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Thema: ⫸ Paukenergüsse und taube Ohren

13.12.2017
  1. #1
    Vielschreiber Avatar von hase
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    Standard ⫸ Paukenergüsse und taube Ohren

    Victor hört seit Wochen sehr schlecht. Wir waren vor zwei Wochen bei einer befreundeten Ohrenspezialistin, die feststellen musste, dass er auf beiden Seiten Paukenergüsse hat und die Eustachischen Röhren dicht sind. Nun haben wir zwei Wochen lang Nasentropfen gegeben (jetzt machen wir gerade eine Woche Pause, damit die Nasenschleimhaut nicht angegrifen wird). Außerdem haben wir versucht, mit ihm Schnauben zu üben, mit zugehaltener Nase Luftballons aufzupusten etcetera - Schnauben lernt er irgendwie gerade nicht, und er hört so schlecht wie zuvor, wenn nicht schlechter.

    Vier bis sechs Wochen sollen wir den Paukenergüssen mit Tropfen und Schnauben zu Leibe rücken und dabei hoffen, dass sie sich von selbst heilen. So langsam glaube ich allerdings nicht mehr dran, dass sich da noch etwas tut!

    Wir hatten gestern ein Gespräch mit seinem Erzieher, der uns anbot, einen Kinderhomöopathen zu vermitteln, der seiner eigenen Tochter mit Ohrenproblemen sehr geholfen hat. Dann müsste man allerdings natürlich die Nasentropfen ganz weglassen. Ganz ehrlich, ich weiß immer nicht so recht, bin selbst schon oft mit homöopathischen Methoden behandelt worden, ob es wirklich geholfen hat? Tja.

    Aber ich möchte Victor so gerne diese scheußliche Paukenröhrchen-OP ersparen! Und Angst davor habe ich natürlich auch, obwohl hier ja einige recht beruhigende Berichte davon geschrieben haben.

    Das Problem ist, dass bald eine Besserung eintreten sollte, weil Victor so schlecht hört, dass er das Meiste um sich herum gar nicht mitbekommt. Hier zu Hause brüllen alle mit ihm, er selbst brüllt auch - und im Kindergarten spielt er zwar mit den anderen Kindern wie sonst auch, versteht aber kaum etwas, weil die natürlich vergessen, dass er nichts hört (auch wenn er das selbst immer wieder anmahnt: "Du musst lauter reden, ich höre nicht gut im Moment!") - das alles tut mir so Leid für ihn. Seine Sprache wird auch gerade schlechter, und er fängt an zu nuscheln. Und er stößt sich deutlich öfter als sonst, fällt öfters hin - die Ohren sind eben auch fürs Gleichgewicht und Abstand-einschätzen wichtig. Immerhin: Schmerzen hat er kaum, nur ganz selten mal, ich vermute Druckschmerzen.

    Hat eine von Euch noch irgendeine andere Erfahrung gemacht als dass am Ende eine Paukenröhrchen-OP stand? Gibt es das überhaupt, dass sich die dichten Eustachischen Röhren und die Ergüsse nach so vielen Wochen noch von selbst regulieren?

    Danke fürs lange Lesen!

    Lieben Gruß
    Anja


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  2. #2
    Experte Avatar von Sille
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    Standard ⫸ AW: Paukenergüsse und taube Ohren

    Eine Kollegin ist mit Ihrem Sohn ohne Op ausgekommen, ABER der war schon 6 Jahre alt. Der musste mehrmals tägl. Tropfen nehmen.

    Ich finde gerade in Victors Alter ist es sooooooooooooo wichtig gut zu hören. du sagst ja selbst, dass es bereits deutliche Beeinträchtigungen gibt. Gerade in der Kita (mitspielen ist ja dadurch kaum möglich) oder eben in der Sprachentwicklung ist das Hören ja unerlässlich.

    Die Paukenröhrchen Op ist nicht schlimm (nur wenn evtl noch die Polypen entfernt werden müssen, unangenehm).

    Geht doch erstmal zu Homöopathen und schaut was der dazu sagt. Ich würde aber nicht 6 Monate warten bis sich evtl was tut.

    LG Sille

  3. #3
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    Beste Kocherin der Welt Avatar von Jill
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    Standard ⫸ AW: Paukenergüsse und taube Ohren

    Der Homöopath kann dir normalerweise wohl sagen, ob eine Besserung eher schnell oder langsam zu erwarten ist. Ich würde mich wohl nicht drauf einlassen, die Sache noch ein halbes Jahr zu beobachten, aber den Versuch mit der Homöopathie würde ich auf jeden Fall wagen.
    Frag doch mal deine Freundin, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass das Nasenspray doch noch was bringt (ich hab von so einem Fall persönlich überhaupt noch nicht gehört), dann frag den Homöopathen nach seiner "Trefferquote" und entscheide dich dann, womit du es nochmal probieren willst..

  4. #4
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    Standard ⫸ AW: Paukenergüsse und taube Ohren

    Auf eine Wirkung von Nasentropfen (davon hab ich auch noch nie was gehört) würd ich jetzt auch nicht warten, noch dazu, wenn du schreibst, dass es eher schlimmer als besser geworden ist.
    Der Versuch mit Homöopathie kann ja nicht schaden, aber auch da würde ich nicht ewig auf eine Wirkung warten. Ein guter Homöopath kann die Wirkung der gegebenen Sachen mit Sicherheit gut einschätzen und sollte euch auch sagen können, bis wann es besser werden sollte.
    Ansonsten geb ich Sille vollkommen recht, die OP ist nicht schlimm. Meine Geschwister hatten die auch.
    Bei einer OP ist für mich das Nutzen-Risiko-Verhältnis auch absolut okay, denn mit schlechtem Gehör kann so vieles in der Sprache verloren gehen bzw. kaputt gemacht werden.

  5. #5
    Vielschreiber Avatar von hase
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    Standard ⫸ AW: Paukenergüsse und taube Ohren

    @ Sille, von Polypen war bislang keine Rede, ich hoffe, er hat keine!

    Ja, lange Herumprobieren möchte ich eben auch nicht mehr, die tauben Ohren beeinträchtigen einfach seine Entwicklung ganz massiv.

    Unsere Ohrenärztin sagte, sie würde nochmal zwei bis vier Wochen tropfen (eben mit jeweils einer Woche Pause dazwischen), am Montag in zwei Wochen untersucht sie ihn das nächste Mal.

    Aber wenn die Tropfen (und das war vier bis fünf Mal am Tag, im Liegen) bislang nichts gebracht haben, glaube ich langsam nicht mehr daran, dass sie noch etwas bewirken könne, außer dass ihm irgendwann die Nase wehtut.

    Ihr habt Recht, ich werde einfach mal sehen, wie schnell ich mit ihm einen Termin beim Homöopathen bekomme und dann weiterdenken, wenn ich dessen Einschätzung gehört habe.

  6. #6
    Experte Avatar von Sille
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    Standard ⫸ AW: Paukenergüsse und taube Ohren

    Die Tropfen sollen bewirken, dass die Ohren- und Nasengänge frei sind und besser belüftet werden sollen.Das macht schon Sinn, aber eben nur wenn das Zeug noch flüssig ist und noch nicht verklumpt. Da sich das Ganze aber nun schon ein bissl zieht fürchte ich eher, dass es nicht mehr flüssig ist und dann helfen die Nasentropfen auch nicht mehr (udn sooft finde ich auch ganz schön viel).

    Unser HNO meinte übrigens das dieses Aufpusten i.d.R. nix bringt, weil die Kids das einfach noch nicht schaffen.

    Schnauben ist nicht so gut, dadurch drückt er noch mehr Schnodder in die Ohren. lieber hochziehen lassen. ist eklig, macht aber tollen Unterdruck und dadurch rutscht das Zeug in den Rachen ...

  7. #7
    Vielschreiber Avatar von hase
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    Standard ⫸ AW: Paukenergüsse und taube Ohren

    Das ist es ja, die Nase läuft ja schon lange nicht mehr, da gibts nix zum Hochziehen oder laufen lassen. Und das Aufpusten versteht er einfach noch nicht. Ich habe gestern mit ihm ganz lange Nase zu und schnauben geübt, aber das klappt nur durch Zufall. ER denkt, er soll die Luft einziehen und ist dann irgendwann komplett überfordert.

    Das Prinzip mit den Nasentropfen ist klar, aber ich fürchte auch, dass das alles schon zu fest sitzt, als das die noch etwas bewirken können. Armer Hase. Wir nehmen übrigens die für Säuglinge mit einer 0,025-Konzentration. Aber toll ist das natürlich auch mit diesen leicht dosierten auf die Dauer nicht.

    Wie lange habt Ihr denn mit der Röhrchen-OP gewartet bei Felix? Hat er auch so schlecht gehört?

  8. #8
    Experte Avatar von Sille
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    Standard ⫸ AW: Paukenergüsse und taube Ohren

    WIR haben es gar nicht mitbekommen, dass er so schlecht hört. Die Kita machte uns drauf aufmerksam. Felix hat wenig mitgespielt, musste immer mehrfach gerufen werden, Ansprache von hinten ging gar nicht.

    Wir haben dann einen Hörtest machen lassen und der war soooo grottig, dass es def. keine andere Möglichkeit gab. doch na klar, der Doc bot uns auch Eure Möglichkeiten an, hat aber auch gleich gesagt, dass es eher nix bringt. Wir haben dann nach 8 Wochen (war gerade Erkältungzeit) einen Termin zur OP gehabt.

    Leider sind die Teile bereits nach 4 Monaten wieder rausgefallen (wg MOE) und dann haben wir Anfang Dez nochmal einmal neue einsetzen lassen. Bei der 1. OP wurden ebenfalls noch riesige Polypen entfernt.

    Felix hatte aber zu hause keinerlei Anzeichen. Weder viel krank oder MOE noch das er uns nicht gehört hat.

    Danach beschwerte sich Felix, dass alles viel zu laut sein ...

    Und seitdem quatscht er noch mehr Vielleicht solltest du das doch nochmal überlegen *kicher*

  9. #9
    ForenGuru Avatar von Melli78
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    Standard ⫸ AW: Paukenergüsse und taube Ohren

    Hallo ANja!

    Also vorab, wir sind mit Sarah drumherum gekommen, wir haben aber auch die "Ruhe" gehabt und -zum Glück- gewartet. Wir hatten schon einen Op Termin...

    Aber von Anfang. WIr wurden im April 2009 von der Kita angesprochen, dass sie so schlecht hört usw., dann haben wir selbst drauf geachtet und ja, wenn wir mal leiser gesprochen haben und sie nicht von den "Lippen lesen" konnte, hat sie nicht reagiert, oder nachgefragt.

    Wir waren dann natürlich gleich beim HNO, der meinte, wir warten erstmal, obwohl deutliche Ergüsse da waren, er hatte die Hoffnung, dass es im Sommer von allein verschwindet...Hörtest war sehr schlecht.

    Wir waren alle 5 Wochen zur Kontrolle da, meist war es gleichbleibend.
    Parallel haben wir bei unser KiÄ, die auch Hömopathin ist, eine hömopathische Behandlung gemacht und was ich für am Besten (im Nachinein) hielt, war eine osteopathische Behandlung. Wir waren in Treptow bei einer, die auf Kinder spezialisiert ist (total tolle Frau-ihre Kinder hatten das auch! Sie braucht nur eine Ergotherapie-Verschreibung und Du musst nix selbst bezahlen).
    Sie hat uns erklärt, dass es halt daran liegt, dass viele dieser kleinen Schädelknochen, die um das Ohr herum liegen, vehärtet/unbeweglich sind und dadurch, die Gänge "abklemmen", wodurch das Sekret abfliessen könnte.
    Oft verwächst es sich auch plötzlich, wenn die Kinder einen Schub machen und der Schädel wächst.

    Wir waren trotzdem halt immer zur Kontrolle bei dem HNO Arzt, der dann plötzlich im November meinte, es würde besser aussehen. Als wir im Dezember da waren, war es plötzlich so schlimm, das man nun endlich operieren müsste...hä?
    Irgendwie kam es uns komisch vor, zumal dies eine sehr moderne (auf Privatpatienten spezialisierte Praxis war) und so haben wir uns, nachdem wir für den 6.1. einen Op-Termin bekommen haben) noch eine Zweitmeinung eingeholt. Dieser HNO meinte die Ohren sind jetzt garantiert nicht operationsbedürftig, es wäre etwas da, aber nicht so schlimm. Er hat uns Otovowen aufgeschrieben, kannst Du Dir auch so in der Apo holen, ist Rezeptfrei, glaube auch hömöopathisch.

    2 Wochen später war alles weg, der Hörtest dort war auch prima und wir merken nun auch selbst seit über einem Jahr keine Einschränkungen mehr (außer mal wenn sie gerade einen Infekt hat).

    Wie lange hört Victor denn jetzt schlecht?

    Ich kann Dir die Osteopathie da echt nur wärmstens empfehlen, ich bin so froh, dass wir um die Op drumrum gekommen sind.

    LG Melli

  10. #10
    Vielschreiber Avatar von hase
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    Standard ⫸ AW: Paukenergüsse und taube Ohren

    @Sille, Victor hört zwar sehr schlecht, aber das hält ihn nicht vom Quatschen ab. Am Sonntag im Auto hat er uns eine geschlagene Stunde vom Rücksitz unterhalten. Und er redet LAUT im Moment, will sich ja auch selbst verstehen

    Ich habe hier zu Hause übrigens auch gedacht, er hätte sich irgend eine blöde Marotte angewöhnt, weil er ständig "Was?" gefragt hat - und habe ihm auch noch übellaunig beigebracht, er solle "Wie bitte?" sagen. Als dann sein Erzieher meinte, Victor höre so schlecht, kam ich mir vor wie eine von den ganz schlimmen Müttern, die nicht mitkriegt, wie es um ihr Kind steht...

    @Melli, Du machst mir Mut! Nur, dass Victor wirklich so wenig hört, dass ich nicht mehr so lange warten möchte, bis etwas passiert. Ich habe ernsthaft Sorgen, dass seine Entwicklung auf der Strecke bleibt, die Ohren sind einfach für alles wichtig. Wie schlecht hat Sarah denn in den MOnaten damals gehört? Hat sich das auch auf ihre Motorik, Sprache oder so niedergeschlagen?

    Ein bißchen komisch war das schon mit Eurem Arzt, erst ist es gut, dann muss auf einmal operiert werden - da wäre ich auch mißtrauisch.

    Osteopathie ist eine gute Idee! Was Du über die Schädelknochen schreibst, leuchtet mir ein. Bei wem seid Ihr gewesen? Gerne per PIN.

    Lieben Gruß!

    Anja

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