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Thema: ⫸ Jetzt trotzen Grisus Kinder

11.12.2017
  1. #21
    Unterhaltungskünstler Avatar von tauchmaus
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    Standard ⫸ AW: Jetzt trotzen Grisus Kinder

    Ja, das Bevorzugen eines Elternteils gibt es bei uns auch. Jonas hat auch schon gesagt, der Papa solle wieder in die Arbeit gehen und solche Sachen. Wenn mein Mann nicht wüßte, daß Jonas ihn heiß und innig liebt, weil sie sehr viel zusammen spielen, dann würde es ihn sicher sehr verletzen. Ich hab da auch nicht so eine dicke Haut wie mein Mann.

    Und ich finde, man darf sich da auch nicht zu sehr terrorisieren lassen. Dann hat halt Papa mal keine Zeit und wenn das KInd etwas unbedingt gemacht haben will, muß es zur Mama gehen.

    Zum Ei: Ich frage auch immer nach, aber es gibt ja auch genug Situatione, wo das Kind in etwa erst auf dreimalöige Nachfrage bestätigt, daß das Ei geschnitten werden soll, und dann zwei Minuten später todunglücklich ist, daß man es zerschnitten hat. Oder bei uns: Jonas durfte sich am Nachmittag entscheiden, ob wir etwas bestimmtes Spielen, oder ob er in die Badewanne geht. Da wollte er spielen. Zwei Stunden später, beim Bettgehen, fiel ihm ein, daß ner aber unbedingt in die Badewanne wiill. Das gab ein Riesendrama. Auch bei anderen Sachen schafft er es in den letzten Tagen sich zu einem Zeitpunkt umzuentscheiden, wo es einfach zu spät ist. Da müssen wir dann beide durch. Er muß lernen, daß man nicht alle Sachen zu einer beliebigen Zeit machen kann und daß Entscheidungen auch Konsequenzen haben, die man nicht mehr Rückgängig machen kann. Ob das Ein dann zerschnitten ist oder es zu spät für die Wanne ist. Konsequenzen zu erkennen und einschätzen zu lernen ist meiner Ansicht nach sehr wichtig für ein Kind. Und genauso muß das Kind lernen, daß Mama und Papa mal Fehler machen, die sie nicht wieder gut machen können. Eine Entschuldigung muß dann reichen, wenn das KInjd beim nächsten Mal merkt, daß man sich mehr Mühe gibt, d.h. vor dem Ei-Zerschneiden fragt. Denn genau so soll das Kind sich ja auch verhalten: Es darf Fehler machen, es sollte den Fehler dann aber erkennen, sich ggf. entschuldigen und es beim nächsten Mal besser versuchen.

    So hat man zwar oft Streß, aber mit liebevopller Konsequenz und dem richtigen Vorleben zieht man sich auch keine verwöhnten Terrorzwerge ran. Ich finde aber auch wichtig, daß das Kind bei unwichtigen Sachen (Birne oder Apfel, Wurst oder Käse, roter oder blauer Pulli, Spielplatz oder Radfahren) mitentscheiden darf, denn so hat es vielleicht bei anderen Sachen nicht ganz so das Bedürfnis sich durchzusetzen und kann eher akzeptieren, daß es Sachen gibt, wo die Großen entscheiden, und andere, wo es selber entscheiden darf.

    Puh, das wars!

    LG

    tauchmaus


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  2. #22
    Senior Mitglied Avatar von laluna75
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    Standard ⫸ AW: Jetzt trotzen Grisus Kinder

    tauchmaus - so machen wir das auch

    ich entscheide ob die hose lang sein muß, aber ob die rot ist oder blau, jeans oder cord bleibt beim kind

    ich entscheide ob es süsses gibt, ob Lutscher oder Bonbon, Eis oder Schokolade entscheidet das Kind...

    so haben sie auch immer das Gefühl selbst entschieden zu haben

  3. #23
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    Standard ⫸ AW: Jetzt trotzen Grisus Kinder

    Zitat Zitat von Grisu Beitrag anzeigen
    Allerdings muss man sagen, dass er mehr das Mamakind und Emma mehr das Papakind ist. Vielleicht ist das halt so.

    Könnt Ihr damit umgehen, wenn Euer Kind den anderen Elternteil vorzieht oder seid Ihr auch eifersüchtig?

    Nochmal konkret: Sagen Eure Kinder auch manchmal so Sachen wie "Mama/Papa soll das nicht machen. Mama/Papa soll rausgehen. Mama/Papa darf nichts essen." Ob da Mama oder Papa eingesetzt wird, ist ziemlich willkürlich. Trotzdem bin ich immer ganz geknickt. Hartmut ist das egal, wenn sie das zu ihm sagen. Es ist ihm aber im "richtigen Leben" auch egal, ob er gemocht wird oder nicht.
    Das ist bei uns auch so und ich halte es für völlig normal und kann damit auch gut umgehen. Das Kind tut dies ja nicht um zu verletzen, sondern weil es halt grad lieber mit dem Papa was machen möchte, der vielleicht sonst nicht so oft da ist.
    Das hast für mich auch nichts damit zu tun ob mein Kind mich nicht mag oder nicht, ich weiß es ganz 100% das mein Kind mich liebt, egal ob ich ihrer Meinung was machen darf oder nicht, egal ob sie lieber im Moment mit der Oma spazieren geht usw. Das eine hat nichts mit dem andern zu tun. Meine Tochter schickt mich auch gern mal weg um ihre Ruhe mit ihrer Tante zu haben ;-)
    Ich empfinde das auch nicht als Liebesentzug.

  4. #24
    Senior Mitglied Avatar von Grisu
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    Standard ⫸ AW: Jetzt trotzen Grisus Kinder

    Zitat Zitat von tauchmaus Beitrag anzeigen
    Konsequenzen zu erkennen und einschätzen zu lernen ist meiner Ansicht nach sehr wichtig für ein Kind. Und genauso muß das Kind lernen, daß Mama und Papa mal Fehler machen, die sie nicht wieder gut machen können. Eine Entschuldigung muß dann reichen, wenn das KInjd beim nächsten Mal merkt, daß man sich mehr Mühe gibt, d.h. vor dem Ei-Zerschneiden fragt. Denn genau so soll das Kind sich ja auch verhalten: Es darf Fehler machen, es sollte den Fehler dann aber erkennen, sich ggf. entschuldigen und es beim nächsten Mal besser versuchen.

    So hat man zwar oft Streß, aber mit liebevopller Konsequenz und dem richtigen Vorleben zieht man sich auch keine verwöhnten Terrorzwerge ran. Ich finde aber auch wichtig, daß das Kind bei unwichtigen Sachen (Birne oder Apfel, Wurst oder Käse, roter oder blauer Pulli, Spielplatz oder Radfahren) mitentscheiden darf, denn so hat es vielleicht bei anderen Sachen nicht ganz so das Bedürfnis sich durchzusetzen und kann eher akzeptieren, daß es Sachen gibt, wo die Großen entscheiden, und andere, wo es selber entscheiden darf.

    Ja, genau, das finde ich auch, aber es ist so schwer das umzusetzen, vor allem, weil wir vielleicht etwas spät den Absprung von den Babys gefunden haben. Babys lässt man ja viel mehr durchgehen.

    Es heißt ja immer, dass man konsequent bleiben muss, aber eigentlich ist das viel zu einfach formuliert. Wenn Zeit ist, ist es ok, beim Anziehen zu trödeln und ewig den Schlafanzug anzulassen. Wenn keine Zeit ist, muss man sich beeilen. Warum keine Zeit, muss man erstmal verständlich rüberbringen. Wenn wir zur Tagesmutter wollen, ist das klar. Was aber, wenn man "nur" einkaufen will. Das könnte man ja auch später machen.

    Ich schaffe es einfach nicht, Dinge durchzusetzen, die einfach nur ICH will, z.B. JETZT einkaufen gehen oder JETZT die Wäsche machen. Ich lasse mich da viel zu sehr von den Kindern bestimmen. Klar, kann man da Kompromisse machen. "Wenn wir jetzt erst ein Bilderbuch lesen, dann gehen wir danach einkaufen." Leider halten sich die Kinder oft nicht daran. Ich schaffe es aber einfach nicht, dann zwei sich wehrende Kleinkinder in den Supermarkt zu schleppen.

    Letztens habe ich es einmal ganz durchgezogen. Da wollten wir zum Bäcker, um Brötchen für's Abendessen zu holen. Levi wollte zum einen Bäcker, Emma zum anderen und an der Gabelung, wo man in unterschiedliche Richtungen muss, fuhren sie mit ihren Einrädern in unterschiedliche Richtungen. Leider habe ich versäumt, vorher klar zu sagen, zu welchem Bäcker wir gehen. Weiß man halt hinterher besser. Ich wollte Emma nicht umstimmen, weil sie oft den Kürzeren zieht. Also habe ich Levi zurückgerufen, aber er ist einfach trotz meiner Zurufe mit voller Geschwindigkeit weitergefahren. DAs geht natürlich gar nicht. Ist ja viel zu gefährlich. Beim Laufradfahren muss immer gehorcht werden. Sonst wird sofort nach Hause gefahren.

    Also habe ich ihn geschnappt und ihn und das Laufrad wieder nach Hause getragen. Puh! Anstrengend. Er hat die ganze Zeit geschrieen und Emma ist glücklicherweise brav mitgekommen. Zu Hause haben wir uns ins Auto gesetzt und sind mit dem Auto zum Bäcker, weil ich ihn da ja anschnallen konnte. Den ganzen Hin- und Rückweg hat er gebrüllt. Erst auf den letzten Metern hatte er sich wieder beruhigt.

    Das kann man aber nicht jeden Tag durchziehen. DAs war soooo anstrengend. Levi ist ja wie gesagt nach sowas auch einfach wieder gut drauf, aber Emma wäre noch drei Tage später beleidigt.

    Ich weiß ja, dass man Vater und Mutter ist und nicht Kumpel, aber ich hatte gehofft, dass man wenigstens noch solange sie klein sind, auch ein bisschen Schmusemama sein darf. Dass man jetzt immer schon so durchgreifen muss, finde ich echt schwer.

    Ich bin ziemlich froh, von Euch zu hören, dass es bei Euch ähnlich zu geht, auch wenn ihr teilweise das besser handhaben könnt.

    Vielleicht sollte ich als Randinformation einschieben, dass mein Mann die meiste Zeit zu Hause ist bei den Kindern, also ein Hausmann und ich arbeiten gehe. Also ich gehe 4 Tage die Woche arbeiten und mein Mann 1 ganzen Tag und drei halbe Tage. Ist ein kompliziertes Konstrukt, aber ich bin froh, dass ich so auch was vom "normalen" Mama sein mitbekomme.

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