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Thema: ⫸ Möchten hier alle wieder arbeiten nach der Elternzeit/MuSchu

11.12.2017
  1. #71
    Experte Avatar von Sonnenschnuckel
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    ZAK
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    Hallo,

    ist schon interessant, wie manche das sehen.

    Ich glaube nicht, das ich ein schlechteres Vorbild dann mal bin, nur weil ich nicht "richtig" arbeiten sollte. Andere Leute kann man auch woanders sehen, nicht nur auf der Arbeit. Und das man sich dann nur noch über Windeln und Beikost unterhält...naja, jeder kann seine Gesprächtsthemen frei wählen, da ist man doch nicht dazu gezwungen.

    Und für seine Kinder da zu sein und sich selber aufzugeben, sind zwei Paar Schuhe in meinen Augen.

    Abhängigkeit...hm, ich empfinde es auch überhaupt nicht so...vielleicht liegt es auch daran, das mein Mann mir das Gefühl gibt, was ich mache ist wichtiger, wie das was er macht. Finanziell gesehen...da war ich vorher schon anhängig...oder wie man das nennen mag. Ich hätte nie einen Kredit für einen Bauplatz/Haus aufnehmen können, mit dem Verdienst...

    Für mich gäbe es nur zwei Gründe: Wenn wir das Geld brauchen würden oder ich würde meinen Job so vermissen. Alles andere liegt in der persönlichen Gestaltung...und wie man das Leben so lebt.

    LG

    Amelie


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  2. #72
    Junior Mitglied Avatar von Akki
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    laluna, du beschreibst es so wie ich es gern mal hätte -theoretisch, denn noch ist ja kein kind unterwegs.

    was das geld betrifft, ich glaube, ich würde mich dennoch abhängig fühlen. ich nehme generell sehr ungern geld von anderen an, und sei es nur leihweise. klar wäre es „unseres“, aber diese haltung habe ich (noch?) nicht verinnerlicht. auf der anderen seite gebe ich gern, ich hätte kein problem damit, alleinverdienerin zu sein *g*.
    auch die rente (ob es sie je für uns geben wird, sei mal dahingestellt) habe ich im hinterkopf.

    allerdings dominieren bei mir die finanziellen überlegungen nicht, es geht mir in der hauptsache um mein eigenes wohlbefinden. da stimme ich ellen zu, eine feste klassische rollenverteilung wäre bei uns wahrscheinlich übel. allein schon der gedanke, nur zu hause zu sein, den haushalt zu führen (und zwar allein, wozu ich mich dann verpflichtet fühlen würde) und vielleicht noch andere mamis zum frühstück zu treffen (ich bin nicht so der frühstücksmensch, aber das scheint unter den müttern in meiner gegend sehr beliebt zu sein), lässt mich innerlich auf die barrikaden gehen. mein mann weiß das *g*. ich bin bisher diejenige gewesen, die mehr von der welt gesehen hat, würde er mich jetzt „einsperren“ wollen („frauen gehören ins haus“), wäre der ofen aus ... :'-( :evil:

    zu meinem glück ist dem nicht so und ich habe einen wunderbaren mann, der so denkt wie ich, und dem sehr daran liegt, dass ich glücklich bin (umgekehrt natürlich auch ).

    das ist wie gesagt meine auf mich bezogene meinung zu kindern und beruf (ich will auch nicht ausschließen, dass sich meine einstellung mal ändert, aber ich halte es für sehr unwahrscheinlich) - keine kritik an anders denkenden. hauptsache für mich ist, dass man sich einig ist, und dass beide partner damit glücklich sind.

    denn blöd ist natürlich auch, wenn einem das durch äußere umstände vorgegeben wird, z.b. frau möchte gern zu hause bleiben, aber das geld reicht nicht, oder frau möchte gern wieder arbeiten, hat aber keine betreuungsmöglichkeiten für das kind. oder mann möchte gern elternzeit nehmen, aber der arbeitgeber stellt sich quer... (das finde ich persönlich allerunterste schublade! :evil: )

    soweit also meine theorie, mal sehen, was die praxis bringt.

    lg, Akki

  3. #73
    Wuermelchen1976
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    Hallo,

    also ich hatte lange vor der Familienplanung-Hibbel-Schwangerschaftphase immer so die Vorstellung ein halbes Jahr zu Hause zu bleiben.
    Alleine aus dem Grund, da ich beruflich doch einiges erreicht habe, mich auf eigene Kosten weitergebildet habe und sehr, sehr viel Spaß in meinem Beruf hatte. Von daher wollte ich nie 3 Jahre zu hause bleiben, hätte/könnte ich mir auch nicht erlauben. Danach wäre mein "Wissen" veraltet.

    Soo, durch den Umzug in der Schwangerschaft wurde ich ja bereits im Januar arbeitslos und Matti kam im Mai. Somit war ich bis zum Ende des MuSchu 7 Monate zu Hause.

    Und ich bin ehrlich. Mir viel die Decke voll auf den Kopf. In der Rest-Schwangerschaft von immerhin 4 Monaten kam ich mir regelrecht unnütz vor. Nur Haushalt erfüllte mich so gar nicht. Ich dachte immer, wenn Matti da ist, dann habe ich schon Beschäftigung. Falsch gedacht.
    Matti war da und 24 Stunden um das Kind kümmern... sorry... ist für mich nicht wirklich die Erfüllung. Klingt zwar hart aber es ist. Und ja, ich liebe Matti über alles!!!

    Er ist einfach nur Zucker und der liebste...
    Auch mit Kind drückte die Decke immer mehr. Unvorstellbar für manch andere Mütter, aber mir ging es so.
    Ich merkte gerade in dieser Zeit, das mein Beruf mir richtig fehlt.

    Nach einigen Gesprächen, abwägen von Vor- und Nachteilen haben wir uns entschlossen das ich wieder halbtags in den Beruf zurückkehre. (Natürlich auch aus finanziellen Gründen!!)
    Wir haben den Vorteil, den leider die wenigsten haben. In unserem Kindergarten vor Ort ist eine Krippengruppe mit eingerichtet, die nicht wirklich überlaufen ist und auch vom Preis super moderat ist. Dann arbeitet mein Mann och von zu Hause aus, so dass er unseren Zwerg einen Tag betreuen kann.

    So arbeite ich seit Ende Juli wieder 20 Stunden die Woche und ich bin seither wieder total ausgeglichen und fühle mich richtig wohl. Denn das ist wichtig. Was bringt einem Kind eine leicht frustrierte Mutter, die aber 24 Stunden um den Kleinen ist.

    Matti hat auch noch keine Auffälligkeiten gezeigt das er nicht ständig von mama betreut wird.
    Er lacht richtig wenn er in die Betreuung gebracht wird.....

    Mir ist es wichtig ausgeglichen zu sein, denn das überträgt sich auch positiv auf das Kind. Und ich bin erst seitdem ich wieder beruflich was tue innerlich ausgeglichen.


    Lg Dany

  4. #74
    Senior Mitglied Avatar von Tanja_FFM
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    Hallo,

    natürlich ist der finanzielle Aspekt, das Vorsorgen für das Alter und das Bewahren der finanziellen Unabhängigkeit nur ein Gesichtspunkt (wobei es mir schon leichter fällt mein eigenes Geld auszugeben für Dinge, die nur für mich sind, wie Klamotten, Schuhe oder für sonst irgendeinen Blödsinn als das von dem Geld meines Mannes zu bezahlen). Es geht mir auch darum, den Anschluss in meinem Beruf zu behalten und wie Wuermelchen, habe ich mich ebenfalls weitergebildet und nach dem Studium noch ein weiteres Studium gemacht. Ich möchte einfach nicht, dass das umsonst war. Und auch wenn ich häufig über meinen Job meckere, so macht er doch Spaß, fordert mich jeden Tag aufs Neue und bietet mir einfach auch den Austausch mit Kollegen, der sicherlich ein anderer ist, wenn man zu Hause ist.

    Hinzukommt, dass das klassische Rollenverständnis für uns auch nicht in Frage kommt.

    Und dann frag ich mich, was ich neben der Betreuung des Kindes, die sicherlich eine ebenfalls herausfordnernde Aufgabe ist, den ganzen Tag zu Hause machen sollte...mir würde definitiv auch die Decke auf den Kopf fallen.

    Eine Freundin von mir, hat ein knapp 1,5 Jahre altes Kind und würd jetzt gerne wieder arbeiten gehen, meint aber mehr als 8 stunden/Woche schafft sie nicht, weil sie sonst den Haushalt gar nicht mehr geregelt bekommt....ich frag mich, was bei der Organisation eines Haushalts so zeitaufwendig ist. Bei uns läuft der nebenher...dank Spülmaschine und Waschmaschine.

    Aber soviel zur grauen Theorie..schauen wir mal wenn die Praxis uns einholt.

    Vg
    Tanja

  5. #75
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    ---

  6. #76
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    Ach Mädels,

    das geht nun wieder in die vorwurfsvolle Richtung. Können wir das nicht außenvor lassen? Manche Mütter WOLLEN eben gerne zu Hause bleiben und ganz für den Nachwuchs da sein. Das heißt aber nicht, dass die einfach nur zu doof zum Organisieren sind, ok??

  7. #77
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    ... also ich finde auch, dass der haushalt so "nebenher" funktioniert.... ich schaffe es trotz arbeit und kind, unsere wohnung sauber zu halten, wäsche zu waschen und abends zu kochen UND ich verbringe trotzdem sehr viel zeit mit meinem kleinen!! und wie würmelchen schon sagte, als man noch vollzeit gearbeitet hat musste es ja auch gehen!

    lg sabine

  8. #78
    Kerstin i Norge
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    Die eine möchte arbeiten , die andere muss arbeiten, die dritte möchte gerne zu Hause bleiben...solange alle nach ihrer Facon glücklich werden, finde ich auch die herablassenden Sprüche einiger mehr als flüssig.

    Ich persönlich hätte auch so genug zu tun. Nicht nur mit nem Kind, sondern auch mit Haus, Hof, Tieren und meinen Produkten. Aber ob es finanziell realisierbar wäre....who knows.

  9. #79
    Senior Mitglied Avatar von Tanja_FFM
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    Zitat Zitat von Judith
    Ach Mädels,

    das geht nun wieder in die vorwurfsvolle Richtung. Können wir das nicht außenvor lassen? Manche Mütter WOLLEN eben gerne zu Hause bleiben und ganz für den Nachwuchs da sein. Das heißt aber nicht, dass die einfach nur zu doof zum Organisieren sind, ok??
    hallo judith,

    ich denke weder, dass die "pro-arbeit-beiträge" in die vorwurfsvolle richtigung gehen. noch, dass hier herablassende sprüche geschrieben worden sind. Warum fühlen sich hier eignetlich einige, immer wenn man mal anderer Meinung ist, gleich angegriffen???

    jeder hat seine meinung, keiner entscheidet darüber was richtig oder falsch ist, es geht doch lediglich darum, unterschiedliche standpunkte zu vertreten.

    und wenn man die frage "laut" stellt, was an so nem haushalt grossartiges dran ist, dann greif ich doch keinen damit an, genausowenig, wie mich hier keiner angreift, wenn er sagt, er könnte sein kind nie nach 6 monaten in fremde hände geben (was implizieren könnte, ich bin eine schlechtere" mutter, wenn ich genau das tue).

    vg
    tanja

  10. #80
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    Hallo Tanja,

    ich kann eigentlich ganz gut erkennen, wenn etwas "absichtlich provokant, aber grade noch vor der Grenze zu offensichtlich" ist. Auch fühle ich mich sicher nicht persönlich angegriffen, da meine persönliche Meinung eher in die gleiche Richtung wie euere zielt.

    Ich weise hier einfach nur drauf hin, dass es nicht die Frage war, ob man das HINKRIEGT mit Kind und Job, sondern wie man es sich idealerweise vorstellen würde.

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