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Thema: ⫸ Kind 3 sprachig aufziehen?

15.12.2017
  1. #31
    riksu
    Gast

    Standard

    ich bin ab und an so durcheinander, dass ich in gar keiner sprache weiss, wie irgendwas heisst... oder ganz peinlich: ich überlege und überlege und es kommt auf japanisch raus (hatte ich mal für ein halbes jahr - kann also quasi nix) aber DAS wort dann ... und mein gegenüber wartet auf finnisch oder deutsch und nichts anderes *gacker*

    @claudi: selbst wenn die kinder ein paar schwierigkeiten haben, so denke ich, dass sie - wenn sie älter sind - ein wenig besser klar kommen.

    und ansonsten warte auch ich auf den bericht von happy_m =)


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  2. #32
    Senior Mitglied Avatar von laluna75
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    ich bin zweisprachig aufgewachsen und habe es meinen Kindern nicht weitergegeben...

    Meine Mutter sprach mit mir Deutsch, mein Vater mit mir Englisch. In der HighSchool hatten wir natürlich Englischen Unterricht und bis ich etwa in die 9. Klasse kam, habe ich nicht Deutsch schreiben gelernt bzw. lesen...

    Als ich dann mit ca. 19 Jahren nach Deutschland kam, war meine Rechtschreibung entsprechend einer Grundschülerin (was ne schande) und ich habe mich sehr schwer damit getan, zumal ich ja recht gut sprach und auch keinen Akzent in beiden Sprachen habe...

    Meine Kids haben Lieder in Englisch vorgesungen bekommen, Kindereime etc. mit meinem ersten Mann (Deutscher) habe ich sehr gut Englisch sprechen können, aber ich mußte mich umgewöhnen... um in Deutschland berufstätig zu sein, muss man eben auch schreiben können und das war eine Katastrophe.

    Meine Kinder haben bis auf die Anfangzeit nur Deutsch gelernt. Jetzt wo sie beide in die Schule kommen haben sie auch Englisch und wir lesen und schreiben.

    Mir wurde von Seiten der Schule gesagt, dass zweisprachig einen Vorteil hat, nämlich das Gehör und das Gehirn wird sehr stark beansprucht. Leider haben die Kinder dann später den nachteil sprachlich sehr gut zu sein, schriftlich jedoch wie die anderen von klein anzufangen...

    :w_wink:

  3. #33
    Vielschreiber Avatar von Juule
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    Standard

    Original von laluna75:
    ich bin zweisprachig aufgewachsen und habe es meinen Kindern nicht weitergegeben...

    ... und bis ich etwa in die 9. Klasse kam, habe ich nicht Deutsch schreiben gelernt bzw. lesen...

    (...) Leider haben die Kinder dann später den nachteil sprachlich sehr gut zu sein, schriftlich jedoch wie die anderen von klein anzufangen...

    :w_wink:


    Huhu,

    aber das ist doch eher ein Problem der Foerderung elternseits. Natuerlich muss man dann dem Kind auch das Lesen und Schreiben der zweiten Sprache (die nicht schulisch unterstuetzt wird) beibringen. Das ist sicher nicht immer einfach, aber geht ja auch spielerisch.

    Meine Trauzeugin ist zweisprachig aufgewachsen, die Eltern haben sehr darauf geachtet es klar zu trennen, aber auch das Lesen und Schreiben auszubilden. Sie schreibt besser deutsch als ich, ist grammatikalisch super fit und lernt Sprachen mit links.

    Ich denke bei der Sprachbildung der Kinder sollte man keinen Murks oder halbe Sachen machen, also entweder richtig oder lieber gar nicht!

    Gruessle,

    Juule

  4. #34
    aufsteigendes Mitglied Avatar von magali79
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    Also ich bin zweisprachig aufgewachsen.. deutsch und französich und ich würde mal behaupten das es mir überhaupt nicht geschadet hat.. im Gegenteil.. ich bin der Meinung dass es mein Talent für Sprachen gefördert hat.. spreche nämlich auch noch Englisch und ein bisschen Spanisch..

    LG
    MAgali

  5. #35
    Senior Mitglied Avatar von laluna75
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    Original von Juule:
    Original von laluna75:
    ich bin zweisprachig aufgewachsen und habe es meinen Kindern nicht weitergegeben...

    ... und bis ich etwa in die 9. Klasse kam, habe ich nicht Deutsch schreiben gelernt bzw. lesen...

    (...) Leider haben die Kinder dann später den nachteil sprachlich sehr gut zu sein, schriftlich jedoch wie die anderen von klein anzufangen...

    :w_wink:


    Huhu,

    aber das ist doch eher ein Problem der Foerderung elternseits. Natuerlich muss man dann dem Kind auch das Lesen und Schreiben der zweiten Sprache (die nicht schulisch unterstuetzt wird) beibringen. Das ist sicher nicht immer einfach, aber geht ja auch spielerisch.

    Meine Trauzeugin ist zweisprachig aufgewachsen, die Eltern haben sehr darauf geachtet es klar zu trennen, aber auch das Lesen und Schreiben auszubilden. Sie schreibt besser deutsch als ich, ist grammatikalisch super fit und lernt Sprachen mit links.

    Ich denke bei der Sprachbildung der Kinder sollte man keinen Murks oder halbe Sachen machen, also entweder richtig oder lieber gar nicht!

    Gruessle,

    Juule

    absolut... ich hätte das nicht gekonnt (an meine Kids weitergeben) und bei uns (als Kind) hat keiner darauf zu gearbeitet...

    bei der Tochter meine Freundin (7Kl.) ist eine Schülerin, die auch fließend Französisch spricht, jedoch nicht schreibt und jetzt auf die Nase fällt, weil sie eben immer hörte braucht sie alles nicht, ihr französisch wäre super... im schriftlichen eben nicht, weil da auch keiner drauf geachtet hat... jetzt leidet sie sehr darunter als \"Muttersprachler\" nicht schreiben zu können...

    das war nur als Hinweis gedacht... :w_wink:

  6. #36
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    Interessantes Thema!!! Und ein Thema, das mich ständig beschäftigt...

    Denn ich kenne beide Seiten: Zum einen bin ich selbst dreisprachig aufgewachsen, zum anderen habe ich versucht (und versuche noch) unseren Sohn wenigstens zweisprachig zu erziehen.

    Ich bin super dankbar, dass mir meine Eltern von Haus aus schon 2 Sprachen in die Wiege gelegt haben. Meine Mutter ist Spanierin, mein Vater Kroate - Spanisch ist bei uns schon immer die Haussprache gewesen. Auch mein Vater spricht Spanisch. Daher ist Spanisch nach Deutsch meine stärkste Sprache.

    Kroatisch hat mein Vater zwar auch mit mir gesprochen, aber nicht ganz konsequent. Gelernt habe ich die Sprache so richtig ab der Schulzeit. Wir waren sehr oft in Kroatien (damals Jugoslawien) im Urlaub, und ich wurde von der ersten Klasse an in eine kroatische Nachmittagschule \"gesteckt\" - so dass ich jetzt ganz passabel kroatisch spreche. In den letzten Jahren hat es zwar stark nachgelassen, aber wenn ich ab und an mal kroatisch reden muss oder höre, merke ich, dass passiv noch sehr viel da ist. Ich könnte es jederzeit wieder aufbauen, aber in meinem Hirn ruht diese Sprache derzeit irgendwie in einer ganz weit hinten versteckten Schublade.

    Deutsch habe ich im Kindergarten, in der Schule, auf der Straße gelernt. Und ist einfach meine stärkste Sprache.

    Augenfällige Schwierigkeiten hatte ich durch meine 3-Sprachigkeit eigentlich nie. Es ist nur so, dass ich manchmal das Gefühl habe, ich kann keine einzige Sprache so richtig tiefgründig. In der Schule hatte ich in Deutsch keine Probleme mit der Rechtschreibung, mit Diktaten, dafür gingen mir Aufsätze und Erörterungen nicht so leicht von der Hand. Formulieren und Briefe schreiben etc., das mache ich auch heute noch nicht gern.
    Was ich auch noch merke: ich wende typische Redewendungen oft falsch an - aber gut, das machen reine Muttersprachler auch. Ärgert mich halt nur, wenn ich es merke.

    Durch die Dreisprachigkeit fällt mir das Sprachenlernen schon leichter, aber auch nicht sooo leicht. Ich hasse Regeln und Grammatik-Pauken. Ich lerne am einfachsten durch\'s Zuhören und Anwenden im Land selbst. Das Beste ist eigentlich, dass man als Dreisprachler wenig Akzent hat. Man lernt von Klein auf viel mehr Laute und Töne. Ich kann jede Sprache quasi akzentfrei (ok, deutsch viell. nicht ganz dialektfrei, da im Ländle aufgewachsen;-)).

    So, und nun zu meinem Sohn:

    Natürlich wollte ich ihm von Anfang an, meine Sprachen vermitteln.
    Mein Mann ist Deutscher, daher kann er deutsch übernehmen.

    Aber leichter gesagt, als getan. Die ersten 2 Jahre habe ich versucht konsequent Spanisch mit Manuel zu reden. Aber nach und nach bin ich an meine Grenzen gestoßen und hatte das Gefühl meinem Kind nicht wirklich nahe sein zu können. Ich habe immer weniger geredet, weil mir so viel Wortschatz fehlte (seltsam, aber wahr, denn Spanisch spreche ich eigentlich fließend).
    Was ein zweijähriger Junge aber auch so alles fragen kann, wenn man unterwegs ist: Zisterne, Betonmischer, Rüttler, Dampfwalze, Presslufthammer etc.?
    Auf Deutsch hätte ich ihm (fast) alles sagen können, tja, und auf Spanisch, da hätte ich oft gerne ein Wörterbuch zur Hand gehabt.
    Und inzwischen spreche ich hauptsächlich deutsch mit ihm, lese ihm aber spanisch vor und dann sind da auch noch Oma und Opa, bei denen er häufig ist und die mit ihm fast nur spanisch reden. Er versteht alles, spricht aber nur vereinzelt spanische Wörter. Hier und da mal einen kleinen Satz.

    Nächstes Jahr möchte ich mal nach Spanien in Urlaub fahren. Ich hoffe, dass er dort mit Kindern vielleicht spielerisch ein bisschen dazulernt.

    Also, was kann ich Dir raten?
    Sprecht eure Muttersprachen mit eurem Kind konsequent!!
    Und überlegt euch, was ist wirklich eure Muttersprache (bei mir ist es Deutsch, auch wenn meine Eltern nicht deutsch sind, aber ich bin hier geboren, aufgewachsen, zur Schule gegangen).
    Also, Du nur Slowenisch, dein Mann nur Italienisch. Ihr solltet es nur tun, wenn ihr wirklich sicher in euren Sprachen seid. Und wenn ihr auch anderweitigen Kontakt mit den Sprachen habt (Verwandte, Freunde, häufige Urlaube im jeweiligen Land).

    Wie sprecht ihr beiden eigentlich untereinander? Deutsch nehme ich an. Denkt daran, dass ein Kind viel von den Eltern durch Zuhören lernt. Also lernt er auch die Sprache, in der ihr euch unterhaltet. Das könnte ziemlich verwirren.
    Stell Dir die Situation beim Essen am Tisch vor: Du unterhältst Dich mit Deinem Mann auf Deutsch, dein Kind stellt dazu eine Frage: wie antwortet ihr? Deutsch, Slowenisch, Italienisch?

    Bei mir selbst ging es gut, weil wir zuerst EINE Haussprache hatten (Spanisch). Erst im Kindergarten kam deutsch. Und Kroatisch so pö a pö, ganz nebenbei, hörenderweise, durch Urlaube, Verwandschaftsbesuche, und erst später dann konsequent mit Unterricht.
    Deutsch auch automatisch in der Schule.

    Aber ich will Dich nicht entmutigen. Ich denke, es ist eigentlich kein großes Problem, eure Sprachen durchzuziehen, wenn ihr beide fest dahintersteht und eure Sprachen sehr gut beherrscht!
    Dann macht es, denn es ist ein wirkliches Geschenk für Euer Kind!

    lg,
    novia

    ps: sorry, ist etwas lang geworden....

  7. #37
    Unterhaltungskünstler Avatar von tauchmaus
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    Schöner Beitrag, novia!!!!

    Applaus!

  8. #38
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    mehrsprachig aufziehen = super für das kind!

    aber: einfach von KiGa, Schule etc. verlangen, dass die landessprache gelehrt wird .. finde ich nicht so gut. schon alleine deswegen, weil die sprachen in den öffentlichen einrichtungen sich ja auch immer mehr mischen.

    beispiel: kind1 lernt zuhause spanisch und englisch, soll im kiga deutsch lernen.
    kind2 lernt zuhause finnisch und französisch, soll im kiga deutsch lernen.
    kind3 lernt zuhause russisch und italienisch, soll im kiga deutsch lernen.

    und deutsch von wem, bitteschön, lernen? von den beiden anderen kindern, die auch nicht deutsch können?

    ich glaube, von einem kind, das frisch in den kiga kommt, ist es ein bisschen viel verlangt, dort auch noch eine \"fremdsprache\" zu lernen ...

  9. #39
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    @virgin: hat bei mir aber genau so geklappt. ging auch gar nicht anders.

    @tauchmaus: ups... :rotwerd: danke.

  10. #40
    Experte Avatar von Sabsi
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    Ich finde es auch ein bisschen viel verlangt, von den Erzieherinnen zu erwarten, dass die den Kindern deutsch beibringen, findet ihr nicht? Ich meine, die können im Normalfall vielleicht ein paar Takte englisch oder französisch, aber die wenigsten sprechen finnisch oder slowenisch. Und die müssen sich dann mit dem Kind, das keinen Brocken deutsch kann, irgendwie verständigen? In Deutschlad? Sorry, finde ich nicht gut. Mehrsprachigkeit schön und gut, aber ich finde schon, dass die Landessprache (zumindest Grundkenntnisse) auch von den Eltern vermittelt werden sollte.

    Liebe Grüße,
    Sabsi

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