Ich finde es auch befremdlich, dass sich da die Eltern organisieren muessen. Das war bei uns irgendwie selbstverstaendlich, dass es Obst irgendwie immer gibt. Ebenso Gemuese.
Ein ausdrueckliches Verbot von anderen ungesuenderen Dingen gab es nicht. Man hat das Mitbringen von zuhause einfach irgendwann abgeschafft und den Kindern das Fruehstueck im Kindergarten hingestellt. Das war total ausgewogen. Suessigkeiten gab es auch, aber nicht zum Fruehstueck, sondern nach dem Sitzkreis nachmittags durfte sich jedes Kind einen Keks aus einer Keksdose nehmen, wenn es wollte. Das war's aber auch.
Obst, Gemueseplatten usw. das haben nie die Eltern mitgebracht, hoechstens an Feierlichkeiten wie Sommerfesten und Faschingstagen usw.
Andere Spendenwuensche hingen aber aus (wenn dann eben fuenf Eltern auf einmal je fuenf Tuben Zahnpaste mitbrachten, war es eben so.)und da wurde reichlich mitgemacht. Mich wundert das gerade, wie es in anderen Kindergaerten ueblich ist und sich Eltern auch weigern, die einfachsten Ernaehrungswuensche zu ignorieren.

Ich bin als Kinder in den selben Kindergarten gegangen und damals waren Nutellabrote geduldet, aber man sollte es nicht uebertreiben. Ungesunde Snacks wurden damals schon nicht gemocht. Zum Fruehstueck gab es aber mal heissen Kakao oder eben heisse Milch, je nach Wunsch und ansonsten Wasser und Tee ueber den ganzen Tag verteilt. Das ist bei denen heute noch so, aber Kakao wurde auch eingestellt. Jetzt gibt es morgens nur noch Milch.

Dafuer habe ich jetzt den Stress mit der gesunden Ernaehrung. Die Schule versucht zwar ihr bestes, aber es geht noch besser. Wenn ich lese, was in anderen richtig teuren Staaten fuer das gleiche Geld an Mittagessen aufgetischt wird und es da bei uns in der Schule gibt. Nee, solange sich da nichts aendert, bringen meine Kinder ihr Mittagessen von zuhause mit.