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Thema: ⫸ bin ich unfähig?

16.12.2017
  1. #1
    aufsteigender Junior Avatar von pucci
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    Standard ⫸ bin ich unfähig?

    ich überlege jetzt schon lange ob ich das überhaupt schreiben soll, aber mittlerweile kann ich nicht mehr.

    unser start war ja nicht gerade der beste, und dann war anika ja auch noch so krank.
    keine ahnung ob ich schuld dran bin oder nicht, aber anika ist ein absolutes tragekind. sie hängt ständig auf mir, 24 stunden am tag.
    alleine schlafen tut sie fast nie. wenn ich versuche sie wegzulegen, wird sie sofort wieder wach und unruhig.

    darunter leidet aber natürlich auch der haushalt. ich bin froh wenn ich zu drei mahlzeiten am tag komme. meine mum kocht manchmal für mich und bringt mir das vorbei, das ist schon mal super.
    mein mann greift leider nix an, und motzt nur herum. er geht ja arbeiten, und ich bin zu hause.

    dann will er die kleine immer überall hinschleppen. ich wehre mich aber entschieden dagegen, weil ich sie ja stillen muß. ich finde es schon nicht gerade angenehm, wenn meine schwiemu sich daneben setzt und zuschaut.

    ich hab sie jetzt schon einige male im auto gestillt, aber das ist auch nicht so prickelnd.
    was ich nicht verstehen kann ist, warum erwachsene leute den weg zu uns nicht finden, und wir immer mit baby herum fahren sollen.

    gestern war wieder so ein fall. sein bruder, anikas taufpate, ist extra das wochenende nach wien gekommen, um sie zu sehen. er hat sie sonst erst einmal nach der geburt gesehen.
    was war, wir mußten am abend mit ihr herum fahren, weil der onkel und die schwiegereltern nicht zu uns fahren wollten. dabei würden sie sich ja viel leichter tun.
    grad gestern ist es ihr eh nicht so gut gegangen. sie war total unruhig und hat viel geweint. darauf nimmt aber keiner rücksicht.

    mein mann meint immer nur, sie stört es ja nicht. aber alleine für mich ist das noch viel stress. grad abends. da hab ich weniger milch, und anika kann dann echt ungemütlich werden.
    er dreht sich auf die seite und schläft oder gibt mir tips was ich nicht machen könnte, statt das er sie mir mal abnimmt.

    viel hilfe hab ich sonst leider nicht. auf meine freundinnen muß ich noch bis ende des jahres warten. die wohnen alle im umfeld unserer neuen wohnung.
    das mit den omas ist so eine sache. die schwiemu kann sich eh kaum rühren (übersieht nur leider jeder) und ich hab jedes mal angst wenn sie sie nimmt. gestern hatte anika hunger und sie wollte sie mir nicht geben. ich war kurz vorm auszucken.

    meine mum ist da aber fast nicht besser. letztens hat anika geweint, ich hatte keine ahnung warum, uns sie wollte sie mir aus dem arm nehmen. ich hab mich echt zusammen reißen müssen.

    mittlerweile will ich von keinem mehr hilfe annehmen, weil sie für mich nur stress bedeuten.
    mein mann motzt nur rum, weil er nicht mehr an erster stelle steht, und abends kein essen am tisch steht. also noch mehr stress.

    manchmal weiß ich echt nicht mehr weiter, und bin nur noch am heulen.

    mein mann wollte mich übrigens schon zum psychiater schicken.
    ich hatte mich geweigert anika alleine in der wohnung zu lassen um den müll rauszutragen. das hat erernsthaft von mir verlangt.
    er meint immer alle anderen schaffen das auch, ich weiß aber vin meinen freundinnen das es nicht so ist.
    die haben putzfrauen oder männer, die helfen.
    ich hänge die wäsche auf mit anika am arm.

    tja, mein mann ist mal wieder verkühlt, will die kleine nicht halten, sonst könnte er sie anstecken, geht aber heute abend auf ein festl.

    ich könnte noch viel mehr schreiben, aber ich denke es ist mal gut so.

    lg pucci


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  2. #2
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    Alles wird gut... Avatar von claudi181
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    Huhu,

    Mmmh, ich denke Du bist da echt hin und hergerissen zwischen Total Mama und auch mal nur Alexandra sein. Auf der einen Seite ist es Stress fuer Dich auf der anderen Seite willst Du auch keine Hilfe annehmen, siehe Deine Mutter, die Dir das schreiende Kind aus dem Arm nehmen wollte.
    Das sind so Sachen, die muss man auch mal als Mutter zulassen. Du bist zwar die Mama der Kleinen, aber Du hast im Moment Deine Grenzen erreicht.

    Wenn die Kleine schreit, lass sie doch mal bei der Oma (Deiner Mama) auf dem Arm. Da spricht doch nichts dagegen, oder? So wie es Kinder beruhigt, wenn die Mama ruhig ist, werden sie auch total unruhig, wenn die Mutter nicht selbst ruhig ist. Kinder merken das sofort.
    Ich kenne das von einer Bekannten, deren Tochter 2 Wochen aelter als Kenny ist. Sie ist der Typ Mutter, die beim kleinsten Zucken, die Babies immer auf den Arm nimmt, das muss nicht sein....Wir waren oefters mal unterwegs und deren Tochter hat bei ihr auf dem Arm geschrien, war quengelig und und und...Kaum hatte ich sie auf dem Arm, war die Kleine eingeschlafen......einfach weil ich ruhiger war und nicht wie die eigentliche Mutter total panisch und hektisch wurde.
    Ich sage nicht, dass das bei meinem Sohn auch immer einfach war, aber ich habe zumindest einen Mann, der sich auch als Papa gesehen hat, der gemerkt hat, wenn es mir mal zu viel wurde und es wird irgendwann iregndwie zuviel und man steht vorm Kollaps....
    Du musst da echt Deinem Mann ins Gewissen reden. Nicht nur Du bist die Mama, er ist auch der Papa. Er darf ruhig auch oefters die Kleine umsorgen. Er darf Dir auch etwas im Haushalt abnehmen. Das erleichtert schon einiges...Er darf nicht von Dir erwarten, dass Du das Kind umsorgst, den Haushalt schmeisst und abends seine Mahlzeit auf dem Tisch steht. Das geht spaeter vielleicht mal einfacher, aber auch nur wenn der Partner von Anfang an hilft......Aber jetzt ist die Situation fuer Euch viel zu neu, als das alles perfekt laufen wird.


    Zu den Besuchen, ich denke da sollte ein Gleichgewicht herrschen. Einmal kommt der Besuch zu Euch und einmal geht ihr mal woanders hin. Einfach damit Ihr auch mal rauskommt, denn irgendwann koennten diese Besuche der Familie, Freunde bei Euch als nervig von denen empfunden werden, da es ja immer nur bei Euch sein soll. So verliert man auch Freunde, die irgendwann dann dieses "Die kuemmert sich eh nur noch ums Kind"-Denken entwickeln.....und das darf auch nicht passieren.
    Die Freunde muessen merken, dass ihr jetzt ein Kind habt und ihr nicht so springen koennt wie frueher, aber ihr muesst merken, dass Freunde auch irgendwo an einer Stelle in Eurem Leben stehen. Das ist alles so ein Geben und Nehmen.......

    Ich denke, wenn Du insgesamt mehr Hilfe zulaesst und auch bekommst, vor allem durch Deinen Mann wird es auch mit dem Stillen einfacher...dann sollte es auch keine Probleme mehr geben irgendwo hin zu gehen und wenn es Dir unangenehm ist wenn Dir jemand dabei zuguckt, warum pupmst Du die Milch nicht ab?....Waere doch eine Alternative......

    Viel Kraft

    Gruss,
    claudi

  3. #3
    Experte Avatar von majana
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    Liebe Alex,

    zuerstmal ein dickes *Trööööst* an dich!

    Ich hab zwar selbst noch kein Kind, möchte dir aber erzählen, wie meine Schwägerin damit umgeht (und so möchte ich das später auch mal machen).

    Tanja kümmert sich (natürlich) tagsüber um die Kleine Katja wenn ihr Mann auf Arbeit ist. Wenn er heimkommt übernimmt er die Kleine und Tanja geht gemütlich das Abendessen kochen. Soo lange dauert das ja nicht. Der Mann kann sich in der zwischenzeit mal mit seiner Tochter beschäftigen und z.B. mal mit ihr spielen oder klar - wenn sie schreit trägt er sie halt rum. Dann wird gegessen und Tanja hat "Freizeit" sprich kann ihre Lieblingssoap z.B. ohne Unterbrechung anschauen oder was im Haushalt machen wie sie eben Lust hat - dann wird die kleene nochmal gestillt umgezogen und ihr Mann wiegt die Kleine dann in den Schlaf. Die "Nachtschicht" übernimmt wieder Tanja weil ihr Mann ja am nächsten Tag wieder arbeiten geht. Aber insgesamt ist es halt so, das Tanja am Tag auch mal 2 Stunden oder so hat, in denen sie sich nur um sich bzw. dann in Ruhe um den Haushalt kümmern kann. Für den Mann find ich das auch nicht schlecht, denn er bekommt ja gar nicht so viel von der Kleinen mit - er ist ja den ganzen Tag arbeiten. Ich find es wichtig, dass es für die Kinder auch eine richtige "Papa-Kind-Zeit" am Tag gibt, in der sich der Vater wirklich auf das Kind einlässt und sich nur mit ihm beschäftigt (und nicht nebenher Zeitung liest oder so).

    Vielleicht wäre das für euch auch ein Lösungsansatz? Ich weis nicht, ob sich dein mann viel mit der KLeinen beschäftigt wenn er nach der Arbeit heimkommt. Gibst du sie ihm denn dann auch mal zu halten? Zum rumtragen bis sie müde ist? Weißt du, ich meine wenn die Kleine Frisch gewickelt ist und gestillt - dann kann ihr in dem moment eigentlich nichts weiter fehlen (außer z.B ein quer sitzender Pups) aber da kann doch der Papa auch die kleine rumtragen und betüddeln...

    Viel Kraft wünscht Dir
    Jana

  4. #4
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    liebe alex

    lass dich erst mal ganz dolle drücken.

    noch ist unser pünktchen ja drinnen, aber irgendwann komm ich vielleicht auch in deine situation.

    ich stimme claudi zu, dass dein mann sich absolut daneben benimmt. papa zu sein, bedeutet wesentlich mehr, als zur arbeit zugehen.

    wenn er erwartet, dass du ihm am abend eine geputze wohnung, leckeres essen und ein zufriedenes kind präsentiert, ist er der fall für den psychater !

    ich denke, es ist schwierig, das gleichgewicht zwischen mutter und sich-selbst-sein zufinden.

    ein bißchen hilfe von außen anzunehmen, ist dabei sicher ganz hilfreich.
    dabei würde ich mit den betreffenden aber abstimmen, wie ich mir das vorstelle.
    nur wer spricht, dem wird geholfen.........

    das könnte ja auch auf die anderen zu treffen, vielleicht haben deine verwandten und dein mann ja auch erwartungen, die nicht erfüllt werden.
    und dadurch kann ja eine menge unmut entstehen.

    ich stimme dir allerdings zu, dass nach eurem schwierigen start, etwas mehr rücksicht angebracht wäre.
    immer mit dem baby von pontius zu pilatus, dass würde ich auch nicht mitmachen.
    die bedürfnisse des babies gehen eindeutig vor. und das braucht viel liebe, seine mahlzeiten und ein plätzchen zum schlafen. :!:

    wenn leute euch besuchen kommen, dann bitte sie doch einfach, was zum essen mitzubringen ......... so entfällt für dich der stress.

    und wenn ihr irgendwo hingeht, dann bittest du dort um ein ruhiges plätzchen ohne zuschauer, wenn annika hunger hat.

    hast du denn die möglichkeit, etwas für dich zu tun und dich mit anderen müttern auszutauschen........... zum beispiel rückbildung mit babymassage oder sowas?

    was das tragen angeht........ hast du mal über ein tuch nachgedacht? oder zumindest einen tragesack?

    manche babies haben sicher mehr bedürfnis nach nähe als andere.
    und versuche etwas gelassener zu werden, das tut annika auch gut

    lg conny & pünkti inside

  5. #5
    aufsteigender Junior Avatar von pucci
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    am anfang war es ja auch so, das er sie genommen hat wenn er heim gekommen ist, oder am wochenende, und in der zeit konnte ich mich dann um was essbares und den haushalt kümmern.

    aber das wurde immer weniger und er hat mir immer mehr das gefühl gegeben, das es ihm lästig ist, wenn er anika beim fernschauen am arm hat.

    besuch hatten wir abgesehen von den großeltern erst 2 mal. einmal bevor sie wieder ins kh mußte, und einmal danach.
    den leuten ist es zu weit zu fahren. früher waren auch immer wir die jenigen die herum gefahren sind, also warum soll sich das mit baby ändern.

    ich denke mir halt, das es mit der zeit sicher leichter wird. sie wird größer, und dann ist es auch nicht mehr so kalt

    tragetuch haben wir eh, aber immer mag sie es halt auch nicht.

    was das stillen angeht, habe ich ja kein problem damit es woanderst zu tun, aber was ich nicht will ist, das sich wer daneben hinsetzt und mir auf den busen schaut.

  6. #6
    aufsteigendes Mitglied Avatar von tanja76
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    Hallo Alexandra,

    das hoert sich ja nicht gut an :cry: .

    Weisst du was die Hebamme vom Vorbereitungskurs gesagt hat? Man soll sich nicht stressen lassen, schon gar nicht vom nicht gemachten Haushalt!!
    Dann bleibt halt mal was liegen, na und? Und wenn du es nicht schaffst mal abends fuer deinen Mann zu kochen, dann muss er sich selber was machen.

    Ich koennte mir gut vorstellen das du tagsueber auch oft muede bist (war ich auf jeden Fall staendig) und weisst du was? Dann leg dich mit Annika einfach mal ne Std hin.

    Und mit deinem Mann musst du mal ein ernstes Wort reden, so kann das nicht weitergehen.

    Ach ja, und wenn Jemand nicht zu euch kommen will aber erwartet das ihr mit Baby ueberall hinfahrt, dem wuerde ich das mal knallhart sagen.
    Ich fand es auch immer doof wenn wir ueberall hinsollten und ich habe dann auch manchmal gesagt, nein, heute nicht.

    Kopf hoch, du schaffst das.

    Lg,
    Tanja

  7. #7
    Ein-Gast
    Gast

    Standard

    hallo Alexandra,

    es tut mir sooo leid für dich, ich spüre sooo viel schmerz und traurigkeit in deinen worten.

    Du hast bereits sehr gute und hilfreiche antworten oben erhalten. was ich dir empfehlen könnte: es gibt - sicherlich auch bei Euch - sprechstunden für junge eltern, die probleme haben. diese werden oft an universitätskliniken, oder krankenhäusern, von ´hebammen, von beratungsstellen etc. angeboten. oft kann auch der frauenarzt adressen nennen. du hast hier über deine sorgen geschrieben, das ist schon mal ein gutes zeichen, dass du bereit bist, die situation zu ändern und hilfe zu suchen. ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass du die probleme mit eurer maus einfach noch nicht verarbeitet hast. denn mal ehrlich - du hast schon seit vieeelen monaten extremen stress. das hält kein mensch auf die dauer aus, es kommt einfach zu ermüdung und zusammenbruch - psychisch wie körperlich.
    ich bin keine mutter, könnte dir erzählen wie es meine cousine macht. sie hat 3 kinder (6, 3 und 1,5 jahre alt). sie geht am wochenende arbeiten, um sich zu erholen!!! um aus dem haus zu kommen, weg von haushalt und den kindern. und das ist vollkommen ok so! jeder mensch braucht abwechslung - andere umgebung, andere menschen um sich herum. ich vermute, dass dies die fehlen könnte.
    wenn der mann meiner cousine abends nach hause kommt, steht sie schon angezogen an der haustüre: schatz - die kinder haben schon gegessen / oder füttere sie / oder geh spazieren etc. sie hat den mann ERZOGEN. ich erlaube mir, zu behaupten, dass du es bei deinem mann nicht geschafft hast. auch wenn es krass klingt... ER ist der vater. er arbeitet einen 10 stunden tag? du einen 24 stunden tag. du musst dich mit ihm zusammen setzen und ihm das klar machen. auch ER muss sich ums kind kümmern. der herr bricht nicht vor anstrengung zusammen, wenn er beim fernsehen die kleine im arm halten wird. er wird nicht zusammen brechen, wenn ER aufgaben im haushalt übernimmt. Pucci, setz dich mit ihm zusammen und sag ihm KLIPP UND KLAR - schreib es ihm auf - WAS du von ihm erwartest. bitte tu es Annika nicht an - mach mit der bisherigen lebensweise nicht weiter - du bist entweder kurz vorm zusammenbruch oder mitten drin!

    könnt ihr euch eine putzfrau leisten? nehmt euch eine!
    könnt ihr euch eine haushaltshilfe leisten? holt euch eine, soll sie einkaufen und kochen!

    vielleicht könntest du auch kontakt zu anderen müttern suchen? damit du auch sehen kannst, wie andere mit ihren babies umgehen? um einfach nur sprechen zu können?

    aber als wichtigstes empfehle ich dir (s.o.), eine sprechstunde / beratungsstelle für junge mamas aufzusuchen. die leute schauen sich an, wie der tagesablauf ist, wie man ihn optimieren kann. sie schauen, wie man das schlaf- und essverhalten des babies optimieren kann. sie schauen auch, ob und welche fehler die eltern machen, und treten manchmal dem einen oder anderen verantwortung abgegebenden papa gehörig in den allerwertesten.

    ich umarme dich ganz dolle. und bitte dich - bitte nimm hilfe an.

  8. #8
    Erfahrener Vielschreiber Avatar von Tanja75KR
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    Hallo!

    Hab die Antworten nur kurz überflogen, daher schonmal sorry für Doppeltes.

    Aaaaaaaaalso: Dein Mann sollte sich schämen!!! :evil: Ich kann gut verstehen wie es dir geht, denn unsere Kleine war in den ersten drei Monaten die Hölle! Es klappte nicht so gut mit dem Stillen, ich hatte nachts kaum Schlaf und tagsüber war ich rund um die Uhr mit der Kleinen beschäftigt. Wenn mich dann noch mein Mann angemeckert hätte wäre ich ihm wahrscheinlich an die Gurgel gegangen!!!

    Hilfe von anderen hatte ich auch nicht wirklich, von daher war es selbstverständlich, daß Klaus mir abends entweder die Kleine abgenommen hat, oder sich um Essen, Haushalt usw. gekümmert hat. Letzterer war in den ersten Monaten übrigens absolut zweitrangig!!!

    Lass Dir bitte auf keinen Fall ein schlechtes Gewissen einreden, weil Du andere Dinge schleifen lässt. Konzentriere Dich voll und ganz auf Anika, denn die braucht dich!!! Es gibt ein tolles Buch über "solche" Babies (http://www.amazon.de/exec/obidos/ASI...330446-1264215). Da sind zwar auch Tipps bei die ich übertrieben fand, aber im grossen und ganzen lernt man, daß manche Kinder einfach mehr Zuwendung brauchen als andere!

    Du musst Dich bei Deinem Mann durchsetzen! IHR BEIDE habt nun ein Baby und da MUSS jeder seinen Beitrag leisten. Der feine Herr kann nicht erwarten, daß Du gleich am Anfang ALLES alleine schaffst!!!

    Und: lass Dir von niemandem reinreden! DU bist die Mama und DU weisst was gut für Dein Kind ist! Mit der Zeit wirst Du merken, daß Du Anika immer besser kennst und sie wird auch ruhiger werden! Unsere Motte ist mittlerweile wirklich ein Sonnenschein, und es gab Zeiten, da hätte ich das NIIIEEE gedacht!!! :?

    LG
    Tanja[/url]

  9. #9
    Mitglied Avatar von Tatjana
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    Ohje, lass Dich erstmal drücken!
    Ich kann nachvollziehen wie es Dir geht - Du bist an Deinen Grenzen angelangt und hast das Gefühl ganz allein zu sein.

    Ich erzähle Dir mal von mir, wie es damals war. Wir hatten zwar keinen so schwierigen Start wie Ihr, aber Dustin war ein sehr sehr anstrengendes Schreibaby (das war auch u.a. der Grund warum wir lange gesagt haben, wir wollen kein zweites Kind). Es war eine sehr harte Zeit, und ich habe mich nur zu oft als Versagerin gefühlt. Wenn dann von Aussenstehenden noch Sprüche kommen "Die Eltern von heute sind auch nichts mehr gewöhnt..." - na dann. Ich muss allerdings sagen, dass ich einen Mann habe, der ein absoluter Vorbildpapa ist *in meinen Augen*. Er arbeitet viel, und ich war damals sehr viel mit Dustin allein. Zudem kam, dass wir 35km von unseren Eltern/Freunden entfernt wohnten - und wir hatten nur 1 Auto, mit dem Daniel unterwegs war - ich war also von morgens bis abends allein, kam kaum raus aus dem Kaff und bin bald wahnsinnig geworden. Doch mein Mann erwartete keinen perfekten Haushalt, kein perfektes und pünktliches Essen und keine perfekte, auf ihn fixierte Frau. Und ich liebe ihn dafür umso mehr. Nicht umsonst heisst es, dass ein Baby für eine Beziehung die härteste Bewehrungsprobe ist. Mein Mann hat im Haushalt mit angepackt nach dem Feierabend/am Wochenende - das tut er heute noch - es ist selbstverständlich. Er hat sich mit seinem Kind beschäftigt, er war für seine Frau und seinen Sohn da. Und ich lernte irgendwann abzuschalten, ich lernte jede Pause für mich sinnvoll zu nutzen. Ich lernte, dass ein warmes, entspannendes Bad Wunder bewirken kann - wenn man diese Zeit als Seine eigene auskostet, als Luxus. Und aus solchen Dingen, die ich für mich allein machen konnte (die ja früher selbstverständlich waren) habe ich gelernt neue Kraft zu schöpfen. Es waren MEINE 20 Minuten. Verstehst Du was ich meine - ich glaube das ist genau das, was Dir fehlt. Du drehst Dich im Kreis, ohne Pause, ohne Möglichkeit neue Kraftreserven aufzubauen. Und als erstes sollte da etwas passieren - und das geht nur, wenn Dein Mann einsieht, dass das Leben mit der Kleinen hart ist, dass Du keine Maschine bist, und dass auch Du "mal" Feierabend machen musst. Du brauchst dringend Hilfe! Und da sollte in erster Linie Dein Mann umdenken. Gibt es die Möglichkeit, dass Du mal von morgens bis abends für Dich eine Auszeit nimmst, und die Kleine bei Deinem Mann lässt (Milch auf Vorrat abpumpen) ? Und zwar so, dass er nicht zu seinen Eltern abhauen kann, wenn`s ihm zu bunt wird. Übertrage ihm für den Tag auch ruhig ein paar Aufgaben, die Du sonst auch "zu erledigen" hast - ich glaube nur so kann er Dich verstehen.

    Zu dem Besuch - ganz klar, man muss sich abwechseln, es kann nicht sein, dass immer Ihr zu den Leuten müsst.

    Ich hoffe sehr für Dich, dass die Situation im Allgemeinen sich bald ändert, Du brauchst dringend eine Pause, nur dann kannst Du Dich auch viel entspannter Anika widmen, und Anika wird es merken. Es heisst - glückliche Eltern haben glückliche Kinder - und es stimmt, Deine Anspannung überträgt sich auf die Kleine, und so kommt Ihr aus dem Teufelskreis nie raus.

    Ich drücke Dir die Daumen, und wenn Du Dich ausk*** musst - nur zu!

    LG
    Tatjana

  10. #10
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    Liebe Pucci,

    es tut mir so leid für dich, dass du so unglücklich bist. Du hättest nach der anstrengenden und an den Nerven zerrenden Zeit wirklich mehr Sonnenschein verdient.

    Zuerst einmal: DU MACHST DAS TOLL!!! Du tust wirklich alles, damit es deiner Tochter gut geht und versuchst auch noch deinen Mann (was ja scheinbar im Moment nicht so einfach ist) und alle möglichen anderen Menschen zufriedenzustellen. Irgendwann musst du auch mal wieder dran sein!

    Die anderen Antworten enthalten schon so viele wichtige und tolle Tipps, dass ich kaum noch etwas Neues schreiben kann. Eine Sache muss ich aber trotzdem noch einmal wiederholen. Du solltest unbedingt mit deinem Mann sprechen und ihm sagen, wie es momentan in dir aussieht. Ihr müsst euch einen Plan überlegen, bei dem auch du zu deinem Recht auf ein paar freie Minuten (Stunden?) am Tag kommen kannst.

    Zum Thema Besuch: Uns hat der Arzt bei der Entlassung gesagt (natürlich auch, weil Erkältungszeit ist und Samuel sowieso Probleme mit seiner Lunge hat): Für die nächsten Wochen gilt für sie und ihr Kind "My home is my castle" und das sagen sie bitte allen, die sie besuchen wollen oder die sie besuchen sollen.

    Wir sind mit Samuel bisher noch zu niemandem gefahren. Natürlich waren die Großeltern und seine Tante und sein Onkel hier (wohnen aber alle recht weit weg und kommen deshalb nicht so oft). Ansonsten machen wir uns jetzt aber seit 4 Wochen eine unglaublich gemütliche Zeit und bisher haben alle dafür großes Verständnis.

    Ach übrigens: Seit Samuel zu Hause ist, habe ich bisher erst einmal etwas am Wochenende gekocht!!!

    Liebe Pucci, ich wünsche dir von Herzen, dass du für dich eine Lösung findest, wie du wieder zu mehr Ruhe kommen kannst.

    Liebe Grüße,
    bloomy

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