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Thema: ⫸ Geburtsbericht von Leon 18.08.01

15.12.2017
  1. #1
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    Standard

    Hallo,

    es ist zwar schon recht lange her, aber ich denke zur Zeit sehr oft an die geburt, da mir ja bald (hoffentlich) wieder eine bevorsteht. Ich hoffe es interessiert euch trotzdem, mir kommt es vor als sei es erst gestern gewesen

    Also:
    Geplanter ET war der 25.08.
    Ich fange am besten am 17.08.01 an. Mein Schatz hatte sich an diesem Tag, ein Freitag, frei genommen. Ganz spontan, als ob wir es schon geahnt hätten... Wir haben an diesem Tag sehr viel unternommen, waren spazieren, bummeln, im Park, Eis essen und abends sind wir schön essen gegangen. So gegen 21:30 waren wir dann wieder zu Hause und ich war gerade im bad und wollte mich umziehen, als ich plötzlich ein relativ starkes Ziehen im Bauch spürte. Kurz darauf war es aber auch schon wieder weg und ich machte mir keine größeren Gedanken. 2 Minuten später schon wieder, diesmal stärker, und ich musste mich auf den Badewannenrand setzen. Dann machte es \"plopp\" und mir lief etwas warmes die Beine runter. Die Fruchblase war geplatzt und ein riesiger Schwall Fruchtwasser lief aus mir raus. Ich rief gleich nach Matthias und er kam dann angerannt. Ich machte mich etwas sauber, zog mich wieder an. Ich sagte noch meiner Mutter Bescheid, dass wir jetzt ins Krankenhaus fahren würden und fragte ob sie vielleicht mitfahren würde. Also sind wir dann ins Krankenhaus. Die Fahrt dauert ca. 15 Minuten und schon während der Fahrt spürte ich ständig Wehen, vielleicht im Abstand von 3-4 Minuten. Aber die waren noch ganz gut auszuhalten.
    Als wir ankamen, nahm mich die Hebamme gleich mit in ein Untersuchungszimmer vorm Kreissaal und es wurde ein CTG gemacht, mir eine Kanüle gelegt und ich musste einen Zettel unterschreiben, falls ich ein PDA bräuchte. Das CTG zeichnete auch schon die Wehen auf, die immer noch alle 3 Minuten kamen. Danach durfte ich in den Kreissaal. Es dauerte keine halbe Stunde, und die Wehen wurden richtig stark und der Abstand war nun schon 1 1/2 Minuten. Die Hebamme liess mir Wasser in die Wanne, aber vor Schmerzen konnte ich dann gar nicht mehr rein und wollte nur auf der Liege bleiben. Leider öffnete sich der Muttermund trotz stärkster Wehen überhaupt nicht. Mittlerweile waren schon 2 Stunden rum und es tat sich rein gar nichts. Ich verfluchte die Wehen, denn es erschien mir so sinnlos, weil sich ja nichts tat. Ich biss und kratzte Matthias Hand richtig blutig, das sah ich aber erst am nächsten Tag. So ging es weiter, ich war schon richtig in Trance und hatte große Schwierigkeiten die Wehen zu veratmen, es wurde einfach immer schlimmer und ich hatte gar keine Verschnaufpause mehr. Nach 4 Stunden konnte ich nicht mehr, die Hebamme sagte, ich solle es doch mal mit der PDA probieren. Aber irgendwie hatte ich davor auch Angst, als die Narkose-Ärzte dann aber da waren, stimmte ich doch zu und liess mir eine PDA geben. Nach kürzester Zeit verschwanden die Schmerzen, es war jetzt 2:00 Uhr. Meine Mutter schickte ich jetzt heim. Matthias und ich ruhten uns etwas aus und ich konnte sogar 2 Stunden schlafen. Als ich wieder aufwachte, Untersuchte mich die Hebamme wieder und stellte fest, dass der Muttermund nun schon 6 cm auf war. Ich war so froh, endlich tat sich was. Ich dankte bestimmt 100 mal dem Erfinder der PDA. Jetzt konnte ich auch etwas umherlaufen, die Wehen spürte ich minimal. Nach weitern 2 Stunden war der Muttermund komplett geöffnet und die PDA liess so langsam nach und ich spürte die Wehen wieder etwas stärker. Die Hebamme war selbst erstaunt, wie schnell das jetzt gegangen war und ich legt mich auf den Gebährstuhl. Ich hatte einen ganz leichten Drang zu pressen, aber ich presste irgendwie falsch, da ich wohl durch die PDA die Presswehen nicht richtig spürte. Ich bekamrichtig Panik und wollte aus dem Stuhl aufspringen. Matthias sagte mir am nächsten Tag ich hätte gemeint \"Ich muß weg\", daran kann ich mich aber gar nicht mehr erinnern. Die Hebamme muß dann gesagt haben, wo müssen sie denn hin, das baby muß jetzt raus.
    Die Ärztin, die jetzt auch da war, schmiss sich ständig mit voller Wucht auf meinen Bauch, und nach ca. 30 Minuten war der KLeine da. Um 06.18 Uhr. Ich werde diesen Moment nie vergessen, wie er schrumplig da unten an meinen Beinen lag und anfing zu schreien.ich war so gerührt, mir kamen die Tränen und jede Strapaze war vergessen. Matthias durfte dann die Nabelschnur durchschneiden und ihn mit der Hebamme waschen und anziehen, auch er war so gerührt. Die nachgeburt kam auch gleich und die Ärztin fragte mich noch ob ich geraucht hätte, sie wäre sehr verkalkt. Ich dachte noch, die spinnt ja,ich und rauchen in schwangerem Zustand. Ich wurde genäht, da ich einen Dammschnitt bekam, aber weder den Schnitt noch das Nähen spürte ich. Dann wurder er mir gleich auf den Bauch gelegt und ich durfte ihn anlegen. Danach wurden wir in ein nebenzimmer gefahren. Da kam auch meine Mutter wieder, die natürlich noch nicht damit gerechnet hat, dass der Kleine schon da sei, als sie ihn sah fing auch sie an zu weinen. Ich war der Glücklichste Mensch auf der Welt.

    Wenn ich mir heute meinen \"Großen\" so anschaue, kann ich gar nicht glauben dass er mal so winzig war, aber auch heute noch fasziniert er mich täglich aufs neue.

    LG
    Isis


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  2. #2
    Lu
    Lu ist offline
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    \"ich muß weg\" - du bist ja süß! Ich hoffe die nächste Geburt läuft auch so problemlos!
    Danke für den Bericht!

    lg
    Lu

  3. #3
    Senior Mitglied Avatar von ElaT
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    Danke für den ausführlichen Bericht. Es tut gut, immer wieder zu lesen, daß die Schmerzen und Strapazen ganz schnell vergessen sind, wenn die Kleinen erst mal auf Mamas Bauch liegen.

    LG
    ElaT

  4. #4
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    Ich denke mir auch, soooooo schlimm kann es ja nicht gewesen sein, sonst hätte ich mich doch nicht für ein 2. entschieden, oder

    Aber es ist echt so, dass man den Schmerz vergisst, ich weiß heute einfach nicht mehr, wie es sich anfühlte, jedenfalls die Wucht, mit der einem die Wehen überrollen, vergisst man. Das ist wohl von der Natur so eingerichtet.

    LG
    Isis

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