Anzeigen



Herzlich willkommen auf Couchwives.de


Das Forum für alle Angelegenheiten der Frau von heute.


  •  » Sie haben einen Heiratsantrag bekommen und wissen nicht wohin mit ihrer Freude?
  •  » Sie haben Fragen zur Inneneinrichtung?
  •  » Sie möchten sich mit anderen Bräuten unterhalten?
  •  » Sie brauchen Tipps für Ihr neues Hobby?
  •  » Sie möchten wissen wie die anderen Mütter mit den gleichen Problem umgehen?

...dann sind Sie bei uns genau richtig!


Wir werden versuchen Ihnen bei Ihren Fragen und Problemen zu helfen.

Ja! Ich möchte mich jetzt registrieren!


Seite 2 von 4 ErsteErste 1 2 3 4 LetzteLetzte
Ergebnis 11 bis 20 von 31

Thema: ⫸ Tips bei Burnout/Erschöpfung

11.12.2017
  1. #11
    klingham76
    Gast

    Standard ⫸ AW: Tips bei Burnout/Erschöpfung

    -


    • Mrs. Ad

      adds
      Couchwives.de
      hat keinen Einfluss
      auf Anzeigen
      die angezeigt werden durch
      Google Adsense

         Anzeige:
       

  2. #12
    Profi Avatar von cocili
    Ort
    Ruhrgebiet
    Alter
    38
    Beiträge
    2.954
    Feedback Punkte
    3 (100%)

    Standard ⫸ AW: Tips bei Burnout/Erschöpfung

    Zitat Zitat von Tanja_FFM Beitrag anzeigen
    Kürzer Treten ist sicherlich ein Tip, aber nicht die Lösung. Aus Erfahrung was die Branche anbelangt in der du bist (Berater bei wahrscheinlich grossen U-Beratungsfirmen) weiss ich, dass "mal kürzer treten" nicht einfach so möglich ist. Die Projekte sind da und müssen gemacht werden und es wird ja auch von einem so erwartet in dieser Branche. Und da interessiert es keinen, ob du ausgepowert bist oder nicht. Am wengisten den Mandaten....und der kann Freitag nachts noch recht fordernd sein...Und ein Zurücktreten liesse sich a) wahrscheinlich kaum verwirklichen und b) würde die Beförderung kosten und man weiss ja, was das über kurz oder lang in diesen Unternehmen bedeutet ("up - or - out")
    Sorry, aber dem muss ich massiv widersprechen. Branche hin, Branche her, aber wenn Teddine in dem Umfang weitermacht, obwohl ihr Körper ihr schon jetzt Warnsignale sendet, dann wird sie früher oder später komplett ausfallen und das wäre für alle Beteiligten nur noch schlechter!
    Also lieber jetzt die Notbremse ziehen!

    Liebe Teddine, fang an Aufgaben zu delegieren, schaff dir Freiräume und reduziere deinen Arbeitsumfang, wo es nur irgend geht. Außerdem brauchst du dringend körperliche Aktivität zum Ausgleich und Adrenalinabbau. Wenn du dich zum Sport nicht aufraffen kannst - was ich sehr gut verstehen kann - dann versuche, so oft wie möglich zu Fuß zu gehen. Nimm statt der Rolltreppe oder des Fahrstuhls häufiger mal die Treppe. Versuche für kürzere Strecken zum Bäcker, zur Bank o. ä. das Auto stehen zu lassen. Das Sonnenlicht sorgt für Endorphinausschüttung und die Bewegung senkt den Adrenalinspiegel.
    Entspannungstechniken können langfristig helfen, aber müssen erst erlernt werden, da sie nur hilfreich sind, wenn man sie richtig beherrscht.
    Hast du einen guten Hausarzt? Dann wäre ein Besuch bei ihm ratsam. Er kann dir Kurse für die Entspannungstechniken vermitteln, dir bei der Suche nach einen Therapeuten zur Stressbewältigung helfen und dich im Notfall auch mal für ein paar Tage krank schreiben, damit du runter kommst.

    Bitte geh damit nicht so leichtfertig um. ich habe sehr schlechte Erfahrungen damit gemacht, als ich die Warnsignale meines Körpers ignoriert habe - letztlich war ich 8 Wochen krank geschrieben und musste danach langsam stundenweise wieder eingegliedert werden.

    Alles Liebe
    Corinna

  3. #13
    Vielschreiber Avatar von -Chiara-
    Ort
    München
    Beiträge
    3.820
    Feedback Punkte
    0

    Standard ⫸ AW: Tips bei Burnout/Erschöpfung

    Zitat Zitat von Tanja_FFM Beitrag anzeigen
    Hallo Teddine,

    Kürzer Treten ist sicherlich ein Tip, aber nicht die Lösung. Aus Erfahrung was die Branche anbelangt in der du bist (Berater bei wahrscheinlich grossen U-Beratungsfirmen) weiss ich, dass "mal kürzer treten" nicht einfach so möglich ist. Die Projekte sind da und müssen gemacht werden und es wird ja auch von einem so erwartet in dieser Branche. Und da interessiert es keinen, ob du ausgepowert bist oder nicht. Am wengisten den Mandaten....und der kann Freitag nachts noch recht fordernd sein...Und ein Zurücktreten liesse sich a) wahrscheinlich kaum verwirklichen und b) würde die Beförderung kosten und man weiss ja, was das über kurz oder lang in diesen Unternehmen bedeutet ("up - or - out")

    Ich glaub eher, dass es eine grundsätzliche Frage ist, die du dir stellen musst. Ist es das was ich die nächsten Jahre machen will mit vielleicht der Konsequenz körperlich vöölig am Ende zu sein?? Oder kann ich mir vorstellen auch was anderes zu machen? Als Berater bleibt dir doch immer der Weg in die Industrie und dort geht es etwas "gesitteter" zu was die Arbeitszeiten anbelangt. Zumindstens fällt ja da der äussere Druck weg (fünf verschiedene Mandaten zerren an einem und jeder ist der wichtigste...).

    Wenn du natürlich den Weg nur in dieser Branche siehst, dann bleibt zu hoffen, dass das ein Tal ist, dass du durchschreiten musst und es irgendwann wieder besser wird - wobei dein Körper die schon deutliche Signale gibt....

    Nicht wirklch eine Hilfe - aber meine Gedanken.

    lg
    Tanja
    tanja hat genau das geschrieben, was mir nach deinem post so im kopf rumging. ich denke auch nicht, dass es so einfach gelingen wird, etwas kürzer zu treten, auch wenn viele hier das meinen.

    ich selbst habe mich ganz bewusst gegen so einen job mit entsprechenden herausforderungen, aber auch quälereien, entschieden, und zwar zum glück schon direkt nach dem referendariat. und ich habe auch freunde, die schon nach kurzer zeit ausgestiegen sind. auf eine teilzeitregelung (ich weiß, 40/50 stunden als teilzeit hört sich wie ein witz an) wird man sich dort sicherlich auch nicht einlassen, oder?

    ich glaube daher auch, dass es hier nur eine grundlegende entscheidung gibt.

    und cocili: soweit weit wie du ("wenn du so weiter machst, wie bisher, wirst du völlig ausfallen") denkt in dieser branche schlichtweg keiner, erst recht nicht die mandanten. hart, aber die realität. da muss man leider wirklich einen unterschied zwischen einigen branchen sehen.

    lg
    chiara

  4. #14
    Moderator
    Unterhaltungskünstler
    Beiträge
    12.123
    Feedback Punkte
    5 (100%)

    Standard ⫸ AW: Tips bei Burnout/Erschöpfung

    wollte nochmal ergänzen, dass ich das mit kürzer treten gemeint hab. nur doof ausgedrückt. entweder die karriere-leiter wieder runter oder irgendwann richtig krank. auch wenn das hart klingt.

  5. #15
    Profi Avatar von cocili
    Ort
    Ruhrgebiet
    Alter
    38
    Beiträge
    2.954
    Feedback Punkte
    3 (100%)

    Standard ⫸ AW: Tips bei Burnout/Erschöpfung

    Zitat Zitat von -Chiara- Beitrag anzeigen
    und cocili: soweit weit wie du ("wenn du so weiter machst, wie bisher, wirst du völlig ausfallen") denkt in dieser branche schlichtweg keiner, erst recht nicht die mandanten. hart, aber die realität. da muss man leider wirklich einen unterschied zwischen einigen branchen sehen.
    Ich kann andere Branchen nicht beurteilen, das gebe ich gerne offen zu, ich kann aber sagen, dass es auch für meinen Bereich (empirische Forschung in der Hochschule gefördert von der DFG), allgemein hin heißt, das ein Kürzertreten unmöglich sei.
    Auch bei mir sind 60 Stunden pro Woche Minimum. Wenn irgendetwas "Großes" ansteht, wie die Begutachtung zur Gewährung von Drittmitteln etc. werden Sondereinsätze rund um die Uhr sieben Tage in der Woche erwartet. Auch bei mir sind Tagungen, Workshops und Reisen ins Ausland absolut üblich. Allerdings ballen sich diese auf den Zeitraum März / April und September / Oktober, wenn vorlesungsfreie Zeit ist. Auch gilt hier: nur wer mitzieht, hat eine Chance auf Fortkommen. Auch meine Chefin ist nahezu ausgerastet und hat mir signalisiert, dass es unmöglich ist, zu reduzieren oder gar auszufallen. Selbst mit Fieber schleppt man sich an den Schreibtisch...

    Tja und dann war ich krank. Richtig krank. Stressbedingt. Wie gesagt 8 Wochen bin ich ausgefallen. Danach habe ich ein halbes Jahr lang täglich maximal 4 Stunden gearbeitet. Erst jetzt, 1,5 Jahre später schaffe ich wieder das "übliche Pensum" von 60 Wochenstunden und mehr. Aber ich habe daraus gelernt. Niemand ist unverzichtbar, das Leben und die Karriere gehen weiter! Zwar habe ich nun menschlich einen etwas schlechteren Status bei meiner Chefin, weil sie mir nicht mehr alles zutraut, aber insgesamt stehe ich genau da, wo ich auch ohne die Krankheit stehen würde. Bis auf einen europäischen Workshop dessen Anmeldefrist ich durch meine Krankheit verpasst habe, habe ich alles geschafft.
    Ich habe gelernt, die Warnsignale meines Körpers zu beachten. Mir Ausgleiche zu verschaffen, auf mich Acht zu geben. Und hey letztlich hat Häschen völlig recht "Man arbeitet doch um zu leben und lebt nicht um zu arbeiten".
    Was nützt einem die tolle Karriere, das viele Geld oder das gesellschaftliche Ansehen, was einem solch ein Job bringt, wenn man es nicht genießen kann, weil man verlernt hat zu leben?! Ist es das wert?

    LG Corinna

  6. #16
    Sam
    Sam ist offline
    Erfahrener Vielschreiber Avatar von Sam
    Alter
    38
    Beiträge
    4.134
    Feedback Punkte
    0

    Standard ⫸ AW: Tips bei Burnout/Erschöpfung

    Hallo Teddine,

    ich bin auch der Meinung, dass es mit "kürzer treten" nicht ganz so einfach sein wird. Ich denke wie Tanja dass du eine Grundsatzentscheidung treffen musst. Willst du so weitermachen wie bisher (wenn dein Körper da überhaupt noch mitmacht) oder soll sich etwas ändern?
    Ich stand mal an demselben Punkt wenn auch nicht ganz so krass wie du mit 80h-Woche. Aber damals war mir klar dass die Arbeit schon Spaß macht, aber dass ich nicht möchte dass sie mein komplettes Leben bestimmt. Ich finde das Leben viel zu schön als dass ich "nur" arbeiten will. Ich habe also meine Stelle gewechselt und kann jetzt alles gelassener angehen. Erst dann habe ich gemerkt, wie gut es tut auch mal am frühen Nachmittag einfach zu sagen "ich geh jetzt" um nen schönen Spaziergang im Sonnenschein zu machen. Aber das muss eben jeder für sich entscheiden.
    Ich denke dass du sicher auch einen anderen Arbeitsplatz finden kannst wenn du das möchtest. Denn dein Körper wird sich sehr bald wehren gegen das was du ihm zumutest. Und auch wenn kein "Zusammenbruch" kommt - du willst doch sicher auch dein Leben genießen können?
    Versuch einfach mal darüber nachzudenken ob es nicht auch noch andere Wege für dich gibt.

    Liebe Grüße und vor allem gute Besserung
    SAM

  7. #17
    Vielschreiber Avatar von -Chiara-
    Ort
    München
    Beiträge
    3.820
    Feedback Punkte
    0

    Standard ⫸ AW: Tips bei Burnout/Erschöpfung

    Zitat Zitat von cocili Beitrag anzeigen

    Ich habe gelernt, die Warnsignale meines Körpers zu beachten. Mir Ausgleiche zu verschaffen, auf mich Acht zu geben. Und hey letztlich hat Häschen völlig recht "Man arbeitet doch um zu leben und lebt nicht um zu arbeiten".
    Was nützt einem die tolle Karriere, das viele Geld oder das gesellschaftliche Ansehen, was einem solch ein Job bringt, wenn man es nicht genießen kann, weil man verlernt hat zu leben?! Ist es das wert?

    LG Corinna
    so sehe ich das auch und ich denke, teddine hat das auch schon lange begriffen. dass ihr allerdings eine entscheidung hier sehr schwer fällt, kann ich auch gut nachvollziehen, wobei sie mit ihren erfahrungen und ein bißchen suche sicherlich auch eine tolle neue stelle finden wird.

    wir haben gerade auch einen "aussteiger" in unserer kanzlei aufgenommen und ich glaube, er fühlt sich hier pudelwohl ;-)

    ob sie nach einer krankheit das gleiche "standing" wieder erreichen würde, wage ich leider zu bezweifeln.

    lg
    chiara

  8. #18
    Senior Mitglied Avatar von Tanja_FFM
    Ort
    Köln
    Alter
    45
    Beiträge
    2.111
    Feedback Punkte
    0

    Standard ⫸ AW: Tips bei Burnout/Erschöpfung

    @Corinna - ich gebe dir grundsätzlich recht mit dem was du sagst, man sollte unbedingt auf die Signale seines Körpers hören. Aber wie immer bei eingen Dingen liegen Welten zwischen Realität und Machbarkeit auf der einen Seite und Wunsch und Idealzustand auf der anderen Seite.

    Aber an wen will man denn was delegieren in einer Branche, wo solche Arbeitszeiten von 60-80 Stunden die Regel sind bzw. es auch einfach von einem erwartet wird? Welche Freiräume will man sich nehmen, wenn einem das Arbeitsumfeld gar keine bietet und sie vorallem auch nicht zuläßt?

    Ich hab selbst in einem solchen Unernehmen gearbeitet - da interessiert es keinen ob du ausgebrannt bist oder nicht, oder mal nen Gang zurückfahren möchtest. Da wird auch über deinen Kopf hinweg über deine mögliche freie Zeit am Abend disponiert. Hinzukommt, dass dir in solchen Fällen auch ganz klar gesagt, was die Konsequenzen sind, wenn du nicht "mitspielst". Ich hab mich für den "leichteren" Weg entschieden und nicht jedes Projekt angenommen, das man mir aufdrücken wollte...mit der Konsequenz, dass ich auch nicht wirklich auf einen grünen Zweig in dieser Firma gekommen bin. Das hat man mir auch so gesagt.

    Deine Tips sind allerdings gut um zu schauen, ob es nur eine vorrübergehende Motivationsloskigkeit und Erschöpfung ist, oder ob man sich tatsächlich, so wie Klingham geschrieben hat, generell über seine Lebensgestaltung inkl. Arbeitsumfeld Gedanken machen muss.

    Lg
    Tanja

  9. #19
    Pastapronta
    Gast

    Standard ⫸ AW: Tips bei Burnout/Erschöpfung

    Ich denke, dass Meditationstechniken und ähnliches reine Symptombekämpfung bleiben wird und dich langfristig nicht weiterbringen. Quasi als Erste Hilfe mag dies ja was taugen, aber wohl kaum als permanente Lösung für dein Problem.
    Ich hoffe, dass du ein paar Stunden zur Erholung finden wirst, die dir für die nächsten Wochen genügend Energie liefern und dann die Sache von einer anderen Seite her anpacken und überdenken kannst.
    LG, Pastapronta

  10. #20
    Erfahrener Vielschreiber
    Alter
    41
    Beiträge
    5.546
    Feedback Punkte
    4 (100%)

    Standard ⫸ AW: Tips bei Burnout/Erschöpfung

    Ich hab für mich irgendwann die Konsequenz gezogen und nach 5 Jahren dem Beraterdasein den Rücken gekehrt. Hab ein halbes Jahr Sabbatical gemacht und mich dann nach intern versetzen lassen. Leider sind die Arbeitszeiten kaum geringer, aber alleine der fehlende Reisestress entlastet ungemein!
    Ich denke auch, dass Du einfach überlegen solltest, ob das Dein Traumjob für die nächsten Jahre ist, denn in der Beratung wirst Du von dem Pensum nicht runterkommen. Manche Menschen brauchen das ja auch irgendwie, dieses ständig unterwegs sein, ständig am Limit arbeiten und ständig neues tun. Für mich hatte es für ein paar Jahre auch seinen Reiz, aber letztendlich habe ich entschieden, dass es das auf Dauer nicht wert ist, seine Partnerschaft, Gesundheit und Sozialkontakte zu ruinieren.

    Alles Gute für Dich!

    LG,
    Maggie

Seite 2 von 4 ErsteErste 1 2 3 4 LetzteLetzte

Ähnliche Themen

  1. Tips bei hustendem Säugling
    Von Anika im Forum Baby-/Kindertalk
    Antworten: 14
  2. An die Mama´s Tips bei Erkältung??
    Von sabrini im Forum Baby-/Kindertalk
    Antworten: 18

Stichworte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •  
Powered by vBulletin® Version 4.2.2 (Deutsch)
Copyright ©2017 Adduco Digital e.K. und vBulletin Solutions, Inc. Alle Rechte vorbehalten.
LinkBacks Enabled by vBSEO © 2010, Crawlability, Inc.
aufmerksamkeitsmacher

Werbung auschalten?
dann registrieren
und mitmachen


Anzeige