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Thema: ⫸ Mehrfachmamas- Wie kriegt ihr Alltag und Kinder unter einen Hut?

16.12.2017
  1. #11
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    Standard ⫸ AW: Mehrfachmamas- Wie kriegt ihr Alltag und Kinder unter einen Hut?

    Ich kann mich nur anschließen, ich habe auch schon ein bißchen Angst, wenn in zwei Monaten das Kleine da ist. Zum Glück ist David bis 14.30 im KG. Natürlich ist alles eine Frage der Einteilung und der Disziplin, aber genau da fängt mein großes Problem an. Wenn ich keine fixen Termine (Arbeit) habe gammle ich den Großteil des Tages herum und fühle mich dann am Abend total erledigt und unzufrieden mit mir selbst. Echt schade um die Zeit. Leider schaffe ich es nicht, mich in den Hintern zu treten.

    @Linchen: Was isst denn Du so unter der Woche , wenn Du nicht kochst aber auch nicht auf der Arbeit bist? Fertiggerichte?

    lg, Mause


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  2. #12
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    Standard ⫸ AW: Mehrfachmamas- Wie kriegt ihr Alltag und Kinder unter einen Hut?

    Nur kurz:

    Es ist eine Frage von Organisation, Disziplin und Gewohnheit.

    Organisation = lernt man. Am Anfang hab ich mich da auch schwer getan, bei zwei Kindern noch zu etwas anderem zu kommen. Aber man gewöhnt sich an gewisse neue Abläufe, lernt, Ruhezeiten der Kinder zu koordinieren und auszunutzen, gewöhnt sich einen funktionierenden Rhythmus an.

    Disziplin = Das, was Sabsi den Günther nennt. Es ist manchmal schwierig, den inneren Schweinehund zu überwinden. Zum Beispiel abends. Nach dem Abendessen beschäftige ich mich erst noch mit den Kindern, mach sie dann Bettfertig. Bis beide im Bett sind nach den ganzen Gute-Nacht-Ritualen, ist es schon wieder 20:00 Uhr, und dann wartet noch die Küche mit dem unaufgeräumten Tisch, dem Geschirr vom Abendessen, etc. Da muss ich mich überwinden, das mal nicht einfach sein zu lassen und mich auf die Couch zu fletzen. Denn das rächt sich am nächsten Tag. Kleine Aufgaben sofort erledigen, auch wenn man jetzt lieber ein Tässchen Tee trinken würde. Alles, was man aufschiebt, sammelt sich an. Nur so behalte ich den Haushalt im Griff.

    Zum guten Schluss aber noch eine Portion Gelassenheit: Es MUSS nicht immer alles perfekt sein. Die Kinder gehen vor, und wenn sie spielen möchten, dann lass ich auch mal den Haushalt Haushalt sein. SO dramatisch ist das dann auch nicht. Und wenn ich keine Zeit hatte, ein perfektes Dinner zu zaubern, hab ich immer noch Bofrost-Reserven im Kühlschrank. Und wenn sich die Bügelwäsche stapelt, meine Kinder aber jetzt wahnsinnig gerne mit mir schmusen wollen, dann schmuse ich lieber und lass die Bügelwäsche noch einen Tag länger warten.

    Was zu kurz kommt, ist definitiv die Quality Time für MICH. Aber das wird sich bestimmt in ein paar Jahren auch wieder ändern.

  3. #13
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    Standard ⫸ AW: Mehrfachmamas- Wie kriegt ihr Alltag und Kinder unter einen Hut?

    Zitat Zitat von Nuni Beitrag anzeigen
    Ich habe gemerkt, dass ich das alles um einiges besser auf die Reihe bekomme, wenn ich arbeiten gehe. Solange ich schön in Elternzeit zu Hause bin gammel ich meist mit den Kindern, bzw. dem Kind rum, spiel mal hier und da, putz mal dies und das. Wenn ich aber um 05.30 Uhr aufstehen muss, schmeiße ich noch beim Zähneputzen ne Waschmaschine an, räum die Spülmaschine ein und aus usw. bevor ich zur Arbeit gehe. Danach gehts dann einkaufen, heim ausladen und weiter putzen und vorkochen. Wenn ich dann die Kinder abhole habe ich drei oder vier Stunden nur für sie Zeit, ohne noch irgendwas machen zu müssen.
    RICHTIG!

    Ich arbeite auch effektiver, wenn ich Termine wie Krabbelgruppe etc. habe. Denn da besteht ein bestimmter Zeitdruck, unter dem man dann auch zügig seine Sachen abarbeitet. Haben wir nichts vor, ist es so verführerisch, morgens noch ein bisschen länger zu gammeln, sich dann nochmal mit den Kindern hinzulegen etc.

  4. #14
    Erfahrener Vielschreiber Avatar von Julia
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    Standard ⫸ AW: Mehrfachmamas- Wie kriegt ihr Alltag und Kinder unter einen Hut?

    Ich hab keine Haushaltsfee bei 170m² und nem grooooßen Garten, und wupp das ganze hier alleine. Anstrengend? Nicht wirklich.
    Es kommt jeden Tag was Warmes (und das muß nicht immer nen 3Gänge Menü sein, TK geht auch) auf den Tisch, das Haus ist bis auf umherliegendes Spielzeug immer "besuchbar" sauber und nen Minijob (7h/Woche) mache ich, seit dem Hanni 8Monate alt ist.
    Aber ich habe auch die Gabe mit wenig Schlaf auszukommen. Deshalb ist mein Tag immer schön lang und "schaffe" vieles. Und ich plane jeden Tag, was zu tun ist. Das hilft enorm. Und das ziehe ich dann auch durch, und seis, dass ich abends noch wische oder bügel.

    Bevor die Kinder mogens aufstehen, mache ich mich fertig und dann das Frühstück/Küche. Anschließend ist erst Fiona dran, die dann für 3-4h den KiGa besucht und dann Hanna, die immer im Schlafanzug mit in den KiGa fährt, weil Langschläferin. Wieder zu Hause ist sie dran und dann wird gepielt und geputzt oder nen Gruppe/Kurs besucht. In der Mittagszeit koche/bereite ich das Abendessen vor und die nachmittage gehören den Kindern. Wenn mein Mann gegen 18h heim kommt wird gegessen und dann ist Papazeit. Und ich erledige dann oft noch Kleinigkeiten im HH.
    Oftmals sitzen wir halt nicht um 20:15h auf dem Sofa, das ist aber auch zweitranging, weil wir wenig TV gucken. Dann wird noch schnell ne Wäsche auf die Leine geschmissen, SpielzeugTerror weggeräumt, Spülmaschine beladen etc.

    Exklusivzeiten hat hier jedes Kind, Hanna vormittags und Fiona beim Kinderturnen und abends sobald Hanna im Bett ist. Dann spielen wir Spiele/Kneten/tuschen/basteln etc. Bücher lesen finden beide toll und gibts täglich.
    Genauso haben auch wir unsere Exklusivzeit, Freitagnachmittags sind die Kinder bei der Oma und beide schlafen auch einmal im Monat auswärts.

    Jule

  5. #15
    Unterhaltungskünstler Avatar von Mella-h
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    Standard ⫸ AW: Mehrfachmamas- Wie kriegt ihr Alltag und Kinder unter einen Hut?

    Danke Juule für die Frage. Die stelle ich mir in der letzen Zeit auch immer wieder. Mit einem Kind würde ich mir evtl. nicht ganz so viele Gedanken machen, aber mit den Zwillis die da kommen wird mir schon etwas mulmig ;-)

    Aber ich denke es ist auch so wie Angie sagt, im Notfall gehen die Kinder vor. Irgendwie wird es schon gehen. :-)

  6. #16
    Senior Mitglied Avatar von katjes
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    Standard ⫸ AW: Mehrfachmamas- Wie kriegt ihr Alltag und Kinder unter einen Hut?

    Bei uns war/ist es gerade umgekehrt wie bei Sabine (wobei meine 2 ja einen kürzeren Altersabstand haben und Emily somit schon älter ist als Julian). Als Emily ein Baby war, war es für mich besonders anstengend. Das liegt aber wohl daran, dass Emily ein Kind ist, das wenig Schlaf braucht, sprich auch nicht der Säugling war, der viel geschlafen hat. Sie hat 20 Minuten-Schläfchen gemacht und bis ich was angefangen hatte, wars dann schon wieder vorbei mit der Ruhe. Spätabends hat sie monatelang bis zu 4 Stunden am Stück gebrüllt, ohne dass wir je einen Grund rausfinden konnten - vielleicht hatte sie einfach "Anpassungsschwierigkeiten". Von den Nächten ganz zu schweigen. Lisa hat bald nach Emilys Geburt auch keinen Mittagsschlaf gemacht und somit war ich eigentlich fast 24 Stunden im Mama-Dienst. Mein Mann ist fast den ganzen Tag arbeiten. Für mich eine megaanstrengende Zeit, da beide Kinder sehr fordernd waren, auch Emily schon als Säugling und ich da immer den Spagat machen musste zwischen einem recht unzufriedenem Baby und einem Kleinkind, dass auch einfach die Mama braucht. Irgendwann kam trotz aller Bemühungen die Eifersucht von Lisa auf Emily (die Gott sei Dank schon lange wieder weg ist!). Letztendlich sah es bei uns zu Hause oft nicht besonders ordentlich aus. Irgendwo musste ich Abstriche machen, auch wenn ich es irgendwo gehasst habe. Essen habe ich jeden Mittag gekocht, das gehört für uns einfach dazu. Geputzt habe ich lange nur das nötigste und dann Abends. Zeit für mich war da eigentlich keine mehr. Auf ordentliches Aussehen habe ich immer geachtet, allerdings war und bin ich niemand, der sich groß hochstylt, heißt für mich, ordentlich angezogen, gewaschen und halt einfach ansehnlich (außer vielleicht ziemlich übernächtigt).

    Für mich war das erste Jahr mit zwei Kindern mehr anstrengend als schön (auch wenn es natürlich immer wieder schöne Momente gab). Ich arbeite nicht außerhalb, allerdings macht das für mich auch wenig Unterschied, denn während des Jobs wären meine Kinder ja in der Kita und wir hätten dann wohl eine Putzfrau. Der große Unterschied für mich ist da nur, dass ich den Hauptteil der Erziehung "mache" und auch machen wollte. Zeit für ein Kind allein war auch nicht so üppig, ich habe mich aber bemüht. Ich glaube aber, dass man nicht den Anspruch haben muss, die Supermama zu sein, wichtig ist, dass man versucht für die eigene Familie den Weg zu finden, dass alle halbwegs glücklich und zufrieden sind - gut, das habe ich im ersten Jahr nicht wirklich geschafft, ich selber bin da ziemlich auf der Strecke geblieben.

    ABER: Ab dem Zeitpunkt, wo Emily laufen konnte, wurde es Stück für Stück besser. Emily war ab diesem Zeitpunkt viel ausgeglichener und je älter sie wurde, desto mehr konnten die 2 auch miteinander anfangen. Inzwischen spielen die 2 auch viel zusammen, Emily versteht inzwischen so viel, beide lieben sich (streiten natürlich auch immer wieder heftig, aber das ist ja normal) und Zeit für ein Kind ist bei uns nicht wirklich sinnvoll, denn dann vermissen sich die beiden nur und fragen nach der anderen, v.a. bei Lisa ist es so. Zudem geht Lisa seit April letzten Jahres in den Kiga und auch das entspannt alles ein wenig. Nichtsdestotrotz hätte ich Lisa nicht früher in den Kiga gegeben und auch Emily wird erst im kommenden Herbst/Winter in den Kiga kommen. Das ist halt unsere persönliche Überzeugung.

    Garten hatten wir nicht viel und den haben wir im Frühjahr nach Emilys Geburt bis auf ein ganz kleines bisschen aufgegeben (ging, weil wir da noch zur Miete wohnten und das dann jemand anderes aus dem Haus gerne für sich nutzen wollte).
    Nun werden wir im Frühjahr unseren Garten um das Haus herum anlegen und da können beide entweder mithelfen oder einfach herumspringen.

    Es ist alles aufgrund des Alters der beiden inzwischen viel einfacher und entspannter geworden, Hausarbeit ist kein Problem mehr, außer wir sind viel unterwegs. Das meiste mache ich vormittags, wenn Lisa im Kiga ist. Emily liest dann mal gerne oder spielt so auch mal für sich. Somit bleibt der Abend inzwischen oft für mich/uns. Nachmittags unternehmen wir etwas oder spielen zu Hause oder die beiden spielen zusammen und ich kann auch einmal eine Pause machen (die ich auch mehr als gebrauchen kann, da die Nächte immer noch nicht wirklich schlafreich sind, mir das erste Jahr kräftemäßig immer noch nachhängt und wir beim Hausbau viel selber gemacht haben, v.a. ich, da ich ja zu Hause bin).
    Seit Oktober sind wir im eigenen Haus und ich habe jetzt endlich die Ordnung und Sauberkeit, die ich schon lange wollte (nicht dass es vorher schmuddelig gewesen wäre, aber recht unordentlich zeitweise). Das liegt aber auch mit am Haus, in der Wohnung, die viel zu klein war, war Ordnung schlichtweg auch wegen des fehlenden Platzes nicht mehr wirklich möglich. Für mich ist es also im Haus trotz wesentlich mehr Fläche, haushaltsmäßig vieeeel leichter geworden. Es putzt sich hier auch viel schneller und leichter.

    Wir haben auch seit längerem einen Oma-Vormittag und einen Oma-Nachmittag in der Woche. D.h. einmal kommt meine Schwiegermutter und guckt vormittags nach Emily bis sie zur Arbeit geht und einmal sind beide bei meiner Mutter an einem Nachmittag. Das hilft auch ungemein und die Omas freuen sich auch.

    Den Begriff "pädagogisch wertvoll" mag ich eh nicht und darauf habe ich es auch nie gezielt abgesehen. Ich habe schon immer darauf geachtet, was meine Kinder gerade interessiert und gehe dann darauf ein. Ich lasse sie aber im wesentlichen einfach spielen, mit Dingen die halbwegs was taugen, nicht zu elektronisch sind und eben ihren Interessen entsprechen. Vorlesen gibt es auch und oft gucken die beiden auch selber Bücher an oder Lisa "liest" Emily vor . Aber gut, das ist jetzt, wo beide größer sind. Deshalb fand ichs eben im ersten Jahr viel schwieriger, da lagen die Bedürfnisse einfach doch noch weit auseinander. Dennoch habe ich viel versucht, dass beide beim Spielen dabei sein konnten, egal ob zu Hause oder wenn wir unterwegs waren, wenn auch nicht immer mit Erfolg. Zur Krabbelgruppe und zum Turnen habe ich Lisa bzw. Emily mitgenommen. Ich denke, man sollte den Anspruch an sich selbst auch nicht zu hoch setzen. Es läuft mit 2 ganz kleinen Kindern einfach nicht so "rund" wie man das oft gerne hätte (außer man hat 2 ganz pflegeleichte Kinder, wenn es das gibt?!) und das beste ist, zu versuchen es lockerer zu sehen, auch wenn es schwer fällt und v.a. nicht zu viel darauf zu geben, wie es andere machen oder vorgeben zu machen. Da wird mit Sicherheit auch viel beschönigt. Wie bereits geschrieben, habe ich immer versucht, insbesondere den Kindern gerecht zu werden und mich halbwegs dabei mit durchzuschlängeln. Auch die Zeit zu zweit mit meinem Mann war im ersten Jahr mit beiden Kindern mehr als knapp und ist es immer noch. Aber auch das wird langsam besser - und das genieße ich immer mehr. Ich bedauer es nur, dass ich Emilys erstes Jahr nicht so genießen konnte wie das erste Jahr mit Lisa. Aber Lisa war auch wesentlich pflegeleichter als Emily.

    Geholfen hat mir auch das Tragetuch bzw. unser Ergo (Babytrage). Da hatte ich dann wenigstens 2 Hände frei solange Emily zufrieden war. Und mit Lisa konnte ich dann auch leichter etwas machen.

    Letztendlich glaube ich, dass es die Sache leichter macht, wenn du es einfach annimmst, dass die beiden sich momentan ständig brauchen und aber auch kein schlechtes Gewissen hast, wenn der Haushalt mal brach liegt oder du ein Kind mal "stehen" lassen musst. Zerteilen kannst du dich nicht, auch wenn du sicher oft das Gefühl hast, dass du das müsstest. Perfekt bekommt man alles wohl nicht unter den Hut, aber vielleicht so, dass man damit leben kann und halbwegs zufrieden ist.

    So, nun habe ich einen halben Roman geschrieben.

    lg Katja

  7. #17
    ForenGuru Avatar von linchen
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    Standard ⫸ AW: Mehrfachmamas- Wie kriegt ihr Alltag und Kinder unter einen Hut?

    @mause
    wenn was vom wochenende übrig bleibt ess ich alleine mittags ansonsten mag ich nicht so gern warmes Essen
    Ich bin ein totaler Brotesser und bin froh wenn ich nichts warmes Essen muss

  8. #18
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    Standard ⫸ AW: Mehrfachmamas- Wie kriegt ihr Alltag und Kinder unter einen Hut?

    ich habe von anfang an struktur im alltag mit baby gehabt, während freundinnen mit baby in den tag hinein lebten und nachmittags noch im schlafanzug durchs haus turnten. das wäre gar nichts für mich. mit eick hatte ich noch massig zeit für alles. (babyschwimmen, musikgarten, babymassage, andere kurse). bei jann und marc hatten wir dann schon den onlineshop, den ich ja sofort weitergeführt habe. das war teilweise sehr anstrengend. der haushalt und die wäscheberge (spuckkind) mussten auch abgearbeitet werden. mein mann hat, so weit es ging, mitgeholfen. ich bin da immer ganz gut durchgekommen. jann war viel im tuch.
    leichter wurde es, als wir das haus bezogen. endlich platz für alles. (wenn auch anfangs mit noch mehr arbeit und baustellen an allen ecken und kanten.) wenn ich heute die bügelwäsche nicht mehr sehen kann, mache ich eben die tür vom bügelzimmer zu. fertig. vorher ging das nicht, da hatten wir eine 3zimmerwohnung. du hast sie ja mal gesehen.

    seit marc 9monate alt war, gehe ich 20h/woche arbeiten. bei meinem papa. ursprünglich war es als aushilfe gedacht, weil er kein personal fand. nun bin ich hängen geblieben. mittlerweile würde ich da auch nicht mehr aufhören wollen. ich habe das aber nur machen können, weil wir eine tolle kita haben, wo ich auch mein baby guten gewissens hingeben konnte.
    bei mir ist es auch so, dass ich unter zeitmangel am effektivsten bin, was haushalt und garten angeht. das scheint hier ja auch anderen so zu gehen. bevor wir abends ins bett gehen, ist der haushalt soweit i.o.. ich stehe 6uhr auf, mache frühstück für kita und schule fertig. dann wecke ich die kinder. mein mann und ich ziehen die kleinen an. mein mann bringt die kleinen in die kita. ich fahre den großen zu schule, düse weiter zur arbeit. gegen 13uhr bin ich zurück, kümmere mich um den shop (schreibe rechnungen, packe pakete, die nicht direkt von den herstellern verschickt werden können. zum glück konnten wir den teil der arbeit weitestgehend auslagern) ärgere mich mit kunden in der hotline rum (die vom callcenter nicht "befriedigt" werden konnten.)
    die kinder sind bis 15uhr in der kita und im hort. die zeit danach gehört ihnen. vorlesen, spielen, malen usw.
    waschmaschine und spüler laufen nachts, der trockner, wenn ich mittags nach hause komme. was gebügelt werden muss, mache ich am wochenende vormittags, während die kinder spielen.
    abends koche ich oft. dann muss aber mein mann die zwerge beaufsichtigen. kochen mit zwei kleinkindern am bein, tue ich mir nicht mehr an. ansonsten gibt es eben kalte küche.
    meine kleidung für zuhause ist über die jahre praktischer geworden, allerdings laufe ich nicht im schlabberlook rum. das ist nicht meins. unterwegs mit den kindern wähle ich dann bequemere schuhe. das wäre mir früher nie in den sinn gekommen. unter 8cm lief da gar nichts.

    mit einem kind wäre wahrscheinlich vieles sehr viel leichter. aber wir haben es ja genau so gewollt. jetzt wo eick 7jahre alt ist, zur schule geht, sich sehr viel alleine beschäftigt, freunde trifft, zum sport geht, so selbständig ist, wäre es mir mit ihm als einzelkind wahrscheinlich schon zu langweilig (c:
    meine hebamme sagte ein paar monate nach der geburt von nr3, wir wären eine der entspanntesten 3-kind-familien, die sie kennt. auch meine eltern meinen, dass mich mal kein herzinfakt niederstrecken wird, weil ich eben nicht alles bierernst nehme, mir nicht um alles 10.000 gedanken mache.
    unser spielzeug muss nicht immer pädagogisch wertvoll sein, wenn die tupper-schublade marc glücklich macht, dann darf er sie auch 3mal am tag ein und ausräumen.
    wenn es absolut stressig ist, eick nichts mit sich anzufangen weiß, jann rumjammert, weil ihm nichts passt und marc dann obendrein, zwecks gesprengter windel dringend baden muss, dann stelle ich auch schon mal den fernseher an. da erleichtere ich mir einfach mal das leben.
    exklusivzeiten haben wir hier auch. einer guckt mit papa bücher an, der andere spielt autos mit mir. eick ist altersbedingt am abend dran. wir lesen zusammen. das macht ihm spaß, jetzt wo er die erstleserbücher fast alleine schafft.
    jeder hat auch in regelmäßigen abständen einen einzelkind-tag oder einen mama-/papatag. das genießen alle.

  9. #19
    Cosima
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    Standard ⫸ AW: Mehrfachmamas- Wie kriegt ihr Alltag und Kinder unter einen Hut?

    Zitat Zitat von Mause Beitrag anzeigen
    Ich kann mich nur anschließen, ich habe auch schon ein bißchen Angst, wenn in zwei Monaten das Kleine da ist. Zum Glück ist David bis 14.30 im KG. Natürlich ist alles eine Frage der Einteilung und der Disziplin, aber genau da fängt mein großes Problem an. Wenn ich keine fixen Termine (Arbeit) habe gammle ich den Großteil des Tages herum und fühle mich dann am Abend total erledigt und unzufrieden mit mir selbst. Echt schade um die Zeit. Leider schaffe ich es nicht, mich in den Hintern zu treten.

    lg, Mause
    ...so ähnlich kenne ich das von mir auch... Ich muß mich echt aufraffen, damit "etwas wird" hier... Vorallem Haushalt. Es sieht hier nicht aus wie Hölle, aber etwas ordentlicher könnte es manchmal schon sein für meinen Geschmack. Dann ist mir die Zeit für die Kinder doch wieder wichtiger. Putzperle gibt es hier nicht.
    Mir geht es so ähnlich wie Nuni, wenn ich arbeiten gehe, komme ich besser in die Gänge. Allerdings mache ich morgens nicht so viel "Wind", sondern eher Nachmittags. Wenn ich zwischen 14 und 14:30 nach Hause komme, wird in der "kinderfreien Zeit" deutlich mehr, als wenn mir hier noch irgendwer zwischen den Füßen herum wuselt. Oder ich mach auch mal nix - nur Ruhe! Außerdem ist der Job der Ausgleich zur Familie und andersrum. Momentan fehlt der eine Pol noch bis Oktober...

    Vorallem ist mir aufgefallen, daß ich alleine mit beiden Kindern (KiGa-ferien, Annika krank: ergeben sich ja Möglichkeiten ) strukturierter bin und besser zurecht komme, als wenn mein Mann am WE noch mit da ist. Ich sage nur: "...viele Köche...!"
    Der Mensch wächst mit seinen Aufgaben und man kann es wirklich "wuppen", wenn man es hier und da nicht zu "genau" nimmt.
    Nicht umsonst wird immer wieder gesagt, dass Mütter zwar den schönsten, aber auch den härtesten Job der Welt haben.

    Kochen: WE von meinem Mann
    topgestylt: bis zum Jobbeginn sicherlich nicht
    päd. wertvoll bespielte Kinder: keine Ahnung sie fühlen sich wohl

    ... Edit: Zeit für uns Eltern...: die kommt definitiv zu knapp derzeit. Aber wir wissen ja auch, dass es wieder besser wird, je älter beide Kinder werden. Natürlich ist es verlockend an einem verregneten Nachmittag am WE sich mit Tee und Buch auf die Couch zu verziehen... oder bis in den Vormittag rein zu schlafen und zu kuscheln... oder einen ausgedehnten Sauna- und Wellnesstag zu machen... etc. Das sind nun mal keine Kleinkindertauglichen Dinge. Man geniesst sie am besten ohne Kinder und das geht derzeit eben kaum. Es kommt eine Zeit, wo wir wieder so leben können und dann liegen wir zum Relaxen auf der Saunaliege mit nem Schmöker in der Hand...: und dann kommt "...weißt Du noch, als die Kinder klein waren, da..."

    LG Cosima

  10. #20
    Vielschreiber Avatar von Juule
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    Standard ⫸ AW: Mehrfachmamas- Wie kriegt ihr Alltag und Kinder unter einen Hut?

    Danke für eure Antworten!

    Hut ab, wie die meisten das so handeln!
    Ich denke es bleibt einem einfach nichts anderes übrig als seine Ansprüche etwas runter zu scharuben und sich halt einfach zu organisieren. Wahrscheinlich geht das aber auch irgendwie automatisch wenn man muss!

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