Ich kenne weder Deinen früheren Thread noch Dich - also entschuldige bitte wenn ich mit meiner Meinung total daneben liegen sollte oder irgendwas Wichtiges unberücksichtigt lassen sollte.
Zunächst wäre ich mit der Einstufung als depressiv vorsichtig. Du denkst doch über Lösungsmöglichkeiten nach und hast einen triftigen Grund um traurig zu sein? Jeder wäre verzweifelt wenn er sich einer derart wichtigen Entscheidung stellen müsste und sich fragen muss, ob er sich von einem Stück Lebenstraum verabschieden muss.
Das allein hat für mich aber nichts mit Depressionen zu tun.

Zur Trennung: Früher dachte ich eindeutig so wie Melli- es tut keinem Kind gut wenn die Eltern zwanghaft zusammenbleiben.
Das ist bestimmt auch so, aber wenn ich meine Kinder jetzt vor mir sitzen habe und mir vorstelle, dass ICH entscheiden müsste,ob sie weiterhin mit ihrem Vater und mir unter einem Dach leben könnten, dann kann ich Dich und Dein massives Zögern auch verstehen.
Vielleicht könntet ihr es mal mit einer Familientherapie probieren? Auch wenn man nix von "Psychokram" halten sollte (solls ja vor allem viele Männer geben), so erreicht man damit bei den verstocktesten Modellen wirklich viel.
Und wenns nichts bringen sollte, dann kannst Du wenigstens von Dir behaupten, dass Du alles versucht hast.

Alles Gute!