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Thema: ⫸ Kindergarten

18.12.2017
  1. #1
    Experte Avatar von Sonnenschnuckel
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    Standard ⫸ Kindergarten

    Hallo,

    im anderen Thread waren schon Fragen aufgetaucht, warum wir Finn nicht in einen Kindergarten geben wollen.

    Nun...für uns hat es viele Gründe:

    Als erster: es gibt nur einen streng katholischen Kindergarten, der nicht zu uns und unserem Leben passt. Kindergärten, die wir für uns in Erwägung ziehen können, sind mindestens 20 min Autofahrt entfernt.

    Dann noch: Wir glauben nicht so recht daran.

    Katrin...ich verstehe durchaus was du meinst mit Sozialisation innerhalb einer Gruppe. Nur ist es eben eine künstliche Gruppe. In dem restlichen Leben, abgesehen von Schule und KiGa, ist es unnatürlich immer nur mit einer Altersgruppe zusammen zu sein. Wer ist das schon? Wir finden es erstrebenswerter mit allen Menschen auszukommen...das bedeutet Sozialisation für uns.

    Auf keinen Fall werden wir ihn ein Jahr in einen KiGa geben, der uns nicht gefällt und dann das nächste Jahr in eine Schule, in der er auch niemanden kennt. Wo soll da der Vorteil sein?

    LG

    Amelie


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  2. #2
    Moderator
    Beste Kocherin der Welt Avatar von Jill
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    Standard ⫸ AW: Kindergarten

    Hallo Amelie,

    das ist natürlich eure ureigenste Entscheidung, aber mich würde mal interessieren:

    Was verstehst du denn unter einem "streng katholischen" Kindergarten?
    Sehr viele Kindergärten sind ja in kirchlicher Trägerschaft, das bedeutet aber in der Realität zumeist nichts anderes, als dass eben mit den Kindern z.B. die christlichen Feste im Jahreskreis besprochen und entsprechend gestaltet werden. Oder wollt ihr mit eurem Sohn auch nicht Ostern, Weihnachten etc feiern?
    Es sind ja eigentlich immer auch viele konfessionslose bzw. anders"gläubige" Kinder in jedem Kindergarten, und das stellt eigentlich nirgendwo ein Problem dar. Selbst wenn in einem Kindergarten z.B. vor dem Essen gebetet wird, finde ich irgendwie nicht, dass man sein Kind deshalb dort nicht hinschicken sollte. Das kann man einem Vierjährigen doch erklären, wie das mit Gott so ist, was viele Menschen glauben, aber das man selbst - als Eltern - auch nicht 100% weiß, ob es den nun wirklich gibt etc. Früher oder später wird sich dein Kind doch ohnehin damit auseinandersetzen müssen.
    Ich kenne einige Familien, wo das völlig problemlos funktioniert, auch wenn die Eltern mit der Kirche so gar nix am Hut haben.

    Ich wollte das jetzt nur mal zu bedenken geben und dich nicht angreifen oder so. Deine Threaderöffnung wirkt ja auch durchaus so, als seien Diskussionen erwünscht .

  3. #3
    Moderator
    Beste Kocherin der Welt Avatar von Jill
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    Standard ⫸ AW: Kindergarten

    Oh achso, und nochwas:

    Das Argument mit der "künstlichen Sozialisationsgruppe" ist auf der einen Seite schon schlüssig, aber ich bin ziemlich überzeugt davon, dass ein Kind, das nicht den Kindergarten "hinter sich gebracht" hat, in der Schule erstmal einige unnötige Probleme mit der plötzlichen "künstlichen Sozialisation" haben wird. Und noch dazu dann das Außenseiter-Problem, weil sich die anderen zum Großteil schon aus dem KiGa kennen. Oder?

  4. #4
    Experte Avatar von Sonnenschnuckel
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    Standard ⫸ AW: Kindergarten

    Hallo,

    ich habe den Thread eröffnet, weil ich Danys nicht "mißbrauchen" wollte...da eben Fragen aufgetaucht sind.

    Ich glaube das kein Kindergarten das mit der Eingliederung in eine gleichaltrige Gruppe nur temporär verlagert. Es ist doch dasselbe, wenn man im Kindergarten war und in eine Schule kommt, in der man niemand kennt...oder auf eine weiterführende Schule, in der man auch niemand kennt. Warum sollen diese Prozesse leichter zu bewältigen sein, nur weil man den Prozess an sich kennt?

    Streng katholisch bedeutet dort jeden Morgen zu beten...und eben eine andere christliche Auffassung zu vertreten, wie die, die wir haben. Wir sind beide evangelisch und "gläubig". Es geht ja nicht um christliche Feste...das finden wir beide wichtig und gut...aber dort wird eben ein anderer Glaube vermittelt, wie unserer. Verstehst du was ich meine?

    LG

    Amelie

  5. #5
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    Standard ⫸ AW: Kindergarten

    Also, ich kann ja nur von uns berichten.
    Bis Leon 3 war, hatte er nicht viel Kontakt zu gleichaltrigen. Ich war in keiner Krabbelgruppe ect. weil ich meinte, die Kleinen bräuchten das noch nicht. Als er dann in den Kindergarten kam, hatte er anfangs schon so seine Probleme anschluss zu finden. Das hat über ein halbes Jahr gedauert. Andere Kinder, die schon mehr Kontakt hatten, ist das allen sehr viel leichter gefallen. Mittlerweile liebt er den Kindergarten, freut sich auf seine Freunde, die er auch mittags besucht, oder die zu uns kommen.
    Mit denen ist der jetzt auch z.B. in den Fussballverein gegangen. Alleine hätte es ihm keinen spaß gemacht.
    Unser Kindergarten ist auch ein kirchlicher, ein evangelischer. Gut, uns sind die christlichen werte, die da vermittelt werden schon wichtig. Gerade Weihnachten, Ostern, st. martin. Es gehen aber auch viele Kinder anderer Konfessionen da hin, auch moslems usw.
    Dann machen sie da für die Kinder, die noch keine Vorschulkinder sind, aber schon 5, tolle projekte, wie z.B. die Forschergruppe. Die machen experimente. Es ist doch so, dass die Kinder sich bei den vielen verschiedenen angeboten und Kindern die heraussuchen, die zu ihnen passen, somit finde ich nicht, dass es eine künstliche Gruppe ist.
    Ausserdem muss ich feststellen, dass er viel selbsbewusster geworden ist, gelernt hat sich in der Gruppe zu behaupten und was mir auch sehr wichtig ist: er spricht ohne angst frei vor einer gruppe. Das z.B. machen sie im Morgenkreis.
    Der letzte punkt, der mir noch einfällt: wäre er nur hier bei uns erwachsenen, wäre ihm wohl stinklangweilig und er würde wohl ziemlich altgescheit werden ;-)

    lg
    Isis

  6. #6
    Junior Mitglied Avatar von serkman
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    Standard ⫸ AW: Kindergarten

    Ich kann mir aber nicht wirklich vorstellen dass man in einem KINDERGARTEN derart große Unterschiede zwischen evangelisch und katholisch machen kann, dass es Eurer Glaubensauffassung komplett zuwider läuft, oder?
    Außerdem dachte ich immer, dass es ein wichtiges Element des evangelischen Glaubens ist, gegenüber anderen Glaubensrichtungen oder - ausprägungen offen und tolerant zu sein. Ich denke das gelingt sehr gut- gerade wenn man selbst ganz in "seinem" Glauben verwurzelt ist.

    Das ist allerdings kein Argument gegen Eure Entscheidung- soll es auch nicht sein. Ich denke jede Mutter tut immer das was sie für ihr Kind am Besten hält. Und wahrscheinlich trifft es das Optimum auch oft am ehesten- es ist ja das eigene Kind und man kennt es ja doch recht gut.
    Trotzdem muss man- glaube ich- aufpassen, dass man nicht zu sehr und zu vorschnell von sich auf das eigene Kind schliesst. Normalerweise ist es einem ja auch wichtig, ihm eine eigene Persönlichkeit zuzugestehen.

  7. #7
    Moderator
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    Standard ⫸ AW: Kindergarten

    Zitat Zitat von Sonnenschnuckel Beitrag anzeigen
    Hallo,

    ich habe den Thread eröffnet, weil ich Danys nicht "mißbrauchen" wollte...da eben Fragen aufgetaucht sind.

    Ich glaube das kein Kindergarten das mit der Eingliederung in eine gleichaltrige Gruppe nur temporär verlagert. Es ist doch dasselbe, wenn man im Kindergarten war und in eine Schule kommt, in der man niemand kennt...oder auf eine weiterführende Schule, in der man auch niemand kennt. Warum sollen diese Prozesse leichter zu bewältigen sein, nur weil man den Prozess an sich kennt?
    Weil einem Dinge, die man seit FRÜHER Kindheit gewohnt ist, wesentlich leichter fallen als Neuerungen, die erst im späteren Kindesalter eintreten. Das ist definitiv so.

    Streng katholisch bedeutet dort jeden Morgen zu beten...und eben eine andere christliche Auffassung zu vertreten, wie die, die wir haben. Wir sind beide evangelisch und "gläubig". Es geht ja nicht um christliche Feste...das finden wir beide wichtig und gut...aber dort wird eben ein anderer Glaube vermittelt, wie unserer. Verstehst du was ich meine?
    Grade unter dem Aspekt, dass ihr beiden anscheinend "praktizierend evangelisch" seid, verstehe ich es fast noch weniger ehrlich gesagt.
    Ich meine, was geht in dem Kindergarten vor sich? Marienverehrung? Morgendliche Papsthuldigung? Das einzige, was ich verstehen würde, wäre, wenn sie den Kindern so Dinge "predigen" wie: "Wer dies und das tut/nicht tut, kommt nicht in den Himmel" oder ähnlichen Mist. Aber das kann ich mir irgendwie gar nicht vorstellen und da würde ich als Eltern auch ziemlich auf die Barrikaden gehen...
    Sorry, aber ich kann mir irgendwie grds. nicht vorstellen, dass ein Vierjähriger sich an dem Unterschied evangelisch-katholisch stört. Und ich bin auch der Meinung, dass man da als "mündiger Christ" eher eine verbindende, als eine trennende Position einzunehmen versuchen sollte.

  8. #8
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    Standard ⫸ AW: Kindergarten

    Bei dem Thema "künstliche Gruppe" habe ich gerade überlegt, ob es "natürlicher" ist, wenn ein Kind 6 Jahre lang quasi nur seine Mutter als Bezugsperson hat. Okay, das ist das andere Extrem, normalerweise sind da auch noch der Vater und Großeltern - und im besten Fall noch ein paar Geschwister.

    Aber suchen Kinder sich nicht eigentlich auch gern Gleichaltrige zum Spielen? Andere Kinder, die nicht in ein festgefügtes Familiengebilde eingebaut sind, in dem jeder seine Rolle (z.B. "großer Bruder") hat, aus der er schwer rauskann? Bei uns war es völlig normal, dass wir Kinder uns auch schon im Kindergartenalter einfach draußen auf der Straße mit Nachbarskindern und deren Geschwistern getroffen haben. Insofern fände ich eine Großfamilie und eine intakte Nachbarschaft mit vielen Kindern noch wesentlich "natürlicher" als das Einzelkind zuhause mit seiner Mutter. Und ein Kindergarten bildet diese natürliche Umgebung am ehesten nach, finde ich. Aber das ist sicher auch davon abhängig, was man selbst für Erfahrungen gemacht hat!

    LG Ellen

  9. #9
    Experte Avatar von Sonnenschnuckel
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    Standard ⫸ AW: Kindergarten

    Also ich wollt keine Diskussion über Glaube hier vom Zaun brechen...

    Ganz definitiv: Es ist sehr ländlich...es wird sich jeden Morgen bekreuzigt und im Knien gebetet. Und das ist nichts für uns.

    Ich war auch in einem kirchlichen Kindergarten...das war mir damals nicht bewusst. Aber was wir da gesehen haben, da ist uns die Kinnlade runtergekippt. Ich bin offen...aber ich würde mein Kind genausowenig in eine Koranschule schicken...eben weil es nicht zu uns passt.

    Aber das ist sicher von Kindergarten zu Kindergarten verschieden...nur hier gibt es keine anderen.

    LG

    Amelie

  10. #10
    Experte Avatar von Sonnenschnuckel
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    Standard ⫸ AW: Kindergarten

    Ach nochwas...das ich mein Kind nicht 6 Jahre an mein Bein ketten will ohne Bezug zu anderen Kindern ist ja eigentlich klar. Sonst würd ich ja jetzt auch nicht zur Babymassage...Spielraumgruppe...Babyschwimmen. Nur kann ich ihm keinen Kindergarten bieten...und daher muss er wohl mit seiner Familie und den restlichen Kindern draußen vorlieb nehmen.

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