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Thema: Stuhlpropleme mit Krämpfen beim Kind - was tun?

  1. #7
    - 10
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    Standard AW: Stuhlpropleme mit Krämpfen beim Kind - was tun?

    In welchem KH waren sie denn? Da gehen wir schon mal nicht hin! Das muss wirklich eine furchtbare Erfahrung für Mutter und Kind gewesen sein.

    Ich würde den Arzt wechseln und zwar so lange, bis ich einen gefunden hätte, der mir vernünftig helfen kann.

    Eine Bekannte meiner Eltern hatte mit ihrer Tochter ungefähr in dem Alter das gleiche Problem. Die Kleine hat allerdings noch Medizin genommen, so dass ihr für eine Weile jeden Tag Bifiteral Saft gegeben wurde, damit der Stuhl immer schön weich ist und sie merkt, dass es nicht weh tut. Vielleicht kann man ihr sowas ja in Fruchtsaft unterjubeln. Ist zwar irgendwie gemein, aber wenn es hilft... Pampers finde ich auch eine gute Idee, dann fällt schon mal diese verkrampfte Situation auf der Toilette weg.

    Hoffentlich findet sich bald eine Lösung.

    Liebe Grüße
    Lianon

  2. #8
    Erfahrene Braut Avatar von Snukki
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    Standard AW: Stuhlpropleme mit Krämpfen beim Kind - was tun?

    Einen Einlauf im Krankenhaus haben wir auch schon hinter uns.

    Emma hatte mit ungefähr 3 bis 4 Jahren auch Probleme mit dem Stuhlgang. Sie hatte trotz viel Trinken, Joghurts etc. extrem harten Stuhl, was dann natürlich weh tat. Das hat dem Prozedere die Natürlichkeit genommen, sie hat den Stuhlgang unterdrückt und wollte/konnte irgendwann nicht mehr Pressen, schlimme Baumkrämpfe kamen natürlich dazu. Vielleicht war das eine genetische Veranlagung, meine Schwiegermutter erinnerte sich noch sehr deutlich, ähnliche Probleme als Kind gehabt zu haben. Egal.


    Emma hat manchmal vor Schmerzen auf dem Klo geweint, geschrieen, hat sich so angestrengt, dass sie am ganzen Körper gezittert hat und völlig durchgeschwitzt war. Wir haben versucht, möglichst ruhig mit dem Problem umzugehen, sie immer wieder vom Klo runterzuholen, sie abzulenken, warm zu halten, den Bauch zu massieren. Manchmal wollte Emma, daß ich vor der Tür warte, manchmal bin ich vor ihr gekniet und hab sie ganz fest gehalten. Das Ganze konnte schon mal eine Stunde dauern und wenn der „Riesenknödel“ endlich da war, war die ganze Familie erleichtert. So sahen sicher 3 von 5 Gängen auf die Toilette aus. Es war schwer, noch ungezwungen mit dem Thema umzugehen. Bei jedem kleinen Bauchzwicken haben wir schon die nächste Verstopfung kommen sehen.

    Manchmal kam der „Riesenknödel“ halt nicht von selbst und die Schmerzen wurden von Stunde zu Stunde schlimmer. Beim ersten Mal sind wir ins Krankenhaus gefahren und dort gab’s einen Einlauf. Das war heftig und unschön. Wir haben damals auch auf einen Ultraschall bestanden. Der Arzt hat zuerst Mätzchen gemacht, aber wenn’s um die Kinder geht, können wir sehr beharrlich sein. ;-)
    Unser Kinderarzt hat Emma auch noch einmal untersucht. Er tippte auf eine Mischung aus Veranlagung und durch die Symptome bedingten psychischen „Knoten“. Für den Fall der Fälle hat er uns einen leichten Einlauf mitgegeben, den ich Monate lang immer dabei hatte. Wir haben uns ein halbes Jahr gegeben, danach hätten wir ein genaueres Screening ins Auge gefasst.

    Drei Mal haben wir zuhause einen Einlauf gemacht, aber das ging verhältnismäßig gut. Emma lag auf der Coach, gut in Decken eingepackt, der Einlauf war handwarm. Wir haben ihr erklärt, wie das Medikament hilft und sie hat selbst entschieden, ob sie noch warten, noch mal am Klo probieren oder den Einlauf wollte. Der Einlauf hat auch innerhalb von Sekunden seine Wirkung gezeigt und ich war jedes mal erschrocken, welches Unding da unsere Tochter gequält hat.

    Aber es wurde von alleine besser und seit einem guten Jahr hat Emma keinerlei Probleme mehr. Nur im Kindergarten geht sie ungern „groß“ aufs Klo, aber das haben ja viele Kinder.

  3. #9
    Ein bayerisches Original Avatar von Wildcat
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    Standard AW: Stuhlpropleme mit Krämpfen beim Kind - was tun?

    Karolina hat leider auch ziemliche Probleme mit dem Stuhlgang. Es ist meistens ziemlich hart und sie tut sich schwer, hat oft schlechte Laune.

    Allerdings vermute ich, dass bei J die Psyche ganz übel mitspielt. Durch das Wundsein, was mit Sicherheit extrem weh getan hat, hat sie da vermutlich schon angefangen den Stuhl zurückzuhalten.


    Ich würde einen guten Homöopathen empfehlen, denn die richtigen Globuli bewirken manchmal wahre Wunder!! Und ich denke, es einfach eine innerliche Blockade, die man mit einfachen Mitteln lösen könnte.
    Ich würde es zumindest versuchen, wenn es nichts hilf kann man die arme Maus immer noch von Pontius zu Pilatus schleppen und durchchecken lassen.

    Ich persönlich finde, Globuli geben ist oft eine einfachere Lösung als das Kind mit unzähligen ärztlichen Untersuchungen zu quälen... Habe selbst schon sehr gute Erfahrungen damit gemacht!


    Lg, Dani

  4. #10
    Zeremonienmeisterin Avatar von jamadi
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    Standard AW: Stuhlpropleme mit Krämpfen beim Kind - was tun?

    Hatte ich vergesen zu Schreiben J ist auch beim Homöopathen in Behandlung.

    Der Stuhl ist nicht hart.

    Meine Freundin uns ich sind auch der Meinung dass dass sie Psyche ist.

    Ich fürchte auch, dass sie solange von Arzt zu Arzt rennen muss, bis einer was anderes als nen Einlauf macht. Und wenn der neue arzt wieder nur mit Einlau kommt würde ich die Praxis umgehend verlassen.
    Was soll denn J daraus lernen, das macht es ja dann nur noch schlimmer

  5. #11
    Ein bayerisches Original Avatar von Wildcat
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    Standard AW: Stuhlpropleme mit Krämpfen beim Kind - was tun?

    Hm. Vielleicht lässt sich jemand finden, der ihr die Angst vor dem großen Geschäft nehmen kann? Aber das hat dann halt wirklich eine psychische Ursache, und da kann vermutlich ein Kinderpsychologe her.

    Kann man da nicht einen Termin machen und auf eigene Faust hingehen?

    Ansonsten wäre vielleicht Homöopathisch ein Schockmittel noch was. Was sagt denn der Homöopathe, bei dem die Maus in behandlung ist?

  6. #12
    Moderator
    *we are family* Avatar von Katrin
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    Standard AW: Stuhlpropleme mit Krämpfen beim Kind - was tun?

    Jamadi, dein letzter Post ist für meine Begriffe die Krux der Sache.
    Es geht immerzu um den Po. Erst ist er wund, dabei tut es natürlich weh, das große Geschäft abzusetzen. Daraus hat Ja gelernt: "dann mach ich lieber kein großes Geschäft mehr" und anstatt DA angeknüpft wurde, wurde der Po wieder manipuliert mit Einlauf etc. Daraus kann sich echt ein Trauma entwickeln und ich würde an der Stelle deiner Freundin mir Holfe holen von einem Kinderpsychologen, weil der ganz andere Ansätze und Ideen haben wird wie ein Schulmediziner.

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