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Thema: ⫸ Kaiserschnittmamis

12.12.2017
  1. #41
    aufsteigender Junior Avatar von minni21
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    Standard ⫸ AW: Kaiserschnittmamis

    Hallo Ihr Kaiserschnittmamis,

    ich muss den Thread mal wieder nach oben holen, genau so wie bei mir die Erinnerung an die Geburt unseres Sohnes wieder hoch kommt. Erst gestern hatte ich den Krankenhausbericht wieder in Händen. Ich habe einen KS unter Vollnarkose bekommen, obwohl ich kurz zuvor erst eine PDA gelegt bekommen hatte. Ich frage mich immer wieder, warum es der Arzt so dringend gemacht hat. Die Herztöne von unserem Sohn sind kurz nach dem Legen der PDA abgefallen, zusammen mit meinem Blutdruck. Nachdem sie mir ein Mittel gegeben haben, haben sich die Herztöne wieder erholt und waren wieder auf 100, aber trotzdem meinte der Arzt, es bliebe keine Zeit zum Hochspritzen der PDA.

    Mir fehlen die ersten Momente so. Ich bin voller Angst vor der OP und um unseren Sohn eingeschlafen und als nächstes präsentierte mir mein Mann unseren Sohn. Erst zwei Tage später sah ich unseren Kleinen das erste Mal nackt und merkte dabei, dass ich dies beim ersten Kontakt mit unserem Sohn vermisst hatte, als ich ihn fertig angezogen in den Arm gelegt bekommen habe.

    Den KS an sich habe ich gut verkraftet. Die Narbe ist sehr schön verheilt und nach der Entbindung hatte ich kaum Schmerzen.

    Dennoch denke ich mit einem mulmigen Gefühl an eine erneute Schwangerschaft, da ich keine Lust habe, noch einmal aufgeschnitten zu werden.

    Allen denen, die bis hierher durchgehalten haben, herzlichen Dank fürs Zulesen!
    Ich würde mich über einen regeren Austausch mit denjenigen freuen, die am KS auch immer noch zu knabbern haben.

    LG Anja


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  2. #42
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    Standard ⫸ AW: Kaiserschnittmamis

    Dann will ich auch mal.

    Ich bin auch eine Kaiserschnittmama.

    Geplant war es nicht, alles deutete auf eine normale "Spontangeburt" hin. Ilenia lag seit dem 6. Monat richtig, ich hab ein breites Becken, sie hatte sich entsprechend gesenkt, etc.

    Es endete dann nach 12 Stunden Wehen doch in einem Kaiserschnitt, weil meine Kleine einen zu dicken Bauch bei einem Kampfgewicht von 4100 g hatte, um sich vollends ins Becken zu drehen. Ich bin ja auch nur 1,55 m groß, und es war zu einem Geburtsstillstand gekommen. Also wurde nach 4 Stunden, in denen sich nichts mehr getan hatte, ein Kaiserschnitt gemacht.

    Da meine Werte nun nicht mehr so toll waren, wurde das unter Vollnarkose gemacht. Wie ich in meinem Geburtsbericht geschrieben hatte, war ich schon traurig, die Geburt meines Kindes nicht mitbekommen zu haben. Der erste Schrei, der Moment, da sie nackt und verschmiert das Licht der Welt erblickte, das Durchschneiden der Nabelschnur, ihr erstes Bad etc. all das hab ich nicht mitbekommen. Ich war nicht die erste, die mein Kind im Arm hatte. Das tut mir bis heute leid.

    Trotzdem war das nicht wirklich schlimm für mich.

    Im Nachhinein bin ich saufroh, einen Kaiserschnitt gehabt zu haben. Ich überlege mir sogar, ob ich nicht beim nächsten Mal einen Wunschkaiserschnitt will.

    Denn an sich find ich irgendwie einen Kaiserschnitt viel besser als eine normale Geburt.

    1. Bei einem Wunschkaiserschnitt fällt die blöde Warterei am Ende weg. Ich weiß noch, wie ich die letzten Tage meiner Schwangerschaft immer nur gewartet habe, wann es endlich losgeht. Man kann nichts planen, man weiß ja nie, ob man morgen nicht im Krankenhaus liegt. Die Fruchtblase kann plötzlich platzen, die Wehen können im unpassensten Moment kommen etc. Bei einem geplanten Kaiserschnitt weiß man genau, welches der Geburtstag des Kindes wird. Man geht vorbereitet ins Krankenhaus und kann alles gut planen und timen.

    2. Ich habe die ganze Nacht in den Wehen gelegen und weiß, was das für Schmerzen sind. Nein, ICH bin nicht scharf darauf, dass nochmal durchzumachen, dann lieber eine OP, auch wenn das viele nicht verstehen können. Ich bin da eher der Typ: Gib mir eine Narkose und gut ist. Die ganze Nacht durchgelitten, Franco an meiner Seite, übernächtigt, körperlich beide am Ende. Also, ich bevorzuge dann die Variante, die ich bei anderen erlebt habe: Gemeinsam morgens in Ruhe aufgestanden, der Mann konte noch schön seinen Kaffee trinken, in Ruhe in die Klinik gefahren, und zwei Stunden später war das Kind da.

    3. Weh getan hat mir nichts. Klar kommt man nach einem Kaiserschnitt nicht ganz so schnell auf die Beine, aber andererseits hatte ich zwar zwei schwierigere erste Tage als die Normalgebährenden, aber andererseits war das dann doch relativ schnell wieder alles verheilt. Kein Dammriss, kein Scheidenriss, etc. Da unten alles im Lot. Die Ärzte haben schön während des Kaiserschnittes alle Reste der Plazenta etc. weggeschabt, so dass bei der Kontrolluntersuchung beim FA im Nachhinein alles paletti war. Wie viele müssen nach einer Spontangeburt nachträglich ausgeschabt werden, weil der Körper nicht alles von alleine ausgeschieden hat? Darüber hinaus haben die mir gleich noch eine Zyste am Eierstock entfernt. War auch praktisch.

    Die Narbe ist ganz fein und hat gar nicht geschmerzt. 4 Tage nach der Geburt wurde ich aus dem KH entlassen, einen Tag später hat meine Hebamme bereits die Fäden (genauer war es ein Draht) gezogen.

    Das Taubheitsgefühl lässt jetzt erst nach einem halben Jahr nach. Ich weiß aber nicht, ob das am Kaiserschnitt oder allgemein an der Geburt liegt. Denn dieses Taubheitsgefühl hatte ich schon in den letzten Schwangerschaftswochen. Ich dachte, dass liegt daran, dass durch den überdimensionalen Bauch die Nerven irgendwie "gerissen", "überdehnt" oder was auch immer sind.

    Alles in allem fand ich den Kaiderschnitt absolut angenehm. Ich hoffe wirklich, dass die nächste Geburt gleich ein Kaiserschnitt wird, auch wenn das jetzt einige verurteilen werden.

    Bin mir nur nicht im Klaren darüber, ob ich mir da eher eine PDA wünschen sollte. Da würde ich zwar alles mitbekommen, aber an sich sollen die Nebenwirkungen ja heftiger sein als bei einer Vollnarkose.

    Na ja, darüber hab ich ja noch Zeit, nachzudenken.

    Psychisch hat mich der KS irgendwie gar nicht belastet.

    Im Nachinein, jetzt wo meine Kleine seit einem halben Jahr mir gehört, finde ich die ersten Momente gar nicht mehr so wichtig. Es gab und gibt so viele innige Momente, die jetzt überwiegen, dass mich es nicht mehr beschäftigt, sie damals nicht von Anfang an gesehen zu haben. JETZT gehört sie allein mir.

    LG

    Angie

  3. #43
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    Standard ⫸ AW: Kaiserschnittmamis

    @ Angie: Das find ich gut, dass das auch mal jemand alles so "pragmatisch" aufzeigt. Nimmt mir gleich so ein bisschen die Angst vor der evtl. Schnibbelei (auch wenn bei mir ja bislang auch gar nichts drauf hindeutet).

  4. #44
    ForenGuru Avatar von linchen
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    Standard ⫸ AW: Kaiserschnittmamis

    @angie
    danke für Deinen Bericht
    Aufgrund meiner Erkrankung wird bei mir ja auch ein Kaiserschnitt gemacht daher ist es schön so wie Judith sagt, es so pragmatisch aufgezeigt zu bekommen

  5. #45
    Experte Avatar von Sabsi
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    Standard ⫸ AW: Kaiserschnittmamis

    @ Linchen: Ich denke, es ist ein himmelweiter Unterschied, ob man mit dem Wissen um den Kaiserschnitt ins Krankenhaus fährt, oder ob eine sekundäre Sectio gemacht werden muss, auf die man sich nicht im Vorfeld einstellen konnte. Wir im Babyteffen sind drei Kaiserschnittmamis - eine wusste schon lange, dass es ein KS werden wird (Beckenendlage) und hat keinerlei Probleme damit, während wir beiden anderen, bei denen es überraschend nach mehreren Stunden Wehen zum KS kam, noch knabbern bzw. ziemlich daran geknabbert haben.

    Angie, ich wünschte, ich könnte auch so denken wie Du. Mir tut es noch immer weh, wenn ich an Theresa Marleens erste Stunden und Tage denke, obwohl ich natürlich mittlerweile viele viele wunderschöne und wichtige Momente mit ihr erleben konnte.

    @ minnie: Meine Ärztin im KH sagte, es spricht bei einer weiteren Schwangerschaft nichts gegen eine Spontangeburt. Allerdings habe ich schon gehört, dass die Wahrscheinlichkeit für einen NotKS nach einer Schnittentbindung höher liegt. Noch ist die Frage nach dem zweiten Kind nicht akut, aber ich denke, wenn es soweit ist, dann werde ich die gleichen Gedanken haben wie Du...

    Liebe Grüße,
    Sabsi

  6. #46
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    Standard ⫸ AW: Kaiserschnittmamis

    Da hast Du natürlich vollkommen recht das ist sicherlich ein himmelweiter Unterschied
    l.g.

  7. #47
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    Standard ⫸ AW: Kaiserschnittmamis

    Uih, danke für das Hochholen des Threads, den kannte ich noch nicht!

    Ich kann mir gut vorstellen, dass einem das normale Geburtserlebnis fehlt und frau daran zu knabbern hat, wenn es zum KS kommt.

    Das geht mir momentan auch durch den Kopf..unsere junge Dame liegt ja auch noch falsch...eher quer oder schräg als BEL...sie hätte zwar noch PLatz und etwas Zeit, aber sie liegt nun schon seit Wochen so und ich fürchte, dass es ihr so am besten gefällt...

    Angie, dein Bericht macht mir Mut! Danke für eure Erfahrungsberichte....

    LG Vivi

  8. #48
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    Standard ⫸ AW: Kaiserschnittmamis

    @Vivi: Unser kleiner Mann lag auch lange in BEL und hat sich erst 6 Wochen vor dem ET richtig rum gedreht. Noch hat Deine kleine Maus Zeit!

    Und wie auch schon oben geschrieben, den KS an sich fand ich nicht schlimm. Dank der Schmerzmittel hatte ich kaum Schmerzen und nach drei Tagen ging es auch ohne Schmerztabletten. Mein Problem war eher, aus dem Bett raus und an mein Kind ranzukommen. Durch den Tubus war ich zudem noch heiser, was die Ärzte allerdings als Erkältung gedeutet hatten und mir Schleimlöser gegeben haben. Ich hatte immer Angst, dass durch das Husten, die Narbe wieder aufgeht. Erst als meine Hebamme mir empfohlen hat, beim Husten, beide Hände auf die Narbe zu legen und dann seitlich abzuhusten, ging es ganz gut.

    Was mir immer wieder durch den Kopf geht, ist der Moment, als es plötzlich hieß: KS unter Vollnarkose. Es wurde vermutet, dass unser Kleiner die Nabelschnur abgeklemmt hätte. Zu der Sorge um das Kind kam dann noch die Angst vor der Vollnarkose, da ich vorher noch nie eine hatte. Diese Angst, einzuschlafen und nicht mehr aufzuwachen.
    Als ich noch im OP wieder wach wurde, waren auch meine ersten Gedanken: Ich habe es überlebt! Wie geht es wohl meinem Kind?

    Noch bin ich nicht wieder schwanger, aber so eine Entbindung möchte ich auf gar keinen Fall noch einmal erleben. Manchmal denke ich auch drüber nach, dann gleich einen KS machen zu lassen, um nicht wieder nach mehreren Stunden Wehen im Laufschritt in den OP geschoben zu werden und die Geburt zu verschlafen. Andererseits behagt mir der Gedanke, noch einmal aufgeschnitten zu werden, momentan ganz und gar nicht.

    @Sabsi: Wenn wir uns kein zweites Kind wünschen würden, dann wäre meine 1. Entbindung wohl kein Thema mehr für mich. Wir freuen uns sehr über unseren kleinen Sonnenschein und sind äußerst froh, dass wir ihn letztendlich gesund und munter in unsere Arme nehmen durften.
    Nur durch den Gedanken an eine weitere Schwangerschaft habe ich anscheinend das Bedürfnis, die 1. Entbindung noch weiter aufzuarbeiten.

    LG Anja

  9. #49
    aufsteigendes Mitglied Avatar von magali79
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    Standard ⫸ AW: Kaiserschnittmamis

    Oh Angie.. 1000 Dank für diesen Beitrag.... Ich bin ja so schissig vor dieser Entbindungsnummer, dass das Thema Kinder immer weiter aufgeschoben wird.. Ich weiß ich bin schlimm und das werden hier einige nicht gerne lesen...

  10. #50
    aufsteigender Junior Avatar von minni21
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    Standard ⫸ AW: Kaiserschnittmamis

    Also dazu möchte ich nur ergänzen, dass eine PDA auch absolut angenehm ist. Du kannst noch aktiv mitarbeiten, bist aber schmerzfrei. Mit PDA hätte ich gerne noch weiter gemacht, wenn nicht mein Blutdruck abgesagt wäre und ein KS nötig geworden wäre.
    Bei mir wurde die PDA übrigens bei 3 cm Muttermundöffnung gelegt. Oftmals hört man ja, dass dies erst viel später möglich sei. Und zuvor waren die Wehen auch sehr gut erträglich. Nur als die Hebamme auf die Idee kam, meine Fruchtblase komplett zu öffnen, wurde es unangenehmer und ich wollte die PDA.

    LG Anja

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