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Thema: ⫸ Tipp gegen Heißhunger

12.12.2017
  1. #1
    aufsteigendes Mitglied Avatar von maja.77
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    Standard ⫸ Tipp gegen Heißhunger

    Hallo liebe Abnehmwütige,

    bin zufällig mal wieder hierher geraten - so als ehemalige WW-Braut 8) Habe einen Abspeck-Tipp für euch, aber dafür erstmal eine kurze Vorgeschichte...

    Bei mir wurde im März Diabetes festgestellt - seitdem habe ich meine Ernährung nicht komplett umgestellt, aber doch etwas angepasst: Ich esse wesentlich weniger Kohlenhydrate als früher. Kohlenhydrate lassen den Blutzuckerspiegel ansteigen - da, wo eure Bauchspeicheldrüse das mit Insulinausschüttung reguliert, muss ich Insulin spritzen.

    Früher habe ich bei den kleinsten Sünden sofort zugenommen: Egal ob Schokolade, Pizza, lecker Aufläufe mit vieeeeeeeeeeel Sahne und Käse - alles hat sich recht schnell auf der Waage gezeigt

    Vor der Diagnose war mein Stoffwechsel eintgleist - ich habe 5 Kilo abgenommen, obwohl ich jeden Tag eine ganze Tafel Schoki gefuttert habe. Nach der Diagnose, bei der "Einstellung" auf Insulin, haben mir die Ärzte und Diabetesberater prophezeiht. dass ich diese 5 Kilo wieder zunehmen würde. Aber nixda: Ich habe überhaupt nicht zugenommen

    So und nun zu meinem Tipp: Esst weniger Kohlenhydrate. Nichts anderes mache ich nämlich seit der Diagnose. Mein Konsum an Fett hat dagegen zugenommen: in Form von dreifach-Gouda auf dem Brot, Wurst in Doppellagen, Sahnequark anstatt Magerquark, Vollmilch (3,5%) anstatt Halbfettmilch (1,5%)... die Liste ließe sich beliebig fortführen.

    Aber warum nehme ich dann nicht zu? ?)

    Ganz einfach: Ich habe weniger Hunger. Das lässt sich logisch erklären: Fett macht satt, und vor allen hält das Sättigungsgefühl viel länger vor, als das Sättigungsgefühl nach dem Verzehr von Kohlenhydraten. Nach kohlenhydratreichen Mahlzeiten dauert es meist nicht lange, bis die nächste Hungerattacke kommt.

    Aber woran liegt das? ?)

    Am Blutzucker-Spiegel im Blut.
    Um den Blutzucker immer in etwa im gleichen Niveau zu halten, schüttet die Bauchspeicheldrüse beim Verzehr von Kohlenhydraten Insulin aus. Je mehr KH man isst, desto Mehr Insulin benötigt der Körper, um den Blutzuckerspiegel wieder zu senken. Das Insulin wirkt aber länger als das gegessene Essen - der Blutzucker sinkt weiter, als der Körper eigentlich beabsichtigt hatte, man bekommt Hunger. Der Körper fordert so neue Kohlenhydrate an, damit der Blutzuckerspiegel wieder in den Normalbereich angehoben werden kann. Beim Essen wird aber wieder neues Insulin ausgeschüttet und so weiter. Ein Teufelskreis.

    Was kann man dagegen tun? ?)

    Weniger Kohlenhydrate essen, mehr gute Fette verzehren, light-Produkte im Regal stehen lassen und normale Lebensmittel essen.

    Kohlenhydrate stecken in:
    - Getreide, Mehl (Brot)
    - Reis
    - Nudeln
    - Kartoffeln
    - Milchprodukten, Joghurt (außer: Käse, Sahne, Quark -> hier ist der Milchzucker durch die Weiterverarbeitung nicht mehr wirksam)
    - Zucker (Süßkram *seufz*)
    - Obst (wenige KH)

    Natürlich soll niemand ganz auf KH verzichten. Aber wenn, dann sollten solche KH bevorzugt werden, die den Blutzuckerspiegel eher langsam ansteigen lassen. Je weniger das Lebensmittel weiterverarbeitet ist, desto besser:
    - Pellkartoffeln anstatt Kartoffelbrei
    - Nudeln al dente anstatt matschig gekocht
    - Vollkornbrot anstatt Weißbrot

    Auf dem Teller sollten die KH-reichen Beilagen weniger Platz einnehmen als das Hauptgericht. Also einfach mehr Gemüse, Fleisch, weniger Brot, mehr Belag etc. ...

    Puh, das war jetzt aber doch laaaaaaaaang Aber ich will euch ja an meinem wundersamen Nicht-Zunehmen teilhaben lassen. Ich esse übrigens auch regelmäßig Schokolade, als es so heiß war, habe ich zum Beispiel fast jeden Abend ein Magnum verputzt. Null Zunahme. Vielleicht möchte die ein oder andere das ja mal ausprobieren.

    Liebe Grüße,
    maja


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  2. #2
    Serendipity
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    Hallo maja.77

    Ich mache seit zwei Wochen Metabolic Balance, das ist eine ärztlich begleitete Ernährungsumstellung (ich sag extra nicht Diät).

    Die basiert eigentlich hauptsächlich darauf, dass man 3 Mahlzeiten am Tag isst und 5 Stunden Pause zwischen diesen Mahlzeiten einhält und während diesen Pausen NICHTS isst, eben deshalb, damit der Blutzuckerspiegel richtig absinken kann, denn nur dann kann man Fett verbrennen.

    Ebenfalls wird sehr kohlenhydratarm gegessen. Im Gegensatz zu Deiner Theorie wird bei MB aber auch fettarm gegessen. Man wird auch ohne viel Fett satt - daran gewöhnt sich der Körper. Also viel Gemüse, fettarmes Fleisch, Fisch, fettarmer Käse (Hüttenkäse), Tofu, etc...

    Ich mache das wie gesagt seit 2 Wochen und habe bis jetzt 2.5kg abgenommen. Ich habe jedoch noch 18kg vor mir....

  3. #3
    aufsteigendes Mitglied Avatar von maja.77
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    2,5 Kilo in 2 Wochen :shock: :shock: Na dann hoffe ich mal dass der Jojo nicht zuschlägt :-|

    Ich erinnere mich an meine WW-Zeiten: Nur ganz geringfügig weniger Kalorien futtern, als man verbraucht. Laaaangsame Abnahme ohne Jojo ist damit garantiert. Bei mir waren es rund sechs Kilo in mehr als drei Monaten. Aber seit Diabetes ist WW nicht mehr drin. Muss aber auch nicht weiter abspecken, bin zufrieden.

    Das Fett brauche ich, damit ich genug Energie aufnehme bei KH-armer Kost. Sonst würde ich verhungern. Ein weiterer Energielieferant ist Eiweiß.

    Woher bekommt ihr denn Ennergie wenn ihr gleich zwei von drei Energielieferanten weglasst? ?) Sorry aber für mich klingt das doch sehr nach Hau-Ruck-Diät.

    Fragende Grüße,
    maja

  4. #4
    aufsteigendes Mitglied Avatar von maja.77
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    Zitat Zitat von Serendipity
    Die basiert eigentlich hauptsächlich darauf, dass man 3 Mahlzeiten am Tag isst und 5 Stunden Pause zwischen diesen Mahlzeiten einhält und während diesen Pausen NICHTS isst, eben deshalb, damit der Blutzuckerspiegel richtig absinken kann, denn nur dann kann man Fett verbrennen.
    Kannst du mal bei deinem Doc nachfragen, bis wohin der BZ sinken soll dabei? Oder wenn du selbst misst, schreib doch mal wie deine werte so sind.

    Heihunger-Phasen würde ein Nichtdiabetiker vermutlich so ab Werten um die 60 bis 70 bekommen. Ab 50 spürt man Hypo-Symptome (individuell unterschiedlich, manche Menschen merken es schon eher, andere später), und manch einer kippt bei 40 bereits aus den Latschen...

    Hast du einen Link zu dieser Ernährungsform?
    Würde mich mal interessieren.

    LG,
    maja

  5. #5
    Rose
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    was sind Hyposymptome? wie macht sich das bemerkbar?
    (ich glaube ich gehöre zu den "aus den Latschen kippern,
    wenn ich nix kriege sackt mir der Kreislauf weg :-( )

  6. #6
    aufsteigendes Mitglied Avatar von maja.77
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    Hallo tara,

    Hypo = Hypoglykämie = Unterzucker

    Symptome gibt es viele. Bei mir: Unwohlsein, Schwindel, Konzentrationsschwäche. Ab Werten unter 60 kommen noch zittrige Hände dazu und ich werde ziemlich zickig.

    Auf einem Merkzettel, den ich immer im Portemonnaie bei mir trage, stehen:
    - Schweißausbruch
    - Heißhunger, Sehstörungen
    - Herzklopfen, Zittern, Angst
    - Blässe, Gereiztheit, Kribbeln
    - Konzentrationsschwäche, Sprachstörungen

    LG,
    maja

  7. #7
    Rose
    Gast

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    Unterzucker mu´ß aber nicht zwangsläufig uf ne Diabetis hinweisen?
    Das ist doch etwas was jeder hat, wenn man ihm nur lange genug nix zu essen gibt?

  8. #8
    aufsteigendes Mitglied Avatar von maja.77
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    Hallo nochmal tara,

    ja genau, Unterzucker kann jeder mal bekommen. In der leber befindet sich Zuckerspeicher, aus dem dann gegenreguliert werden kann im Notfall. Unter Alkoholeinfluss funktioniert das allerdings nicht - da hat die Leber primär mit dem Giftabbau zu tun.

    Auf Diabetes weisen zu hohe Zuckerwerte hin. Nüchtern morgens ist normal ca. 90 bis 115. Alles drüber ist bedenklich.

    Soooooooooooooo, eigentlich wollte ich aber mit meinem Thread die Fettarm-Fetischisten etwas wachrütteln 8) Lieber leckeren Käse und dafür die Brotscheibe bissel kleiner beim nächsten Essen.

    LG,
    maja

  9. #9
    Erfahrener Vielschreiber Avatar von Marina
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    Ich kann die Theorie von Maja voll und ganz unterschreiben.

    Seit der Diagnose Schwangerschaftsdiabetes (übrigens insulinpflichtig) esse ich ähnlich wie maja. Ich lasse nicht alles Süßes stehen, aber ich versuche dennoch weniger KH und mehr GUTE Fette zu essen. Man bleibt wirklich länger satt...

    Und das positive ist, dass ich bisher nur knapp 3 kg zugenommen habe (wobei unser Baby schon vor 4/5 Wochen auf 2700 g geschätzt wurde)... Sprich, wenn es so weiter läuft, hab ich in der Schwangerschaft (durch diese Art und Weise der Ernährung) abgenommen.

    Ich werde auf jeden Fall versuchen nach der SS weiterhin meine Ernährung so zu gestalten und hoffe, dass mein Körper dadurch noch mehr an Kilos verliert...

    GLG, Marina

    P.S. Übrigens hatte ich vor der SS auch WW gemacht und ein mal in der Woche Nudeln-Satt haben bei mir immer am Ende der Woche sogar PLUS 500 bis 800 g hinterlassen... Dabei hab ich die anderen Tage teilweise meine Punkte nicht aufgegessen und ich hatte mehr Bewegung als vor WW-Zeiten...
    Ich denke, es liegt auch daran, dass JEDER anders auf die KH reagiert...

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