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Thema: ⫸ Ein Jahr Logopädie - Update Feb. 2013

17.12.2017
  1. #1
    Unterhaltungskünstler Avatar von Linea
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    Standard ⫸ Ein Jahr Logopädie - Update Feb. 2013

    Die Fakten:

    Marie ist 3 Jahre und 7 Monate alt - sie spricht sehr undeutlich, Fremde können sie gar nicht verstehen. Familie und Kita so 80% - ich muss täglich mehrfach nachfragen. Der Einzige, der sie ausnahmlos versteht ist Anton. Das war am Anfang in der Kita die Rettung. Allerdings hat sie mit 10 Monaten angefangen zu sprechen und seit 8 Monaten hat ihre sprachliche Entwicklung aufgehört. Natürlich erweitert sich ihr Wortschatz täglich, aber das wars.

    Odysee bei Ärzten im November/Dezember 2011:

    Aussage des Kinderarztes: "Marie spricht doch nicht schlecht, sie bekommt niemals eine Überweisung von mir zur Logopädie bevor sie nicht mind. 4,5 Jahre alt ist"

    Aussage der Fachärztin (!!!) für Kinder-HNO: "Sie spricht doch gut, ist doch klar, dass man längere Sätze nicht verstehen kann. Aber so was wie "ich habe Hunger" geht doch. Ist doch eh das Problem des Kindergartens, die hören ihr einfach nicht richtig zu." "Ach ja - die Ohren sind in Ordnung"...

    Unsere Entscheidung - wir zahlen dann eben selber

    "Hmm, ich überlege schon den ganzen Tag, wie ich es formulieren soll - aber aus meiner Sicht hat Marie ein erhebliches Sprachproblem und das muss ganz dringend fachlich abgeklärt werden!" So meine Freundin, die Kinderärztin ist und uns letzte Woche einen Tag lang zwecks Umzug besuchte.

    Also dann doch auf zur Logopädin - Erstdiagnostik gegen Bares! Termin war heute:

    Die Bestätigung :

    Die Logopädin hat einen wirklich guten Kontakt zu Marie aufgebaut und eine Stunde lang mit ihr zwei spezielle Bücher angesehen, die für eine Diagnostik gut geeignet sind.

    Letztlich ist es wirklich total klar, dass Marie für ihr Alter einen sehr sehr umfangreichen Wortschatz besitzt aber eben sehr "kehlig" spricht. Sie kann folgende Buchstaben nicht richtig oder gar nicht aussprechen:

    t
    l
    n
    r
    s
    sch
    w
    v
    ä
    ö
    ü
    ch

    Hinzu kommen diese Laute wie "kl" oder "kn" und nich viele mehr.

    Kein Wunder, dass viele Personen sie gar nicht gut verstehen können. Mir war nicht klar, dass es wirklich so viele Buchstaben sind, die ihr Schwierigkeiten bieten.

    Die Ursache ist nicht klar, es könnte damit zusammenhängen, dass sie in ihrem ersten Lebensjahr ja 10 Monate lang krank war (Erkältungen, obstruktive Bronchitis, Mittelohrentzündung etc.).

    Jetzt schreibt sie einen Bericht und mit diesem gehe ich dann zum Kinderarzt. Mal sehen, was er jetzt sagt!

    Ist schon krass, dass man sooo sehr dafür kämpfen muss! Viele andere hätten wohl schon aufgegeben. Aber gerade jetzt ist es so gut, damit zu beginnen. Ansonsten würde sie die Wörter wirklich völlig falsch abspreichern.

    LG
    Linea


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  2. #2
    Koryphäe Avatar von sweety1975
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    Standard ⫸ AW: Unser Weg zum Logopäden - kämpfen lohnt sich!

    Hallo Linea,

    bleib dran - nicht aufgeben! Beim Halbbruder meines Mannes kam man erst mit 3 Jahren drauf, dass er eine chronische MOE hatte. Sie waren zwar laufend in ärztlicher Behandlung, aber auch ein Hr. Oberarzt hat es nicht bemerkt. Wohl haben sich aber alle gewundert, warum das Kind nicht gescheit spricht. Erst bei der Polypenoperation haben sie es entdeckt. Mein Schwiegervater sagte, sie haben dann lang gebraucht, das wieder aufzuholen.

    Also wenn euch was komisch vorkommt - weitersuchen! Ich weiß, das ist voll mühsam, ich hatte das erst bei Daniel. Ein Arzt sagt dies, der andere das, der nächste hält alles für Blödsinn - zum Haareraufen.

    Lg und alles gute
    Sweety

  3. #3
    Experte Avatar von virgin
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    Standard ⫸ AW: Unser Weg zum Logopäden - kämpfen lohnt sich!

    wie gut, dass du drangeblieben bist, linea! aber wieso der arzt sich so gegen die überweisung wehrt versteh ich nicht?

  4. #4
    Unterhaltungskünstler Avatar von Linea
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    Standard ⫸ AW: Unser Weg zum Logopäden - kämpfen lohnt sich!

    @Virgin: Ich war ja noch nicht wieder da, mal sehen was er jetzt mit Bericht sagt. Aber im Herbst war er komplett dagegen, sogar gegen eine Abklärung. Er hat sich voll über mich aufgeregt ... "so kenne ich Sie ja gar nicht, so beunruhigt, ich dachte immer Sie seien da ganz entspannt...". Er WILL einfach nicht abgeben.

    @Sweety: krass Deine Story. Ich werde Marie ebenfalls noch mal einer zweiten HNO vorstellen. Es gibt eine sehr gute in unserer Stadt, lange Wartezeiten aber bestens! Zwar meinte die Logo heute auch, dass das fast auszuschließen ist, aber lieber noch mal drauf gucken lassen.

  5. #5
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    Standard ⫸ AW: Unser Weg zum Logopäden - kämpfen lohnt sich!

    Mensch, das ist ja der Hammer!
    Ich denke, je eher Marie jetzt Hilfe bekommt, umso besser.

    Unglaublich, wie hartnäckig du sein mußt und dann mit einem solchen Ergebnis.
    Ich wünsche Marie, dass sie die Unterstützung bekommt, die sie braucht.

    LG Conny

  6. #6
    Erfahrener Vielschreiber Avatar von Gerbera
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    Standard ⫸ AW: Unser Weg zum Logopäden - kämpfen lohnt sich!

    Es ist so gut, dass Du dran bleibst. Wir bekommen oft Kinder in der Schule, die auch erhebliche sprachliche Probleme haben. Manchmal wusste der Kindergarten sehr wohl davon, die Eltern haben sich da aber total gesperrt ihr Kind in eine dafür qualifizierte Einrichtung zu geben. Das ist so schade, denn die Sprachheilschulen leisten tolle Arbeit. Ich habe in meiner letzten Klasse ein Kind aus der Sprachheilschule bekommen. Ihm war nichts mehr von seinen Problemen anzumerken und heute ist er sogar auf dem Gymnasium. In der Grundschule hätten wir das sicher nicht in dem Maß auffangen können, denn dafür sind unsere Klassen viel zu groß und wir nicht gut genug ausgebildet. Ich denke immer, es ist viel vorteilhafter schnell etwas zu machen anstatt da die Zeit so zu vertrödeln. Ich habe selten erlebt, dass von alleine etwas in der Art weggegangen ist, ganz im Gegenteil. Die Kinder leiden irgendwann ja auch sehr darunter wenn sie nicht verstanden werden und es könnte passieren, dass Marie dann gar nicht mehr mit anderen sprechen mag.

  7. #7
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    Standard ⫸ AW: Unser Weg zum Logopäden - kämpfen lohnt sich!

    Wer kämpft, kann verlieren. Wer aufgibt, hat schon verloren

    Weiter so. Und nicht locker lassen!

    Warum wehrt sich der Arzt denn so gegen eine Überweisung? Versteh ich nicht, ist doch nur ein Zettel.....

  8. #8
    Unterhaltungskünstler
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    Standard ⫸ AW: Unser Weg zum Logopäden - kämpfen lohnt sich!

    Na endlich jemand, der mal richtig hingehört hat. Dann wünsch ich euch, dass der Kinderarzt jetzt endlich die Überweisung ausstellt. Und weiter viel Erfolg bei der Ursachenforschung - nicht, dass Marie doch noch deine Schwerhörigkeit geerbt hat.

  9. #9
    Unterhaltungskünstler Avatar von Nuni
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    Standard ⫸ AW: Unser Weg zum Logopäden - kämpfen lohnt sich!

    Ich finde es immer wieder unfassbar wie sehr sich beim Thema Logopädie angestellt wird. Und wie weit da auch die Unterschiede sind. Die einen meinen vorm 4./5. Geburtstag gibts da nix, die anderen finden je früher je besser. Ich habe einen ähnlichen Krampf mit Justus wegen der Thematik hinter mir. Das SPZ ist bis heute (das Kind ist mittlerweile 5,6 Jahre alt) der Meinung eine Logopädie würde bei ihm nichts bringen. Zum Glück ist unser Kinderarzt realistischer und somit gehen wir seit zwei Jahren mit Rückendeckung des Kinderarztes zur Logopädin und es ist wunderbar. Bleib also auf jeden Fall dran.

  10. #10
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    Standard ⫸ AW: Unser Weg zum Logopäden - kämpfen lohnt sich!

    Na, endlich hat mal jemand zugehört... super, dass Ihr das Thema mit Marie jetzt angehen könnt! Ich drück Euch die Daumen, dass sie schnell aufholt.

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