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Thema: ⫸ Der Kurz- oder Garnicht-Still-Thread

16.12.2017
  1. #111
    Forumsüchtig Avatar von sunrise
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    Standard ⫸ AW: Der Kurz- oder Garnicht-Still-Thread

    Zitat Zitat von Wildcat82 Beitrag anzeigen

    Und ein Tipp: Rührt die Milch mit einem sterilisierten Plastiklöffel an, statt die Flasche zu schütteln. Gibt weniger Luftblasen = weniger Blähungen!

    Lg, Dani
    Alternativ kann man auch 3 Tropfen Sab Simplex in die Flasche machen. dann sind die Luftblasen auch weg.

    Vg, Miriam


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  2. #112
    Junior Newbie
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    Standard ⫸ AW: Der Kurz- oder Garnicht-Still-Thread

    Hallo!

    Das ist ja ein Thread für mich Mein Leo ist inzwischen 9 Monate alt. Ich wollte UNBEDINGT stillen, habe mich perfekt vorbereitet, konnte Frau Lothrops Buch auswendig rezitieren, und habe mit meiner Mutter, die anfangs gegen das Stillen war, ausgiebige Diskussionen geführt.

    Dann kam aber alles anders...

    wir wollten an einem Abend in der 37. Woche essen gehen. Auf der Treppe zum Restaurant dachte ich, die Fruchtblase seit geplatzt - aber das war kein Fruchtwasser, sondern massenhaft Blut. Ich wurde per Sanka in die Klinik gefahren, Diagnose: vorzeitige Plazentalösung, Notkaiserschnitt. Leo hatte anfangs Anpassungsstörungen und ein schlechtes Röntgenbild der Lunge, also kam er auf die Neugeborenenintensiv.

    Ich wußte ja, dass man möglichst früh anlegen soll, um den Stillerfolg zu gewährleisten, also schleppte ich mich so früh es ging auf die Intensiv, dort wurde ich erstmal vertröstet. Leo hatte einen venösen Zugang und bekam Glucose, hinterher erfuhr ich, dass er auch schon in seinen ersten Lebensstunden ein Fläschchen erhalten hatte. Bis ich endlich einen Kinderarzt sah und der das OK zum Anlegen gab, vergingen fast 48 Stunden - und etliche Fläschchen für Leo.

    Der hatte sich inzwischen prima erholt, sie hatten anfangs mit einer Woche auf Intensiv gerechnet, jedoch war er schon nach 24 Stunden putzmunter. Lediglich aus Platzgründen war er dann noch auf der Intensiv. Ich kam also regelmäßig zum Anlegen, kündigte mich immer und immer wieder bei den Schwestern an - und was bekam ich gleich beim ersten Mal trotz Ankündigung zu hören? Ach, der hatte schon so Hunger, er hat gerade eine Flasche bekommen. Als ich ihn dann endlich anlegen konnte, passierte das auf ungemütlichen Plastikliegestühlen aus dem Baumarkt, und immer war eine mit Fläschchen bewaffnete Schwester gleich daneben, falls Leo nicht innerhalb von 3 Minuten perfekt andockte. Mit Stillhütchen klappte es manchmal aber meistens musste ich abpumpen. Alle in der Klinik meinten, daheim pendelt es sich schon ein...

    ...das tat es aber nicht. Ich hatte eine sehr kompetente Hebamme an meiner Seite und hatte Kontakt zu einer Stillberaterin... es nützen alle Tricks nichts, Leo wollte einfach nicht an den Busen, nachdem er schon den Komfort der Flasche kennengelernt hatte. Ich versuchte es trotzdem weiter, immer und immer wieder, und pumpte dann doch ab, mußte aber zufüttern. So bestanden meine Tage nur aus abpumpen, füttern, zufüttern, wickeln, abpumpen, füttern, etc. Das hielt ich drei Monate lang durch, Leo wuchs und gedieh und war zufrieden.

    Was man von mir aber nicht behaupten konnte, ich zuckte immer zusammen, wenn ich ihm in der Öffentlichkeit ein Fläschchen geben musste, und sah irgendwie nur noch stillende Mamas um mich herum, die ich glühend beneidete. Mittlerweile hab ich mich damit abgefunden, dass es nicht geklappt hat, und meine Beziehung zu Leo ist wundervoll und hat darunter sicher nicht gelitten - und als kleiner Pluspunkt, er hat dafür noch einige andere feste Bezugspersonen (Papa, Großeltern) die auch das Glück erleben durften, ihn schon als ganz kleinen Knopf im Arm zu halten und zu füttern.

    Nach meinen Erlebnissen muss ich sagen: es kann wirklich nicht jede Frau bei jedem Kind stillen... und wenn einem von der Klinik auch noch solche Steine in den Weg gelegt werden, wird es nicht gerade leichter.

    ich wünsche mir sehr, falls wir noch eins bekommen sollten, dass es beim nächsten Mal klappt, bin aber nicht mehr total versteift darauf, weil ich inzwischen auch gesehen habe, dass mein Kind nicht minderwertig oder weniger gesund ist, nur weil es nicht voll gestillt wurde...

    lg
    julie

  3. #113
    Experte Avatar von virgin
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    Standard ⫸ AW: Der Kurz- oder Garnicht-Still-Thread

    oje julie so wie sich das liest, muss ich ja sagen, das tut mir leid für dich. aber natürlich hast du recht: das stillen wie auch das nicht-stillen haben vor- und nachteile. ich finds bemerkenswert, dass du dieses "bimbamborium" 3 monate durchgehalten hast!

    und du hast auch recht, dass nicht jede frau bei jedem kind stillen kann. bei mir lag eine zimmer, die bekam das 3. kind aber es wollte und wollte nicht klappen mit dem stillen. erst eine bestimmte hebamme brachte das baby mit den richtigen tricks dazu.

    schade finde ich nur, dass die im krankenhaus so verbohrt waren ... da fragt man sich schon, welche ausbildung (gerade im zwischenmenschlichen umgang mit patienten) die haben

    lg, karin

  4. #114
    Unterhaltungskünstler
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    Standard ⫸ AW: Der Kurz- oder Garnicht-Still-Thread

    Julie, es tut mir sehr leid, dass das alles für dich so negativ gestartet ist.

    Natürlich ist es schade, dass die Klinik deine Wünsche bezüglich des Stillens so ignoriert hat.

    Andererseits sagst du aber auch zwei wichtige Dinge: Der Kleine ist gut gediegen und war immer zufrieden.

    Für mich ist das eindeutig das Wichtigste. Ich denke manchmal, dass sich viele Mütter diesem Still-Stress und -Druck, der von der Gesellschaft ausgeübt wird, unnötigerweise aussetzen. Stillen IST das Beste fürs Kind, keine Frage. Aber auch nicht unbedingt immer und in jeder Situation. Manchmal wollen die Mütter unbedingt für sich selbst stillen. Wieso ist das denn so??? Wie du selbst sagst, schadet das Nicht-Stillen der Mutter-Kind-Beziehung keineswegs, wie wir hier ja alle bestätigt haben. Also, was erfüllt denn die Stillmütter so mit Stolz? Ich verstehe das wirklich nicht, dass es oft als eine Art Selbstbestätigung angesehen wird.

    Ich denke, es ist in dieser Sache wie mit dem Kinderkriegen allgemein. Trotz aller Emanzipation definieren wir Frauen uns in diesen grundlegenden Dingen nach den ursprünglichsten Werten: Eine Frau ist letzten Endes nur dann "Frau", wenn sie empfangen, gebähren und Milch geben kann. Ist doch irgendwie merkwürdig. ?)

    In deinem Fall war es doch wichtig, dass dein Kleiner schnell zu Kräften kommt. Ist doch schade, dass du dann als einzige unzufrieden mit der Situation warst und dadurch die ersten Wochen so stressig und negativ erlebt hast.

    Ich wünsche dir auf jeden Fall, dass es beim zweiten Kind besser klappt, so wie du es dir wünschst.

    LG

    Angie

  5. #115
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    Standard ⫸ AW: Der Kurz- oder Garnicht-Still-Thread

    danke euch karin, für mich war das damals normal, dass er wenigstens muttermilch bekommen soll... heute finde ich mich auch ganz schön toll weil das echt anstrengend war...

    Angie, du hast absolut recht. ich war völlig gestresst und unglücklich mit der situation. dabei hatte ich ein wundervolles, gesundes, tolles neugeborenes und hätte froh sein müssen, dass er die Plazentaablösung überhaupt überlebt hat. glücklicherweise hatte ich meine familie, die mich unterstützte, und eine tolle hebamme, die mich aufgebaut hat. leos kinderarzt war keine große hilfe, er meinte "ich will sie jetzt nicht belehren, es ist ja ihre entscheidung, ob sie stillen oder nicht (!), ABER..." und das, obwohl er die vorgeschichte kannte...

    ich habe mich richtiggehend geschämt und schuldig gefühlt... das ist inzwischen vorbei. die ganze sache hat mich gelehrt, auch mal geduldig und nachsichtig mit mir selbst zu sein, und es hat mir gezeigt, dass mein kind eben ein individuum ist und nicht irgendeiner DIN-Norm entspricht - und das ist gut so

  6. #116
    Moderator
    Beste Kocherin der Welt Avatar von Jill
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    Standard ⫸ AW: Der Kurz- oder Garnicht-Still-Thread

    Zitat Zitat von Angie Beitrag anzeigen
    Ich denke manchmal, dass sich viele Mütter diesem Still-Stress und -Druck, der von der Gesellschaft ausgeübt wird, unnötigerweise aussetzen.
    Ehrlich gesagt glaube ich, dass unsere doch überdurchschnittlich informierte "Internetgemeinde" hier ein absolut verzerrtes Bild von der Realität abgibt.
    Erst letztens habe ich gelesen, dass mittlerweile FAST jedes Dritte (!!) Baby in D in den ersten Monaten gestillt wird. Na holla...
    Gerade vom Fachpersonal in den Kliniken wird die Ersatznahrung doch eigentlich als gleichwertige Alternative (und noch dazu viel praktischer!) dargestellt. Das finde ich irgendwie schon schade.
    Ganz klar: In solchen Fällen wie von julie beschrieben, ist es natürlich wichtig und gut, dass es diese Möglichkeit gibt - obwohl ich es auch da schade finde, dass eine Mutter, die alles tut, um Stillen zu können, da so im Regen stehengelassen wird.
    Liebe Julie, ich finde es super, wie du gekämpft hast und bin überzeugt davon, dass es sich für deinen Sohn auch gelohnt hat. Beim nächsten Kind kannst du die Stillthematik nun sicher etwas "entspannter" angehen, und da haben ja alle Beteiligten was davon!

  7. #117
    Foruminventar Avatar von Besita
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    Standard ⫸ AW: Der Kurz- oder Garnicht-Still-Thread

    Zitat Zitat von Judith Beitrag anzeigen
    Ehrlich gesagt glaube ich, dass unsere doch überdurchschnittlich informierte "Internetgemeinde" hier ein absolut verzerrtes Bild von der Realität abgibt.
    Erst letztens habe ich gelesen, dass mittlerweile FAST jedes Dritte (!!) Baby in D in den ersten Monaten gestillt wird. Na holla...
    Gerade vom Fachpersonal in den Kliniken wird die Ersatznahrung doch eigentlich als gleichwertige Alternative (und noch dazu viel praktischer!) dargestellt. Das finde ich irgendwie schon schade.
    Ganz klar: In solchen Fällen wie von julie beschrieben, ist es natürlich wichtig und gut, dass es diese Möglichkeit gibt - obwohl ich es auch da schade finde, dass eine Mutter, die alles tut, um Stillen zu können, da so im Regen stehengelassen wird.
    Liebe Julie, ich finde es super, wie du gekämpft hast und bin überzeugt davon, dass es sich für deinen Sohn auch gelohnt hat. Beim nächsten Kind kannst du die Stillthematik nun sicher etwas "entspannter" angehen, und da haben ja alle Beteiligten was davon!
    wieder einmal kann ich mich dem voll und ganz anschließen... die rate der stillenden mütter in meiner umgebung ist nämlich längst nicht so hoch wie hier im forum...

    @julie: dein bericht hat mich auch sehr berührt und ich bewundere es ebenfalls, wie lange du mit abpumpen durchgehalten hast!!! und wie die anderen schon schrieben - am wichtigsten ist einfach, dass es deinem kleinen leo gut geht!

  8. #118
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    Standard ⫸ AW: Der Kurz- oder Garnicht-Still-Thread

    Zitat Zitat von Judith Beitrag anzeigen

    Gerade vom Fachpersonal in den Kliniken wird die Ersatznahrung doch eigentlich als gleichwertige Alternative (und noch dazu viel praktischer!) dargestellt. Das finde ich irgendwie schon schade.
    Das kann ich nicht so ganz besaetigen, bei Kenny und bei Amy wurde ich nach der Geburt gefragt, ob ich stillen werde oder nicht und als ich verneinte, erntete ich in beiden Faellen die entsprechenden Blicke und wurde dann gefragt, wieso nicht...und endete damit, dass ich mich fuer meine Entscheidung schon im Kreisssaal rechtfertigen musste. Anstatt man das einfach so respektiert, bekam ich direkt den Stempel aufgedrueckt.
    Ich finde es schade, dass man immer einen Grund mit angeben muss, wieso man sich dagegen entscheidet.

  9. #119
    Foruminventar Avatar von Besita
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    Standard ⫸ AW: Der Kurz- oder Garnicht-Still-Thread

    Zitat Zitat von claudi181 Beitrag anzeigen
    Ich finde es schade, dass man immer einen Grund mit angeben muss, wieso man sich dagegen entscheidet.
    oder dafür

    ich bin der meinung, dass das jede frau für sich entscheiden soll - es geht ja niemand anderen was an und jede hat ihre gründe für die entscheidung - das sollte von allen seiten so akzeptiert werden.

  10. #120
    Moderator
    Beste Kocherin der Welt Avatar von Jill
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    Standard ⫸ AW: Der Kurz- oder Garnicht-Still-Thread

    Naja, es kommt sicher immer auf den Blickwinkel an. Als Stillende fallen dir halt diejenigen Schwestern auf, die deinem Kind partout die Flasche in den Hals stecken wollen, und als Flaschegebende fallen dir die Hebammen auf, die dich fragen, warum du nicht stillen magst. Wobei ich das ehrlich gesagt gut finde, könnte ja schließlich sein, dass es sich bei dir "nur" um irgendwelche vermeintlichen Probleme oder Unklarheiten handelt, die man beseitigen könnte. Aber ein einfaches "Ich will einfach nicht" sollte natürlich genügen, da geb ich dir Recht.
    Fakt ist aber dennoch, dass die Flaschenbabys definitiv in der Überzahlt sind, obwohl doch eigentlich Stillen das "Normale" wäre.

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