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Thema: ⫸ Angst/Sorge um eure Kinder - wie geht ihr damit um

16.12.2017
  1. #1
    Erfahrener Vielschreiber Avatar von Katinka
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    Standard ⫸ Angst/Sorge um eure Kinder - wie geht ihr damit um

    Hallo,

    mich beschäftigt schon lange die Frage: wie geht man mit der tagtäglichen Angst um sein Kind um?
    Wenn ich mir überlege, was alles passieren könnte, wenn ich lese, wie sehr manche (kleine) Kinder unter Krankheiten leiden müssen...da bekomme ich schier die Panik und habe solche Angst um Alex...
    Ich habe in einem Liedtext von reinhard May die Zeilen gefunden:

    ...noch nie war ich mir meiner Ohnmacht so bewusst, man kann nur Hoffen und Bangen...
    Das trifft es glaube ich ganz gut.

    Wie geht ihr mit solchen Sorgen um?

    VG Katja


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  2. #2
    Moderator
    ..es geht immer weiter.. Avatar von Jannika
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    Standard ⫸ AW: Angst/Sorge um eure Kinder - wie geht ihr damit um

    Liebe Katja,

    danke für den Thread,
    für mich ist diese Angst um mein Kind auch sehr präsent und beklemmend und manchmal dachte ich schon, ich brauche vielleicht Hilfe, ein bisschne loslassen zu können und nicht vor Angst verrückt zu werden.
    Einmal ist Jan fast in meinem Arm erstickt ( Allergieschock ), ich will nie, nie, nie wieder in diese Situation kommen, Todesangast ausstehen zu müssen oder gar schlimmeres.

    Ich habe keinen guten Rat, ich nehme mir nur selbst täglich vor, den Tag so bewusst es geht zu gestalten und zu genießen ( gerade auch jetzt, wo er noch so klein und kuschelig ist ).
    Mehr kann ich gerade nicht schreiben, ich bin bei diesem Thema zu sentimental zur Zeit.

    LG Katrin

  3. #3
    Senior Mitglied Avatar von Schneggerla
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    Standard ⫸ AW: Angst/Sorge um eure Kinder - wie geht ihr damit um

    Ich hab keine Ahnung, wie ich damit umgehe. Aber ich schaffe es irgendwie! Ich glaube, ich versuche, die schlimmen Gedanken nicht zuzulassen. Was natürlich nichts daran ändert, dass ich oft furchtbare Angst habe, dass was passieren könnte.

    Was mir auffällt, ich dachte immer, die Ängste werden weniger, je älter Dominik wird, weil er ja dadurch auch selbständiger/vernünftiger/größer wird. Nun wird er nächste Woche 13 und die Ängste sind genauso da wie früher, nur dass es eben teilweise andere Ängste sind.

    Ich habe panische Angst, dass ihm auf dem Schulweg was passiert. Aber eben anders als noch in der Grundschule, jetzt hab ich Angst, dass ihn irgendein Halbstarker vor die U-Bahn schupst, ich kann mich aus meiner Schulzeit schließlich noch gut an das Gedränge in den Bussen und U-Bahnen erinnern.
    Im Winter geht er öfter mit einem Nachbarjungen zu einem Weiher in der Nähe. Ich hab jedesmal so Angst, dass die Zwei aufs Eis gehen und einbrechen. Der Weiher ist nicht groß, ein kleiner Teich eben, aber Angst hab ich dennoch. Am meisten Angst hab ich jetzt in diesem Alter, dass er irgendwelche dummen Mutproben machen könnte. Wie Jungs in dem Alter halt sind...
    Also am liebsten würde ich ihn zu Hause einsperren und die ganze Zeit nur um mich rum haben. Aber Kinder brauchen ja Freiheiten und müssen ihre Grenzen austesten - und das sollen sie auch, denn nur wer Gefahren kennt, kann auch damit umgehen... Und ich war auch ein ganz schöner Wildfang!

    Aber mir graut jetzt schon davor, wenn er irgendwann mal anfängt abends auszugehen...

    EDIT: Ach ja, wenn mich wirklich die Ängste zu überrollen drohen, dann versuche ich es mit Vernunft. Beispielweise bei meiner U-Bahn-Angst, die ich oben beschrieben habe... Da hilft es mir schon, wenn ich mir selbst sage, dass jeden Tag Tausende von Kindern hier mit der U-Bahn fahren und es passiert so gut wie nie was. Das beruhigt mich dann immer, zumindest ein bißchen...

  4. #4
    Senior Mitglied Avatar von Marie
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    Standard ⫸ AW: Angst/Sorge um eure Kinder - wie geht ihr damit um

    Hallo Katinka,

    das ist auch für mich auch ein schweres Thema.
    Ich versuche die Gedanken am besten gar nicht zuzulassen, denn wenn ich das tue, bin ich fast handlungsunfähig, traue mich nicht vor die Tür, glucke nur, vertraue die Kinder keinem anderen an...

    Mein Mann ist da etwas gelassener. Mit ihm über die Ängste sprechen hilft mir oft, wieder "klar zu denken".

    LG
    Uschi

  5. #5
    Moderator
    Unterhaltungskünstler Avatar von Anni
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    Standard ⫸ AW: Angst/Sorge um eure Kinder - wie geht ihr damit um

    hmmm, ich muß gestehen, ich kenne solche ängste so gut wie gar nicht!
    wenn maja älter wäre und schon weggehen würde, alleine zur schule (wie bei schneggerla) usw... das wäre glaub ich etwas anderes und da würde ich mir sicher auch sorgen machen, aber jetzt

    maja ist ja nie alleine, auch wenn sie bei meinen eltern ist, ich vertraue ihnen zu 100% und "mache" mir erst gar nicht solche gedanken, eine schlimme krankheit kann ICH nicht verhindern und warum soll ich mir das leben schwer machen!?
    wahrscheinlich ist das aber auch eine typsache!?

    katrin, eure situation ist natürlich auch besonders und da würde es mir mit sicherheit genauso gehen!

    meine mama ist da viel schlimmer, vielleicht versuche ich aber auch einen klaren kopf zu behalten, oder möchte es einfach anders machen, sie hat mich mit ihrer angst und sorge immer total eingeengt und erdrückt!
    ich durfte ganz viel nicht, sie hatte immer angst daß mir etwas passiert - ich fand das ganz schrecklich weil ich mir immer so eingesperrt vorkam
    auch jetzt bei maja ist sie wieder so.... naja, sie kann auch nicht aus ihrer haut
    mein papa hat ihr mal das buch "sorge dich nicht, lebe" geschenkt, ich muß sie mal fragen ob sie das gelesen hat ;-)

  6. #6
    Profi Avatar von seestern
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    Standard ⫸ AW: Angst/Sorge um eure Kinder - wie geht ihr damit um

    Liebe Katja!

    Ich kenne diese Ängste sehr gut. Schuld daran wird wohl der plötzliche Tod meines Bruders vor mittlerweile 7 Jahren sein... An diesem Tag habe ich meine Unbeschwertheit verloren und lebe seither täglich mit dem Wissen, dass jede Minute etwas Schlimmes, unvorhersehbares passieren kann, dass das gesamte Leben ändert. Und wirklich, mir bleibt das Thema auf den Fersen, es gibt kaum einen Tag, an dem ich mir dessen nicht bewußt bin.
    Klingt komisch, 'mit dem Wissen zu leben', ich denke es weiß jeder - aber es ist wohl nur denen so wirklich vor Augen, die jemanden total unerwartet verloren haben (und eben nicht nach der Reihenfolge Großeltern, Eltern..).

    Aber ich weiß auch, dass ich so etwas nicht in der Hand habe und auch mit übertriebenen Vorsichtsmaßnahmen nichts ändern könnte. Ich möchte verhindern, Simon deshalb in Watte zu packen. Er muß seine Erfahrungen machen und ich muß ihn lassen. Meine Ängste muß ich kontrollieren und einfach vertrauen.

    Trotzdem wünsche ich mir für Simon, auch aufgrund meiner Erfahrungen, zwingend ein Geschwisterchen - weil Simon nur uns hat. Es gibt keine Onkel, keine Tanten, daher auch keine Cousins oder Cousinen - und wenn uns mal von jetzt auf gleich etwas zustoßen sollte, wäre er wirklich alleine. Aber auch später - man bleibt einfach Eltern, auch wenn das "Kind" dann 30 ist. Ich wünsche mir sehr, dass dann "noch jemand" da ist..


    Liebe Grüße!!

  7. #7
    Unterhaltungskünstler Avatar von Nuni
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    Standard ⫸ AW: Angst/Sorge um eure Kinder - wie geht ihr damit um

    Ich muss gestehen mir geht es da bisschen wie Anni. So richtig Panik oder so habe ich gar nicht. Gut, nachdem es Timo als Baby so schlecht ging, er so krank war, bin ich jedes mal fast durchgedreht, sobald er auch nur nen Schnupfen bekam, weil ich Angst hatte, dass ihm wieder was passiert, wir wieder ewig auf die Intensiv müssen etc. aber je älter und fitter er wird, desto weniger wurde das. Auch bei Zinedine habe ich eigentlich keine Bedenken, wenn er hier alleine zur Schule, zum Hort, nach Hause oder zu seinem Freund läuft. Mittlerweile fängt er an alleine auf den Fußballplatz zu gehen oder noch bissl länger draußen zu bleiben, wenn ich mit den Kleinen schon mal heim gehe.

  8. #8
    Experte Avatar von utah
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    Standard ⫸ AW: Angst/Sorge um eure Kinder - wie geht ihr damit um

    Ich gehöre auch zu denen, die solche Ängste nicht haben. Mir ist natürlich bewusst, dass immer etwas passieren kann, klaro, aber darüber denke ich nicht nach. Das war noch nie in meinen Gedanken. Ob sich das noch ändert, wenn die Kinder größer werden, dass kann schon sein, da sie dann ja auch Dinge allein tun und nicht mehr begleitet werden.

    Vielleicht liegt es auch daran, dass ich mir eben noch nie Gedanken machen mussste. IN so einem Fall wie KAtrin würde ich evtl. auch anders denken. Aber so bin ich noch vollkommen unbeschwert.

  9. #9
    Unterhaltungskünstler Avatar von Linea
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    Standard ⫸ AW: Angst/Sorge um eure Kinder - wie geht ihr damit um

    Ich kenne diese Gefühle sehr gut. Vor allem seit der Krebserkrankung meines Mannes hat es bei mir KLICK gemacht. Es hat Vorteile - ich genieße die Tage und Momente mit den Kindern viel mehr als früher. Ich weiß oft, dass es von einem auf den anderen Moment zack vorbei sein kann. Aber es hat eben auch diesen Nachteil, Angst zu haben und sich viele Sorgen zu machen.

    Ich habe dann irgendwann akzeptiert, dass ich es eh nicht ändern könnte. Diese Erkenntnis hilft mir - auch wenn sie vielleicht zunächst etwas nüchtern klingt. Wir haben nun mal in den meisten Bereichen keinen Einfluß auf unsere Zukunft und so versuche ich in der Gegenwart zu bleiben und den Tag zu genießen.

    Versteht Ihr was ich meine?

    Und trotzdem liege ich manchmal abends im Bett und wenn ich mich zu sehr hereinsteigere, dann können mir schon mal die Tränen kommen! Am Schlimmsten ist es, wenn ich für ein paar Tage wegfahre (vor allem fliege), dann denke ich viel darüber nach, wie es für die Kinder wäre ohne mich aufwachsen zu müssen. Mit dem o.g. Gedankensatz versuche ich aber, mich zu erden und das Karussell zu stoppen.

    LG
    Linea

  10. #10
    Mama von drei Zicken :-) Avatar von Nadine84
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    Standard ⫸ AW: Angst/Sorge um eure Kinder - wie geht ihr damit um

    Ich habe wahnsinnige Angst meine Kinder zu verlieren, allerdings liegt es bei mir eher daran das ich Julien und vor allem Joshua schon mehrfach fast verloren hätte. Wie man richtig damit umgeht kann ich dir garnicht sagen. Ich versuche jeden Tag mit ihnen zu geniessen,auch wenn sie mir so manches mal auf den Sack gehen. Vor allem sage ich allen dreien immer das ich sie liebe bevor ich sie "verlasse" und wir gehen niemals im "Streit" aus einander!!! Mehr kann ich nicht tun. Wenn der liebe Gott mir meine Kinder nehmen will, dann kann ich da eh nichts ausrichten. Ansonsten kämpfen wir für alles andere!!!!!

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