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Thema: ⫸ Kinder - Tod - wie darüber sprechen

15.12.2017
  1. #11
    Unterhaltungskünstler
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    Hallo,

    ich würde ihr auf jeden Fall ehrlich antworten.

    Dafür ist es wichtig zu wissen: Was glaubst du? Glaubst du an Gott, glaubst du daran, dass es ein Leben nach dem Tod gibt? Oder denkst du ehrlich, dass danach alles vorbei ist?
    Und wenn dem so ist, dann stell dir ernsthaft selbst die Frage, die dir deine Tochter gestellt hat (was ich für ein neunjähriges Kind ünrigens eine wundervolle Frage finde): Was glaubst du, was eure Aufgabe ist.

    Ich finde, man sollte Kindern gegenüber da sehr aufrichtig sein, sie merken meist, wie authentisch man in seinen Erklärungen ist.

    Ich glaube an Gott und an ein Leben nach dem Tod, daher würde ich meinem Kind auch genau das erzählen.

    Allerdings muss man bei Kindern gut überlegen, wie das angekommt, und was man eventuell anrichten kann mit etwas, das man einfach so dahin sagt. Ich habe mal ein solches Gespräch mit dem 5jährigen Pflegesohn meiner Mutter gehabt, dessen Mama an Krebs gestorben war. Wir haben ihm vom Himmel und vom Paradies erzählt, und dass sich dort alle Menschen irgendwann wiedersehen, was tröstlich für das Kind sein sollte. Tage später ist er ohne Vorwarnung auf die Straße vor ein Auto gelaufen, und meine Mutter hat ihn gerade eben noch so fest gehalten. Dabei hatte er so etwas nie gemacht, war immer sehr vernünftig. Meine Mutter war außer sich, und sagte ihm, dass er unter das Auto kommen und sterben können. Und da sagte er: "Wollte ich ja auch, da bin ich ja wieder bei der Mama."
    Solche Reaktionen treffen einen bis ins Mark und zeigen, dass in Kindern ungeahnte Überlegungen brodeln.

    Ich finde es gut, dass du dich ernsthaft damit auseinandersetzen möchtest.

    Und wenn dir gar nichts dazu einfällt, was eure Aufgabe sei, dann würde ich wohl antworten, dass es unsere Aufgabe ist, das beste aus unserem Leben zu machen und glücklich zu werden.

    Ich wünsch dir ein gutes Händchen.

    LG

    Angie


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  2. #12
    Fee
    Fee ist offline
    Erfahrener Vielschreiber Avatar von Fee
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    Zitat Zitat von Angie
    ich würde ihr auf jeden Fall ehrlich antworten.

    Dafür ist es wichtig zu wissen: Was glaubst du? Glaubst du an Gott, glaubst du daran, dass es ein Leben nach dem Tod gibt? Oder denkst du ehrlich, dass danach alles vorbei ist?
    Und wenn dem so ist, dann stell dir ernsthaft selbst die Frage, die dir deine Tochter gestellt hat (was ich für ein neunjähriges Kind ünrigens eine wundervolle Frage finde): Was glaubst du, was eure Aufgabe ist.
    Ja das sehe ich genau so! Ehrlichkeit hatte ich vorraussgesetzt!

    LG Fee

  3. #13
    Senior Mitglied Avatar von laluna75
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    Vielen lieben Dank

    ich wußte auf Euch kann ich zählen.

    ich werde mir morgen früh etwas Zeit nehmen und mit beiden in die Bücherei gehen, vielleicht gibt es dort ein solches Buch - wie von Euch vorgeschlagen.

    Ehrlich, bisher war ich immer ehrlich zu den Kindern, auch wenn es weh tat. Ich möchte das sie vertrauen haben in mich und meine Aussagen, dazu muß man auch zugeben wenn man etwas nicht weiß, sich entschuldigen und auch mal etwas suchen um eine Antwort zu geben.

    Bis lang hat das auch super geklappt. Nur beim Thema Tod - bedingt durch meine eigenen Ängste - wußte ich so schnell gar nicht was ich sagen soll.

    vielen lieben Dank nochmal

    liebe Grüße

  4. #14
    Senior Mitglied Avatar von Nadine
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    Die Vorschläge von Sabrini kann ich nur unterstützen. Außerdem

    Tausch-Flammer/ Bickel: Wenn Kinder nach dem Sterben fragen ; Ein Begleitbuch für Kinder, Eltern und Erzieher

    Moritz, Andrea: Tod und Sterben - Kindern erklärt. (!)

    Viel Erfolg bei deinem Gespräch.

    NADINE

  5. #15
    Kerstin i Norge
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    es gab dazu eine ganz pregnante Werbung hier im Fernsehen...Es ging dabei zwar um eine Supermarktkette, aber da stimmte das "Weniger ist oft mehr" Konzept :

    Ein Junge steht vorm Goldfischglas, wo der Goldfisch gerade falschherum an der Oberfläche schwimmt.
    Seine Mutter fängt an zu erzählen :

    ich glaub Doffen (deutsch Track) braucht einfach mal Urlaub. Er hatte zuviel Stress. Ich glaub es ist am besten ,wenn ich ihn später zum Sanatorium fahre, zum wunderschönen Bauernhof, wo sich auch Ole und Dole (Tick und Trick) entspannen. Da kann er dann sich selbst sein, entspannen und Kräfte sammeln....blablbla

    Als plötzlich die Tochter um die Ecke guckt (ca. 16)und den Bruder fragt : Was ist los ?

    "Doffen ist tot" sagt da der Sohn.

    -Einfach ist oft mehr-

    lg

    kerstin

  6. #16
    aufsteigendes Mitglied
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    Standard

    Hallo Laluna,

    ich kann mich den Meinungen der anderen, besonders der Meinung von Angie, nur anschließen: Ehrliche Aussagen, hinter denen du wirklich stehst, sind am besten geeignet, so ein sensibles Thema mit Kindern zu besprechen.

    Als Anknüpfungspunkt, um mit deinen Kindern darüber zu sprechen, kann ich dir noch ein paar wirklich tolle Bilderbücher nennen, die sich mit dem Thema Tod auseinandersetzen:

    Hat Opa einen Anzug an? von Amelie Fried und Jacky Gleich

    Gehört das so? Die Geschichte von Elvis von Peter Schössow

    Du wirst immer bei mir sein von Inger Hermann und Carme Sole-Vendrell

    Abschied von Rune von Marit Kaldhol und Wenche Oeyen

    Die Brüder Löwenherz von Astrid Lindgren

    Liebe Grüße,
    bloomy

  7. #17
    Senior Mitglied Avatar von kleine_elfe
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    Wir haben letztens während der Lehrneinheit "Sterbende Menschen pflegen" darüber gesprochen und ich kann dir wirklich dieses Buch hier http://www.amazon.de/exec/obidos/ASI...559057-6670433 empfehlen, denn es beschönigt nichts so von wegen Himmel und so. Es ist einfach ehrlich und das finde ich wichtig.
    Das Buch sagt (gaaaanz kurz zusammen gefasst), dass der Mensch an sich zwar nicht mehr da ist, aber dass er immer in unseren Herzen bleibt und in uns weiter lebt und das ist etwas, was glaub ich jeder gut vertreten kann, auch vor einer 9jährigen.

    Lg Jenny

  8. #18
    Eva
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    Ich galueb " Die Brüder Löwenherz" von Astrid Lindgren hat noch keiner erwähnt das finde ich auch sehr gut für das thema
    LG
    Eva

  9. #19
    aufsteigendes Mitglied Avatar von blue
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    Und noch ein Buchvorschlag zum Thema:

    "Servus Opa, sagte ich leise" von Elfie Donnelly.

    LG, blue.

  10. #20
    Nuki
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    Ich muss ehrlich sagen, dass ich viele Bücher zum Tod, insbesondere Bilderbücher, ganz furchtbar scheußlich finde. Schön finde ich hingegen "Abschied von Rune" (in diesem Buch geht es um 2 Freunde, Sara und Rune, die immer zusammen spielen. Eines Tages ertrinkt Rune im See, während Sara sich daheim Handschuhe holt. Sie ist nur kurz weg, als sie wieder kommt liegt Rune mit dem Gesicht im Wasser und ist tot. Im Buch geht es dann vor allem um die Beerdigung und wie Sara der Tod erklärt wird und sie damit umgeht. Ich finde es sehr gut und habe es im Unterricht schon oft eingesetzt. Auch die Bilder sind erstklassig.), ein anderes gutes Buch ist "Leb wohl, lieber Dachs". Hierbei stirbt der alte Dachs, nachdem er immer für alle da war. Auch sehr schön. Und ebenfalls schön "Pele und das neue Leben".

    LG Nuki

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