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Thema: ⫸ Zuckerkrankheit meines Vaters

17.12.2017
  1. #1
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    Standard ⫸ Zuckerkrankheit meines Vaters

    Hallo!!!!

    Es geht um die Zuckerkrankheit meines Vaters. Momentan läuft das wieder aus dem Ufer u. ich mache mir sehr sehr große Sorgen.
    Er spritzt nicht, sondern nimmt Tabletten. Leider lebt er einfach zu oft nicht so wie er eigentlich sollte. Er hat vom Arzt eine Powertablette bekommen, die er immer nehmen soll, wenn er mal außer der Reihe sündigt. Inzwischen nimmt er diese Powertablette zusätzlich schon jeden Tag.

    Vor Weihnachten bekam er eine Blasenentzündung, gegen die er dann Antibiotika verschrieben bekam und seit er diese Tabletten nimmt, schwankt sein Zuckerwert total. Er stellt sich nachts immer jetzt den Wecker, um seine Zuckertablette zu nehmen und einige Std, nach dem er die Antibiotika nimmt, liegt sein Zuckerwert bei 400, das ist doch echt schon ein Fall fürs Krankenhaus.

    Mutti macht sich solche Sorgen und meint inzwischen schon, daß seine Blasentzündung vom ungesunden Leben kommt und daß die Nieren schon angegriffen sind. Sie tut mir sooo leid....
    Wir haben meinen Eltern für heute Abend Musical Karten geschenkt und Mutti mag heut Abend gar nicht losfahren, wenn sie weiß, daß Papa 400 Zucker hat.
    Sie redet schon heut die ganze Zeit auf ihn ein, er möge doch morgen unbedingt zum Arzt gehen, aber er hat Angst davor, fürchtet, daß er ins Krankenhaus kommt.

    Ich denke, daß er spritzen muß, das Problem ist nur, daß er dann seinen Beruf als Kranfahrer nicht mehr ausüben darf.
    Alles nicht so einfach, mach mir gerade sooo große Sorgen und könnte heulen.

    Ich weiß, daß er gern nascht und er kennt manchmal keine Grenzen.
    Es ist schwer, drauf zu verzichten, das ginge mir wahrscheinlich auch so, aber wenn es um meine Gesundheit ging, wäre ich glaube ich anders davor.....


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  2. #2
    Zuckerschnecke
    Gast

    Standard ⫸ AW: Zuckerkrankheit meines Vaters

    Meine Mutter war ja auch Diabetikerin,das war aber für sie (Gsd) alleine schon so ein Schock,dass sie damit ihr Leben und ihre Ernährung komplett umgestellt hatte und in relativ kurzer Zeit dann sogar 35 Kg abgenommen hatte und dann auch rasch ihre Tabletten immer niedriger dosieren konnte und gut damit klar kam.
    Ich denke das ist bei Diabetes (auch wenn ich verstehen kann dass das wahnsinnig schwer ist) wichtig dass man seine Ernährung etwas umstellt.
    Das Problem ist dass Dein Papa begreifen muss dass er endlich aktiv werden muss,weil er sonst um die Spritzen nicht mehr drumherum kommt.
    Wie oft werden seine Blutwerte denn kontrolliert?Geht er zur Diabetes-Beratung?Das wäre schon wichtig!Meine Mutter war 4 mal im Jahr erst zur Blutentnahme und eine Woche später dann bei der Beratung.
    Hat er schon mal eine Diabetes Schulung besucht?Danach weiss er dann nämlich auch welche Lebensmittel den Wert stark nach oben schnellen lassen und welche gut sind.
    Denkst Du er würde es vielleicht mal mit Zimttabletten aus der Apo versuchen?Zimt soll den Wert nämlich senken und auch stabilisieren.Klar,alleine hilft das auch nicht,aber vielleicht würde das erst mal zusätzlich helfen dass der Wert nicht so enorm in die Höhe schnellt.
    Aber er sollte,angst hin oder her,unbedingt und DRINGEND zum Arzt.Lieber im schlimmsten Fall ein paar Tage ins KH,als einen Zuckerschock zu bekommen!Da kann er schlimmstenfalls ins Koma fallen!Ist ihm das bewusst?

    Ich drück die Daumen dass Dein Papa sich rasch besinnt und was unternimmt!

    Alles gute,Jessi

  3. #3
    Kanya
    Gast

    Standard ⫸ AW: Zuckerkrankheit meines Vaters

    Hallo Melinchen!

    Echt ne blöde Situation mit einem uneinsichtigen Diabetiker!
    Ich kenne es teilweise aus dem Krankenhaus. Ob das alles immer ein Verdrängungsprozess ist á la "ich bin nicht krank, sowas kriegen nur die anderen".
    Wie dem auch sei:
    weisst du, wie oft er am Tag misst?
    Wie sind denn so ein normales Tagesprofil aus?
    Wann wurde zuletzt der Langzeitwert HbA1c gemessen?
    Ist das total sicher, dass er seinen Beruf als spritzender Diabetiker nicht mehr ausüben darf?

    Wenn er dauerhaft an die 400er Werte adaptiert ist, dann kann es sogar sein, dass er einen normalen Zuckerwert subjektiv als Unterzuckerung empfinden würde.


    Ach ja: was nimmt er denn für ne Tablette ein? Metformin?

    LG
    Katrin

  4. #4
    Moderator
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    Standard ⫸ AW: Zuckerkrankheit meines Vaters

    Huhu,

    es ist schwer von aussen was zu machen, wenn er uneinsichtig ist. Ihr könnt nur reden und ihm argumentativ die Konsequenzen aufzeigen. Ansatzpunkt wäre für mich (nach den Argumenten zu seiner Gesundheit) der Job. Insulinpflichtig ist klar, darf er auf keinen Kran mehr klettern. Aber was hat er - angesichts seines Alters - für eine Option? Kommt es so, wird er bestenfalls eine Berufsunfähigkeitsrente bekommen, eher wird der Rententräger aber versuchen ihm eine "Umschulung" aufzudrücken. Schwachsinn natürlich, sollte man aus existenzielen Gründen dringend meiden.
    Die gesundheitlichen Konsequenzen muss man ihm natürlich als allererstes vor Augen führen. Im zweifelsfall zieht den Arzt dazu!

    Ausserdem würde ich, sofern er denn dafür genügend Bereitschaft zeigt, beim Rententräger eine Reha beantragen. Gibt es extra für Diabetiker. Dort käme er mit Leidensgenossen in Kontakt und würde vielleicht mal begreifen und auch merken, dass es andere schlimmer treffen kann. Vielleicht hilft das beim Umdenken. Ausserdem werden die Leute da echt "fitgeschult" für den Umgang mit der Krankheit.

    LG, Doro

  5. #5
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    Standard ⫸ AW: Zuckerkrankheit meines Vaters

    Hallo !!
    Erstmal danke für Eure lieben Antworten.
    Mein Vater hat schon mehrere Diabetikerschulungen mitgemacht und weiß auch eigentlich, wie er sich richtig ernähren muß und was er nicht essen sollte, aber manchmal stellt er seinen Kopf halt aus und gönnt sich immer die falschen Sachen.

    Er mißt immer einmal am Tag, jetzt seit Weihnachten allerdings dreimal. Wie seine Tabletten genau heißen, weiß ich momentan nicht.
    Die Idee mit den Zimtkapseln finde ich gut, war heut in der Apotheke und habe welche für ihn bestellt, da sie nicht vorrätig waren. Mal gucken, ob das evtl. ein bißchen was bringt, zusätzlich zu seinen normalen Tabletten.
    Mittwoch hat er einen Kontrolltermin wegen seiner Blasenentzündung, die wieder weg ist und dann wird er die hohen Werte ansprechen und dann mal gucken, was der Arzt sagt.

  6. #6
    Rose
    Gast

    Standard ⫸ AW: Zuckerkrankheit meines Vaters

    ruf doch den Arzt an und sag ihm das mit den hohen Werten - (oder die Sprechstundenhilfe soll einen Zettel in die Mappe legen mit dem Hinweis was er derzeit mißt)
    vielleicht nimmt der Arzt das zum Anlass in der Praxis mal die Werte zu messen und wenn er sie sieht, Maßnahmen zu ergreifen...
    wenn dein Vater deswegen freiwillig schon nicht hingeht muß man die Gelegenheit nutzen...

  7. #7
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    Standard ⫸ AW: Zuckerkrankheit meines Vaters

    Zitat Zitat von tara Beitrag anzeigen
    ruf doch den Arzt an und sag ihm das mit den hohen Werten - (oder die Sprechstundenhilfe soll einen Zettel in die Mappe legen mit dem Hinweis was er derzeit mißt)
    vielleicht nimmt der Arzt das zum Anlass in der Praxis mal die Werte zu messen und wenn er sie sieht, Maßnahmen zu ergreifen...
    wenn dein Vater deswegen freiwillig schon nicht hingeht muß man die Gelegenheit nutzen...

    Oh Gott, das würde ich nie machen, das muß er schon selbst und das wird er auch. Er hat seine Werte dokumentiert und wird die Aufstelung Mittwoch mit zum Arzt nehmen, habe vorhin noch mit ihm telefoniert.

  8. #8
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    ..es geht immer weiter.. Avatar von Jannika
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    Standard ⫸ AW: Zuckerkrankheit meines Vaters

    Hallo Melinchen!

    Das klingt ja ganz schön bescheiden! Tut mir leid!
    Ich weiß von meinem Schwiegervater, dass ihm nach der Hüft-Op ( er musste auch Antibiose bekommen wegen einer Entzündung ) auch die Zuckerwerte entgleist sind und er mehrmals täglich messen und gegebenenfalls spritzen musste. Das hat sich aber nach ein paar Wochen wieder eingespielt, nachdem das AB aus dem Körper war.

    Ich kann verstehen, dass du dich sorgst und ihn gerne vernünftiger sehen würdest. Und gerade, weil ich das vom Kranführen gelesen habe, muss ich sagen, dass ich schon finde, dass da jemand "ein Auge drauf haben muss", dass er tatsächlich zum Arzt geht udn die Karten offen auf den Tisch legt.
    Eine starke Entgleisung des Zuckers kann im Kran für ihn UND ANDERE lebensgefährlich werden. Ich finde, da ist die Verantwortung nochmal eine andere als wenn er "nur" am Schreibtisch säße!!
    Ich hoffe, er nimmt sich deine Sorgen mal zu Herzen und alles kommt wieder ins Lot!

    Alles Gute,
    Katrin

  9. #9
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    Standard ⫸ AW: Zuckerkrankheit meines Vaters

    Hallo Ihr Lieben!!!

    Ich bin sooo erleichtert, Papas Werte waren schon seit gestern morgen wieder im normalen Bereich. Heute Morgen war er beim Arzt und er hat ihm auch von seinen überhöhten Werten über Weihnachten erzählt. Der Arzt sagt, daß das ganz normal wäre, da er ja eine Entzündung (Blasenentzündung) im Körper hatte und dann die Werte steigen.
    Ansonsten waren die Ultraschalluntersuchung von Nieren, Blasen usw in bester Ordnung, mensch was bin ich erleichtert....
    Die Zimtkapseln nimmt er trotzdem weiter.

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