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Thema: ⫸ KiGa-Problem, wie sollen wir es nur angehen???

15.12.2017
  1. #1
    Profi Avatar von Rapunzel
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    Standard ⫸ KiGa-Problem, wie sollen wir es nur angehen???

    Hallo!

    Ich habe momentan mit Natalie ein ziemliches Kindergartenproblem. Sie will einfach nicht mehr zum Mittagessen dort bleiben.

    Zur Vorgeschichte:
    Vorletzte Woche hat sich Natalie immer zu den Mittagskindern gesetzt und wollte mit Mittagessen. Da ich aber frei hatte, habe ich nie Essen bestellt. So habe ich jeden Tag ein schreiendes Kind aus dem Speiseraum gezerrt und beschlossen, das sie nächste Woche 2x dort essen darf.
    Natalie hat letztes Jahr immer 1-2x die Woche, wenn ich arbeiten bin, in der Kleinkindergruppe zu Mittag gegessen. War nie ein Problem und sie blieb immer gern dort. Regelmäßigkeit haben wir hier aber leider nicht, da mein Schichtplan jeden Monat anders ist. So kommt es vor, dass sie eine Woche gar nicht geht und eine andere Woche dann 3x.

    Nun wollte mein Kind also unbedingt zu Mittag im Kindergarten bleiben und ich habe für Montag und Mittwoch Essen bestellt. Dann kam mir leider aber am Dienstag auch noch was dazwischen und ich habe für Dienstag noch nachbestellt. So waren es 3 Tage hintereinander. Den Mittwoch hätte ich allerdings stonieren können, da ich da nur bei der Weinlese geholfen habe und auch eher Schluss machen hätte können. Aber ich bin davon ausgegangen, dass es meinem Kind eh großen Spaß macht und hab mir nichts böses dabei gedacht, sie auch noch am Mittwoch drinzulassen.
    Aber nun ist das Kind in den Brunnen gefallen. Leider haben mir die Erzieherinnen erst am Mittwoch gesagt, dass das Mittagessen eine absolute Katastrophe ist, sie nur schreit und weint, nicht im Speiseraum bleibt. Sie hat sich sogar 2x eingenäßt. Ja und das erfahre ich erst am Mittwoch, als die 3 Tage um sind. Nun will Natalie natürlich überhaupt nicht mehr zum Mittagessen bleiben. Sie hat absoluten Horror davor, sagt früh sofort nach dem Aufstehen als erstes, dass sie nicht über Mittag im KiGa bleiben will. Spricht auch tagsüber sehr häufig über den "Mittagsdienst". Das Thema läßt sie gar nicht mehr los. Obwohl jetzt schon eine Woche vergangen ist und sie gar nicht mehr über Mittag war.

    Wir haben jetzt überlegt mal eine 2-3 wöchige Pause einzulegen. Allerdings bedeutet das für mich eine ganz schöne Organisiererei, dass sie täglich um 12 Uhr abgeholt wird, da ich ja wieder arbeite.
    Wenn ich Spätschicht habe, brauche ich eh immer eine Oma, nun so jetzt auch bei der Frühschicht. Hinzu kommt, dass eine Oma auch arbeitet und sie meistens erst um 13.30 Uhr holen kann. Ich kann auch nicht verlangen, dass sie jetzt immer eher Feierabend macht.
    Wenn es nach dem KiGa geht, sollte wir jetzt eine mehrmonatige Pause einlegen, aber das sehe ich nicht so ganz ein. Erstes ist das organisatorisch kaum möglich, zweitens bezahlen wir ja auch einen Ganztagesplatz.
    Ich kann auch nicht verlangen, dass die Omas immer ihre Tagespläne und Verpflichtungen über den Haufen werfen.

    Und leider habe ich bei Natalie bisher auch die Erfahrung gemacht, dass man bei ihr mit Geduld und gutem Zureden meist nicht weiterkommt. Sie tut sich extrem schwer, Veränderungen anzunehmen.
    So auch beim Trockenwerden. Sie hat es einfach nicht geduldet die Windel wegzulassen. Ich wußte sie ist soweit vom Körperlichen her, aber sie wollte ihre gewohnte Windel einfach nicht hergeben. Ich habe da tagelang zugeschaut, bis wir einfach mal mit Gebrüll durch sind. Das war eine Stunde und danach war gut. Sie war sauber und wollte ihre Windel gar nicht mehr. Ich habe sie schon häufig zu ihrem Glück "zwingen" müssen. Komischerweise war das bisher eigentlich immer mit Erfolg gekrönt. Sie akzeptiert es ja dann auch immer sehr schnell, wenn wir erst mal durch Gebrüll und Protest durch sind. Ohje, ich hoffe ich komme hier jetzt nicht wie eine schreckliche Rabenmutter rüber, wenn wir hier manchmal solche Methoden anwenden.
    Und ich habe die Vermutung, dass dieses Kindergartenthema jetzt wohl auch nicht mehr anders zu lösen sein wird. Ich kann mir bei ihr nicht vorstellen, dass sie in 1-2 Monaten freiwillig zum Mittagessen bleibt.
    Ich denke auch hier müssen wir durch und sie muss lernen, dass es einfach manchmal sein muss, über Mittag zu bleiben. Das wird wohl nicht ohne Geschrei gehen. Denn wie ich mein Kind kenne, bringt da Zeit wohl gar nichts. Ich denke wir hätten in 2 Monaten das gleiche Theater wieder.
    Aber kann ich von den Erzieherinnen verlangen, da durch zu müssen? Oder kann ich mit zum Eingewöhnen?

    So wie es momentan ist, ist es auf jeden Fall keine Dauerlösung. Für eine 2-3 wöchige Pause bin ich ja auch, aber danach muss es wieder in die andere Richtung gehen. Und bis Natalie freiwillig so weit wäre, würde wohl min. ein Jahr ins Land ziehen.

    Hab ihr Tipps für mich oder Erfahrungen mit ähnlichen Situationen? Wie habt ihr diese gelöst?
    Wie ist eure ehrliche Meinung zu dem Thema? Bin ich da zu hart?

    Ich weiß einfach nicht mehr, wie ich Natalie das Mittagessen im KiGa schmackhaft machen soll.


    Vielen Dank fürs Lesen!


    Liebe Grüße
    Rapunzel


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  2. #2
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    Standard ⫸ AW: KiGa-Problem, wie sollen wir es nur angehen???

    ich bin kein Pädagoge, aber was mir als erstes eingefallen ist beim lesen. Du schreibst selbst, dass Natalie gern am gewohnten festhält. Vielleicht ist es aber auch zuviel hin und her. Vielleicght solltet ihr sie generell jetzt beim Mittagessen teilnehmen lassen? Dann haat sie eine "feste Größe" und nicht immer das : mal ja Mittagessen....mal nein Mittagessen. Vielleicht wäre das für sie einfacher?

    ich denke, Kinder brauchen eine gewisse Kontinuität und Gewöhntes.

    Und du klingts keineswegs wie eine Rabenmutter. Ab und an muss ich Greta auch zu ihrem Glück "zwingen"/übeerreden und dann findet sie es soooo toll.

  3. #3
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    Standard ⫸ AW: KiGa-Problem, wie sollen wir es nur angehen???

    Ich schreib Dir mal auf, was mir bei Deinen Schilderungen aufgefallen ist.
    Du schreibst, dass sie sehr schwer mit Veränderungen umgehen kann. Wäre es gerade deshalb nicht wichtig, eine Regelmäßigkeit rein zu bekommen? Vielleicht steckt sie es schwer weg, dass sie manchmal im Kindergarten essen soll und manchmal nicht?
    Ich würde sie entweder jeden Tag dort essen lassen oder gar nicht, wenn sie solche Probleme mit Veränderungen hat.
    Besteht nicht die Möglichkeit, den Kindergartentag von den Zeiten her immer gleich zu gestalten? Vielleicht akzeptiert sie so den Tagesablauf viel einfacher?

    Liebe Grüße
    Marijana

  4. #4
    Zuckerschnecke
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    Standard ⫸ AW: KiGa-Problem, wie sollen wir es nur angehen???

    Wir hatten eine ähnliche Situation.
    Emily wollte von heute auf morgen im Kiga zu Mittag essen und dann hab ich sie da gelassen.
    Der Schuss ging aber schnell nach hinten los und Emily hat sich da einen riesen Druck gemacht.
    Weder wir noch die Erziehrinen konnten uns erklären warum.
    Niemand hat sie zum Essen gezwungen, niemand hat sie in irgendeiner Form bewusst unter Druck gesetzt.

    Es hatte keinen Wert mehr und die einzige Möglichkeit dass mein Kind wieder entspannter wurde, war wirklich sie aus der Situation raus zu nehmen.
    Aber sie hat noch wahnsinnig lange jeden Morgen beim Abgeben gefragt ob ich sie auch wirklich vor dem Mittagessen abhole.

    Und nun nach den Sommerferien ist plötzlich der Knoten geplatzt! Sie fragte mich ob sie mit zu Mittag essen könne und bleibt seit dem jeden Tag zum Essen im Kiga.
    Hätten wir alle nicht für möglich gehalten dass es ganz plötzlich so eine Wendung nimmt.
    Die Erzieherinen haben mir auch gerade heute Morgen erzählt dass sie mittlerweile auch richtig gut mitisst und nicht mehr nur im Essen rumstochert.

    Also würde ich Dir auch raten sie erst mal aus der Situation raus zu lassen.
    Aber ich kann verstehen dass das mit der Arbeit auch ein großes Problem darstellt.
    Hmm, weiss gar nicht was ich Dir da nun raten soll.

    Ich drück Euch einfach mal die Daumen dass Ihr eine Lösung findet!

  5. #5
    Profi Avatar von Rapunzel
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    Standard ⫸ AW: KiGa-Problem, wie sollen wir es nur angehen???

    Ja, da hast du recht mit der Kontinuität. Das habe ich auch schon überlegt, sie min. 2x, wenn nicht sogar 3x die Woche teilnehmen zu lassen. Aber erst muss ich sie ja mal wieder dazubringen, überhaupt teilzunehmen.

    Aber falls wir das irgendwann mal wieder schaffen, bin ich sicher auch dahinterher, sie auch mal dort essen zu lassen, wenn ich frei habe. Einfach dass sie sich besser eingewöhnt.

  6. #6
    Forumsüchtig Avatar von BIBA
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    Standard ⫸ AW: KiGa-Problem, wie sollen wir es nur angehen???

    Zitat Zitat von ich Beitrag anzeigen
    ich bin kein Pädagoge, aber was mir als erstes eingefallen ist beim lesen. Du schreibst selbst, dass Natalie gern am gewohnten festhält. Vielleicht ist es aber auch zuviel hin und her. Vielleicght solltet ihr sie generell jetzt beim Mittagessen teilnehmen lassen? Dann haat sie eine "feste Größe" und nicht immer das : mal ja Mittagessen....mal nein Mittagessen. Vielleicht wäre das für sie einfacher?

    ich denke, Kinder brauchen eine gewisse Kontinuität und Gewöhntes.

    Und du klingts keineswegs wie eine Rabenmutter. Ab und an muss ich Greta auch zu ihrem Glück "zwingen"/übeerreden und dann findet sie es soooo toll.
    Den 1. Absatz unterschreib ich - das fiel mir als erstes ein!

  7. #7
    Experte Avatar von Delphine
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    Standard ⫸ AW: KiGa-Problem, wie sollen wir es nur angehen???

    Zitat Zitat von Rapunzel Beitrag anzeigen
    Das habe ich auch schon überlegt, sie min. 2x, wenn nicht sogar 3x die Woche teilnehmen zu lassen.
    Aber dann bleiben ja immer noch 2-3 Tage, an denen sie nicht am Essen teilnimmt. Sie geht doch 5 Tage/Woche in den Kindergarten, oder?

  8. #8
    Vielschreiber Avatar von hase
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    Standard ⫸ AW: KiGa-Problem, wie sollen wir es nur angehen???

    Aber WARUM ist denn das Mittagessen so schwierig für sie? Vielleicht kannst Du darüber noch einmal in Ruhe mit den Erziehrinnen sprechen. Denn das scheint ja einmal anders gewesen zu sein.

    Was ich schreibt, glaube ich auch: Wohlmöglich ist das zuviel hin und her für Nathalie. Den meisten Kindern tut Regelmäßigkeit gut. Vorausgesetzt, es ist geklärt, warum ihr das Mittagessen im Moment so schwer fällt, fände ich es hilfreicher, sie IMMER am Essen teilnehmen zu lassen, als gar nicht mehr. Zumal für Dich ja der Stress schon vorprogrammiert ist, wenn sie nun jeden Tag schon so früh nach Hause kommt.

  9. #9
    Zuckerschnecke
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    Standard ⫸ AW: KiGa-Problem, wie sollen wir es nur angehen???

    Also wenn, dann würde ich sie auch jeden Tag mitessen lassen.
    Emily braucht auch ganz stark ihre Regelmäßigkeit und käme mit mal mitessen und ein ander mal wieder nicht, überhaupt nicht klar.

    Außerdem seh es von der positiven Seite: Später in der Schwangerschaft und dann mit Baby ist es auch ein bischen leichter für Dich!

  10. #10
    Profi Avatar von Rapunzel
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    Standard ⫸ AW: KiGa-Problem, wie sollen wir es nur angehen???

    @Zuckerschnecke: Ja, am einfachsten und schönsten wäre es für sie, sie ganz aus der Situation zu nehmen. Nur das ist leider wegen meiner Arbeitssituation zeitlich nur begrenzt möglich. Ich denke wir könnten mit viel Aufwand, dass über 1-2 Monate bewerkstelligen. Aber ich denke länger kann ich das von den Omis auch nicht verlangen.
    Ich frage mich nur, ob der Knoten über diesen doch eher kurzen Zeitraum auch platzt???


    Liebe Grüße
    Rapunzel

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