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Thema: ⫸ "Geltungssucht" bei einer 4jährigen

11.12.2017
  1. #21
    Senior Mitglied Avatar von Schneggerla
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    Standard ⫸ AW: "Geltungssucht" bei einer 4jährigen

    Zitat Zitat von Angie Beitrag anzeigen
    Wenn wir uns zuhause unterhalten - egal wer mit wem - schreit sie sofort dazwischen. "Mama, Mama, Mamaaaaaaaaaa" "Ich rede mit dir!!!" Neuerdings zuppelt sie mir dabei noch wild am Ärmel oder klopft mir fest auf den Arm oder so, nur um in diesem Moment meine Aufmerksamkeit zu bekommen.

    Zuhause versuchen wir immer, sie dahingehend zu disziplinieren, dass wir bewusst nicht auf solch ein Verhalten eingehen. Wir sagen ihr ruhig, dass sie nicht immer dazwischenrufen soll, dass sie warten muss, bis sie dran ist, dass sie vor allen Dingen nicht immer so SCHREIEN soll.

    Vergebens.

    Nun kann man nicht sagen, dass das der berühmte "Schrei nach Aufmerksamkeit" sei. Im Gegenteil. Ilenia bekommt durch diese Art gerade besonders viel Aufmerksamkeit, zwangsläufig. Wir nehmen uns auch immer Zeit für sie, hören ihr zu etc. Aber sie muss halt eben lernen, auch mal nicht immer und überall die Hauptperson zu sein.
    Mal ganz provokant gefragt: Sie bekommt durch ihr Verhalten doch genau das was sie will - was alle Kinder wollen: Aufmerksamkeit. Wie soll sie das Verhalten dann ändern?
    Auch wenn es ganz grausam klingt, ich würde sie konsequent ignorieren, wenn sie brüllt, zupft etc. Noch nicht mal ruhig erklären, dass sie nicht brüllen soll, denn das weiß sie schon!!! Sondern wirklich überhaupt nicht reagieren. Vielleicht zieht das einen kleinen oder großen Anfall von Jähzorn mit sich, aber was anderes hilft meiner Meinung nach nicht. Wenn sie hingegen ohne zu brüllen/zupfen ankommt, wird sie merken, dass sie dann "erhört" wird.

    Ich kann verstehen, dass du dir Gedanken machst, die Prahlerei könnte auf andere abstoßend wirken. Mein allererster Gedanke dazu war, dass du möglicherweise durch die Geschichte mit deinem Schwager, der ja ein wahrer Meister der Angeberei zu sein scheint, etwas sensibler und aufmerksamer bist, was das angeht. Aber du hast ja selbst geschrieben, dass es bei ihr nie diese "Ällerbätsch, ich hab das und du nicht!"-Form hat, sondern sie sich auch sehr darüber freut, wenn andere das dann auch haben, und dass sie auch gerne mit anderen teilt. Ich verstehe, wenn dir die Prahlerei unangenehm ist, aber vielleicht hilft es dir, es nicht als Prahlerei anzusehen, sondern als das, was es wahrscheinlich ist: Wahnsinnige Freude über ein Geschenk/Spielzeug und sie will diese Freude mit den anderen teilen. Und um zu verstehen, dass andere aber nichts davon haben, wenn sie ein tolles Puppenhaus hat, ist sie vielleicht noch zu klein. Ich würde ihr das immer mal wieder erklären und weiter beobachten. Aber zu sehr thematisieren würde ich das auch nicht. Es ist eine sehr schwierige Situation. Aber ich schließe mich den anderen Meinungen an, dass sie ihr Hab und Gut vielleicht einfach nur nutzt, um mit anderen ins Gespräch zu kommen. Denn irgendwie müssen die Kinder das ja auch tun... Und für Sprüche wie "Schönes Wetter heute" oder "Darf ich dir nen Drink spendieren" sind sie ja noch zu klein
    Mich würde in dem Zusammenhang mal interessieren, wie sie reagiert, wenn z.B. eine Freundin etwas besitzt, das sie nicht hat. Freut sie sich dann mit ihr oder reagiert sie da eher neidisch und kann es nicht "ertragen", das sie das nicht hat?

    Zum Thema, dass die Clowns irgendwann selbst merken, dass sie nicht mehr gut ankommen in ihrer Rolle: Da hab ich eher gegenteilige Erfahrungen gemacht. Wenn ein Kind immer positive Resonanz auf seine Späße, Hampeleien etc. bekommt und sich das Blatt irgendwann wendet und die Gruppe/Klasse eher genervt darauf reagiert, so wie auch Jill schrieb, dann führt das meiner Erfahrung nach eher dazu, dass die betreffenden Kinder noch eines drauf setzen wollen. Nach dem Motto: "Das war jetzt wohl noch nicht lustig genug!" Damit beginnt dann der Teufelskreis. Das muss nicht bei jedem Kind so sein, sicher haben einige (wenige) auch eine so große soziale Kompetenz, ihr Verhalten so zu reflektieren, dass sie ihre Fehler einschätzen können, aber meine Erfahrung sieht eben anders aus. Und das finde ich nur logisch, wie soll ein Kind denn verstehen, dass es jetzt plötzlich nicht mehr witzig ist, wenn es Späße macht. Sonst war es doch auch immer lustig!? Wenn sie sich selbst immer nur über ihren Humor definiert haben, dann ist es wahrscheinlich sehr schwer, genau das dann als "Fehler" anzuerkennen.


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  2. #22
    Unterhaltungskünstler Avatar von Linea
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    Standard ⫸ AW: "Geltungssucht" bei einer 4jährigen

    Zitat Zitat von Angie Beitrag anzeigen
    Genau das ist es eben. Ich hab sehr genau darüber nachgedacht, und mich/uns im Alltag kritisch beobachtet. Sie bekommt wahnsinnig viel Aufmerksamkeit. Es ist eher noch Emilio, der dann unter geht, eben weil seine Schwester alles so an sich reißt. Und ich lobe sie total viel, ich frage nach, ich spreche sie auf Dinge an etc.

    Zuhause ist es auch gar nicht so extrem wie eben in einer größeren Gruppe von Kindern, wo sie eben nicht die Hauptperson, sondern nur ein Kind von vielen ist. Bei uns zuhause wird sie maximal beachtet. Ihre beiden jüngeren Geschwister lassen sich da leicht "ausstechen", weil sie ihr ja allein sprachlich (noch) unterlegen sind. In einer großen Gruppe verhält es sich eben anders, und da neigt sie zur Prahlerei und dazu, sich in Szene zu setzen.

    Ich denke, es ist eine Gradwanderung: Ich versuche immer, meinen Kindern Selbsbewusstsein zu geben, indem ich ihnen zeige, wie stolz ich auf sie bin, indem ich sie lobe, ihnen zeige, dass sie tolle kleine Menschen sind. Und dann wendet sich das vielleicht gegen einen, indem sie überheblich oder Prahler werden und meinen, überall die Nummer 1 sein zu müssen?
    Liebe Angie, ich glaube Du hast es erstens gut beschrieben und zweitens schon selbstreflektierend erkannt. Es könnte eben gut sein, dass sie durch die besondere Aufmerksamkeit zu Hause meint, dass es überall so sein muss. Vielleicht kannst Du hier ja ansetzen? So dass sie merkt, dass sie auch zu Hause nur eins von dreien Kindern ist und dass Du Dich ganz bewusst den Kleineren zuwendest, damit sie nach und nach merkt, dass sie nicht überall immer im Mittelpunkt stehen kann. Sicherlich wird sie hierauf wütend reagieren, das müsstest Du dann versuchen aufzufangen. Schwierig, weil sie dadurch wieder Aufmerksamkeit erhält etc. Ein bißchen wie ein Hamsterrad, aber wenn Du versuchst auszubrechen, gelingt es bestimmt. Auch wenn es viel Kraft kostet, lohnt es sich doch! (Und glaub mir, ich bin da mit Anton auch schon durch, andere Situation aber es musste sein).

    Das mit dem TV habe ich jetzt nicht verstanden. Warum habt Ihr den denn nicht in den Keller, Arbeitszimmer oder sonstwohin getan? Das ist nämlich meiner Ansicht nach auch etwas, was sie für sich unter etwas Besonderem verbuchen kann. Sie kennt ja den Unterschied Kabel ja nein nicht. Emilio hat keinen TV und wird ja sicherlich auch keinen in zwei Jahren bekommen - insofern wird sie damit zunächst einen Sonderstatus behalten.

    LG
    Linea

  3. #23
    Senior Mitglied Avatar von Schneggerla
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    Standard ⫸ AW: "Geltungssucht" bei einer 4jährigen

    Zitat Zitat von Linea Beitrag anzeigen
    Das mit dem TV habe ich jetzt nicht verstanden. Warum habt Ihr den denn nicht in den Keller, Arbeitszimmer oder sonstwohin getan? Das ist nämlich meiner Ansicht nach auch etwas, was sie für sich unter etwas Besonderem verbuchen kann. Sie kennt ja den Unterschied Kabel ja nein nicht. Emilio hat keinen TV und wird ja sicherlich auch keinen in zwei Jahren bekommen - insofern wird sie damit zunächst einen Sonderstatus behalten.

    LG
    Linea
    Das ist eine sehr gute Überlegung...
    Ich bin auf den Fernseher gar nicht näher eingegangen, aber ich finde Lineas Ansatz gut. Mal abgesehen davon, dass ich sie für zu jung halte, einen eigenen Fernseher zu haben (Dominik ist 12 (!) und hat noch immer keinen eigenen, was uns hier oft genug Diskussionen beschert!), wäre mir ein Flachbildfernseher auch fürs Kinderzimmer in Ilenias Alter zu teuer... Gerade in dem Alter schmeißen sie ja doch oft mal ihre Spielsachen durch die Gegend. Hattest du nicht mal geschrieben, dass sie oft alles wild durchs Zimmer wirft? Da hätte ich Angst, dass mal was im Fernseher landet...

  4. #24
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    Standard ⫸ AW: "Geltungssucht" bei einer 4jährigen

    Danke für eure Anregungen.

    Ilenias Art zu ignorieren, ihr Zuhause eben nicht die maximale Aufmerksamkeit zu schenken, ist sicher ein richtiger Ansatz, den wir auch zu verwirklichen versuchen. Aber um ehrlich zu sein, ist das in der Praxis sehr, sehr schwer. Wir unterhalten und, und sie bricht dazwischen: "Mama!" Ich ignoriere. Und sie wird lauter und lauter, reißt am Arm, "haut" und klopft an mir rum und wird immer zudringlicher. Und wir reden zwangsläufig immer lauter, während sie über allemhinweg: "MAAAAMAAAAAAAAAAAA!" schreit. Meistens gelingt es uns dann nicht, die Ignoranz durchzuziehen, meistens passiert es dann doch, dass wir das Gespräch unterbrechen, und sei es, um ihr zu sagen, sie solle jetzt bitte abwarten. Dann sind wir in der Diskussion mit ihr, dass wir ihr Verhalten unmöglich finden. Aber UNSER Gespräch ist eben unterbrochen. Es ist sehr scwer die Nerven zu haben, das KInd zu ignorieren.

    @ Schneggerla: Ja, du hast das schon recht erkannt: Es hat sicherlich auch mit meinem Schwager zu tun, dass ich gegen diese Art so megaempfindsam bin. Franco meinte letztens, Ilenia sei in vielen Dingen so wie sein Bruder als Kind, und das hat mir wahnsinnig Angst gemacht.

    @ Sonnenschnuckel: Danke, ein ganz anderer Denkanstoß, dass wir als Erwachsene das vielleicht ganz anders empfinden. Finde ich sehr interessant, mir das so vorzustellen.

    Zum Fernseher:

    Ja, das ist eben die Überlegung gewesen. Ich finde auch, dass eine Vierjährige zu jung für einen Flachbildfernseher ist. Eigentlich. Aber der Fernseher war eben schon da, die Dübel sind in der Wand. Wir finden es unsinnig, einen guten Fernseher in den Keller zu stellen. Also haben wir uns überlegt, dass wir ihn aus der Situation heraus da lassen, wo er ist. Und an sich ist das auch völlig okay so.

    Das mit dem Antennenanschluss meinte ich nur so, dass Ilenia eben nicht tagsüber in ihr Zimmer gehen und beliebig und unkontrolliert gucken kann. Normalerweise nützt ihr der Fernseher nichts. Erst wenn wir sagen, sie darf einen Disney-Film gucken, tragen wir ihr den transportablen DVD-Player ins Zimmer.

    Duchs Zimmer werfen tut sie nichts mehr, DAS hat sich Gott sei Dank sehr gewandelt.

    Was die Vorzugsstellung angeht: Das ist nicht so. Wir haben ein eigenes Zimmerkonzept. Ilenias und Emilios Zimmer sind miteinander verbunden. Die beiden nutzen beide Zimmer für das gemeinsame Spiel. Manche Sachen sind in diesem Zimmer, manche Sachen in jenem Zimmer untergebracht, gehören aber beiden. Die Lego-Ecke befindet sich beispielsweise bei Emilio. Fernsehen gucken beide gemeinsam eben bei Ilenia, sie haben da eine Kuschelecke, wo sie beide dann einen Film gucken dürfen. Das funktioniert im Moment sehr gut. Kann sich natürlich später ändern, dann werden wir auch das Zimmerkonzept überdenken müssen.

  5. #25
    Experte Avatar von Sonnenschnuckel
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    Standard ⫸ AW: "Geltungssucht" bei einer 4jährigen

    Aber sie einfach zu ignorieren und dann halt genervt zu reagieren, wenns einem dermassen auf den Keks geht, halte ich für keine tolle Idee. Sie versucht es ja anscheinend doch zuerst ruhig, oder? Und wenn man sie dann ignoriert wird sie lauter?

    Ich behaupte so sind die meisten Menschen, wenn man was wichtiges (für einens elber empfunden) mitteilen will und überhört wird (wissentlich und man merkt, das die anderen das mit Absicht machen) wird man doch wütend und maulig und versucht es eben sich Gehör zu verschaffen (eben lauter)

    Aber eine Patentlösung fällt mir gerade auch nicht ein...ist irgendwie schwer. Aber ich kenn viele so Kinder, ich mein, der Finn sprudelt auch alles raus, bis einem die Ohren bluten. Ich muss mal nachdenken, manchmal gehts mir auch echt auf die Nerven, wenn man keinen Ton sagen kann ohne unterbrochen zu werden.

  6. #26
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    Standard ⫸ AW: "Geltungssucht" bei einer 4jährigen

    Richtig, ist eine unschöne Lösung, empfinde ich auch so.

    Aber wie soll man ihr beibringen, nicht dazwischen zu gehen?

    Ihre Kindergärtnerin hat uns gesagt, wir sollten sie ignorieren in so einer Situation.

  7. #27
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    Standard ⫸ AW: "Geltungssucht" bei einer 4jährigen

    Zitat Zitat von Angie Beitrag anzeigen
    Danke Jill, gut zu lesen, dass auch Pädogogen so eine Rampensau haben.

    Einerseits habt ihr vieleicht Recht. Ich hab mir auch schon gedacht, dass sie es schon merken wird, wenn sie auf Ablehnung stößt.

    Andererseits: Ich will meinem Kind irgendwie ersparen, diese schmerzliche Erfahrung zu machen. Ich denke immer, es ist meine Pflicht, sie so zu erziehen, dass sie sozial fähige Menschen werden, die man leicht gern haben kann. Vielleicht setze ich da an mich selbst viel zu hohe Erwartungen.

    Und merken die Kinder das irgendwann? Oft doch auch nicht. Wir alle kennen doch Leute, die so sind: Prahler, unangenehme Zeitgenossen, Wichtigtuer, Egozentriker. Sie stoßen immer wieder auf Gegenwind und lernen es doch nie.


    Ich denke, Kinder mit einem Zuhause, in dem sie aufgefangen und gehalten sind, merken das sehr wohl von alleine. Da hängt (denke ich) sehr viel von der häuslichen Situation ab und dass die Eltern ihre Kinder mit diesen Erfahrungen nicht alleine lassen, mit ihnen darüber reden und die Kinder diese dann entsprechend verarbeiten können.

    Ich glaube auch, dass man ihnen manche "schmerzliche" Erfahrung nicht ersparen kann und auch nicht sollte. Denn es ist doch wichtig für ihre Entwicklung, diese (und auch andere) Erfahrungen mit ihren Mitmenschen zu machen.
    Es ist viel wichtiger, sie hinterher aufzufangen, für sie da zu sein und sie damit eben nicht alleine zu lassen.

    Ein Patentrezept für die jetztige Situation hab ich leider nicht, außer: es immer wieder ansprechen.
    (geht mir nicht anders)

  8. #28
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    Standard ⫸ AW: "Geltungssucht" bei einer 4jährigen

    Ich finde die Ignoriertaktik ehrlich gesagt auch vollkommen daneben.
    Schon beim ersten "Mama!?" KURZ das Gespräch unterbrechen, ruhige Ansage machen: "Ich unterhalte mich grade, warte bis ich fertig bin!" - und DANN ggf. ignorieren. Das ist finde ich ein riesen Unterschied und funktioniert bei uns auch mittlerweile einigermaßen gut - außer es ist was Weltbewegendes, das das Kind mitzuteilen hat .

  9. #29
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    Standard ⫸ AW: "Geltungssucht" bei einer 4jährigen

    SO habe ich es bisher gemacht (bis also die Erzieherin meinte, ich solle es komplett ignorieren).

    Funktioniert hatte es aber leider auch nicht. Das lief so.

    Wir unterhalten uns...
    "Mama"
    "Warte bitte Ilenia." (ich rede weiter)
    "Mama!!!"
    "Ilenia, wir unterhalten uns gerade, warte bitte, bis wir fertig gesprochen haben."
    "Aber ich will dir was sagen."
    "Gleich.
    "Aber ich will dir was sagen!!!!!!!!!!!!!!!!!!"
    "Und ICH rede gerade. Wenn wir fertig sind, rede ich mit DIR."
    "Ach Mann! Mamaaaaaaaaaaaaa!"
    "So, gut ich bin fertig. Was wolltest DU?"
    "Ähm, ähm, ähm......" (Sie wollte eben nichts.)

  10. #30
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    Standard ⫸ AW: "Geltungssucht" bei einer 4jährigen

    Und wenn Du ihr sagst, dass sie rausgehen muss wenn sie nicht still ist während Du dich unterhälst?

    Unsere Kleine ist ja auch so ein "Reinquatscher". Wenn ich telefoniere und sie quatscht ständig dazwischen sage ich ihr, dass sie raus gehen muss wenn sie nicht ruhig ist. Spricht sie wieder dazwischen muss sie raus und die Tür geht zu. Das habe ich bisher zweimal so gemacht - natürlich mit Wutanfällen von Madame verbunden - aber jetzt geht es.

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