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Thema: ⫸ Tips bei Burnout/Erschöpfung

15.12.2017
  1. #21
    Senior Mitglied Avatar von Tanja_FFM
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    Standard ⫸ AW: Tips bei Burnout/Erschöpfung

    da fällt mir noch ein super spruch ein, den man zu hören bekommt in dieser branche, wenn man mal um 18h nach hause geht: "na, hast du heute einen halben tag urlaub"?

    ich kann nur sagen, das ist alles andere als witzig.....harte branche.


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  2. #22
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    Beste Kocherin der Welt Avatar von Jill
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    Standard ⫸ AW: Tips bei Burnout/Erschöpfung

    Liebe Teddine,

    ich denke ehrlich gesagt auch, dass es da bei dir eher in Richtung "Grundsatzentscheidung" gehen muss. Kürzertreten haut in deinem jetztigen Job sicher nicht hin.

    Nun ist es ja nicht das erste Mal, dass du deinen Job aus solchen oder ähnlichen Gründen verfluchst, oder? Bei mir zumindest hast du den Eindruck hinterlassen, dass es ohnehin nicht dein Traumleben ist, das du da zur Zeit führst.
    Ich glaube, du musst dir mal klarmachen, dass es absolut nichts mit "aufgeben" oder "versagen" zu tun hätte, wenn du für DEIN ureigenes Leben die Prioritäten überdenkst; auch wenn dies mit einem kleinen Abstieg auf der Karriereleiter verbunden wäre. ICH fände es im Gegenteil eher mutig und sehr bewundernswert.

  3. #23
    Senior Mitglied Avatar von Tanja_FFM
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    Standard ⫸ AW: Tips bei Burnout/Erschöpfung

    Zitat Zitat von Judith Beitrag anzeigen
    Liebe Teddine,

    Ich glaube, du musst dir mal klarmachen, dass es absolut nichts mit "aufgeben" oder "versagen" zu tun hätte, wenn du für DEIN ureigenes Leben die Prioritäten überdenkst; auch wenn dies mit einem kleinen Abstieg auf der Karriereleiter verbunden wäre. ICH fände es im Gegenteil eher mutig und sehr bewundernswert.
    das unterschreibe ich hundertprozentig!

  4. #24
    Profi Avatar von cocili
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    Standard ⫸ AW: Tips bei Burnout/Erschöpfung

    Judiths Post kann ich auch absolut unterschreiben!

    Liebe Teddine, ich wünsche dir alles Gute und dass du für dich die richtige Entscheidung triffst. Denn all unsere Erfahrungen und Meinungen können dir letztlich nur Denkanstöße geben - den Rest, also eine Entscheidung treffen und dein Leben ggf. entsprechend ändern, kannst nur du allein.

    Alles Liebe
    Corinna

  5. #25
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    Standard ⫸ AW: Tips bei Burnout/Erschöpfung

    ich meine mich dunkel vor ca,. 2 Jahren an ein vglbares Posting zu erinnern? dachte damals noch "boh ist die tough, das könnte ich nicht" aber auch "das wäre es _mir_ nicht wert..."
    Die Entscheidung triffst letztendlich du -
    als Anstoß fiel mir nur ein,
    vor 2 jahren (?) ging es Dir glaube ich mal ähnlcih, vielleicht kannst du reflektieren ob oder was du damals verändert hast,
    ob es dich weiter gebracht hat oder ob du vor dem selben Problem nur in veränderter bzw. verschärfter Form stehst.

  6. #26
    Senior Mitglied Avatar von teddine
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    Standard ⫸ AW: Tips bei Burnout/Erschöpfung

    Vielen Dank für die vielen Beiträge!
    Ich sitze hier einige Zeit und überlege was ich antworten soll, was ich wirklich denke.
    Die Branche in der ich bin - klassische Unternehmensberatung, sehr hart, jedes Jahr wird eine "up-or-out" Entscheidung gefällt(man steigt auf oder wird gefeurt), alle drei Monate hat man knall harte und teilweise persönlich abwertende Beurteilungen (ich hatte ein sehr schweres Projekt letztes Jahr, in dem mich einige Menschen persönlich sehr enttäuscht haben und den großen persönlichen Einsatz nicht gewürdigt haben).
    Um diese Grundsatzentscheidung drücke ich mich schon längere Zeit. Ich mache zwei Wochen Pause, dann geht es, dann ist man so im Trott drinn, dass man keine Zeit hat überhaupt einen klaren gedanken zu fassen und es geht weiter und weiter.
    Ich denke ihr habt recht: man lebt nicht um zu arbeiten. Aber rein rational denke ich mir: ich bin 27. Ich habe die große Chance mit ca. 30 eine Partnerschaft in dieser Firma zu erreichen (Was eine tolle Sache finanziell wäre und mich und meine Familie absichern würde) und dann in aller Ruhe Kinder zu bekommen... Der Job ist spannend - und wird spannender je weiter man nach oben kommt - ich treffe auch viele Partner in der Firma (nicht alle um Gottes willen), die mir gut gefallen, die tolle Persönlichkeiten sind, und wo ich denke: so will ich auch mal sein.
    Ich denke, ich wäre - so wie Judith es sagte - enttäuscht von mir selber es nicht zu versuchen. Und ich hätte Angst es mein Leben lang zu bedauern und zu denken, was wäre wenn....
    Ich denke, wenn ich Partner bin (in 2-3 Jahren), ist man viel selbstbestimmter, hat mehr Freiraum und weniger (vielleicht anderer) Stress. Man kann dann auch Teilzeit arbeiten...
    Es ist wirklich so eine schwierige Entscheidung - irgendwie will man alles haben, und auf nichts verzichten. Und den schlimmsten Druck und Stress mache ich mir wahrscheinlich selber, weil ich so kritisch meinen Leistungen gegenüber bin und immer denke: "Mensch, hättest du echt besser machen können."
    Gerade habe ich einen Waldspaziergang gemacht und fühle mich etwas besser. Ich werde auch versuchen die Ernährung ien bisschen umzustellen (weg von Pizza und so) und diese Woche küzer treten...
    Es sind zwar nur kleine Sachen, und es hilft nichts, ich muss mich mit der Grundsatzentscheidung auseinandersetzen in den nächsten Wochen und Monaten, aber ich danke euch so sehr fürs Zuhören und die Ratschläge und einfach das Verständnis... Es fällt schwer mit anderen bei der Arbeit darüber zu sprechen (und andere Bekannte hat man nach 4 Jahren im Job kaum),man kommt sich als Versager und eben nicht "tough enough" vor...
    liebe Grüße
    teddine

  7. #27
    Profi Avatar von cocili
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    Standard ⫸ AW: Tips bei Burnout/Erschöpfung

    Liebe Teddine, ich hab nun leider nicht mehr viel zeit, aber ich mag wenigstens die paar ersten Gedanken, die mir zu deinem Post kamen direkt nieder schreiben.
    Wird dann vielleicht etwas knapp, aber Morgen habe ich hoffentlich wieder mehr Zeit, etwas ausführlicher zu antworten.

    Zitat Zitat von teddine Beitrag anzeigen
    Um diese Grundsatzentscheidung drücke ich mich schon längere Zeit. Ich mache zwei Wochen Pause, dann geht es, dann ist man so im Trott drinn, dass man keine Zeit hat überhaupt einen klaren gedanken zu fassen und es geht weiter und weiter.
    Wenn du irgendwie kannst, versuch die Entscheidung nicht mehr länger vor dir herzuschieben. Wann hast du das nächste Mal Urlaub? Vielleicht kannst du diese Zeit bewusst zur Entscheidungsfindung einplanen?

    Zitat Zitat von teddine Beitrag anzeigen
    Ich denke ihr habt recht: man lebt nicht um zu arbeiten. Aber rein rational denke ich mir: ich bin 27. Ich habe die große Chance mit ca. 30 eine Partnerschaft in dieser Firma zu erreichen (Was eine tolle Sache finanziell wäre und mich und meine Familie absichern würde) und dann in aller Ruhe Kinder zu bekommen...
    Klingt alles sehr gut, das gebe ich gerne zu. Aber das Leben ist nicht so genau planbar. Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Was, wenn du die Partnerschaft nicht bekommst, obwohl du sie verdienst? Was, wenn du die Partnerschaft bekommst, aber sich dann euer Kinderwunsch nicht erfüllt? Würdest du es dann nicht bereuhen, den Wunsch so lange aufgeschoben zu haben?

    Zitat Zitat von teddine Beitrag anzeigen
    Ich denke, wenn ich Partner bin (in 2-3 Jahren), ist man viel selbstbestimmter, hat mehr Freiraum und weniger (vielleicht anderer) Stress. Man kann dann auch Teilzeit arbeiten...
    Wie gesagt, ich kann deine Branche null beurteilen, aber normalerweise wird die Luft nach oben doch nur noch dünner und der Druck noch größer? Sind deine Hoffnungen auf weniger Stress in der Partnerposition realistisch? Und vor allem: Schaffst du noch zwei bis drei Jahre mit deiner derzeitigen Überlastung durchzuhalten?

    Zitat Zitat von teddine Beitrag anzeigen
    aber ich danke euch so sehr fürs Zuhören und die Ratschläge und einfach das Verständnis...
    Dafür sind wird immer wieder gerne da!

    Zitat Zitat von teddine Beitrag anzeigen
    man kommt sich als Versager und eben nicht "tough enough" vor...
    Diese Gedanken sind so was von grundverkehrt! Erstens hast du schon so wahnsinnig viel erreicht, zweitens wärest du nicht da, wo du bist, wenn du ein Versager wärst und drittens darfst du dich nicht allein über den Job definieren! Das Leben und auch du selbst hast do so viel mehr zu bieten!!!

    Wie gesagt, das waren nur kurz meine Gedanken. Morgen in Ruhe oder auch per PN gerne mehr!

    LG Corinna

  8. #28
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    Standard ⫸ AW: Tips bei Burnout/Erschöpfung

    Ich finde, Judith hat das ganz toll formuliert undich wünsche dir, dass du für dich selber Klarheit bekommst, was du willst und wohin du willst und was es dir wert ist, diesen Weg zu gehen.
    Selbst wenn es sich, wie du sagst, noch um 2-3 Jahre handelt, bis du es "lockerer" angehen kannst, weil du eine Partnerschaft erreicht hast, aber wo bist du körperlich und seelisch in dieser Zeit angekommen. Packt das deine Körper? Bleibt dein Seelenheil nicht auf der Strecke? Kannst du dich anderweitig so befriedigen und vervollkommnen, dass du diese harte Zeit weiter durchstehst?

    Ich wünsch dir alles Gute und ziehe echt den Hut vor deinem Engagement!

    LG Katrin

  9. #29
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    Standard ⫸ AW: Tips bei Burnout/Erschöpfung

    Zitat Zitat von teddine Beitrag anzeigen
    Aber rein rational denke ich mir: ich bin 27. Ich habe die große Chance mit ca. 30 eine Partnerschaft in dieser Firma zu erreichen (Was eine tolle Sache finanziell wäre und mich und meine Familie absichern würde) und dann in aller Ruhe Kinder zu bekommen... Der Job ist spannend - und wird spannender je weiter man nach oben kommt - ich treffe auch viele Partner in der Firma (nicht alle um Gottes willen), die mir gut gefallen, die tolle Persönlichkeiten sind, und wo ich denke: so will ich auch mal sein.
    Ich denke, ich wäre - so wie Judith es sagte - enttäuscht von mir selber es nicht zu versuchen.
    Ich kann das sehr gut nachvollziehen und würde persönlich bei den Aussichten wohl den Weg wählen "Augen zu und durch" - naja, vielleicht nicht ganz Augen zu, aber eben Bewältigungsstrategien suchen, die mir über die nächste Zeit helfen. Zumindest dann, wenn mir die Arbeit auch richtig Spaß macht und es nicht "nur" ums Geld geht - denn wenn du deine Arbeit mal auf einen Stundensatz runterrechnest, sieht das vermutlich nicht mehr ganz so toll aus.

    Ich habe gerade extrem stressige drei Wochen hinter mir, in denen ich zwei Wochenenden durchgearbeitet habe. Gestern sind wir dafür ins Voralpenland gefahren und haben bei strahlendem Sonnenschein eine richtig lange Wandertour gemacht und danach erschöpft und zufrieden mit einem großen Eis am Ammersee in der Sonne gesessen. So weit weg vom Alltagsstress war ich lange nicht mehr.

    Jetzt planen wir fürs nächste arbeitsfreie Wochenende eine 2-Tages-Radtour durchs Voralpenland.

    Mir hilft es am meisten, wenn ich wirklich total raus komme aus dem Alltag. Einfach in der Wohnung abhängen hilft zwar vordergründig bei Schlafmangel und so, aber der Geist kommt dadurch irgendwie nicht wieder richtig auf Vordermann.

  10. #30
    Rose
    Gast

    Standard ⫸ AW: Tips bei Burnout/Erschöpfung

    was mir noch einfällt ist, daß du dir vielleicht auch darüberim klaren werden solltest _wofür'_ Du das alles auf dich nimmst.

    Was sind Deine Motive?
    Die Befriedigung es beruflich erreicht zu haben?
    die anerkennung?
    das Geld?

    was hat dich bisher (an)getrieben und ist es das heute noch? Tust du es immer noch aus voller Seele oder ist es das eigentlich nicht mehr und du willst "nur nicht aufgeben"?

    Evtl kann Dir eine "langzeitliste" psoitiv negativ weiterhelfen...
    Die Entscheidung wirst du nicht die nächsten 3 Tage fällen,
    eher Wochen...
    Immer wenn dir etwas auffällt was dir gefallen hat oder mißfällt, dann notiers dir kurz wertfrei.

    Irgendwann hast du eine auflistung dessen, was z.B die letzten drei Wochen ausgemacht hat.
    DAS kannst du dann vergleichen mit dem, was dir vorschwebt, was du willst.

    Ich halte es für eine böse Falle immer weiter zu hasten, bis zum nächsten Ziel:
    - wenn ich die Beförderung habe,
    - wenn ich den festen Vertrag habe
    - wenn ich nach... xx versetzt werde...
    - wenn ich die Partnerschaft habe... dann

    irgendwie ist mein Eindruck, das bei solchen Jobs die Wurst bei erreichen des Zieles wieder ein Stück höher gehängt wird - irgendwie, wie bei Hunderennen, bei denen die Hunde gar nicht merken das es eigentlich immer nur rund rund geht, weil sie ständig so in Hetze und Bewegung sind?

    Wenn du stehen bleibst und für dich entscheidest, DAS ist der Weg den ich gehen will,
    ich WILL da oben hin
    ich WILL diesen Job machen, weil er mich ausfüllt und mir etwas gibt was ich sonst nicht habe
    ich WILL das alles auch,
    dann wirst du Wege finden innerhalb dieses Jobs
    so mit Deinen Kräften zu haushalten und sie so zielgerichtet einzusetzen, das du es auch packst

    wenn du merkst: die Ziele für dich ich so hart gearbeitet habe sind es eigentlich gar nicht mehr,
    dann tust du gut dich umzuorientieren,
    dann denke ich aber tuts auch nicht mehr so weh...

    Eigentlich läufts drauf raus, wohin Du willst
    nicht "nur" beruflich, sondern auch in deiner eigenen Entwicklung in deinem Leben.

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