Anzeigen



Herzlich willkommen auf Couchwives.de


Das Forum für alle Angelegenheiten der Frau von heute.


  •  » Sie haben einen Heiratsantrag bekommen und wissen nicht wohin mit ihrer Freude?
  •  » Sie haben Fragen zur Inneneinrichtung?
  •  » Sie möchten sich mit anderen Bräuten unterhalten?
  •  » Sie brauchen Tipps für Ihr neues Hobby?
  •  » Sie möchten wissen wie die anderen Mütter mit den gleichen Problem umgehen?

...dann sind Sie bei uns genau richtig!


Wir werden versuchen Ihnen bei Ihren Fragen und Problemen zu helfen.

Ja! Ich möchte mich jetzt registrieren!


Seite 3 von 13 ErsteErste 1 2 3 4 5 6 7 ... LetzteLetzte
Ergebnis 21 bis 30 von 123

Thema: ⫸ Elternartikel ueber kleine Tyrannen

13.12.2017
  1. #21
    Moderator
    Beste Kocherin der Welt Avatar von Jill
    Alter
    36
    Beiträge
    18.259
    Feedback Punkte
    4 (100%)

    Standard ⫸ AW: Elternartikel ueber kleine Tyrannen

    Danke für deine Erklärung!
    Ehrlich gesagt hätte ich diesen Elternkreis wirklich gefühlsmäßig für sehr klein gehalten.
    Ich zumindest finde es enorm wichtig, meine Kinder "sozialverträglich" zu erziehen, aber dennoch werde ich keine Dinge verbieten oder Frustration schüren, nur "weil sie das ja auch mal lernen muss". Wie gesagt, ich bin der Meinung, Grenzen und Frustration ergeben sich bei einer einigermaßen gewissenhaften Erziehung sowieso von selbst genug.

    Könntest du hierfür:
    Extremen davon und schlimm finde ich dabei, dass diese partnerschaftliche schon sehr toleriert und für großartig und genau richtig befunden wird.
    vielleicht mal ein paar Beispiele geben? Mir ist das irgendwie nicht so ganz klar, was damit immer gemeint ist.


    • Mrs. Ad

      adds
      Couchwives.de
      hat keinen Einfluss
      auf Anzeigen
      die angezeigt werden durch
      Google Adsense

         Anzeige:
       

  2. #22
    Moderator
    Beste Kocherin der Welt Avatar von Jill
    Alter
    36
    Beiträge
    18.259
    Feedback Punkte
    4 (100%)

    Standard ⫸ AW: Elternartikel ueber kleine Tyrannen

    Zitat Zitat von Nikita Beitrag anzeigen
    Und es gibt auch noch die, die sich zumindest die ersten drei Jahre fast ausschliesslich um das Kind kümmern und trotzdem konsequent und gut erziehen...

    LG
    Das möchte ich auch ganz dick unterstreichen. Mich nervt nämlich auch dieses pauschalisierte Verurteilen/Belächeln der "Übermütter".
    Ich persönlich werde übrigens nach 2 Jahren in den Beruf gehen (Referendariat, und daher Vollzeit, Janna wird also Krippenkind), aber ich ziehe den Hut vor jeder Mutter, die ihrem Kind die ersten drei Jahre komplett widmet und halte das auch für sehr sinnvoll.

  3. #23
    Experte
    Beiträge
    7.493
    Feedback Punkte
    2 (100%)

    Standard ⫸ AW: Elternartikel ueber kleine Tyrannen

    Zitat Zitat von Judith Beitrag anzeigen
    Der Anteil der Kinder, bei denen der Erziehungsstil "zu weich/partnerschaftlich" ist, ist meiner Meinung nach verschwindend gering. Und mir sind Eltern, die sich ein paar Gedanken zu viel machen, immer noch lieber als solche, denen es einfach wurscht ist, was der Nachwuchs den ganzen Tag lang so treibt.
    Puh ja, das ist wahrscheinlich wirklich der größere Anteil. Aber diese Leute erreicht man doch mit überhaupt keinem noch so tollen Ratgeber. ?)

    Ich kann auch gut nachvollziehen, was Gerbera so schreibt. Ich habe neulich in der U-Bahn die Unterhaltung zweier Mütter mitbekommen, die sich darüber beschwerten, wie wenig individuell die Klassenlehrerin auf ihre Kinder eingeht. Ob die sich mal gefragt haben, was das für die arme Lehrerin heißt, wenn alle 30 Kinder in ihrer Klasse Eltern haben, die solche Ansprüche stellen??? Oder auch nur 10 Kinder? Die übrigen 20, von denen vielleicht 5 wirklich eine besondere Förderung brauchen, kann die Lehrerin dann mal schnell links liegen lassen, damit sie den Tag überhaupt überlebt.

    Und weils hier aufgetaucht ist, will ich auch noch was zum Thema Vollzeitmütter vs. Teilzeitmütter sagen. Ich finde es völlig überflüssig, da irgendwelche Wertungen anzustellen. Beide Modelle haben Vor- und Nachteile. Die Vollzeitmütter nehmen oft eine starke finanzielle Abhängigkeit vom Mann in Kauf und entscheiden sich oft für eine Partnerschaft, in der beide Partner sehr unterschiedliche Aufgaben und tägliche Erfahrungen haben. Dafür haben sie im Idealfall die Chance, sich dem Kind und dem Haushalt in aller Ruhe und Sorgfalt zu widmen. Das ist super, wenn man erstens mit dem Risiko der Abhängigkeit leben kann und zweitens das Interesse an den Aufgaben eh sehr unterschiedlich ist, so dass jeder machen kann, was ihm mehr liegt.

    Teilzeitmütter dagegen setzen sich und die Familie deutlich mehr Organisationsaufwand aus, haben daher aber auch mehr Abwechslung bei der Aufgabenverteilung. Das ist super, wenn man erstens gut mit Stress umgehen, organisieren und Kompromisse machen kann, und zweitens, wenn in der Partnerschaft beide sowohl starkes Interesse an ihrem Beruf als auch an der Erziehungsverantwortung haben. So ist es zum Beispiel bei uns. Mein Mann will auf keinen Fall, dass ich die ganze Elternzeit nehme. Er will zumindest für ein paar Monate (und damit meine ich nicht die zwei Monate "Wickelvolontariat") die Hauptverantwortung übernehmen. Wir verdienen beide gleich gut und haben beide kein Problem damit, ein paar Monate Pause im Job zu riskieren. Also ist das Modell für uns perfekt. Für andere ist es das nicht. Genauso, wie man nicht einfach den Ehepartner austauschen kann, kann man auch keine Lebensmodelle austauschen.

    Und deswegen finde ich, dass die Diskussion um Vollzeitmama vs. Teilzeitmama nicht wirklich in die Diskussion "Wie erziehe ich mein Kind am besten/liebevollsten?" gehört. Damit unterstellt man nämlich wieder, dass das eine Modell besser oder schlechter ist als das andere. Genauso, wie die Vollzeitmutter ihr Kind total vernachlässigen kann, kann sie es auch total überbeglucken. Und sie kann auch alles ganz richtig machen. Und das gleiche gilt für die Teilzeitmutter, finde ich.

    LG Ellen

  4. #24
    Erfahrener Vielschreiber Avatar von Katinka
    Ort
    im grünen Herzen Deutschlands
    Alter
    42
    Beiträge
    4.392
    Feedback Punkte
    19 (100%)

    Standard ⫸ AW: Elternartikel ueber kleine Tyrannen

    Mich hat es vorhin auch in den Fingern gekribbelt, als ich Nikitas Post gelesen habe. Ich sehe es genauso wie Ellen. Sowohl Vollzeit- als auch Teilzeitmütter können Erziehungsfehler machen...

  5. #25
    Moderator
    Beste Kocherin der Welt Avatar von Jill
    Alter
    36
    Beiträge
    18.259
    Feedback Punkte
    4 (100%)

    Standard ⫸ AW: Elternartikel ueber kleine Tyrannen

    @ Ellen und Katinka:
    Ich denke mal, Nikita ist wohl das hier aufgestoßen, und das klingt zumindest auch in meinen Ohren doch ziemlich pauschal gegen "Vollzeitmutterschaft" gewettert . Dass beide Seiten nicht unfehlbar sind, ist denke ich uns allen klar.
    Ich glaube das lässt sich ziemlich genau aufteilen. Ein großer Teil, der sich nicht kümmert, ein kleiner Teil der konsequent und gut erzieht und ein anderer Teil der sich ausschließlich um das Kind kümmert.
    (als wären das automatisch Gegensätze!)
    und
    Zitat Zitat von Gerbera Beitrag anzeigen
    Die Mutter die ihren Terminplan und ihr komplettes Leben ausschließlich auf ihr Kind ausgerichtet hat, findet immer noch Gleichgesinnte die sie unterstützen und das genau richtig finden.

  6. #26
    Erfahrener Vielschreiber Avatar von Gerbera
    Beiträge
    5.721
    Feedback Punkte
    2 (100%)

    Standard ⫸ AW: Elternartikel ueber kleine Tyrannen

    Natürlich gibt es Mütter die es gut machen!
    Das ist doch keine Frage!!!! Und das hat sicher wie Ellen z. B. schon ausgeführt hat, nichts damit zu tun wie lange die Mutter Zeit für das Kind hat. Eine Hausfrau hat ja auch nicht 24 Stunden am Stück nur Zeit für das Kind sondern muss auch noch ihren Pflichten nachkommen.

    Ich denke, es ist alles okay, wenn sich alles in Grenzen und gesunden Maßen hält. Und genau das ist sicher mit dem Instinkt auch gemeint.

    @ Judith: Es geht ja gar nicht darum künstlich Situationen zu schaffen in den die Kinder frustriert werden.Du hast Recht, es ergeben sich genug Situationen aus dem Alltag heraus und die Frage ist, wie geht man mit diesen um. Beispiel: 3 Mütter sind mit ihren Kindern (Mitte 3) auf dem Spielplatz. Die 3 Kinder spielen im Sandkasten. Kind a nimmt Kind b die Schaufel weg. Kind b heult.
    Was nun?

    Variante a: Mutter b rast SOFORT zu ihrem heulenden Kind b und erklärt Kind a, wie böse es ist.
    Variante b: Mutter a rennt zu ihrem Kind und schimpft.
    Variante c: Alle warten erstmal ab und sehen dann, dass Kind b sich die Schaufel einfach zurück holt.

    Ich wette mit Dir, dass in den meisten Fällen die Mütter sofort hinrasen und sich dem Problem annehmen. Keines der Kinder hat die Möglichkeit selber zu reagieren. Mama ist IMMER diejenige die alles macht.
    So auch in der Schule.
    Kind a nimmt Kind b das Mäppchen weg.
    Am nächsten Morgen kommt sofort Mutter a und schimpft mit Kind b. Das gibt ein Ungleichgewicht, weil sich die Erwachsene einmischt. Und bei absoluten Minisachen (wir reden nicht von Mobbing etc!). Trotzdem- und das meinte ich damit- würden die meisten Mütter genauso handeln und finden das absolut richtig. Ihrem Kind wird Unrecht getan, dass darf so nicht sein.
    Manchmal lösen sich solche Dinge aber auch von alleine oder sind auch oft anders als das Kind sie möglicherweise zu Hause geschildert hat. Das kennst Du selber aus der Schule. Denk nur dran, einer Deiner Schüler hat die Hausis nicht gemacht. Er bekommt von Dir einen Rüffel weil das nicht geht. Danach kapiert er leider die neuen Aufgaben nicht weil er ja die Vorübungen nicht dabei hat oder er kann etwas nicht machen für das die Hausis Voraussetzung waren. Du hilfst ihm (aus erzieherischen Gründen) nicht.
    Zu Hause sagt er :"Frau xy hat mir heute gar nicht geholfen."
    Schon kommt Muttern angepest. "WIESO haben sie meinem Kind nicht geholfen? Sie sind dazu verpflichtet. Das ist ja unmöglich...."

    Interessant fand ich an dem Buch noch, dass Winterhoff schreibt, dass kein Elternteil mal hinnehmen kann, dass ihr Spross etwas macht, dass vielleicht nicht so nett ist, denn sie können sich damit nicht anfreunden.
    Ich beobachte das echt oft. Ein Kind haut z. B. das andere weil es etwas nicht bekommt. Sofort das Mamaecho: "Das hat Jannis aber nicht mit Absicht gemacht".
    NATÜRLICH hat er es mit Absicht gemacht, denn es ist seine Reaktion darauf, dass er etwas nicht bekommt. Was bitte soll also dieser Satz?

  7. #27
    Erfahrener Vielschreiber Avatar von Gerbera
    Beiträge
    5.721
    Feedback Punkte
    2 (100%)

    Standard ⫸ AW: Elternartikel ueber kleine Tyrannen

    Zitat Zitat von Judith Beitrag anzeigen
    @ Ellen und Katinka:
    Ich denke mal, Nikita ist wohl das hier aufgestoßen, und das klingt zumindest auch in meinen Ohren doch ziemlich pauschal gegen "Vollzeitmutterschaft" gewettert . Dass beide Seiten nicht unfehlbar sind, ist denke ich uns allen klar.

    (als wären das automatisch Gegensätze!)
    und
    Nö, das hat gar nichts unbedingt damit zu tun.Und so habe ich es auch nicht gemeint. Es gibt solche und solche, das ist ja klar und ich muss ehrlich sagen, ICH persönlich finde es eben nicht gut wenn sich alles nur um das Kind dreht. In meinen Augen ist es nach einer gewissen Zeit eben auch so, dass auch eine Mama wieder ein bißchen was für sich machen sollte und sich nicht ausschließlich über das Kind definieren sollte. So müsste auch vieles nicht immer in einen regelrechten Wettkampf ausarten (mein Kind schläft schon durch, meins kann schon ins Töpfchen...)
    Das ist meine Meinung und hat nichts damit zu tun ob man jetzt arbeiten geht oder nicht.
    Ich denke, die Personen die ich meine mit meinen Posts befinden sich eher nicht in unserem Forum, denn sonst würden sie ja schon was für sich damit wieder machen
    Außerdem geht es ja in dieser Diskussion um die Probleme die entstehen, ich glaube, diese Probleme finden sich hier gar nicht. Ich habe nie von einer Mutter gelesen die sich permanent in alles einmischen muss was ihr Kind angeht. Zudem sind die Kinder hier in der Regel noch viel zu klein, ich spreche ja von Schulkindern die sich schon die eine oder andere Methode angeeignet haben müssten, nicht von Babys die noch- wie soll ich sagen- kein Problembewusstsein und keine Problemlösestrategien haben.

    Was mir zu den partnerschaftlichen Müttern - so wie ich Winterhoff verstanden habe- auch einfällt: Was unbequem ist muss das Kind nicht machen. "Jan kann nicht basteln. Wir sind da alle nicht gut drin."
    "Jan muss darin nicht gut sein, aber um seine Motorik zu schulen ist es gut für ihn Ausschneiden zu üben"

  8. #28
    Experte
    Beiträge
    7.493
    Feedback Punkte
    2 (100%)

    Standard ⫸ AW: Elternartikel ueber kleine Tyrannen

    Zitat Zitat von Gerbera Beitrag anzeigen
    Naja, Judith, dass kommt ganz auf die Schule und das Alter der Kinder drauf an. Eltern die alles besser wissen und für alles eine super Idee haben wie Du IHR (und zwar nur IHR KIND) behandeln sollst, sind eben so anstregend wie Eltern die sich null kümmern.
    Ich glaube das lässt sich ziemlich genau aufteilen. Ein großer Teil, der sich nicht kümmert, ein kleiner Teil der konsequent und gut erzieht und ein anderer Teil der sich ausschließlich um das Kind kümmert.
    @Judith: Ich habe diesen Satz ganz anders verstanden, vor allem im Zusammenhang der Diskussion. ?) Nämlich so: Es gibt Eltern, bei denen sich 24 Stunden am Tag alles ums Kind dreht und die alles andere hintenan stellen und voll aufs Kind ausrichten. Und das können sowohl Vollzeitmütter als auch Teilzeitmütter sein.

  9. #29
    Erfahrener Vielschreiber Avatar von Gerbera
    Beiträge
    5.721
    Feedback Punkte
    2 (100%)

    Standard ⫸ AW: Elternartikel ueber kleine Tyrannen

    ja genauso habe es gemeint, Danke Ellen

  10. #30
    aufsteigendes Mitglied Avatar von Nikita
    Ort
    Genk
    Alter
    40
    Beiträge
    1.193
    Feedback Punkte
    0

    Standard ⫸ AW: Elternartikel ueber kleine Tyrannen

    Ich finde einfach man darf nicht pauschalisieren, es gibt sooo unendlich viele Modelle der Erziehung und dabei Vollzeit und Teilzeitmütter, und was für wen besser ist, ist eben ganz individuell. Ich wollte mit meiner Bemerkung auch einfach nur ausdrücken, das es nicht davon abhängt, ob ein Kind mehr oder weniger Zeit bei der Mutter verbringt, sondern ehr darauf, wie und auf welche Weise man sein Kind erzieht. Und der Meinung das man selbst neben dem Kind auch noch ein Leben haben sollte, bin ich natürlich auch.
    Es gibt warscheinlich kein besser oder schlechter, es liegt meiner Meinung nach an den Werten die man seinem Kind vermitteln möchte.

    LG

Seite 3 von 13 ErsteErste 1 2 3 4 5 6 7 ... LetzteLetzte

Ähnliche Themen

  1. Ueber Geschmack laesst sich streiten....
    Von claudi181 im Forum zum Lachen und Rätseln
    Antworten: 6
  2. Ueber- bzw Entsaeuerung
    Von Jo! im Forum Allgemeine Gesundheitsfragen
    Antworten: 14
  3. Kleine Kinder, kleine Sorgen usw.
    Von SpeedyGonzales im Forum Baby-/Kindertalk
    Antworten: 11
  4. Kleine Stefanie
    Von Schokoladenkuchen im Forum Politik und Gesellschaft
    Antworten: 30

Stichworte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •  
Powered by vBulletin® Version 4.2.2 (Deutsch)
Copyright ©2017 Adduco Digital e.K. und vBulletin Solutions, Inc. Alle Rechte vorbehalten.
LinkBacks Enabled by vBSEO © 2010, Crawlability, Inc.
aufmerksamkeitsmacher

Werbung auschalten?
dann registrieren
und mitmachen


Anzeige