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Thema: ⫸ Oma gestorben - wie erklärt man es dem Kind?

14.12.2017
  1. #1
    Vielschreiber Avatar von cinderella
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    Standard ⫸ Oma gestorben - wie erklärt man es dem Kind?

    Hallo,

    heute morgen ist meine geliebte Oma gestorben. Auch wenn wir es lange gewußt haben, dass es jetzt bald irgendwann zu Ende geht, ist doch erstmal ein Warum? im Raum. Natürlich war ich nach dem Anruf heute morgen erstmal neben der Spur, habe aber versucht mir vor den Kindern nichts anmerken zu lassen. Sie haben nichts gemerkt oder gefragt und ich konnte einfach nichts sagen.

    Aber wenn ich sie nacher aus dem Kiga hole... Ich kann doch nicht einfach nichts sagen. Nur was sag ich denn? Und vorallem muß ich es glaube ich unterschiedlich machen, denn Linus versteht das ja schon ganz anders als Jannis.

    Wie habt ihr das in der Situation gehandhabt? Was habt ihr gesagt?

    Meine Oma wollte eine Urnenbestattung. Wann die statt findet weiß ich noch nicht, aber ich frage mich, ob ich die Kinder dann dorthin mitnehme. Da die Beerdigung in Leipzig stattfinden wird, wäre es auf jeden Fall eine lange Fahrt dorthin.

    Im Moment kann ich nicht mehr so richtig denken...und dabei muß ich eigentlich arbeiten.


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  2. #2
    Moderator
    Beste Kocherin der Welt Avatar von Jill
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    Standard ⫸ AW: Oma gestorben - wie erklärt man es dem Kind?

    Mein herzliches Beileid vor allen Dingen erstmal.. Es tut mir leid, dass du deine Oma verloren hast.

    Den Kindern würde ich es erstmal so sagen, wie es ist: "Die Oma xy ist heute morgen leider gestorben, deshalb bin ich sehr traurig." Naturgemäß kommen dann Nachfragen, und da würde ICH es vor dem christlichen Hintergrund einfach so sagen, dass sie im Himmel beim lieben Gott ist, wo es ihr gut geht, wir aber leider nicht hinkönnen. Deshalb sind wir sehr traurig, weil wir sie nicht mehr sehen und nicht mehr mit ihr sprechen können.
    Ob du das für dich auch so erklären kannst, weiß ich natürlich nicht.

  3. #3
    Erfahrener Vielschreiber Avatar von Tanja75KR
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    Standard ⫸ AW: Oma gestorben - wie erklärt man es dem Kind?

    Als erstes mein aufrichtiges Beileid!!!

    Zitat Zitat von Jill Beitrag anzeigen
    Den Kindern würde ich es erstmal so sagen, wie es ist: "Die Oma xy ist heute morgen leider gestorben, deshalb bin ich sehr traurig." Naturgemäß kommen dann Nachfragen, und da würde ICH es vor dem christlichen Hintergrund einfach so sagen, dass sie im Himmel beim lieben Gott ist, wo es ihr gut geht, wir aber leider nicht hinkönnen. Deshalb sind wir sehr traurig, weil wir sie nicht mehr sehen und nicht mehr mit ihr sprechen können.
    Ob du das für dich auch so erklären kannst, weiß ich natürlich nicht.
    So haben wir es Lilja (damals gerade 3) auch erklärt, als mein Vater gestorben ist. Er war ja sehr krank und das haben wir ihr auch so erklärt. Ich bin der Meinung, dass man alle Fragen so ehrlich wie möglich beantworten sollte und wenn man offen mit allen Fragen der Kinder umgeht sind sie auch sehr schnell zufrieden. Vor allem solltest Du wirklich Deine Traurigkeit erklären, denn das verwirrt die Kinder am meisten.
    LG
    Tanja

  4. #4
    Vielschreiber Avatar von hase
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    Standard ⫸ AW: Oma gestorben - wie erklärt man es dem Kind?

    Das tut mir Leid, mein herzliches Beileid für Dich!

    Ich würde das ebenso halten wie Jill. War Deine Oma sehr alt? Vielleicht erleichtert Dir das die Erklärung nach dem "Warum?"? Zeig den Kindern ruhig, dass Du traurig bist, sie merken das ja ohnehin.

    Alles Gute!

  5. #5
    Erfahrener Vielschreiber Avatar von Gerbera
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    Standard ⫸ AW: Oma gestorben - wie erklärt man es dem Kind?

    Liebe Geo,
    das tut mir sehr Leid. Auch wenn die Oma krank war oder einfach sehr alt und man es gewusst hat, ist es doch etwas ganz anderes wenn es dann wirklich soweit ist.
    Ich würde es auch wie Jill erklären und sagen, dass die Oma bei Gott ist (wenn Du daran glaubst) und es jetzt ganz gut hat.

    Ich war auch noch sehr klein als meine Großeltern gestorben sind. Bei der letzten Oma war ich 4. Ich war auf keiner der Beerdigungen dabei. MIr hat das nie gefehlt. Wir waren dann später beim Grab und da meine Mutter alle Gräber gepflegt hat, war ich auch immer dabei. Ich wusste, dass Oma und Opa, Onkel und Tanten da liegen und das hat mir immer gereicht.

    Als ich mit 10 das erste Mal auf der Beerdigung meiner Nachbarin war, fand ich das sehr befremdlich. Ich würde das einem so kleinen Kind nicht zumuten. Damals war das eine Erdbestattung und als ich dann mal bei einer Feuerbestattung war, fand ich das sehr befremdlich. Damals wurde der Sarg mehrmals abgesenkt und kam wieder hoch. Irgendwie wie so ein letztes WInken. Dann fuhr der Sarg runter und das war es dann. Die Urnenbeisetzung fand dann später statt. Ein anderes Mal war es einfach so, dass man ging und der Sarg stehen blieb. Das fand ich auch merkwürdig. Irgendwie war es kein letztes Geleit sondern wie wenn man denjenigen einfach alleine lässt. Doof, ich weiß, aber für mich war das irgendwie so.

    Ich würde meinen Kindern, hätte ich denn welche, so etwas wie eine Trauerfeier weitesgehend ersparen. Ich finde, das muss nicht sein. Es ist doch total befremdlich wenn da haufenweise Fremde stehen und einem auch die Hand geben wollen oder einen ansprechen. Ich finde das schon als Erwachsener schlimm genug.

    Außerdem denke ich, tut es Dir auch gut,wenn Du alleine Dich Deiner Trauer in dem Moment hingeben kannst ohne das für die Kinder "filtern" zu müssen.

    Ich würde vielleicht, wenn Linus genauer noch nachfragt, ein entsprechendes Bilderbuch mit ihm angucken. Dazu gab es ja schon viele Threads hier.

    Meine Mutter hat mir damals gesagt, dass meine Großeltern alle auf einer schönen Wolke sitzen und auf mich runtergucken. Manchmal könnte ich sie spüren und wenn sie besonders gute Laune haben, dann scheint die Sonne. Als ich geheiratet habe, da war es eigentlich eher diesig, also so grau. Als wir den Segen in der Kirche bekamen, kam plötzlich ein ganz heller Sonnenstrahl durchs Kirchenfenster, der mich angeleuchtet hat. Das fand ich schön, weil ich da dachte, vielleicht sind das meine Großeltern, die mir einen Strahl Sonne schicken, weil sie sich mit mir freuen. Ich kann mir gut vorstellen,wie meine Großeltern auf ihrer Wolke sitzen und eine Runde Canasta spielen oder die Opas Skat oder so.

  6. #6
    Senior Mitglied Avatar von ElaT
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    Standard ⫸ AW: Oma gestorben - wie erklärt man es dem Kind?

    Zuerst mal herzliches Beileid.

    Ich habe mit dem lieben Gott so meine Mühe, denn ich frage mich heute immer noch, welcher Gott einen Sinn darin sieht, daß mein Sohn ohne Vater aufwachsen muß, und warum Klaus sein Kind nur eine Woche im Leben begleiten durfte.
    Ich hab Nico immer gesagt, daß der Papa gestorben ist und jetzt auf einem Stern wohnt und von da auf uns aufpaßt. Es ist für ihn inzwischen selbstverständlich, und wenn abends mal die Sterne zu sehen sind, ruft er oft: "Hallo Papa"
    Wenn ich mal traurig bin (in diesen Tagen wieder etwas öfter), sag ich ihm, daß ich traurig bin, weil sein Papa nicht mehr hier bei uns sein kann. Das versteht er.

    Ich habe Nico damals mitgenommen zur Trauerfeier, aber er war ja auch erst 2 Wochen alt. Ob ich es heute machen würde, weiß ich auch nicht, aber wahrscheinlich nicht.
    Ich kann mich allerdings daran erinnern, daß ich, als mein Opa starb (ich war 6), nicht mit durfte zur Beerdigung, und ich war unheimlich sauer deshalb.

    Lg
    Ela

  7. #7
    Senior Mitglied Avatar von Nadine
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    Standard ⫸ AW: Oma gestorben - wie erklärt man es dem Kind?

    Mein Beileid, Geo! Fühl dich fest gedrückt!

  8. #8
    Vielschreiber Avatar von cinderella
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    Standard ⫸ AW: Oma gestorben - wie erklärt man es dem Kind?

    danke ihr lieben.

    @Jill: ja so würde ich es ihnen gerne auch erzählen, aber ich glaube ich bekomme vor lauter heulen kein Wort raus. Ein Grund warum ich ihnen heute morgen auch noch nichts gesagt habe war, dass ich sie mit ihren Fragen nicht einfach so in den Kiga schicken wollte. Außerdem denke ich, dass Linus sehr ganau nachfragen wird und das für ihn nicht nach 5 Minuten erledigt ist. Beide freuen sich so auf den Skiurlaub in den wir am Samstag fahren

    @hase: sie war 86 Jahre alt und wog in letzter Zeit nur noch 34kg und war immer mehr verwirrt. Seit November letzten Jahres war sie auch schon öfters im Krankenhaus. Das wissen die Kinder aber nicht. Linus fragte uns mal, wer denn als nächstes sterben wird. Darauf haben wir gesagt, dass das nur der liebe Gott weis. Daraufhin meinte er: "Bestimmt die Uroma, die ist ja schon alt." Irgendwie wußte er es also schon.

    @gerbera: das mit dem Sitzen auf einer Wolke ist schön, danke für deine Eindrücke von den Beerdigungen. Ich tendiere auch eher dazu, sie nicht mitzunehmen. Aber ich befürchte, Linus wird unbedingt mit wollen...

    @all: Im Unterbewußtsein wußte ich es heute morgen schon vor dem Anruf von meiner Mutter. Ich habe von meiner Oma geträumt, wie sie an einem Tisch sitzt und mir zeigt/erklärt wie ich Eier in einer Schüssel verrühren muß. Ich kann mich sonst an keinen Traum erinnern, in dem ich von ihr geträumt habe und es hinterher noch wußte. Schon seltsam

  9. #9
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    Standard ⫸ AW: Oma gestorben - wie erklärt man es dem Kind?

    mein herzliches beileid!

    ich würde zumindest dem großen ganz schlicht erklären, dass die uroma ja schon sehr alt war und jetzt gestorben ist. das sie im himmel ist und nun auf euch alle aufpassen wird.
    wir sind nicht gläubig, darum würde ich den lieben gott nicht erwähnen.
    ich würde meine kinder nicht mitnehmen zur beerdigung. wenn ich an die meines opas denke, wo meine oma förmlich ausgeflippt ist ... das war vorher nicht abzusehen und hat sogar mich damals mit 18jahren noch schockiert. nicht jede beerdigung läuft ruhig ab.

    meine freundin hat es ihren 3en erst überhaupt nicht gesagt (sind 8, 6 und 5 jahre alt). erst als jetzt die zweite uroma gestorben ist, hat sie es der ältesten gesagt. die beiden kleinen wissen es noch immer nicht.
    sie meint, sie fährt damit gut, weil sie eben die kleinen nicht belasten möchte. zu feierlichkeiten sind die uromas eben immer "zuhause" geblieben. wie sie das ganze dann mal auflösen will, weiß sie noch nicht.

  10. #10
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    Standard ⫸ AW: Oma gestorben - wie erklärt man es dem Kind?

    @cinderella. ich hatte zweimal das gefühl vorher schon zu wissen, was passiert ist, bevor mich jemand überhaupt kontaktieren konnte. irgendwie glaube ich in der hinsicht an eine "verbindung". obwohl es dafür keine hinweise oder erwarzungen gab. meine oma hat auch solche eingebungen.

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