn zerstören. Denn wenn es sich wirklich nur um einen gelegentlichen Klaps handelt, wird das JA sowieso nichts weiter tun, evtl. eine kleine Ermahnung und das wars. Sie haben wirklich sehr viel schwerere Fälle, die sie vollends auslasten. Man sieht doch immer wieder, wieviel passieren muss, bis ein JA handelt auch größeren und schweren Fällen von Gewalt, Vernachlässigung. Schon allein vor dem Hintergrund würde ich erst mal nichts tun und erst handelt, wenn es schlimmer wird, häufiger wird etc.

  3. #13
    Ann
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    Senior Mitglied Avatar von Ann
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    Standard ⫸ AW: Rede von Astrid Lindgren (Gewalt gegen Kinder etc.)

    Würdet ihr einen Klaps wirklich mit GEWALT gleichsetzen???
    So würde ich das aufgezeigte Gesetz längst nicht interpretieren!
    Gewalt zeigt spuren. Seelische oder sichtliche (blauer Fleck etc.).

    Ich gehe mal davon aus, dass ich Paula eher einen Klapps auf die Finger geben werde, bevor ich sie die heiße Herdplatte anfassen lasse, wenn sie auf "nein" "heiß" oder sonstiges Gerede nicht reagiert. Ich gehe sogar davon aus, dass es eine Reaktion sein könnte, um schlimmes zu verhindern!!! Meint ihr wirklich ein Klapps auf die Finger ist ein schlimmeres erschrecken, als in diesem Fall z. B: ein hysterisches Geschreie/auf das-Kind-zugerenne und es wegzureißen???

    Das Thema wird immer unterschiedliche Meinungen haben, aber es klingt für mich doch gerade etwas übertrieben, das JA wegen eines Klappses zu informieren!!! Und das ein Klapps der Anfang von Gewalt ist... naja... nur weil "ich" gerne FKK mache, bin ich ja noch lange kein Spanner oder werden damit zum Triebtäter...

    Das JA gehört informiert, wenn das Kind GESCHLAGEN wird, verstört ist usw.
    Klar, es ist fraglich, wo die Grenzen sind, da definiert ein jeder Gewalt und Erziehung anscheinend anders.

    Eine Freundin von mir meinte z. B. neulich gerade zu mir: Du brauchst dir gar nicht anzugewöhnen, den Kindern zu erklären, warum es kein Eis gibt. Die interessiert eh nur: Es gibt jetzt kein Eis. Ob wegen baldigem Abendessen, Bauchweh oder sonstwas, ist völlig egal, da sabbelst du dir nur den Mund fuselig und es bringt gar nicht - und die hat das mit 3 Kindern hinter sich.

    Wie antiautoritär erziehe ich also mein Kind?

    Ich denke, wer mit sich selbst im Reinen ist und sein Kind mit Liebe und Bauchgefühl erzieht, der geht den richtigen Weg.

    Und wenn jemand der Meinung ist, das JA wegen eines Klappses einschalten zu müssen, der soll es tun. Wer aber meint, deswegen erst andere fragen und sich das "ok" holen zu müssen, der soll das bitte lassen.

  4. #14
    Senior Mitglied Avatar von Marie
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    Standard ⫸ AW: Rede von Astrid Lindgren (Gewalt gegen Kinder etc.)

    Zitat Zitat von Ann Beitrag anzeigen
    Würdet ihr einen Klaps wirklich mit GEWALT gleichsetzen???
    So würde ich das aufgezeigte Gesetz längst nicht interpretieren!
    Gewalt zeigt spuren. Seelische oder sichtliche (blauer Fleck etc.).

    Ich gehe mal davon aus, dass ich Paula eher einen Klapps auf die Finger geben werde, bevor ich sie die heiße Herdplatte anfassen lasse, wenn sie auf "nein" "heiß" oder sonstiges Gerede nicht reagiert. Ich gehe sogar davon aus, dass es eine Reaktion sein könnte, um schlimmes zu verhindern!!! Meint ihr wirklich ein Klapps auf die Finger ist ein schlimmeres erschrecken, als in diesem Fall z. B: ein hysterisches Geschreie/auf das-Kind-zugerenne und es wegzureißen???

    Das Thema wird immer unterschiedliche Meinungen haben, aber es klingt für mich doch gerade etwas übertrieben, das JA wegen eines Klappses zu informieren!!! Und das ein Klapps der Anfang von Gewalt ist... naja... nur weil "ich" gerne FKK mache, bin ich ja noch lange kein Spanner oder werden damit zum Triebtäter...

    Das JA gehört informiert, wenn das Kind GESCHLAGEN wird, verstört ist usw.
    Klar, es ist fraglich, wo die Grenzen sind, da definiert ein jeder Gewalt und Erziehung anscheinend anders.

    Eine Freundin von mir meinte z. B. neulich gerade zu mir: Du brauchst dir gar nicht anzugewöhnen, den Kindern zu erklären, warum es kein Eis gibt. Die interessiert eh nur: Es gibt jetzt kein Eis. Ob wegen baldigem Abendessen, Bauchweh oder sonstwas, ist völlig egal, da sabbelst du dir nur den Mund fuselig und es bringt gar nicht - und die hat das mit 3 Kindern hinter sich.

    Wie antiautoritär erziehe ich also mein Kind?

    Ich denke, wer mit sich selbst im Reinen ist und sein Kind mit Liebe und Bauchgefühl erzieht, der geht den richtigen Weg.

    Und wenn jemand der Meinung ist, das JA wegen eines Klappses einschalten zu müssen, der soll es tun. Wer aber meint, deswegen erst andere fragen und sich das "ok" holen zu müssen, der soll das bitte lassen.
    Danke Ann! Ich sehe das ganz genauso!

  5. #15
    Moderator
    Alles wird gut... Avatar von claudi181
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    Standard ⫸ AW: Rede von Astrid Lindgren (Gewalt gegen Kinder etc.)

    Ich kann bei Ann nur unterschreiben! Die Situation mit der Herdplatte gab es bei meinen beiden schon und da war das Hauen auf die Finger weitaus schneller als es eine Diskussion und ein Wegziehen gewesen waere. Mein Sohn hat dafuer im selben Kleinkindalter an die heisse Gluehbirne meiner Nachtischlampe gefasst und daran erinnert er sich immer noch im Gegensatz zu dem Weghauen der Fingerchen von der Herdplatte. Und mein Mutterherz hat auch weitaus mehr geschmerzt.
    Und nur weil es mal einen Klaps gegeben hat oder eben der auf die Finger, heisst es nicht, dass sich nun der Alltag dahingehend entwickelt, dass das Kind mit jedem neuen Tag und verrueckten Ideen nun einen Klaps bekommt bis hin zur Tracht Pruegel. Das stoert mich immer an diesen ganzen Ermahnungen hingehend Klaps & Co.
    Ich habe extreme Faelle in miterlebt, in denen es in wirklicher Gewalt ausartete und es den Kinder tatsaechlich schadete und auch in Situationen eingegriffen. Und mit eingreifen meine ich nicht mal schnell das Jugendamt angerufen, sondern dazwischengesprungen! Telefonieren und den Zeigefinger erheben, kann jeder, aber wenn es wirklich um Gewalt geht, traut sich der Grossteil naemlich nicht selbst koerperliche Schaeden zu riskieren um jemand anderem zu helfen. Das mal nur so nebenbei. Viele schauen weg, weil man meint es es geht einen nichts an und das ist auch mit ein Grund, wieso immer noch kleine Kinder in der Nachbarwohnung verhungern oder totgeschlagen werden. Bestes Beispiel...meine Zwerge haben frueher beim Baden und generell bei Wasser geschrien als wuerden sie abgestochen werden. Das Mehrparteienhaus war sehr hellhoerig. Kein einziger Nachbar kam mal auf die Idee zu klopfen, ob alles okay gewesen waere. Haette ja auch etwas passiert sein koennen.

    Von einer anderen Person weiss ich, dass auch Schaden entstand und die Beziehung zu einem Elternteil mehr als nur litt und auch heute nicht die beste ist. Aber trotz Guertel, Stoecken, Tritten und Faeusten ist nichts von einer solchen "Erziehung" in die des eigenen Nachwuchses uebergegangen.

    Ich sehe da also gewaltige Unterschiede.

    My 2 cents.

  6. #16
    Vielschreiber Avatar von Andrea
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    Standard ⫸ AW: Rede von Astrid Lindgren (Gewalt gegen Kinder etc.)

    Ich wollte damit ja nur sagen, dass ich es als Außenstehende schwer finde, zu unterscheiden, wo ein Klaps aufhört und wo richtige Gewalt anfängt bzw. ab wann man tätig werden sollte (egal ob nun durch ein pers. Gespräch oder JA). Muss man es wirklich erst soweit kommen lassen, dass ein Kind nach außen sichtbare Verletzungen hat (meist sieht man sie mit normaler Kleidung ja eh nicht) oder total verstört ist?
    Klar, die Sache mit der Herdplatte ist ja was ganz anderes. Da geht es ja darum, einen weitaus größeren Schaden zu verhindern. Aber muss ich einem Kind, das die Zunge rausstreckt, gleich einen gehörigen Klaps auf den Mund geben?

    Andrea

  7. #17
    Experte Avatar von utah
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    Standard ⫸ AW: Rede von Astrid Lindgren (Gewalt gegen Kinder etc.)

    Zitat Zitat von Andrea Beitrag anzeigen
    ... Aber muss ich einem Kind, das die Zunge rausstreckt, gleich einen gehörigen Klaps auf den Mund geben?

    Andrea
    Sicherlich nein, ohne Frage. Aber wie oft kommt das vor und dennoch, ich finde nicht, dass es ein Fall fürs JA ist. Da gehören erst mal schwerere Fälle hin, denn selbst für diese bleibt ja schon kaum Zeit, sich zu kümmern.

    Und auch ich habe früher ab und zu eine Ohrfeige bekommen, ähnlich wahrscheinlich wie Eli, sicher viele hier und dennoch haben wir alle keine seelischen ode sonstigen Folgen davon getragen. Ich denke auch, dass meine Entwicklung ohne dieses nicht anders abgelaufen wäre.

    Wenn es Dir so unter den Nägeln brennt, bleibe dran und beobachte weiter.

  8. #18
    ForenGuru Avatar von Melli78
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    Standard ⫸ AW: Rede von Astrid Lindgren (Gewalt gegen Kinder etc.)

    Zitat Zitat von utah Beitrag anzeigen
    ... und dennoch haben wir alle keine seelischen ode sonstigen Folgen davon getragen.
    Ich finde das kann man immer gar nicht so sagen, sicherlich sind wir (die ab und an mal was auf die Finger/Mund/Hintern bekommen haben) nicht gleich seelisch verstört und dennoch finde ich, es muss auch anders gehen (gehts auch).
    Woher weiß man, dass man ohne Klapse/Schläge/Prügel? genauso geworden wäre? Ich denke schon, dass sowas auf die Persönlichkeit eines Menschen starken EInfluß nimmt.

    Ich habe beiden Kindern auch schon die Finger vom Herd weggerissen, und dennoch finde ich den Schreck für die Kids/das was ich getan habe anders, als ein auf die Finger klopfen.(Habe auch mal gelesen, dass es für die Kinderseele ganz etwas anderes ist, wenn sie sich selbst an einem "toten" Gegenstand verletzen, als wenn das durch einen "Klaps" passiert).Es lernt ja auch kein Kind wirklich daraus!?. Drauf ankommen lasse ich es in diesem Fall natürlich nicht, dass sie sich verbrennen/verbrühen.


    Meine Mutter hat früher immer etwas auf die Finger gehauen bekommen, weil sie die Tischdecke vom Tisch gerissen hat,-und? Sie hat es immer und immer wieder getan. Vielleicht hätte sie das "mit guten Worten"/Wegsetzen etc. auch getan, aber man hätte ihr dafür nicht auf die Finger hauen müssen, find ich.

    Und auf den Mund schlagen (und sei es nur ein "Klaps", wenn ein Kind die Zunge rausstreckt), finde ich total erniedrigend!

    Und wie bringt man einem Kind bei, dass es andere nicht hauen soll, wenn man es selber macht? (ich denke nicht, dass Kinder die "Schwere" und Grund des Hauens/Klapses so einschätzen und auf sich übertragen können).

    Meine Meinung!

    Andrea-ich würde das weiter beobachten und die Mutter mal darauf ansprechen, so a la"das muss ja nun nicht sein, oder"?

    LG Melli

  9. #19
    Frischling
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    Standard ⫸ AW: Rede von Astrid Lindgren (Gewalt gegen Kinder etc.)

    Hallo liebe Couchwives. Dieser Post ist zwar wirklich alt aber immer noch aktuell. Gerade jetzt, kurz vorm Internationalen Tag für gewaltfreie Erziehung am 30. April 2017. Wenn ihr den Verdacht habt, dass es Gewalt gegen Kinder in eurem Umfeld gibt, könnt ihr euch übrigens auch gern an den Deutschen Kinderschutzbund wenden. In fast jeder Region Deutschlands gibt es einen Orts- oder Kreisverband. Das ist weniger offiziell als zum Jugendamt zu gehen, dabei vertraulich und auf Wunsch absolut anonym. Hilfe holen ist echt ok! Auch Hilfe zur eigenen Unsicherheit!

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